Tee

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Cha no Mai – der Tanz des Tees

21. Juni 2016|Thema: Essen und Trinken|Tags: , |

Bevor es für mich am 31. Mai zurück nach Deutschland ging, schenkte mir eine sehr freundliche alte Dame noch einen Shincha aus ihrem Lieblingsteegbiet, Fukuoka. Dass der Tee ziemlich gut ist muss ich vielleicht nicht extra erwähnen, aber der Tee hatte noch eine weitere Besonderheit, die aber erst in der Teetasse sichtbar wird: der Tanz der kleinen Teeflocken.

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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
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Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Obakusan Manpukuji Tempel in Uji, Kyoto

22. Juni 2014|Thema: Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , , |Regionen: , , , , |

Der Obakusan Manpukuji (kurz: Manpukuji) ist fast noch ein Geheimtipp. Er gilt als Geburtsort des Senchado in Japan, hat eine erstaunliche Größe und nur wenige Touristen finden sich zum Besuch ein. Wenn man dann noch kurz vor Schließung gegen 16 Uhr den buddhistischen Messen beiwohnen kann, kann man den Besuch als Höhepunkt verbuchen.

Obakusan Manpukuji Tempel

Eingang Obakusan Manpukuji, Ende September 2012

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Teehaus Saryo Hosen in Kyoto

29. April 2014|Thema: Japanischer Tee, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , |Regionen: , , , |

Das Teehaus Saryo Hosen, nördlich vom Shimogamo Schrein, lädt zu einem sehr entspannten Tee im stilvollen, japanisch-klassischen Ambiente ein. Wer einen exzellenten Ort für eine Schale Matcha sucht und ohnehin in der Nähe ist, sollte den Weg zum Saryo Hosen definitiv nicht scheuen.

Das Saryo Hosen gehört zum bekannten Süßigkeitenhersteller Hosendo (宝泉堂), dessen Hauptgeschäft in der Nähe liegt.

saryo hosen

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Ippodo Teeladen und Teehaus in Kyoto

16. April 2014|Thema: Japanischer Tee|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Der berühmte Teeladen Ippodo ist in Kyoto eine Institution für sich und hat es mit seiner 300-jährigen Geschichte nicht nur in Japan zu großer Bekanntheit geschafft, sondern erfreut sich auch außerhalb Japans an wachsender Beliebtheit. Das dürfte nicht zuletzt am starken Webauftritt liegen und dem Onlineshop, der weltweit japanischen Tee versendet. Inzwischen hat Ippodo sogar seinen ersten Teeladen außerhalb von Japan aufgemacht, nämlich in New York.

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Tempel Kosanji – in den Wäldern um Kyoto

11. Mai 2013|Thema: Fotografie, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , , , |Regionen: , , , |

Wer Satori Nihon schon länger verfolgt bzw. besonders die Fotografien betrachtet, dem dürften vielleicht bereits die zahlreichen Motive mit Hasen und Fröschen aufgefallen sein. Diese Motive finden sich in ganz Kyoto und in allerlei Formen wie auf Töpfereien oder auf Tüchern. Die Beliebtheit dieses Motivs kommt nicht von ungefähr, denn viele gehen davon aus, dass dieses sogenannte chōjū jinbutsu giga (kurz: chōjū giga, Wikipedia) den ersten Manga Japans aus dem 12. Jahrhundert darstellt. Der Tempel Kosanji hat aber nicht nur eine Rolle mit Tier-Mensch-Karikaturen zu bieten, sondern auch Glücksgefühle für Naturliebhaber.

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Handwerk in Kyoto: Kaikado, Dosen zur Aufbewahrung

2. März 2012|Thema: Handwerk, Japanischer Tee, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , |Regionen: , , , |

Das Handwerksgeschäft Kaikado in Kyoto stellt seit seiner Gründung 1875 Dosen zur Aufbewahrung in höchster Qualität her. Kaikado nennt sich selber chazutsu no kaikadō (茶筒の開化堂) und nimmt damit Bezug auf seinen Ursprung im Geschäft mit Teedosen. Gleichzeitig betont Kaikado aber auch, dass seine Dosen auch für quasi alles andere geeignet ist, wie z.B. Kaffe, Nudeln etc. – Dosen halt, die allerdings auch ihren Preis haben.

Japan-Kyoto Wertung

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Teeladen: Ryuoen in Kyoto

26. Januar 2012|Thema: Japanischer Tee, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , , , , , |Regionen: , , , , |

Der Teeladen Ryuoen befindet sich in Kyoto in einem großen Wohngebiet südlich des Parks Gyoen, in dem auch der ehemalige Kaiserpalast Gosho liegt, in einer Seitenstraße der Teramachi – dazu in erhabener Nachbarschaft zum Teeladen Ippodo und dem Drahtnetzhandwer Tsujiwa Kanaami. Was den Laden interessant macht, ist vor allem seine Inneneinrichtung, die sehr traditionell geprägt ist und dementsprechend eine angenehme Atmosphäre verbreitet.

Und das hier fantastischer Tee verkauft wird, ist nach dieser Einleitung schon fast selbstverständlich.

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Teeladen: Marukyu Koyama En in Uji und Kyoto

6. Januar 2012|Thema: Japanischer Tee, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , , , |Regionen: , , , , , |

Was meine Geschichte mit japanischen Tee betrifft, so spielt die Teefirma Marukyu Koyama En (丸久小山園) schon seit Anfang an eine bedeutende Rolle für mich, die mir lange gar nicht bewusst war. Den Anfang machte eine Besichtung der Firma an ihrem Hauptstandort in Uji.

Im Sommer 2009 hieß es für uns halbjährige Austauschstudenten an der Doshisha Universität jede Woche einmal: Freizeitprogramm mit der Klasse! Ausflug! So auch am 13. März, als wir eine Firmenbesichtigung am Hauptsitz von Marukyu Koyama En machten, in Uji. Das war sogar überhaupt die erste ernsthafte Berührung zwischen mir und japanischen Tee, aber trotzdem entwickelte sich eine andere Teefirma (Ippodo 一保堂) ohne vergleichbare Erlebnisse zu dem Teeladen, der mich zu der Zeit am meisten interessierte. Heute kann ich mir nicht mehr erklären, warum.

Marukyu nimmt bei mir inzwischen eine Spitzenstellung unter den Teeläden ein, zusammen mit Ocha no Kanbayashi. Nicht zuletzt wegen den hervorragenden Teebeuteln und dem Matcha.

Verweis: Teeläden in Kyoto / Umgebung

Empfehlungen

Im Vordergrund: Teebeutel Hojicha. Dahinter: Matcha „Chigi no Shiro“.

Herausragend bei Marukyu Koyama En sind die Teebeutel und der Matcha. Die Teebeutel bestechen durch die großen Beutel und die üppige Füllmenge, wodurch sich der Tee sehr gut entfalten kann. Was den Matcha betrifft, ist Marukyu der Lieferant für die verschiedenen Teeschulen in Kyoto, besonders für die drei Sansenke-Schulen Urasenke (裏千家), Omotesenke (表千家) und Mushakôjisenke (武者小路千家), was für sich spricht!

Interessant ist auch das Geschirr, welches Marukyu anbietet. Hervorzuheben sind dabei die Chawan aus Glas, die vor allem im Sommer einen bleibenden Eindruck hinterlassen können: http://marukyu-koyamaen.co.jp/english/goods/goods_06.html

Firmenbesichtigung, 13. März 2009

Link: Firmenbesichtigung 2012

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Nishinotoin Teehaus 西洞院店

Neben einer Verkaufsstelle am Hauptbahnhof Kyoto gibt es in der Nähe der Kreuzung Nishinotoin-Karasuma Oike noch einen weiteren Marukyu-Laden mit Café (Ort auf Google Maps).

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Sencha Set mit Süßigkeit

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Matcha Latte

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Nishinotoin Teehaus in Google Street View


Größere Kartenansicht

Tee von Marukyu in Deutschland

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann erfreut sein, dass es zumindest gleich zwei Anbieter von Marukyu-Tee in Deutschland gibt. Eine sehr große Auswahl findet man bei www.gruener-tee-koyamaen.de/. Etwas schwerer zugänglich wird es bei www.chanomiya.com, aber auch hier kann man leicht fündig werden.

Alle Bilder

Alle Bilder von Marukyu Koyama En auf Flickr

Alle Bilder von Marukyu Koyama En 2012 auf Flickr

Marukyu Koyama-En Teeladen (Kyoto, Uji)
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Teeläden Kyoto
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Beiträge aus der Umgebung

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Teeladen: Tsubakido in Fushimi

26. Oktober 2011|Thema: Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , , |

Immer auf der Suche nach guten Teeläden, ging es heute zu Tsubakido (椿堂) in Fushimi (Google Maps) – sehr leicht zu erreichen, wenn man mit der Keihan-Bahn bis Sumizome (墨染) fährt. Dann braucht es gerade mal noch einen Fußmarsch von einer Minute und schon steht man vor dem Laden.

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Gegründet 1879, beliefert Tsubakido heute u. a. den Tempel Tofukuji und den Schrein Fushimi Inari – beides Schwergewichte! Eine weitere Besonderheit ist, dass Tsubakido auch Oolong-Tee herstellt, der in der japanischen Variante Waroncha (和龍茶) genannt wird.

Tsubakido verkauft aber nicht nur Tee, sondern hat auch ein kleines Cafe.

Eingang zum Cafe

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Das Cafe

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Blick in den Teegarten

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Phänomenales Teeset mit wunderschönen Geschirr. Der Sencha war erstaunlich süß!

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Auch das Wasserglas konkurrierte als Blickfang

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Angebot im Laden

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Ausbeute: Sencha, Schwarztee, Waroncha (japanischer Oolongcha), Wagashi

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Der Laden hat Potenzial, Kanbayashi als meinen Lieblingsladen abzulösen!

Alle Bilder Tsubakido

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Internationales Chakai in der Urasenke 裏千家の国際茶会 (15.10.2011)

17. Oktober 2011|Thema: Japanischer Tee, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , |Regionen: , , , , , |

Am 15. Oktober fand in Kyoto das 31. Internationale Chakai (Treffen, um gemeinsam Tee zu trinken) in der Urasenke statt. Zu dieser Gelegenheit servieren die internationalen Studenten des Urasenke Midorikai und ICI (International Chado Institute) den Gästen Tee, dieses Jahr etwa 400 an der Zahl. Als ICI-Student seit Anfang September durfte ich hinter den Kulissen bei der Teezubereitung und diversen kleineren Aufgaben helfen.

Was mich besonders erfreute war aber die Erlaubnis, an diesem Tag Fotos in den Teeräumen zu machen, die auch unsere Unterrichtsräume sind und in denen Fotografieren normalerweise nicht erlaubt ist. So konnte ich endlich jede Menge Fotos machen, worauf ich schon die ganze Zeit aus war.

Zunächst ein paar Zahlen:

  • 3*200g Matcha Dosen (Marukyu Koyama En, Urasenke Shôhaku) zu je 7245 Yen = 21 735 Yen.
  • Wagashi pro Stück etwa 400 Yen, bei 400 Gästen etwa 160 000 Yen.

Allein der Matcha und die Wagashi haben die Urasenke etwa 1800 Euro gekostet. Da die Teilnahme umsonst war, gab es keine Einnahmen.

Das Chakai fing für die Helfer um 8:30 Uhr an und endete um 17 Uhr. Man glaubt kaum, wie sehr uns nach diesen Stunden die Beine vom vielen Seiza schmerzten! Danach noch drei Stunden Kendotraining und meine Wadenverkrampfung lag bei 236% (oder „OVER 9000!“, wer es kennt ;-) ).

Bilder

*Bilder mit Gesichtern aussortiert

Ryûrei Zimmer, Tische noch unsortiert

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Teeutensilien für die Zeremonie

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Blick in den Garten

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Ausgestellte Teeutensilien

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Unverhoffter Tierbesuch

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Wasserhahn

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Zweites Teezimmer

Tea room with view on a stone garden

Alle Bilder

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Arashiyama Teil 1: Einleitung und Kôgenji (09.10.2011)

10. Oktober 2011|Thema: Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , , |

Die heutigen Erlebnisse teile ich in drei Artikel, zuviel Bilder gemacht ;-)


Ausflug nach Arashiyama, 09. Oktober 2011 auf einer größeren Karte anzeigen

Einleitung

Mit der Hankyu-Bahn sind wir morgens von Kawaramachi über Katsura (umsteigen) nach Arashiyama. Man kann Hankyu wirklich lieben, nur 280 Yen für diese doch relativ weite Strecke. Arashiyama ist eine Art Naherholungsgebiet für Kyoto – dementsprechend war es am heutigen Sonntag mit schönen Wetter auch ziemlich voll.

Arashiyama, Bambuswälder

Eigentlich war unser erstes Ziel (bzw. das meiner Freundin, von dem ich noch nichts wusste), der Tenryûji Tempel. Da dieser aber regelrecht vollgestopft mit Touristen war und keinen sonderlich spannenden Eindruck auf mich machte, sind wir auf einen kleinen Nebentempel direkt daneben ausgewichen, den Kôgenji. Keine schlechte Entscheidung.

Bevor wir aber dort ankamen, machten wir noch Bekanntschaft mit einer etwas skurrilen Figurenversammlung.

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Arashiyama, Bambuswälder-9

Arashiyama, Bambuswälder-15

Arashiyama, Bambuswälder-13

Kogenji 弘源寺

Der Kogenji begrüßt den Besucher mit einem kleinen Garten, bevor man in das Tempelgebäude geht, wo man mehrere Malereien besichtigen und sich den Steingarten (枯山水 karesansui) ansehen kann. Außerdem kann man sich eine Tasse Matcha genehmigen.

Eine Besonderheit des Tempels sind die Katana-Schnittests in den Holzsäulen aus dem Jahre 1864, als sich eine Gruppe von Samurai vorbereitete, den Kaiser im Zuge der Meiji-Restauration in die heutige Präfektur Yamaguchi zu bringen, um den Kaiser vom Shogunat zu trennen.

Kogenji Temple, Arashiyama, Kyoto

Kogenji Temple, Arashiyama, Kyoto

Kogenji Temple, Arashiyama, Kyoto

Kogenji Temple, Arashiyama, Kyoto


Für 500 Yen (+500 Yen für Matcha) bekommt man damit einen kleinen, aber feinen Tempel zu sehen, sollte man spontan keine Lust auf einen überfüllten Tenryûji haben.

Alle Bilder

Alle Bilder von Arashiyama auf Flickr

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Video

http://youtu.be/zOjeeQ-LMrE

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Kakemono / Kakejiku in der Urasenke (08.10.2011)

8. Oktober 2011|Thema: Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , , , |

Ich wollte zwar erst später über mein Studium in der Urasenke-Teeschule schreiben, doch die heutigen Rollbilder (掛け物 kakemono oder 掛け軸 kakejiku) waren wirklich schön. Daher möchte ich diese kurz vorstellen. Selber Fotos machen durfte ich zwar nicht Mission accomplished!, aber zwei von drei Rollbilder habe ich im Internet gefunden.

Fujisan

Dieses Rollbild hat den größten Eindruck auf mich gemacht. Das erste Mal habe ich dieses Hängebild im Oktober 2011 gesehen und erst jetzt, im April 2012, hatte ich endlich die Gelegenheit, ein Bild davon zu machen. Zu bewundern ist der Berg Fujisan in Zentraljapan.

 

水急不流月

Eine Umschrift in Alphabet ist nicht möglich bzw. nicht sinnvoll, da der Satz aus dem chinesischen kommt und in dieser Form im japanischen nicht in dieser Form gelesen wird, sondern direkt im Kopf in einen modernen, japanischen Satz transkribiert wird.

Eine Übersetzung könnte folgende sein:
„Egal wie schnell das Wasser fließt, die Spiegelung des Mondes bleibt an ihrem Ort.“

Auch wenn sich die Welt rapide ändert, gibt es doch immer wieder Dinge, die sich nie ändern.

Kissako 喫茶去

„Lass uns Tee trinken!“

Ein Meister hat, egal auf welche Frage, immer diese Antwort gegeben. „Kissako!“. Also egal, auf welche Frage man eine Antwort sucht, sie kommt beim Tee trinken. Sehr sympathisch.

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