Japanischer Tee

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Alles über japanischen Tee – Bancha, Sencha, Gyokuro, Matcha und mehr.

Totensei Kawasaki: Keramikgeschäft in der Gojo-Straße in Kyoto

2016-11-01T17:33:25+00:00 6. November 2015|Thema: Handwerk, Japanischer Tee|Tags: , |Regionen: , , , , |

Manchmal ist es wie verhext. Da hat man einen Lieblingsladen für bestimmte Sachen oder einen Laden, den man wirklich regelmäßig besucht. Dieser fällt aber irgendwie durchs Raster und man schreibt über sämtliche andere Läden, nur nicht eben über diesen einen. Bei Schreinen hatte der Nashinoki-Schrein lange dieses Schicksal erlitten und in Sachen Keramikläden eindeutig Totensei Kawasaki, der sich ebenso wie Ikai in der Gojo-Straße befindet. Zeit, dieses Umstand zu beheben, denn Totensei Kawasaki ist allemal ein Besuch wert!

Japan-Kyoto Wertung

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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Cha no Ka – weiße Schokolade in Matchawaffeln von Malebranche

2016-11-01T17:33:25+00:00 2. November 2015|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , |

Das erste Mal eines diese Cha no Ka Süßigkeiten in der Hand zu halten ist ein besonderer Moment. Für das Cha no Ka selber aber ist es aber ein furchterregender Moment, überleben diese den ersten Kontakt meist nicht länger als fünf Sekunden! Warum das so ist und warum man in Kyoto unbedingt ein paar davon kaufen sollte, mehr dazu hier.

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Kalten Grüntee zubereiten gegen die Sommerhitze

2016-10-13T22:58:47+00:00 17. Juli 2015|Thema: Japanischer Tee|Tags: , , , , , |

Wenn das Thermometer mal wieder zu eifrig ungeahnte Höhen erklimmt, dann ist es höchste Zeit, für Abkühlung zu sorgen! Wie das mit japanischen Grüntee geht, kann nun auf der Seite Zubereitung von Grüntee (in Blätterform) nachgelesen werden, unter der Überschrift Zubereitung von kalten Grüntee. Wohl bekomms!

Auszug:

Spezieller Tee: Mizudashi

Oft trifft man im Sortiment von Teehändlern auf Tees, die mit dem Zusatz Mizudashi 「水出し」 versehen sind. Das sind spezielle, oft sehr günstige Teevarianten, deren Geschmack sich auch gut im kalten Wasser entfaltet und auch schneller als bei normalen Teevarianten. Da es sich dabei um keinen hochpreisigen Tee handelt, werden Mizudashi oft als Teebeutel angeboten. Bei der Zubereitung kann man auch nicht viel falsch machen: den Teebeutel mit Mizudashi einfach in kaltes oder zimmertemperiertes Wasser legen und auf die gewünschte grüne Farbe warten. Bei der Ziehzeit sollte man nur nicht zu ungeduldig sein, da der Geschmack etwas länger braucht, um sich zu entfalten. Die Länge der Ziehzeit dagegen ist ziemlich egal, solange der Tee nicht tagelang herumsteht.

Häufig sieht man noch die Auszeichnung matcha iri 「抹茶入」 bei Mizudashi. Das bedeutet, dass eine kleine Menge Matcha beigefügt wurde, oft für ein intensiveres Grün oder zur Abrundung des Geschmacks.

Teebeutelpackungen für die kalte Zubereitung – mizudashi

Spezieller Tee: „Green Tea“

Wenn es sehr schnell gehen soll, gibt es auch Varianten, die nur aus gemahlenen Grüntee bestehen, wobei es sich hier nicht automatisch um Matcha handeln muss. Einfach ins Wasser mischen und fertig ist der Tee. Warum nun in der Überschrift der englische Begriff in Anführungszeichen steht hat zu Grunde, dass …

Weiterlesen! Zubereitung von kalten Grüntee

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Video: Matcha Zubereitung im Detail: der Schaum

2016-10-13T22:58:48+00:00 13. März 2015|Thema: Japanischer Tee, Video|Tags: |

Wie kann man den Schaum bei Matcha richtig fein schlagen? Warum wollen wir überhaupt einen fächendeckenden Schaum bei unserem Matcha? Diese Fragen sollen in diesen Video beantwortet werden.

Mehr über die Zubereitung von Matcha: Matcha Zubereitung und Vorbereitung

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Korinin, Subtempel des Daitokuji, Kyoto

2017-02-09T18:26:32+00:00 28. Juli 2014|Thema: Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten|Tags: , , , , , |Regionen: , , , , , |

In der großen Tempelanlage Daitokuji bietet der Zen-Tempel Korinin für fast jeden etwas. Für Gartenliebhaber seine Gärten, für Architekturliebhaber zwei Tore, die als wichtige Kulturgüter gelten und für Teeliebhaber das interessante Teehaus Kankyotei – all das sogar dann auch, wenn es regnet, da man sich immer unter einem großen Dach befindet. Nur hat Korinin leider nicht das ganze Jahr über offen, wie es auch bei Obaiin der Fall ist.

Subtempel des Daitokuji

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Obakusan Manpukuji Tempel in Uji, Kyoto

2017-02-22T23:11:10+00:00 22. Juni 2014|Thema: Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , , |Regionen: , , , , |

Der Obakusan Manpukuji (kurz: Manpukuji) ist fast noch ein Geheimtipp. Er gilt als Geburtsort des Senchado in Japan, hat eine erstaunliche Größe und nur wenige Touristen finden sich zum Besuch ein. Wenn man dann noch kurz vor Schließung gegen 16 Uhr den buddhistischen Messen beiwohnen kann, kann man den Besuch als Höhepunkt verbuchen.

Obakusan Manpukuji Tempel

Eingang Obakusan Manpukuji, Ende September 2012

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Teehaus Saryo Hosen in Kyoto

2016-11-01T17:33:28+00:00 29. April 2014|Thema: Japanischer Tee, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , |Regionen: , , , |

Das Teehaus Saryo Hosen, nördlich vom Shimogamo Schrein, lädt zu einem sehr entspannten Tee im stilvollen, japanisch-klassischen Ambiente ein. Wer einen exzellenten Ort für eine Schale Matcha sucht und ohnehin in der Nähe ist, sollte den Weg zum Saryo Hosen definitiv nicht scheuen.

Das Saryo Hosen gehört zum bekannten Süßigkeitenhersteller Hosendo (宝泉堂), dessen Hauptgeschäft in der Nähe liegt.

saryo hosen

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Teehaus Chakobo Nagatake in der Pontocho, Kyoto

2016-11-01T17:33:28+00:00 21. April 2014|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Regionen: , , , , , |

Kyoto ist trotz seiner Größe von einem modernen Großsstadtflair weitgehend verschont geblieben. Wie überall in Japan ist Platz meist Mangelware, und daher muss man auch in Kyoto sehr gedrängt bauen. So hat sich ein Architekturmerkmal entwickelt, wofür man Kyoto sehr schätzen kann: wo noch ein wenig Platz vorhanden ist, wird noch etwas reingequetscht! Ein Beispiel ist die Straße Pontocho, eine enge Gasse, in der sich dicht an dicht Restaurants und Cafés aneinanderreihen. Ein besonderes Exemplar ist dabei das Teehaus Chakobo Nagatake.

Chakobo Nagatake

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Ippodo Teeladen und Teehaus in Kyoto

2016-11-01T17:33:29+00:00 16. April 2014|Thema: Japanischer Tee|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Der berühmte Teeladen Ippodo ist in Kyoto eine Institution für sich und hat es mit seiner 300-jährigen Geschichte nicht nur in Japan zu großer Bekanntheit geschafft, sondern erfreut sich auch außerhalb Japans an wachsender Beliebtheit. Das dürfte nicht zuletzt am starken Webauftritt liegen und dem Onlineshop, der weltweit japanischen Tee versendet. Inzwischen hat Ippodo sogar seinen ersten Teeladen außerhalb von Japan aufgemacht, nämlich in New York.

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Kitamura Tokusai Fukusa – Textilbedarf für Teekultur in Kyoto

2017-02-09T18:46:58+00:00 10. April 2014|Thema: Handwerk, Japanischer Tee|Tags: |Regionen: , , , , , |

Zum Stil oder zum Erlebnis traditioneller Geschäfte in Kyoto gehört es oftmals, dass die Frontseite des Geschäfts sehr unscheinbar ist und man quasi blind eintritt. Es kann sogar vorkommen, dass man kaum oder gar nicht erkennen kann, was der Laden innen nun verkauft. Kitamura Tokusai Fukusa gehört definitiv zu solchen Läden, da man ihm nur mit Vorwissen ansieht, dass er hauptsächlich Fukusa verkauft, aber auch sonst sämtlichen Textilbedarf, den man in der japanischen Teewelt so braucht.

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Bambusblätter Ausgabe Frühling 2013

2016-10-13T22:59:06+00:00 4. Juni 2013|Thema: Japanischer Tee, Sonstiges|Tags: |

Erschienen am 23. April 2013 bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. (kurz: DJG BW). In Kooperation mit der Universität Tübingen unter Chefredakteur Alexander Jatscha.

bambusblätter

Inhalt Bambusblätter Frühling 2013

Heldenfiguren der japanischen Geschichte, Teil 2: Die Shinsengumi  /Elisabeth Tivonenko /Seite 2

Empfehlung für zwischendurch (1-2-3)  /Alexander Jatscha/ Seiten 11, 14 und 16

Hallyu — Ein Phänomen, das mehr sein soll, als es ist /Simona Hartmann/ Seite 12

Gefühle, inneres Erleben und die Kunst der Übersetzung  /Wolfgang Grosse/ Seite 15

Nihon koten bungaku / Die klassische Literatur Japans, Teil 2: /Tosa nikki / /Alexander Jatscha/Seite 17

Teekosmos Japan, Teil 1: Die japanische Teewelt  /Christian Kaden/ Seite 20

Buchrezension: “Fettnäpfchenführer Japan. Die Axt im Chrysanthemenwald”  /Alexander Jatscha/ Seite 22

Buchrezension: “Mein Kyoto – Koordinaten einer Stadt” /Wolfgang Grosse/ Seite 23

Reisebericht Kyoto  /Martina Schwenk, Merle Bienk und Eleni Vargiamidou/ Seite 24

Tsumego-Ecke  /Cindy Lindner/  Seite 27

Für den Gaumen: Oyaki  /Cindy Lindner/  Seite 28

Impressum/   Seite 29

Direktlink: Bambusblätter Frühling 2013

Archiv: Alle Bambusblätter

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Tempel Kosanji – in den Wäldern um Kyoto

2016-11-01T17:33:30+00:00 11. Mai 2013|Thema: Fotografie, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , , , |Regionen: , , , |

Wer Satori Nihon schon länger verfolgt bzw. besonders die Fotografien betrachtet, dem dürften vielleicht bereits die zahlreichen Motive mit Hasen und Fröschen aufgefallen sein. Diese Motive finden sich in ganz Kyoto und in allerlei Formen wie auf Töpfereien oder auf Tüchern. Die Beliebtheit dieses Motivs kommt nicht von ungefähr, denn viele gehen davon aus, dass dieses sogenannte chōjū jinbutsu giga (kurz: chōjū giga, Wikipedia) den ersten Manga Japans aus dem 12. Jahrhundert darstellt. Der Tempel Kosanji hat aber nicht nur eine Rolle mit Tier-Mensch-Karikaturen zu bieten, sondern auch Glücksgefühle für Naturliebhaber.

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Was ist der Unterschied zwischen Sencha und Kabusecha?

2017-03-07T19:06:40+00:00 13. Januar 2013|Thema: Japanischer Tee|Tags: , |

Was ist der Unterschied zwischen Sencha und Kabusecha? Diese Frage hört man oft, denn Kabusecha ist nicht leicht zu definieren, wenn man sich nicht genauer mit japanischen Tee beschäftigt. In diesem Artikel wird u.a. auf die Unterschiede in der Herstellung und die Abgrenzung zu Sencha und Gyokuro eingegangen.

Unterschied zwischen Sencha und Kabusecha

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Kyusu Geschenkaktion beim Teeladen Ryuoen

2016-11-01T17:33:31+00:00 3. Oktober 2012|Thema: Japanischer Tee|Regionen: , , , |

Unter dem Motto „Teefest der (alten) Hauptstadt“ (京の茶まつり) findet im Teeladen Ryuoen derzeit vom 01. bis zum 05. Oktober eine Aktion statt, bei der man bei jedem Einkauf über 2625 Yen ein kleines Teekännchen (急須 kyūsu) geschenkt bekommt.

Mich hat diese Aktion eiskalt erwischt, aber sehr erfreut. Mein Teekännchen für Hojicha ist vor etwa einer Woche beim Umzug zu Bruch gegangen und dieses Aktion-Teekännchen eignet sich hervorragend als Hojicha-Teekännchen. Das kann kein bloßer Zufall sein. Aber auch sonst ist der Teeladen Ryuoen immer einen Besuch wert.

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Tee aus Shikoku: Goishi Tee

2016-10-13T22:59:13+00:00 3. September 2012|Thema: Japanischer Tee|Regionen: , |

Goishi Tee

Goishi Tee während der Trocknung

Goishi – Auf meiner Reise in Shikoku bin ich im Touristenshop vom Tal Iya auf einen Tee aufmerksam geworden, der mich etwas an Ziegeltee erinnerte. Es handelte sich um einen Tee namens Goishi (碁石茶), dessen Blätter im getrockneten Zustand in quadratischer Form gestapelt und zusammengepresst werden. Den Namen Goishi teilt sich der Tee mit den Steinen des japanischen Spiels Go, obwohl diese rund und nicht viereckig sind.

Ursprung und Geschmack des Goishi Tees

Der Ursprung liegt in der heutigen chinesischen Provinz Yunnan. Dort wurde der Tee damals von einem Stamm namens Puran zusammen mit Humus in Bambuszylindern fermentiert. Zusammen mit dem Grüntee kam der Goishi Tee dann über Gelehrte und als Luxusartikel ab dem 8. Jahrhundert nach Japan.

Geschmacklich ist der Goishi Tee dem Schwarztee sehr ähnlich, allerdings kann man eine deutliche Zitronennote erkennen.

Herstellung des Goishi Tees

Kultivierung. Die Blätter der Teepflanzen werden gleichmäßig der Sonne ausgesetzt. Um das zu erreichen, wird bei zu dichten Wachstum ältere Äste abgeschnitten.

Ernte. Die Blätter werden Anfang Juli geerntet. Alte und neue Blätter werden gleichermaßen geerntet.

Dämpfen. In einem großen Kessel wird Wasser gekocht, anschließend werden die Teeblätter in einem dafür vorgesehen Eimer für 1 bis 2 Stunden gedämpft.

Ruhen lassen. Kleinere Äste werden aussortiert und die restlichen, etwa 50cm bis 70cm langen Äste mit Blättern auf einer Matte ausgebreitet und zusammen mit Humus für etwa 7 bis 10 Tage liegen gelassen.

Einlegen. Nun werden die Teeblätter mit der, bei der Dämpfung entstandenen, Flüssigkeit in einem Holzeimer für etwa 20 Tage eingelegt und durch ein Gewicht von oben zusammengedrückt.

Schneiden. Die Blöcke werden daraufhin außerhalb des Eimers zerkleinert. Anschließend werden sie wieder in den Eimer zurückgelegt, dann folgt das Warten auf gutes Wetter.

Trocknen. Bei gutem Wetter werden die Blöcke im Garten auf einer Matte ausgebreitet und im Sonnenlicht für etwa 3 Tage getrocknet.

Verpacken. Nach vollendeter Trocknung wird der nun fertige Goishi Tee in Strohsäcke verpackt und ausgeliefert.

Weiterführende Informationen (japanisch) und Quelle der oberen Bilder: http://www.m-ys.co.jp/goisitya.html

Zubereitung Goishi Tee

Wenn man ein kleines Teekännchen (etwa 350cl) benutzt, kann man je nach Vorliebe ein oder zwei Goishi Plättchen verwenden. Beim ersten Aufguß kann man sofort in die Tasse einschenken, beim zweiten und dritten Aufguß nach etwa 20 bis 30 Sekunden.

Für eine größere Menge (etwa 2 Liter) kann man 3 bis 5 Goishi Plättchen verwenden bei einer Ziehzeit von etwa 5 Minuten.

Kyoto
Kyoto

 

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