Japanischer Tee

Japan-Kyoto » Japan Blog » Japanischer Tee

Alles über japanischen Tee – Bancha, Sencha, Gyokuro, Matcha und mehr.

Ausflug in die Teeprovinz Wazuka (Kansai) im Mai

Aktualisiert: 1. Juli 2017| 2017-07-01T17:32:06+00:00 Veröffentlicht: 25. Juni 2017|Thema: Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , , |Regionen: , , , |

Schon seit der Autor von Japan-Kyoto das erste Mal 2009 in Japan war, gab es den starken Wunsch, japanische Teefelder und -plantagen zu besichtigen. In Kyoto selber gibt es leider keine Teeplantagen und auch in der naheliegenden Teestadt Uji gibt es nur einzelne, kleine Teefelder, die aber fast immer für höherwertigen Tee bestimmt und daher verdeckt sind. Die typischen Ansichten der Teefelder blieben verbogen – bis zum Mai 2016! Da ging es direkt zur berühmteste Teeprovinz von ganz Japan: Wazuka.

Der Ausflug fand in der Erntezeit am 23. Mai 2016 statt.

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Matchautensilien reinigen – Chawan, Chasen, Chashaku etc.

Aktualisiert: 11. April 2017| 2017-04-11T13:50:26+00:00 Veröffentlicht: 2. April 2017|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , |

Bei einem meiner anderen Videos über Matcha kam die Frage auf, wie man diese ganzen Matchautensilien reinigt. Eine interessante Frage, denn auch hier gibt es einige Kniffe, auf die man so vielleicht nicht so schnell selber kommt.

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Totensei Kawasaki: Keramikgeschäft in der Gojo-Straße in Kyoto

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:25+00:00 Veröffentlicht: 6. November 2015|Thema: Handwerk, Japanischer Tee|Tags: , |Regionen: , , , , |

Manchmal ist es wie verhext. Da hat man einen Lieblingsladen für bestimmte Sachen oder einen Laden, den man wirklich regelmäßig besucht. Dieser fällt aber irgendwie durchs Raster und man schreibt über sämtliche andere Läden, nur nicht eben über diesen einen. Bei Schreinen hatte der Nashinoki-Schrein lange dieses Schicksal erlitten und in Sachen Keramikläden eindeutig Totensei Kawasaki, der sich ebenso wie Ikai in der Gojo-Straße befindet. Zeit, dieses Umstand zu beheben, denn Totensei Kawasaki ist allemal ein Besuch wert!

Japan-Kyoto Wertung

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Cha no Ka – weiße Schokolade in Matchawaffeln von Malebranche

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:25+00:00 Veröffentlicht: 2. November 2015|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , |

Das erste Mal eines diese Cha no Ka Süßigkeiten in der Hand zu halten ist ein besonderer Moment. Für das Cha no Ka selber aber ist es aber ein furchterregender Moment, überleben diese den ersten Kontakt meist nicht länger als fünf Sekunden! Warum das so ist und warum man in Kyoto unbedingt ein paar davon kaufen sollte, mehr dazu hier.

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Kalten Grüntee zubereiten gegen die Sommerhitze

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:58:47+00:00 Veröffentlicht: 17. Juli 2015|Thema: Japanischer Tee|Tags: , , , , , |

Wenn das Thermometer mal wieder zu eifrig ungeahnte Höhen erklimmt, dann ist es höchste Zeit, für Abkühlung zu sorgen! Wie das mit japanischen Grüntee geht, kann nun auf der Seite Zubereitung von Grüntee (in Blätterform) nachgelesen werden, unter der Überschrift Zubereitung von kalten Grüntee. Wohl bekomms!

Auszug:

Spezieller Tee: Mizudashi

Oft trifft man im Sortiment von Teehändlern auf Tees, die mit dem Zusatz Mizudashi 「水出し」 versehen sind. Das sind spezielle, oft sehr günstige Teevarianten, deren Geschmack sich auch gut im kalten Wasser entfaltet und auch schneller als bei normalen Teevarianten. Da es sich dabei um keinen hochpreisigen Tee handelt, werden Mizudashi oft als Teebeutel angeboten. Bei der Zubereitung kann man auch nicht viel falsch machen: den Teebeutel mit Mizudashi einfach in kaltes oder zimmertemperiertes Wasser legen und auf die gewünschte grüne Farbe warten. Bei der Ziehzeit sollte man nur nicht zu ungeduldig sein, da der Geschmack etwas länger braucht, um sich zu entfalten. Die Länge der Ziehzeit dagegen ist ziemlich egal, solange der Tee nicht tagelang herumsteht.

Häufig sieht man noch die Auszeichnung matcha iri 「抹茶入」 bei Mizudashi. Das bedeutet, dass eine kleine Menge Matcha beigefügt wurde, oft für ein intensiveres Grün oder zur Abrundung des Geschmacks.

Teebeutelpackungen für die kalte Zubereitung – mizudashi

Spezieller Tee: „Green Tea“

Wenn es sehr schnell gehen soll, gibt es auch Varianten, die nur aus gemahlenen Grüntee bestehen, wobei es sich hier nicht automatisch um Matcha handeln muss. Einfach ins Wasser mischen und fertig ist der Tee. Warum nun in der Überschrift der englische Begriff in Anführungszeichen steht hat zu Grunde, dass …

Weiterlesen! Zubereitung von kalten Grüntee

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Video: Matcha Zubereitung im Detail: der Schaum

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:58:48+00:00 Veröffentlicht: 13. März 2015|Thema: Japanischer Tee, Video|Tags: |

Wie kann man den Schaum bei Matcha richtig fein schlagen? Warum wollen wir überhaupt einen fächendeckenden Schaum bei unserem Matcha? Diese Fragen sollen in diesen Video beantwortet werden.

Mehr über die Zubereitung von Matcha: Matcha Zubereitung und Vorbereitung

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Korinin, Subtempel des Daitokuji, Kyoto

Aktualisiert: 15. Mai 2017| 2017-05-15T15:41:45+00:00 Veröffentlicht: 28. Juli 2014|Thema: Für Regentage in Kyoto, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten|Tags: , , , , , , |Regionen: , , , , , |

In der großen Tempelanlage Daitokuji bietet der Zen-Tempel Korinin für fast jeden etwas. Für Gartenliebhaber seine Gärten, für Architekturliebhaber zwei Tore, die als wichtige Kulturgüter gelten und für Teeliebhaber das interessante Teehaus Kankyotei – all das sogar dann auch, wenn es regnet, da man sich immer unter einem großen Dach befindet. Nur hat Korinin leider nicht das ganze Jahr über offen, wie es auch bei Obaiin der Fall ist.

Subtempel des Daitokuji

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Obakusan Manpukuji Tempel in Uji, Kyoto

Aktualisiert: 28. April 2017| 2017-04-28T16:03:57+00:00 Veröffentlicht: 22. Juni 2014|Thema: 5 Sterne Kyoto und Umgebung, Besonderheiten Kyoto und Umgebung, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , , |Regionen: , , , , |

Der Obakusan Manpukuji (kurz: Manpukuji) ist fast noch ein Geheimtipp. Er gilt als Geburtsort des Senchado in Japan, hat eine erstaunliche Größe und nur wenige Touristen finden sich zum Besuch ein. Wenn man dann noch kurz vor Schließung gegen 16 Uhr den buddhistischen Messen beiwohnen kann, kann man den Besuch als Höhepunkt verbuchen.

Obakusan Manpukuji Tempel

Eingang Obakusan Manpukuji, Ende September 2012

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Teehaus Saryo Hosen in Kyoto

Aktualisiert: 15. Mai 2017| 2017-05-15T15:41:45+00:00 Veröffentlicht: 29. April 2014|Thema: Für Regentage in Kyoto, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , |Regionen: , , , |

Das Teehaus Saryo Hosen, nördlich vom Shimogamo Schrein, lädt zu einem sehr entspannten Tee im stilvollen, japanisch-klassischen Ambiente ein. Wer einen exzellenten Ort für eine Schale Matcha sucht und ohnehin in der Nähe ist, sollte den Weg zum Saryo Hosen definitiv nicht scheuen.

Das Saryo Hosen gehört zum bekannten Süßigkeitenhersteller Hosendo (宝泉堂), dessen Hauptgeschäft in der Nähe liegt.

saryo hosen

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Teehaus Chakobo Nagatake in der Pontocho, Kyoto

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:28+00:00 Veröffentlicht: 21. April 2014|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Regionen: , , , , , |

Kyoto ist trotz seiner Größe von einem modernen Großsstadtflair weitgehend verschont geblieben. Wie überall in Japan ist Platz meist Mangelware, und daher muss man auch in Kyoto sehr gedrängt bauen. So hat sich ein Architekturmerkmal entwickelt, wofür man Kyoto sehr schätzen kann: wo noch ein wenig Platz vorhanden ist, wird noch etwas reingequetscht! Ein Beispiel ist die Straße Pontocho, eine enge Gasse, in der sich dicht an dicht Restaurants und Cafés aneinanderreihen. Ein besonderes Exemplar ist dabei das Teehaus Chakobo Nagatake.

Chakobo Nagatake

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Ippodo Teeladen und Teehaus in Kyoto

Aktualisiert: 18. Juni 2017| 2017-06-18T16:46:54+00:00 Veröffentlicht: 16. April 2014|Thema: Japanischer Tee|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Der berühmte Teeladen Ippodo ist in Kyoto eine Institution für sich und hat es mit seiner 300-jährigen Geschichte nicht nur in Japan zu großer Bekanntheit geschafft, sondern erfreut sich auch außerhalb Japans an wachsender Beliebtheit. Das dürfte nicht zuletzt am starken Webauftritt liegen und dem Onlineshop, der weltweit japanischen Tee versendet. Inzwischen hat Ippodo sogar seinen ersten Teeladen außerhalb von Japan aufgemacht, nämlich in New York.

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Kitamura Tokusai Fukusa – Textilbedarf für Teekultur in Kyoto

Aktualisiert: 9. Februar 2017| 2017-02-09T18:46:58+00:00 Veröffentlicht: 10. April 2014|Thema: Handwerk, Japanischer Tee|Tags: |Regionen: , , , , , |

Zum Stil oder zum Erlebnis traditioneller Geschäfte in Kyoto gehört es oftmals, dass die Frontseite des Geschäfts sehr unscheinbar ist und man quasi blind eintritt. Es kann sogar vorkommen, dass man kaum oder gar nicht erkennen kann, was der Laden innen nun verkauft. Kitamura Tokusai Fukusa gehört definitiv zu solchen Läden, da man ihm nur mit Vorwissen ansieht, dass er hauptsächlich Fukusa verkauft, aber auch sonst sämtlichen Textilbedarf, den man in der japanischen Teewelt so braucht.

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Matcha von Marukyu Koyamaen im Vergleich: Aoarashi vs Yugen vs Unkaku

Aktualisiert: 1. Juli 2017| 2017-07-01T17:19:16+00:00 Veröffentlicht: 23. März 2014|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , |

In Deutschland mag es nur hier und dort mal auffallen. Wer sich in Japan aber für einen Matcha in einen Teeladen begibt, der etwas auf sich hält, der wird oft von der Menge an angebotenen Matchas erschlagen. Nicht selten stehen dann mehr als 20 Matchas zur Auswahl mit teils illustren Namen wie „Das Weiß der Ahornbäume“, „Wolkenkranich“ oder „Weiches Licht“. Und natürlich schraubt sich der Preis auf einer Seite der Liste ordentlich nach oben.

Auszug Matchaauswahl beim Teeladen Ryuoen, Kyoto

Da stellt sich natürlich die Frage, ob sich der teils deutliche Preisunterschied auch im Genuß niederschlägt. Dieser Frage wird hier nun nachgegangen, wobei betont werden sollte, dass es sich hier um einen Vergleich handeln wird, nicht um ein Tasting. Im Vergleich stehen die Matcha Aoarashi, Yugen und Unkaku, die mir freundlicherweise von den neuen Inhaber von

Gruener-Tee-Koyamaen.de

Alexander Rohrer und Tämer El Saadany, zur Verfügung gestellt worden sind. Alle drei Matcha sind entsprechend von der Teefirma Marukyu Koyamaen, die in Uji (Japan) ansässig ist.

Matcha Marukyu Koyamaen

Von links: Aoarashi – Yugen – Unkaku

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Der Tee fürs Neujahr: Obukucha

Aktualisiert: 1. Juli 2017| 2017-07-01T17:06:53+00:00 Veröffentlicht: 1. Januar 2014|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , |

Während wir in Deutschland jedes Jahr eine Menge Feuerwerk in die Luft jagen, geht es in Japan wesentlich gemütlicher zu. Abgesehen von dem Trend, dass sich viele junge Menschen in Japan inzwischen auch mit Alkohol zuschütten, gibt es traditionellere Arten in Japan, das neue Jahr zu begrüßen. Das Hauptevent ist wohl der Besuch von Tempeln und Schreinen an den ersten Tagen im neuen Jahr, hatsumōde genannt, siehe Neujahr 2011/12. Hier soll es aber nun um einen Tee gehen, der zu Neujahr getrunken wird, den ōbukucha 大福茶.

obukucha daifukucha

Obukucha vom Teeladen Ryuoen, Kyoto

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Bambusblätter Ausgabe Frühling 2013

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:06+00:00 Veröffentlicht: 4. Juni 2013|Thema: Japanischer Tee, Sonstiges|Tags: |

Erschienen am 23. April 2013 bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. (kurz: DJG BW). In Kooperation mit der Universität Tübingen unter Chefredakteur Alexander Jatscha.

bambusblätter

Inhalt Bambusblätter Frühling 2013

Heldenfiguren der japanischen Geschichte, Teil 2: Die Shinsengumi  /Elisabeth Tivonenko /Seite 2

Empfehlung für zwischendurch (1-2-3)  /Alexander Jatscha/ Seiten 11, 14 und 16

Hallyu — Ein Phänomen, das mehr sein soll, als es ist /Simona Hartmann/ Seite 12

Gefühle, inneres Erleben und die Kunst der Übersetzung  /Wolfgang Grosse/ Seite 15

Nihon koten bungaku / Die klassische Literatur Japans, Teil 2: /Tosa nikki / /Alexander Jatscha/Seite 17

Teekosmos Japan, Teil 1: Die japanische Teewelt  /Christian Kaden/ Seite 20

Buchrezension: “Fettnäpfchenführer Japan. Die Axt im Chrysanthemenwald”  /Alexander Jatscha/ Seite 22

Buchrezension: “Mein Kyoto – Koordinaten einer Stadt” /Wolfgang Grosse/ Seite 23

Reisebericht Kyoto  /Martina Schwenk, Merle Bienk und Eleni Vargiamidou/ Seite 24

Tsumego-Ecke  /Cindy Lindner/  Seite 27

Für den Gaumen: Oyaki  /Cindy Lindner/  Seite 28

Impressum/   Seite 29

Direktlink: Bambusblätter Frühling 2013

Archiv: Alle Bambusblätter

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Tempel Kosanji – in den Wäldern um Kyoto

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:30+00:00 Veröffentlicht: 11. Mai 2013|Thema: Fotografie, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , , , |Regionen: , , , |

Wer Satori Nihon schon länger verfolgt bzw. besonders die Fotografien betrachtet, dem dürften vielleicht bereits die zahlreichen Motive mit Hasen und Fröschen aufgefallen sein. Diese Motive finden sich in ganz Kyoto und in allerlei Formen wie auf Töpfereien oder auf Tüchern. Die Beliebtheit dieses Motivs kommt nicht von ungefähr, denn viele gehen davon aus, dass dieses sogenannte chōjū jinbutsu giga (kurz: chōjū giga, Wikipedia) den ersten Manga Japans aus dem 12. Jahrhundert darstellt. Der Tempel Kosanji hat aber nicht nur eine Rolle mit Tier-Mensch-Karikaturen zu bieten, sondern auch Glücksgefühle für Naturliebhaber.

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Was ist der Unterschied zwischen Sencha und Kabusecha?

Aktualisiert: 31. Mai 2017| 2017-05-31T22:58:11+00:00 Veröffentlicht: 13. Januar 2013|Thema: Japanischer Tee|Tags: , |

Was ist der Unterschied zwischen Sencha und Kabusecha? Diese Frage hört man oft, denn Kabusecha ist nicht leicht zu definieren, wenn man sich nicht genauer mit japanischen Tee beschäftigt. In diesem Artikel wird u.a. auf die Unterschiede in der Herstellung und die Abgrenzung zu Sencha und Gyokuro eingegangen.

Unterschied zwischen Sencha und Kabusecha

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Kyusu Geschenkaktion beim Teeladen Ryuoen

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:31+00:00 Veröffentlicht: 3. Oktober 2012|Thema: Japanischer Tee|Regionen: , , , |

Unter dem Motto „Teefest der (alten) Hauptstadt“ (京の茶まつり) findet im Teeladen Ryuoen derzeit vom 01. bis zum 05. Oktober eine Aktion statt, bei der man bei jedem Einkauf über 2625 Yen ein kleines Teekännchen (急須 kyūsu) geschenkt bekommt.

Mich hat diese Aktion eiskalt erwischt, aber sehr erfreut. Mein Teekännchen für Hojicha ist vor etwa einer Woche beim Umzug zu Bruch gegangen und dieses Aktion-Teekännchen eignet sich hervorragend als Hojicha-Teekännchen. Das kann kein bloßer Zufall sein. Aber auch sonst ist der Teeladen Ryuoen immer einen Besuch wert.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Tee aus Shikoku: Goishi Tee

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:13+00:00 Veröffentlicht: 3. September 2012|Thema: Japanischer Tee|Regionen: , |

Goishi Tee

Goishi Tee während der Trocknung

Goishi – Auf meiner Reise in Shikoku bin ich im Touristenshop vom Tal Iya auf einen Tee aufmerksam geworden, der mich etwas an Ziegeltee erinnerte. Es handelte sich um einen Tee namens Goishi (碁石茶), dessen Blätter im getrockneten Zustand in quadratischer Form gestapelt und zusammengepresst werden. Den Namen Goishi teilt sich der Tee mit den Steinen des japanischen Spiels Go, obwohl diese rund und nicht viereckig sind.

Ursprung und Geschmack des Goishi Tees

Der Ursprung liegt in der heutigen chinesischen Provinz Yunnan. Dort wurde der Tee damals von einem Stamm namens Puran zusammen mit Humus in Bambuszylindern fermentiert. Zusammen mit dem Grüntee kam der Goishi Tee dann über Gelehrte und als Luxusartikel ab dem 8. Jahrhundert nach Japan.

Geschmacklich ist der Goishi Tee dem Schwarztee sehr ähnlich, allerdings kann man eine deutliche Zitronennote erkennen.

Herstellung des Goishi Tees

Kultivierung. Die Blätter der Teepflanzen werden gleichmäßig der Sonne ausgesetzt. Um das zu erreichen, wird bei zu dichten Wachstum ältere Äste abgeschnitten.

Ernte. Die Blätter werden Anfang Juli geerntet. Alte und neue Blätter werden gleichermaßen geerntet.

Dämpfen. In einem großen Kessel wird Wasser gekocht, anschließend werden die Teeblätter in einem dafür vorgesehen Eimer für 1 bis 2 Stunden gedämpft.

Ruhen lassen. Kleinere Äste werden aussortiert und die restlichen, etwa 50cm bis 70cm langen Äste mit Blättern auf einer Matte ausgebreitet und zusammen mit Humus für etwa 7 bis 10 Tage liegen gelassen.

Einlegen. Nun werden die Teeblätter mit der, bei der Dämpfung entstandenen, Flüssigkeit in einem Holzeimer für etwa 20 Tage eingelegt und durch ein Gewicht von oben zusammengedrückt.

Schneiden. Die Blöcke werden daraufhin außerhalb des Eimers zerkleinert. Anschließend werden sie wieder in den Eimer zurückgelegt, dann folgt das Warten auf gutes Wetter.

Trocknen. Bei gutem Wetter werden die Blöcke im Garten auf einer Matte ausgebreitet und im Sonnenlicht für etwa 3 Tage getrocknet.

Verpacken. Nach vollendeter Trocknung wird der nun fertige Goishi Tee in Strohsäcke verpackt und ausgeliefert.

Weiterführende Informationen (japanisch) und Quelle der oberen Bilder: http://www.m-ys.co.jp/goisitya.html

Zubereitung Goishi Tee

Wenn man ein kleines Teekännchen (etwa 350cl) benutzt, kann man je nach Vorliebe ein oder zwei Goishi Plättchen verwenden. Beim ersten Aufguß kann man sofort in die Tasse einschenken, beim zweiten und dritten Aufguß nach etwa 20 bis 30 Sekunden.

Für eine größere Menge (etwa 2 Liter) kann man 3 bis 5 Goishi Plättchen verwenden bei einer Ziehzeit von etwa 5 Minuten.

Kyoto
Kyoto

 

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Shikoku Tag 5, Matsuyama: das Badehaus Dogo Onsen

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:13+00:00 Veröffentlicht: 29. August 2012|Thema: Eine Woche Shikoku 2012, Japanischer Tee, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , |Regionen: , , , |

Matsuyama 松山
Dogo-Onsen 道後温泉

Alle Artikel der Kategorie
Eine Woche Shikoku

Matsuyama, Dogo-Onsen – Es kam die Zeit, da mussten wir uns von den heißen Quellen im Tal Iya verabschieden, aber wir verzagten nicht; denn wir fuhren einfach zur nächsten heißen Quelle. Zum krönenden Abschluss der Reise aber nicht zu irgendeiner heißen Quelle, sondern zum Badehaus Dogo-Onsen (Wikipedia) in Matsuyama.

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Teedosen von Kaikado: Vergleichsbild neue und gereifte Dose aus Kupfer

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:33+00:00 Veröffentlicht: 30. Mai 2012|Thema: Handwerk, Japanischer Tee|Regionen: , , , |

Es ist nun inzwischen knapp über drei Monate her, seit ich bei Kaikado in Kyoto eine Teedose aus Kupfer erstanden habe. Mehr oder weniger bekannterweise ist es eine der Besonderheiten dieser Teedosen, dass sie ihren Farbton bei Gebrauch verändern.

Zur Erinnerung:

(c) Kaikado

Nach drei Monaten kann ich nun anhand der eigenen Teedose den veränderten Farbton präsentieren.

Kaikado - Tea Caddy Shop, Kyoto
Kaikado - Tea Caddy Shop, Kyoto

Ich hatte mich damals für Kupfer entschieden, weil es 1) am schnellsten den Farbton ändert (ja ich weiß, ungeduldig…) und 2) mir der spätere Farbton am besten gefällt. Der einzige Farbton, der mir vermutlich noch besser gefällt, ist der Farbton von Zinn (Tin) nach 40 Jahren. Solange muss man so eine Teedose aber erstmal heil über die Zeit bringen – inzwischen muss ich auch sagen, solange muss ich überhaupt noch leben! Aber wer das schafft, wird nach 40 Jahren garantiert mit einer Menge stolz so eine Teedose bewundern.

Alle Bilder

Alle Bilder von Kaikado auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Exkursion zur Teeernte 2012, Teil 2: Kanbayashi und Fukujuen (12.05.)

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:33+00:00 Veröffentlicht: 23. Mai 2012|Thema: Japanischer Tee|Regionen: , , , |

Exkursion zur Teeernte 2012

Kanbayashi Kinenkan 上林記念館

Nach Marukyu Koyama En hieß die nächste Station: das Museum von Kanbayashi.

Kanbayashi (上林) ist einer der ältesten Teeläden in Uji (wenn nicht ganz Japan) und wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Dementsprechend gibt es auch ein Museum mit interessanten Sachen zu sehen. Der aktuelle Herr Kanbayashi des Hauses, ein freundlicher alter Herr, führte uns persönlich durch das kleine Museum und erzählte einige interessante Dinge über die Geschichte des Tees und Kanbayashi selber.
Kanbayashi Museum
Kanbayashi Museum
Kanbayashi Museum
Interessant war folgender Platz:
Kanbayashi Museum
Kanbayashi Museum
Hier wurde früher die Qualität des Tees begutachtet. Damit man möglichst natürliches Licht erhielt, wurde das Fenster direkt in die Decke gebaut, damit das Licht direkt von der Sonne zu einer bestimmten Tageszeit durchscheinen konnte. Um das Licht nicht zu verfälschen, wurde der Holzrahmen schwarz bemalt.

Weiter ging es in einen größeren Mittelraum mit zahlreichen Ausstellungsstücken.
Kanbayashi Museum
Kanbayashi Museum
Der oben zu sehende Teebehälter (茶壷 chatsubo) hat eine besondere Geschichte. Bis zur Meijizeit im späten 19. Jahrhundert fanden Teeprozessionen statt, mit denen Tee von Kyoto nach Tokyo transportiert wurde. Da diese Prozessionen sehr groß waren und höchste Priorität hatten, war das für die Ortschaften oder Regionen, durch die die Prozessionen kamen, ein ungeheurer Aufwand und daher sehr unbeliebt.

Der letzte Raum war dann den chatsubo und Schriftstücken gewidmet.
Kanbayashi Museum
Die Schriftstücke kamen von Toyotomi Hideyoshi persönlich!
Kanbayashi Museum
Kanbayashi Museum
Auf zur letzten Station: zu einem Workshop bei Fukujuen!

Fukujuen 福寿園

Um es kurz zu halten: bei Fukujuen durften wir die Seele etwas baumeln lassen und Matcha wie in alten Zeiten herstellen – mit Mühlen!
Fukujuen
Fukujuen
Fukujuen
Fukujuen
Den Matcha durften wir dann auch selber trinken. Mit diesen zwei Matchas lag mein Matchakonsum dann bei sechs Tassen Matcha seit 9 Uhr (es war 15 Uhr).
Fukujuen
Und auch hier noch ein kleines Video:

http://youtu.be/J-yiYQxVles

Mit dem Wetter hatten wir übrigens sehr viel Glück!
IMG_7469

Alle Bilder

Alle Bilder von Kanbayashi auf Flickr

Alle Bilder von Fukujuen auf Flickr

Exkursion zur Teeernte 2012

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Exkursion zur Teeernte 2012, Teil 1: Marukyu Koyama En Firmenbesichtigung (12.05.)

Aktualisiert: 25. Juni 2017| 2017-06-25T17:10:37+00:00 Veröffentlicht: 23. Mai 2012|Thema: Japanischer Tee|Regionen: , , , |

Exkursion zur Teeernte 2012

Im Rahmen des ICI zog eine kleine, tapfere Gruppe los, um die diesjährige Teeernte zu inspizieren. Den ersten Programmpunkt machte dabei die Firmenbesichtigung von Marukyu Koyama En in Uji, die ich auch schon 2009 besuchen durfte.

Die Teeernte 2012

Der Winter war dieses Jahr relativ lange und kalt, was den Teepflanzen ordentlich zu schaffen machte. Die Teeernte fing dieses Jahr daher später an als sonst und viele Teefirmen waren sich unsicher, wann genau sie nun mit der Ernte beginnen sollen.

Zur Firmenbesichtigung

Wie jedes Mal fing alles im Teezimmer am Eingang statt, das den wichtigsten Gästen des Tages vorbehalten ist.

Marukyu Koyama En

Besonders auffällig ist dabei die eiserne Teekanne (鉄瓶 tetsubin) in der Mitte des Raumes. Da diese während der Betriebszeit dauernd in Benutzung ist, stehen im Schrank des Raumes laut Aussage unseres Begleiters viele weitere Teekannen mit Löchern, da durchgebrannt.

At Marukyu Koyamaen

Nach der obligatorischen DVD über die Produktion wurde uns Tee serviert, welcher anschließend vom putzigen, zukünftigen Firmenpräsident abgeräumt wurde.

Marukyu Koyama En
Marukyu Koyama En
Marukyu Koyama En

Anschließend ging es direkt zur ersten Teeplantage, einem abgedeckten Teefeld (覆下園 ôishita-en).

Marukyu Koyama En
Marukyu Koyama En

Eigentlich wurde dieses Feld zur Zeit nicht bearbeitet, aber da heute viele Besucher kamen, wurden extra ein paar arme Seelen zur Arbeit abkommandiert. Danke!

Marukyu Koyama En
Tea Harvester at Marukyu Koyamaen

Weiter ging es direkt in die Produktionshalle, in der wir verschiedene Produktionsschritte besichtigen konnten.

Marukyu Koyama En
Marukyu Koyama En
Marukyu Koyama En
At Marukyu Koyamaen
Marukyu Koyama En

Es ging weiter in einen Bereich, in dem Fotografie nicht erlaubt war. Als wir aber eines der innersten Heiligtümer erreichten, den Matcha-Mühlen, wurde uns überraschend doch erlaubt, zu fotografieren.

Marukyu Koyama En
Marukyu Koyama En

Um die Sache in bewegteren Bildern auszudrücken, hier ein kleines Video dazu.

http://youtu.be/4wM0PD9yWjw

Zum Abschluss des Rundgangs wurden uns dann Matcha-Dango und Matcha selber serviert. Ich muss gestehen, allein hier tanken wir drei Matcha, insgesamt kam ich an dem Tag auf sieben Matcha…

Marukyu Koyama En
Matcha Bowl
Marukyu Koyama En
Marukyu Koyama En

Danach durften wir noch unser Mittagessen auf dem Firmengelände essen. Eigentlich war ein Übungsraum für uns vorgesehen, aber da dieser anderweitig belegt war, durften wir uns spontan im Haupthaus der Präsidentenfamilie ausbreiten. Eine seltene Ehre.

Marukyu Koyama En
Marukyu Koyama En

Um unseren nächsten Programmpunkt zu erreichen, wurden wir von Marukyu Koyama En in zwei großen Autos in die Innenstadt von Uji gefahren, direkt vor das Kanbayashi Museum. Die Leute von Marukyu Koyama En haben mal wieder ordentlich geklotzt und nicht nur gekleckert.

Bevor wir dann tatsächlich abfuhren, schenkte uns Marukyu Koyama En noch eine 20g Dose Matcha. Sie wollten uns eigentlich Tee von der frischen Ernte (新茶 shincha) schenken, aber der befand sich gerade noch in Produktion ;-)

Alle Bilder

Alle Bilder von Marukyu Koyama En 2012 auf Flickr

Exkursion zur Teeernte 2012

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Neues Kommentarsystem Disqus und neue Kategorie „Teeläden“

Aktualisiert: 18. Mai 2012| 2012-05-18T01:50:00+00:00 Veröffentlicht: 18. Mai 2012|Thema: Japanischer Tee, Neuigkeiten|

Das Standardsystem für Kommentare von WordPress ist leider nicht das, was man sich so erwünscht. Ich habe mir daher nun endlich den Ruck gegeben, das System durch ein anderes zu ersetzen. Meine Wahl ist dabei auf Disqus gefallen, da es die meisten Optionen bietet und den ausgereiftesten Eindruck macht. Ich hoffe, die Kommentarfunktion wird damit noch regeren Zulauf finden als bisher!

Und nebenbei habe ich endlich die Artikel über bisher besuchte Teeläden in einer Kategorie zusammengefasst: Teeläden. In den Kategorien unter Kultur / Trinken / Tee zu finden.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Teeladen: Ocha no Kanbayashi in Uji

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:33+00:00 Veröffentlicht: 18. Mai 2012|Thema: Japanischer Tee|Tags: |Regionen: , , , |

Nachdem ich schon mehrmals über den Teeladen Ocha no Kanbayashi (お茶のかんばやし) geschrieben habe, wird es nun Zeit für einen eigenen Artikel.

Ocha no Kanbayashi (Webseite) ist einer der vielen Teeläden in Uji. Der Name Kanbayashi wird dabei extra in Hiragana geschrieben, weil es in Uji noch einen viel älteren und traditionsreicheren Teeladen gibt, der auch Kanbayashi gelesen wird, aber mit Kanji – 上林 – geschrieben wird – und keine 100m weiter in derselben Straße ist. Um Verwechslung weitestgehend auszuschließen, hat sich Kanbayashi zudem noch den Teil „Ocha no…“ (Tee…) an den Namen gehängt.

Insgesamt gibt es zwei Ocha no Kanbayashi Teeläden und eine Teefabrik in Uji. Man erkennt das Hauptgeschäft schon meistens daran, dass ein älterer Herr mit Brille (Besitzer) davor steht und meistens sehr erfolgreich Kunden in sein Geschäft lockt. Laut eigener Aussage sucht er jedes Jahr persönlich die Teeblätter aus und eine Charakteristik seines Tees ist, dass er relativ wenig Koffeein/Teein beinhaltet.

Das Hauptgeschäft

Ocha no Kanbayashi, Tea Store in Uji
Ocha no Kanbayashi, Tea Store in Uji
Ocha no Kanbayashi, Tea Store in Uji

Shincha und sonstige Ware

Anfang Mai bietet Kanbayashi seinen Shincha in verschiedenen Varianten an. Der teuerste Shinsha namens Kyô-Nishiki (京錦, „der Brokat der Hauptstadt“) schlägt mit etwa 3000 Yen pro 100g zu Buche. Wer es ganz extravagant haben möchte, kann für 10500 Yen aber auch 200g davon kaufen, mit einer speziellen Teedose mit Genji-Monogatari-Motiv. Wer eher nach einer Einstiegsdroge in Sachen Shincha sucht, wird aber auch schon hervorragend glücklich mit dem günstigsten Shincha Yamabuki (やまぶき) für etwa 1500 Yen.
Ocha no Kanbayashi, Tea Store in Uji
Ocha no Kanbayashi, Tea Store in Uji

Alle Bilder Ocha no Kanbayashi

Alle Bilder von Ocha no Kanbayashi auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Das Erlernen von Chado an der Urasenke: International Chado Institute (ICI)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:20+00:00 Veröffentlicht: 14. Mai 2012|Thema: Japanischer Tee|Tags: |Regionen: |

Vorgeschichte: Der Tee, und ich.

Meine Geschichte mit japanischen Grüntee ist ziemlich wechselhaft. Bis ich das erste Mal 2009 in Japan war, habe ich eigentlich nur Schwarztee getrunken – Grüntee war mir ziemlich suspekt. In Japan hatte ich dann erstmal grausige Erfahrungen mit diesem kalten Grüntee und Hojicha in PET-Flaschen. Das war vielleicht der einzige wahre Kulturschock, den ich hatte. Den Frieden mit Sencha und Gyokuro, also warmen Grüntee der besseren Klasse, machte ich dann 2009 im Senchado-Unterricht an der Doshisha Universität, auch wenn ich damals beileibe noch nicht als Teefanatiker bezeichnet werden konnte.

Kurz bevor ich wieder nach Deutschland zurückgeflogen bin, machte mir eine Freundin vom Kenrenkai folgendes Geschenk: Hojicha-Teeblätter von Ippodo. Damit hatte ich endlich den Namen von dem kalten braunen Gesöff, was mir bisher so grausig erschien – und machte in Deutschland dann die Entdeckung, dass Hojicha heiß gar nicht mal so schlecht ist. Ach ja, und meine Zeit als Ippodo-Anhänger fing damit auch an.

Zwischen Oktober 2009 und August 2010 mutierte ich in Deutschland dann vollends zum Teefanatiker, was ich bei meinem zweimonatigen Aufenthalt in Japan August und September 2010 richtig auslebte. Ich fing auch an, mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen, auch an der Universität Tübingen. Daraus wurde dann der Entschluss, meine Masterarbeit mit der Urasenke in Verbindung zu bringen und bei meinem einjährigen Aufenthalt 2011/12 bei der Urasenke selber Unterricht im Chado zu nehmen.

Zu den ICI-Webseiten

https://www.flickr.com/photos/satorinihon/6961216983/
Eingang zum Chado Kaikan  「茶道会館」
Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Der Shincha ist da, der Shincha ist da!

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:34+00:00 Veröffentlicht: 11. Mai 2012|Thema: Japanischer Tee|Regionen: , , , , |

Jedes Jahr Anfang Mai ist es wieder soweit: Teeverrückte aus aller stürmen japanische Teeläden, um sich etwas zu kaufen, was sich Shincha (新茶) nennt. Shincha ist der Tee, der aus den ersten Ernten des Jahres zusammengestellt wird und ist in Japan quasi eine Art Event. Jeder Teehändler, der etwas auf sich hält, verkauft in dieser Zeit den Shincha als etwas besonderes – was er ja auch ist. Shincha ist im allgemein hochwertiger als Tees aus späteren Ernten, da einfach frischer. Wer also die Gelegenheit hat, Shincha in die Finger zu bekommen, zugreifen!

Kyoto: Teeladen Ryuoen

Der Teeladen Ryuoen (柳桜園) verkauft seinen normal als Asahi (朝日, Morgensonne) erhältlichen Tee als Shincha in zwei Varianten. Nennen wir diese „besondere Qualität“ und „sowas-gutes-hast-du-noch-nie-in-deinem-Leben-getrunken-Qualität“.

Verkaufsstart wird mit Mitte Mai angegeben. Ich stehe bereit! >:D

Uji: Teeladen Ocha no Kanbayashi

Wer den Kauf von Shincha mit einem Ausflug nach Uji verbinden möchte, dem kann ich den Teeladen Ocha no Kanbayashi (お茶の「かんばやし」) empfehlen. Hier hat es wesentlich mehr Auswahl, vor allem kann man hier auch wesentlich mehr Geld ausgeben! Wer mal eben 100 Euro übrig hat, kann sich nicht nur den besten Shincha kaufen, nein, man kann diesen auch in einer limitierten Teedose mit Genji Monogatari Motiv (einer klassischen Kriegererzählung) kaufen!

Alle Shincha-Varianten stehen bereits zum Verkauf.

Alle Teeläden in Kyoto und Umgebung

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nordkyushu Tag 6, Teil 2: Der Park Suizenji in Kumamoto und die Rückkehr nach Kyoto (02.04.)

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:02+00:00 Veröffentlicht: 21. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , |

Nachdem wir uns im Schloss von Kumamoto ausreichend umgeschaut haben, ging es zurück zur Straßenbahn und mit dieser bis zur Station Suizenji Kôen (水前寺公園). Von dort waren es dann nur fünf Minuten zu Fuß, bevor wir dann durch den Eingang des Suizenji-Parks schritten.

Vor dem Durchschreiten wurde es aber noch einmal gefährlich. Kumamon lauerte mitten auf der Straße vor dem Eingang. Was hatte er vor?
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Ah, Glück gehabt, er begrüßt nur die zahlungswilligen Touristen.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Suizenji ist wirklich ein schön anzusehender Garten, mit den typischen geformten Hügeln, die man oft in größeren japanischen Parks sehen kann.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Man kann auch wieder Futter kaufen, um der schwimmenden Tierwelt im Teich eine Freude zu bereiten.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Schön war aber auch vor allem der Schrein Izumi (出水神社), der auf dem Parkgelände angesiedelt ist.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Es gab auch gleich zwei schön anzusehende Temizuya (Wasserbecken für die rituelle Selbstreinigung).
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Weiter hinten im Park fand man noch einen weiteren kleinen Schrein, mit einem extrem ungünstig platzierten Toilettenschild.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
https://www.flickr.com/photos/satorinihon/7041490637/
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Noch weiter hinten konnte man Bronzestatuen von zwei wichtigen Feudalherren (Daimyo) finden.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Sicht auf die Hügel, von der hinteren Seite aus.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Japanische Romantik: allgegenwärtige Getränkeautomaten, umrankt von Kirschblüten. Hach…
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Und wieder der Eingangsbereich, von der hinteren Seite aus gesehen.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Eine Bühne für Nô-Theater gab es auch…
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
…genauso wie ein Teehaus, fast obligatorisch für einen japanischen Park.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Japanische Geldmacherei: für wenig Geld darf man nur auf Sitzgelegenheiten außerhalb des Hauses Matcha trinken. Für mehr Geld dann im Teehaus.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Wobei man sich im Teehaus dann fast schon selber als Austellungstück hätte fühlen können, denn davor sind immer Leute herumgelaufen.

Der Matcha war aber auch ganz gut im Freien genießbar.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Beim Verlassen des Parks verabschiedete sich Kumamon dann auch artig von uns.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Souveniere: alles voller Bären

Für Japaner selbstverständlich: Souveniere mit nach Hause bringen, damit auch die Daheimgebliebenen sich an der Reise erfreuen können! (Und um eine ganze Souvenierindustrie drumherum aufbauen zu können!). Man kann sich kaum vorstellen, wieviel Souveniere sich Japaner auf einer Reise kaufen (müssen)! Losgezogen mit zwei Koffern, kamen wir mit zwei Koffern und drei vollen Tüten zurück.

Und damit auch alles etwas Besonderes ist, werden die Souveniere von Kumamoto mit dem eigenen Maskottchen vollgeklebt, dem Bären Kumamon. Sogar eine Art eigenen Flagship Store hat der Kerl!
IMG_6410
Und auch überall sonst, wo es nur möglich ist, findet man die Spuren von Kumamon.
IMG_6114
IMG_6115
IMG_6116
IMG_6118

Rückkehr nach Kyoto

Auch diese Reise steuerte unweigerlich ihrem Ende entgegen. Von Kumamoto hatte ich am wenigstens erwartet, aber ist dann fast zum Favoriten geworden! Nach einem letzten guten und schwarzen Ramen in der Stadt…
Kumamoto Kuromayu Ramen
…ging es noch etwas auf Abenteuerfahrt. Aus irgendeinem Grund fuhr unser Nachtbus nicht von Hauptbahnhof ab, sondern etwas außerhalb, zwischen Stadt und Flughafen, neben einem 7-Eleven Konbini mitten in der Pampa. Weder Bus noch Bahn in der Nähe! Mit der Straßenbahn dann bis zur letzten Station Kengunmachi (健軍町駅), von dort aus dann schon im Dunkeln 30 Minuten durch ein Wohngebiet. Etwas im McDonald abgehangen, um dann schließlich in den Bus Richtung Kyoto einzusteigen.

Danke Kyushu, wir kommen wieder!

Alle Bilder

Alle Bilder von Kumamoto auf Flickr

Alle Bilder vom Suizenji-Park auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nordkyushu Tag 2, Teil 2: Shimabara, dessen Schloss und die Karpfenstraße (29.03.)

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:03+00:00 Veröffentlicht: 6. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , |

Vom Berg Unzen kamen wir nach etwas weniger als eine Stunde in Shimabara (島原) an, und der Hauptbahnhof dort war schon ein gutes Bild wert.
Shimabara
Das Schloss war nicht weit entfernt und unterwegs wurde es deutlich, dass auf Kyushu die Kirschblüten schon in voller Blüte standen.
Shimabara Schloss
Welche mit dem Schloss im Hintergrund natürlich besser aussehen.
Shimabara Schloss
Shimabara Schloss
Das Schloss selber ist jetzt nicht zu spektakulär. Im Prinzip eine Burgmauer, der eine oder andere Eckturm und innerhalb der Burgmauern selber ein großes Gebäude.
Shimabara Schloss
Shimabara Schloss
An dessen Eingang stehen schon zwei Rüstungen bereit…
Shimabara Schloss
…mit denen man prima kleine Kinder ärgern kann, denen man diese überstreift um dann Erinnerungsfotos zu schießen.
Shimabara Schloss
Im Hauptgebäude ist über die einzelnen Stockwerke verteilt ein Museum, in dem man allerdings nicht fotografieren darf. Die Ausstellung war aber sehr interessant, das Hauptthema war natürlich die Christenverfolgung vom 16. Jahrhundert. Oben angekommen durfte man dann noch eine beachtliche Aussicht genießen.
Shimabara Schloss
IMG_5731.jpg

Die Karpfenstraße

Nach der Besichtigung des Schlosses hatten wir zur Auswahl, entweder das alte Viertel der Samurai zu besuchen oder die Karpfenstraße. Karpfenstraße! Zu meiner Verteidigung: ein Samuraiviertel habe ich schon in Kanazawa besichtigt.

Die Karpfenstraße (鯉を泳ぐ町) ist eine kleine Straße mit kleinen Bachläufen, in denen die Anwohner selber Koi (Karpfen) schwimmen lassen.
IMG_5758
IMG_5760
IMG_5761
IMG_5778
IMG_5775
Ein paar öffentliche Häuser zum Ausruhen und Begehen gibt es auch.
https://www.flickr.com/photos/satorinihon/7041502623/

Teehaus Hayamegawa

Erschöpft von der doch beachtlichen Distanz, die wir zurückgelegt haben, suchten wir noch ein Teehaus auf, das Teehaus Hayamegawa (速魚川). Dort genoßen wir erstmal einen Matcha mit Süßigkeit…
IMG_5791.jpg
…während wir die putzigen Schildkröten im kleinen Teich des Innenhofes beobachteten.
IMG_5796.jpg
IMG_5789.jpg
Dabei ist auch eines meiner Lieblingsbilder der Reise entstanden, welches ich „Die Spuren der Schildkröte“ nenne.
IMG_5790.jpg
Anschließend ging es zurück zum Bahnhof von Shimabara und von dort aus zurück nach Nagasaki.

Alle Bilder

Alle Bilder von Shimabara auf Flickr

Alle Bilder vom Shimabara Schloss auf Flickr

Alle Bilder von der Karpfenstraße auf Flickr

Alle Bilder vom Teehaus Hayamegawa auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Matcha Mujo Sonderverkauf von Ryuoen im Kaufhaus Takashimaya

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:34+00:00 Veröffentlicht: 5. März 2012|Thema: Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , |

Im großen Kaufhaus Takashimaya an der Kreuzung Shijô-Kawaramachi (四条河原町) in der obersten Etage (oder eine darunter?) wird zur Zeit der beste Matcha vom Teeladen Ryuoen verkauft, den sie im Angebot haben. Es handelt sich um den Matcha Mujô (無上), der leicht süßlich schmeckt und in 40g-Dosen für etwa 2100 Yen verkauft wird. Allen interessierten Kunden wird kostenlos eine Schale zum probieren angeboten und der arme Verkäufer war wohl schon ordentlich fertig – die Zubereitung des Matcha war alles andere als leidenschaftlich. Daneben wird noch ein weiterer saisonale Matcha verkauft und ein kleines Sortiment an Sencha und Hojicha.

Der Matcha wird nur für eine begrenzte Zeit angeboten und wird direkt im Teeladen von Ryo’oen selber nicht verkauft. Wenn man die potentielle Kundenmenge im Laden und im Takashimaya vergleicht, kann man erahnen, warum.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten