Kyoto ist trotz seiner Größe von einem modernen Großsstadtflair weitgehend verschont geblieben. Wie überall in Japan ist Platz meist Mangelware, und daher muss man auch in Kyoto sehr gedrängt bauen. So hat sich ein Architekturmerkmal entwickelt, wofür man Kyoto sehr schätzen kann: wo noch ein wenig Platz vorhanden ist, wird noch etwas reingequetscht! Ein Beispiel ist die Straße Pontocho, eine enge Gasse, in der sich dicht an dicht Restaurants und Cafés aneinanderreihen. Ein besonderes Exemplar ist dabei das Teehaus Chakobo Nagatake.

Chakobo Nagatake

Etwa zwischen den Sanjo im Norden und Shijo im Süden gelegen, bietet das Chakobo Nagatake ein herrlich gedrängtes Ambiente an. In dem nicht sehr großen Raum hat es nur Platz für einen großen Thekenbereich und wenn man Glück hat, erwischt man den einzigen Tisch. Und wenn man noch viel mehr Glück hat, trinken im Chakobo Nagatake gerade eine Maiko und Geiko ihren Tee.

Die Einrichtung ist ingesamt sehr stilsicher, nur manche Kleinigkeiten gehen ins schrullige über.

 

Als Teehaus liegt der Fokus auf japanischen Tees und nach persönlichen Test kann bestätigt werden, dass ein sehr guter Sencha in der Tasse landet. Darüber hinaus bietet das japanische Menü noch Teesüßigkeiten (Eis etc.) und kleine Speisen an.

Japanischkenntnisse sind für Chakobo Nagatake wärmstens empfohlen.

Alle Bilder Chakobo Nagatake

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Weiterführende Informationen

Besucht am12. April 2014
Sprachenur japanisch
Kanji茶香房長竹(ちゃこうぼうながたけ)
Webseite
Öffnungszeiten13 bis 23 Uhr
OrtGoogle Maps
Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten