Vorneweg: Torikizoku (鳥貴族) richtet sich eher an Studenten und noch etwas aufwärts. Freunde von gepflegteren Etablissements werden hier wahrscheinlich keine Freude habe. Der Rest dafür umso mehr, Kanpai!

Die Kneipe Torikizoku („Hühnchenadel“) ist wohl die Kneipe, die man besonders vermissen wird, wenn man wieder deutsche Gefilde erreicht hat. Die Zielgruppe dürfte ziemlich genau junge Leute und Studenten sein und wenn man das Torikizoku bei der Shijo-Brücke betreten hat, kommt man sich erstmal vor wie in Schweden – der Großteil der Innenausstattung besteht aus hellen Naturholz und könnte glatt von Ikea sein.

Zwei Dinge sind besonders bei Torikizoku. Wie der Name schon andeutet, sind die Hühnchenspieße fantastisch. Zweitens kostet alles nur 280 Yen (+ Steuer, also eher 300 Yen), was es für Japan relativ billig macht. Diese zwei Punkte gepaart mit einer tollen Atmosphäre und langen Öffnungszeiten lassen jeden Gang ins Torikizoku zum Vergnügen werden.

Filialen gibt es in Kyoto und Umgebung sowie in Tokyo und Umgebung. Für genauere Informationen muss man sich auf der japanischen Webseite http://www.torikizoku.co.jp/ umschauen. Standorte Torikizoku in Kyoto auf Google Maps.

Bilder Torikizoku

Also, auf ins Torikizoku!

Satori Nihon approved!

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten