Tempel Chionji, Kyoto

Es gibt Tempel, für die braucht man jede Menge Zeit. Sei es wegen langer Laufwege oder um in Ruhe den Garten genießen zu können. Vom Aufbau her gibt es aber auch Tempel, für die braucht man kaum mehr als 10 Minuten einplanen und die man fast schon in die Kategorie „Speedtempel“ einordnen kann. Der Tempel Chionji ist so ein Tempel.


Tempelgelände

Die Kategorie „Speedtempel“ soll hierbei keinesfalls abwertend gemeint sein, aber der Aufbau vom Chionji lässt kaum etwas anderes zu. Wir haben hier einen zentralen Platz, um den herum alle Gebäude angeordnet sind, wie man dieser Photosphere gut sehen kann:

Photosphere: Chionji Tempelgelände

Und wenn jetzt keine besonderen Ausstellungen stattfinden, gibt es auch nicht mehr zu sehen außer das Innere der Haupthalle, in der man sich auch sein goshuin abholen kann. Das soll aber niemanden daran hindern, der Fotografie zu huldigen – sogar in der Haupthalle, in der es erlaubt ist.

Photosphere: in der Haupthalle

Chionji

Nennen wir dieses Tier einfach „Schildkröte mit Drachenkopf und Feuerschwanz“.

Chionji

Der Eingang zum Tempelgelände mit Sicht auf die Haupthalle.

Chionji
Chionji
Chionji

Die große, relativ typische Haupthalle selber.

Chionji
Chionji

Beim Verlassen des Tempelgeländes ist mir auch ein hervorragendes Beispiel ins Auge gesprungen, wie verwahrlost das Stadtbild in Ländern mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit sein kann und das ist wirklich keine Seltenheit. Häufiger sind definitiv die verrosteten Stahlgerüste überall, auch Geländer etc.

Chionji

Goshuin vom Chionji

Goshuin Chionji

Infos und Wertung

Alle Bilder auf Flickr betrachten

Schreibweisen:

  • Vereinfacht: Chionji
  • Hepburn (modifiziert): Chionji
  • Kanji und Kana: 知恩寺(ちおんじ)

Webseite: http://hyakusan.jp/ (japanisch)

Wikipedia: http://ja.wikipedia.org/wiki/%E7%… (japanisch)

Eintritt: Freier Eintritt

Öffnungszeiten: Nicht angegeben (~9 bis 17 Uhr)

Ort: Google Maps

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Chionji-Tempel (Kyoto)
3 / 5 Japan-Kyoto
Wertung

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2 Kommentare
  1. PV sagt

    ”…was niemanden daran hindern soll, der Fotografie zu huldigen“ :D

    Das scheitert doch leider nur zu oft an Verboten in den Hallen :(

    Aber.. so muss der wohl mal angesehen werden, wenn man schon im Innenraum fotografieren darf :D

    1. Christian Kaden sagt

      Ja, teilweise ist das Verbot nicht wirklich verständlich. Oftmals liegt es nur daran, dass nicht zu viele Bilder in den Umlauf kommen sollen. Dann nämlich kommen ja die Touristen nicht mehr, um es mit eigenen Augen zu sehen….

      Das Schlimmste in der Hinsicht war bisher der Shimo Daigoji in Kyoto. Zur Kirschblütenzeit wurde dort sogar das Fotografieren des Gartens verboten, natürlich mit richtigen Schreckschrauben als Aufpasser.

      Da war Chionji schon eine Wohltat, alles erlaubt.

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