Kirschblüte

Japan-Kyoto » Japan Blog » Kirschblüte

Die Kirschblüte Sakura in Japan

Aktualisiert: 16. August 2017| 2017-08-16T15:34:41+00:00 Veröffentlicht: 13. April 2015|Thema: Japanische Feste, Traditionen, Wissenswertes|Tags: , , , |Regionen: , , , |

Jedes Jahr im Frühling wird Japan pink. Sehr pink. Auch die Einheimischen wechseln ihre Farbe in dieser Zeit sehr oft, allerdings zu blau. Es ist nicht schwer festzustellen, dass Japaner deutlich enthusiastischer auf ihre Jahreszeiten reagieren als Einheimische anderer Weltregionen. Besonders aber bei den Kirschblüten, die sich ab Ende März von Süd nach Nord durch ganz Japan ziehen.

Titelbild: Kirschblüte am Izumo-Schrein

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Moments in Kyoto #1 Video – und Hashtag

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:27+00:00 Veröffentlicht: 11. August 2014|Thema: Video, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Was lange währt wird endlich gut. Im Apri 2014 habe ich mehrere Videoclips aufgenommen, die dann in einen Video mit dem Titel „Moments in Kyoto“ vereint werden sollten. Aufgrund mangelnder Kauffreude für eine Videobearbeitungssoftware ((Es ist Cyberlink Powerdirector 12 Ultra geworden)) hat es dann letztendlich länger gedauert, aber nun ist es fertig.

Natürlich gab es für dieses Video auch Vorbilder, wie dieses Video oder jenes.

Ebenso im April 2014 habe ich auf Google+ auch ein Hashtag mit denselben Titel angefangen mit Schnappschüssen aus dem Alltag von Kyoto:

Moments in Kyoto auf Google+

Sowohl von den Videos als auch dem Hashtag auf Google+ wird es Fortsetzungen geben.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Obakusan Manpukuji Tempel in Uji, Kyoto

Aktualisiert: 28. April 2017| 2017-04-28T16:03:57+00:00 Veröffentlicht: 22. Juni 2014|Thema: 5 Sterne Kyoto und Umgebung, Besonderheiten Kyoto und Umgebung, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , , |Regionen: , , , , |

Der Obakusan Manpukuji (kurz: Manpukuji) ist fast noch ein Geheimtipp. Er gilt als Geburtsort des Senchado in Japan, hat eine erstaunliche Größe und nur wenige Touristen finden sich zum Besuch ein. Wenn man dann noch kurz vor Schließung gegen 16 Uhr den buddhistischen Messen beiwohnen kann, kann man den Besuch als Höhepunkt verbuchen.

Obakusan Manpukuji Tempel

Eingang Obakusan Manpukuji, Ende September 2012

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nanzenji Tempel in Kyoto

Aktualisiert: 12. August 2017| 2017-08-12T15:53:19+00:00 Veröffentlicht: 17. Juni 2014|Thema: Die Großen in Kyoto, Für Regentage in Kyoto, Kyoto: Philosophenweg - Tetsugaku no Michi, Sehenswürdigkeiten|Tags: , , , , |Regionen: , , , , |

Der Nanzenji Tempel ist einer der größten Touristenmagnete in Kyoto überhaupt. Neben seiner beachtlichen Größe ist der Nanzenji auch für das Aquädukt berühmt, welches durch das Tempelgelände verläuft. Historisch gesehen war Nanzenji der Obertempel des Kyoto-Gozan-Systems (Artikel folgt).

Reihe: Philosophenweg Kyoto

nanzenji

Das berühmte Aqudäkt aus der Meiji-Zeit (1868-1912)

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Otoyo Schrein am Philosophenweg in Kyoto

Aktualisiert: 28. Juli 2017| 2017-07-28T01:49:17+00:00 Veröffentlicht: 14. April 2014|Thema: Kyoto: Philosophenweg - Tetsugaku no Michi, Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , |

Zwischen den Tempeln Reikanji und Eikando befindet sich am südlichen Ende des klassischen Philosophenweg der kleine Otoyo Schrein. Was dem Schrein aber anhand seiner Größe fehlt, macht er durch sein Ambiente wieder wett – abgesehen vielleicht von einem beschädigten (?) Dach und seinem Goshuin.

Reihe: Philosophenweg Kyoto

Otoyo

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Tetsugaku no Michi – der Philosophenweg in Kyoto

Aktualisiert: 16. August 2017| 2017-08-16T15:37:26+00:00 Veröffentlicht: 4. April 2014|Thema: 5 Sterne Kyoto und Umgebung, Kyoto: Philosophenweg - Tetsugaku no Michi, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured), Zusammenfassungen|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Es ist wirklich nichts neues zu schreiben, dass Kyoto voller schöner Ecken und Wege ist. Einen weiteren Beweis dafür liefert der tetsugaku no michi, der Philosophenweg. Der deutsche Wikipediaartikel schreibt dazu folgendes:

Der Philosophenweg (jap. 哲学の道, tetsugaku no michi) ist eine zwischen Kirschbäumen entlanglaufende 2 km lange Straße im Sakyō-ku der japanischen Stadt Kyōto. Der Name geht auf den Philosophen Kitaro Nishida zurück, der auf diesem Weg regelmäßig zum Meditieren entlang lief.

Der Philosophenweg ist eine schöne Flaniermeile, die sich im Osten von Kyoto vom Ginkakuji-Tempel im Norden bis zum Nanzenji-Tempel im Süden erstreckt. Neben Kirschbäumen finden sich am Philosphenweg auch etliche Tempel und Schreine, die auf den entdeckungsfreudigen Besucher warten. Zur Hochsaison auch Essenstände wie die beliebten Taiyaki.

Aufgrund seiner Berühmtheit ist der Weg zur Kirschblütenzeit und während der Herbstlaubfärbung aber leider hoffnungslos überlaufen, das Philosophieren rückt dann eher in weite Ferne. Darauf sollte man sich einstellen, wenn man aufbricht.

Japan-Kyoto Wertung

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Impressionen Tempel Konkaikomyoji in Kyoto

Aktualisiert: 7. Februar 2017| 2017-02-07T23:59:14+00:00 Veröffentlicht: 11. Juli 2013|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , |Regionen: , , , , |

Es passiert selten, dass man einen Tempel in Kyoto besucht und dann vergißt, darüber zu schreiben. Hiermit liefere ich nun Impressionen vom Tempel Konkaikomyoji nach während der Kirschblütenzeit 2012. Einen speziellen Grund, warum ich diesen Tempel besucht habe, gab es auch nicht. Vermutlich, weil er in der Nähe zu meiner Wohnung damals war. Was kann man am Tempel Konkaikomyoji sehen? Ein Tempelgelände über mehrere Ebenen und einen großen Friedhof ebenfalls auf einem Hang, wo eine dreistöckige Pagode thront. Zusammen mit den Kirschblüten gab es Anblicke, die es in sich hatten. Leider fanden aber viele Umbauten statt, sodass ich nicht alles einfangen konnte, wofür der Tempel bekannt war.

Konkaikomyoji

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Tempel Ninnaji in Kyoto

Aktualisiert: 7. August 2017| 2017-08-07T15:36:17+00:00 Veröffentlicht: 30. April 2013|Thema: Die Großen in Kyoto, Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , |Regionen: , , , |

Im Nordwesten von Kyoto befindet sich der Tempel Ninnaji, der alleine schon durch sein Niomon Tor am Eingang deutlich Eindruck schindet. Aber auch geschichtlich steckt viel hinter dem Ninnaji: vollendet im Jahr 888, war es bis in die Neuzeit hinein Tradition, dass ein kaiserlicher Prinz das Amt des Oberpriesters übernahm. Dieser Tradition haben wir es zu verdanken, dass wir neben dem eigentlichen Tempelbereich auch den Bereich Goten besuchen können, der Residenz für den Oberpriester samt prachtvollen Chokushimon Tor (- für kaiserliche Gesandte 勅使門), welches im letzten Jahr bis zum Dezember 2012 erneuert wurde.

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Kamigamo Schrein in Kyoto

Aktualisiert: 2. März 2017| 2017-03-02T18:35:37+00:00 Veröffentlicht: 12. April 2013|Thema: Die Großen in Kyoto, Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , |

Um Kyoto vor Dämonen zu schützen, die versuchen, über den Fluss Kamo (賀茂川) aus nordöstlicher Richtung in Kyoto einzufallen, gibt es die zwei Kamo Schreine (賀茂神社). Zum einen den „oberen Kamo“, den Kamigamo Schrein (上賀茂神社) und folgerichtig noch den „unteren Kamo“, den Shimogamo Schrein (下鴨神社).

Die beiden Schreine machen ihre Arbeit wohl so gut, dass der Fluss, in dem die beiden Flüsse Kamo (賀茂川) und Takano (高野川) direkt südlich vom Shimogamo Schrein zusammenfließen, zwar auch Kamo gelesen wird, aber mit dem Schriftzeichen für Ente geschrieben wird (鴨川). Und wo Enten sind, kann ja nichts Böses verweilen, nicht wahr?
(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Tempel Daigoji zur Kirschblüte

Aktualisiert: 10. August 2017| 2017-08-10T14:58:33+00:00 Veröffentlicht: 16. Mai 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , |Regionen: , , , , |

Der Tempel Daigoji (醍醐寺) ist eine ziemlich große Tempelanlage im Südosten von Kyoto. Am einfachsten erreicht man den Daigoji, wenn man mit der Tozai-Bahnlinie bis zur Station Daigo (醍醐) fährt. Dort hält direkt vor der Station ein Bus Richtung Daigoji – aber ehrlich gesagt kommt man auch problemlos zu Fuss zum Daigoji und man kann auf den zur Kirschblütenzeit überfüllten Bus hervorragend verzichten.

Daigoji

1598 hat Toyotomi Hideyoshi im Daigoji 700 Kirschblütenbäume gepflanzt, entsprechend prächtig ist Daigoji auch heute noch zur Kirschblütenzeit – und ein extrem beliebtes Ausflugsziel.

Daigoji
Daigoji

Für die einzelnen Gärten darf man natürlich wieder einzeln Eintritt bezahlen, oder einen Pauschalpreis für alle.

Der erste Bereich hinter einem „Zahltor“…

Daigoji
Daigoji

…wartete dann mit einer Überraschung auf. Den Innengarten durfte man nicht fotografieren! Ich meine jetzt nicht die Innenräume, wo das fast immer üblich sind, sondern tatsächlich auch der Garten! Das habe ich so noch nicht erlebt und finde das eine Frechheit.

Aber gut, wer nicht wagt, der nicht gewinnt, denn der Garten war wirklich sehr schön. Einer meiner Favoriten jetzt.

Daigoji
Photography not allowed!
Daigoji

Etwas weiter hinten war ein matcha seki (抹茶席, Bereich zum Tee trinken), der aber schon verwaist war. Die Kirschblütenzeit war schon recht weit fortgeschritten.

Daigoji

Das prächtige Tor von der Außenseite.

Daigoji

Auf zum nächsten Zahlbereich…

Daigoji

…davor aber noch eine kurze allgemeine Kirschblütenbelästigung…

Daigoji

…wo wir glücklicherweise von weiteren Überraschungen verschont geblieben sind – abgesehen von den Menschenmassen.

Daigoji
Daigoji
Daigoji

Allein schon wegen der Pagode dürfte es sich lohnen, den Daigoji zu besuchen.

Pagoda at Daigoji Temple
Daigoji

Das Hauptgebäude.

Daigoji

Ein Tor, einfach so.

Daigoji

Im hintersten Eck konnte man dann noch eine kleine, verträumte Szenerie entdecken.

Daigoji
Daigoji
Temple Building at Daigoji Temple

Besonders empfehlenswert ist der Daigoji zur Kirschblütenzeit und zur Herbstlaubfärbung – allerdings nur unter dem Hinweis, dass man dann garantiert nicht die einzige Person sein wird, die den Daigoji dann bewundern möchte.

Infos und Wertung

Alle Bilder vom Tempel Daigoji auf Flickr

Alle Bewertungen von Japan-Kyoto

4 / 5 Japan-Kyoto
Wertung
NeinRegentauglich?
JaMomiji

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Impressionen Kirschblüten 2012 in Kyoto

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:34+00:00 Veröffentlicht: 22. April 2012|Thema: Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: |Regionen: , , , |

Ein kleiner Ausschnitt aus meiner diesjährigen Ausbeute an Kirschblütenfotografie.

In Gion 祇園

Wer nur mit der Kombination „altes Kyoto“ und „Kirschblüte“ glücklich ist, wird wohl nur im ältesten Stadtteil von Kyoto, Gion, glücklich werden.
Sakura light
Gion
Sakura in Kyoto
Gion

Im Park Maruyama 円山公園

Wer allergisch gegen Menschenmassen ist, sollte den Maruyama-Park im April und zum Neujahr meiden. Ansonsten kann man hier wohl die prächtigsten Shidarezakura bewundern, vor allem einer sticht gerne heraus.

Yasaka Shrine, Kyoto
Sakura flame

Yasaka Shrine, Kyoto
Gion

Entlang des Flusses Kamogawa 鴨川

Nicht zu unterschätzen für Hanami sind die Flussläufe. So auch beim Kamogawa in Kyoto.

Kyoto
Kyoto
Kyoto
Kyoto
No worries
Kyoto

Sonstiges

Am winzigen Schrein Kumano östlich vom alten Kaiserpalast.

After school

Ein weiterer wunderschöner Shidarezakura steht noch an der Kreuzung Oike-Kawabata (御池川端). Leider bin ich nicht dazu gekommen, ein Bild davon zu machen.

Alle Bilder

Alle Bilder mit dem Stichwort Kirschblüte auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nordkyushu Tag 6, Teil 2: Der Park Suizenji in Kumamoto und die Rückkehr nach Kyoto (02.04.)

Aktualisiert: 19. August 2017| 2017-08-19T13:58:50+00:00 Veröffentlicht: 21. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , |

Nachdem wir uns im Schloss von Kumamoto ausreichend umgeschaut haben, ging es zurück zur Straßenbahn und mit dieser bis zur Station Suizenji Kôen (水前寺公園). Von dort waren es dann nur fünf Minuten zu Fuß, bevor wir dann durch den Eingang des Suizenji-Parks schritten.

Vor dem Durchschreiten wurde es aber noch einmal gefährlich. Kumamon lauerte mitten auf der Straße vor dem Eingang. Was hatte er vor?

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Ah, Glück gehabt, er begrüßt nur die zahlungswilligen Touristen.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Suizenji ist wirklich ein schön anzusehender Garten, mit den typischen geformten Hügeln, die man oft in größeren japanischen Parks sehen kann.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Man kann auch wieder Futter kaufen, um der schwimmenden Tierwelt im Teich eine Freude zu bereiten.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Schön war aber auch vor allem der Schrein Izumi (出水神社), der auf dem Parkgelände angesiedelt ist.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Es gab auch gleich zwei schön anzusehende Temizuya (Wasserbecken für die rituelle Selbstreinigung).

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Weiter hinten im Park fand man noch einen weiteren kleinen Schrein, mit einem extrem ungünstig platzierten Toilettenschild.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

https://www.flickr.com/photos/satorinihon/7041490637/

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Noch weiter hinten konnte man Bronzestatuen von zwei wichtigen Feudalherren (Daimyo) finden.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Sicht auf die Hügel, von der hinteren Seite aus.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Japanische Romantik: allgegenwärtige Getränkeautomaten, umrankt von Kirschblüten. Hach…

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Und wieder der Eingangsbereich, von der hinteren Seite aus gesehen.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Eine Bühne für Nô-Theater gab es auch…

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

…genauso wie ein Teehaus, fast obligatorisch für einen japanischen Park.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Japanische Geldmacherei: für wenig Geld darf man nur auf Sitzgelegenheiten außerhalb des Hauses Matcha trinken. Für mehr Geld dann im Teehaus.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Wobei man sich im Teehaus dann fast schon selber als Austellungstück hätte fühlen können, denn davor sind immer Leute herumgelaufen.

Der Matcha war aber auch ganz gut im Freien genießbar.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Beim Verlassen des Parks verabschiedete sich Kumamon dann auch artig von uns.

At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Souveniere: alles voller Bären

Für Japaner selbstverständlich: Souveniere mit nach Hause bringen, damit auch die Daheimgebliebenen sich an der Reise erfreuen können! (Und um eine ganze Souvenierindustrie drumherum aufbauen zu können!). Man kann sich kaum vorstellen, wieviel Souveniere sich Japaner auf einer Reise kaufen (müssen)! Losgezogen mit zwei Koffern, kamen wir mit zwei Koffern und drei vollen Tüten zurück.

Und damit auch alles etwas Besonderes ist, werden die Souveniere von Kumamoto mit dem eigenen Maskottchen vollgeklebt, dem Bären Kumamon. Sogar eine Art eigenen Flagship Store hat der Kerl!

IMG_6410

Und auch überall sonst, wo es nur möglich ist, findet man die Spuren von Kumamon.

IMG_6114
IMG_6115
IMG_6116
IMG_6118

Rückkehr nach Kyoto

Auch diese Reise steuerte unweigerlich ihrem Ende entgegen. Von Kumamoto hatte ich am wenigstens erwartet, aber ist dann fast zum Favoriten geworden! Nach einem letzten guten und schwarzen Ramen in der Stadt…

Kumamoto Kuromayu Ramen

…ging es noch etwas auf Abenteuerfahrt. Aus irgendeinem Grund fuhr unser Nachtbus nicht von Hauptbahnhof ab, sondern etwas außerhalb, zwischen Stadt und Flughafen, neben einem 7-Eleven Konbini mitten in der Pampa. Weder Bus noch Bahn in der Nähe! Mit der Straßenbahn dann bis zur letzten Station Kengunmachi (健軍町駅), von dort aus dann schon im Dunkeln 30 Minuten durch ein Wohngebiet. Etwas im McDonald abgehangen, um dann schließlich in den Bus Richtung Kyoto einzusteigen.

Danke Kyushu, wir kommen wieder!

Alle Bilder

Alle Bilder von Kumamoto auf Flickr

Alle Bilder vom Suizenji-Park auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nordkyushu Tag 6, Teil 1: Das Schloss von Kumamoto (02.04.)

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:02+00:00 Veröffentlicht: 19. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Nachdem wir am Morgen aus dem Hotel ausgecheckt und unsere Koffer am Bahnhof verstaut haben, ging es mit der Straßenbahn (Straßenbahn! Pluspunkt!) zum Schloss von Kumamoto (熊本城).
IMG_6119
Hier war die Blütenschau (Hanami 花見) schon in vollen Gange und gerade entlang an Flussufern kann man die Schönheit von Kirschblüten hervorragend bewundern.
IMG_6136
Die Uferpromenade war entsprechend gut gefüllt und es gab auch kleinere Imbissstände. (Chicken!)
IMG_6138
Das nicht gerade kleine Schloss konnte man dann auch ab und zu durch die Bäume erspähen.
IMG_6140
Pflichtbesuch bei Kato Kiyomasa, dem bekanntesten Schlossherren, der das Schloss erheblich erweiterte…
IMG_6146
Im Schloss selber stand man dann auch relativ schnell vor dem vermutlich bekanntesten Fotomotiv.
IMG_6162
IMG_6161-Bearbeitet
Das Schloss macht aber auch sonst ordentlich was her und man sollte es auf jeden Fall als Pflichtpunkt auf einer Reise nach Kumamoto betrachten.
IMG_6166
IMG_6168
IMG_6173
IMG_6175
IMG_6181
IMG_6185
Im Inneren durfte man leider keine Fotos machen. Dafür war ein frisches Brautpaar mit Fotograf unterwegs. Die Chance lässt man sich natürlich nicht entgehen!
IMG_6187
Im linken Schlossturm ganz oben durfte man dann endlich wieder die Kamera aktiv werden lassen und der Ausblick war auch wirklich super.
IMG_6196
IMG_6202
Die folgenden zwei Bilder kann man als relativ einzigartig bezeichnen, da man dafür eine gewisse Größe und entsprechende Armlänge benötigte. Und Selbstbewußtsein, die Kamera nicht fallen zu lassen! Das Umhängeband hat diese Sorge aber einigermaßen wegfallen lassen. Das Motiv liegt hinter einer der Ecken, die jeweils durch einen dicken Balken gestützt werden und an jeder Seite noch durch etwas dünnere Balken – und genau an diesen dünneren Balken war es schwer, vorbeizukommen.
IMG_6212
IMG_6213
Im zweiten, rechten Schlossturm, der etwas tiefer lag, war die Aussicht weniger hervorragend. Dieser Turm war auch eine relativ neue Rekonstruktion und daher nicht sonderlich spektakulär – wurde aber trotzdem von einer netten, jungen Damen bewacht. Dank dieser wurden wir auch das plötzlich auftretende Chaos im Schlosshof aufmerksam.

Verdammt! Kumamon höchstpersönlich, das Maskottchen von Kumamoto, hat sich unter die unwürdigen Besucher gemischt! Noch dazu mit dem Maskottchen des Schlosses selber, Higomaru! „Ein Charakter, der nur sehr selten auftritt!“, so die junge Wachdame.

Und was für ein Spektakel das war! Tumultartige Szenen unter den sonst so zurückhaltenden Japanern! Kinder außer Rand und Band!
IMG_6253
IMG_6248
IMG_6262
Kumamon hat sich so viele kleine Kinder abgegriffen, da wäre sogar Pedobär grün vor Neid geworden!
IMG_6269
Aber aber, was erzähle und zeige ich hier schon? Ein Video sagt viel mehr aus!

Video: Auftritt von Kumamon im Schloss von Kumamoto

Dieses Video auf Youtube anschauen

Weiter im Schloss: der Honmaru Goten Palast

Im Jahre 1877 zerstört, wurde der Honmaru Goten (本丸御殿) Palast bzw. die Ohiroma (お広間) Haupthalle über mehrere Jahre hinweg neu konstruiert und 2008 fertig gestellt. Zum Glück war das Fotografieren wieder erlaubt, denn so eine große Halle kann ordentlich Eindruck machen – auf seinem Höhepunkt hatte der Komplex ganze 1570 Tatamimatten ausgelegt!
IMG_6282
IMG_6283
IMG_6287
IMG_6293
IMG_6294
IMG_6296
IMG_6306.jpg
IMG_6310
IMG_6272
IMG_6275
IMG_6277
IMG_6278
Danach ging es zum nahe gelegenen Suigenji-Park, aber mehr dazu im nächsten und letzten Artikel der Reise nach Kyushu.

Alle Bilder

Alle Bilder vom Schloss von Kumamoto auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nordkyushu Tag 2, Teil 2: Shimabara, dessen Schloss und die Karpfenstraße (29.03.)

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:03+00:00 Veröffentlicht: 6. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , |

Vom Berg Unzen kamen wir nach etwas weniger als eine Stunde in Shimabara (島原) an, und der Hauptbahnhof dort war schon ein gutes Bild wert.
Shimabara
Das Schloss war nicht weit entfernt und unterwegs wurde es deutlich, dass auf Kyushu die Kirschblüten schon in voller Blüte standen.
Shimabara Schloss
Welche mit dem Schloss im Hintergrund natürlich besser aussehen.
Shimabara Schloss
Shimabara Schloss
Das Schloss selber ist jetzt nicht zu spektakulär. Im Prinzip eine Burgmauer, der eine oder andere Eckturm und innerhalb der Burgmauern selber ein großes Gebäude.
Shimabara Schloss
Shimabara Schloss
An dessen Eingang stehen schon zwei Rüstungen bereit…
Shimabara Schloss
…mit denen man prima kleine Kinder ärgern kann, denen man diese überstreift um dann Erinnerungsfotos zu schießen.
Shimabara Schloss
Im Hauptgebäude ist über die einzelnen Stockwerke verteilt ein Museum, in dem man allerdings nicht fotografieren darf. Die Ausstellung war aber sehr interessant, das Hauptthema war natürlich die Christenverfolgung vom 16. Jahrhundert. Oben angekommen durfte man dann noch eine beachtliche Aussicht genießen.
Shimabara Schloss
IMG_5731.jpg

Die Karpfenstraße

Nach der Besichtigung des Schlosses hatten wir zur Auswahl, entweder das alte Viertel der Samurai zu besuchen oder die Karpfenstraße. Karpfenstraße! Zu meiner Verteidigung: ein Samuraiviertel habe ich schon in Kanazawa besichtigt.

Die Karpfenstraße (鯉を泳ぐ町) ist eine kleine Straße mit kleinen Bachläufen, in denen die Anwohner selber Koi (Karpfen) schwimmen lassen.
IMG_5758
IMG_5760
IMG_5761
IMG_5778
IMG_5775
Ein paar öffentliche Häuser zum Ausruhen und Begehen gibt es auch.
https://www.flickr.com/photos/satorinihon/7041502623/

Teehaus Hayamegawa

Erschöpft von der doch beachtlichen Distanz, die wir zurückgelegt haben, suchten wir noch ein Teehaus auf, das Teehaus Hayamegawa (速魚川). Dort genoßen wir erstmal einen Matcha mit Süßigkeit…
IMG_5791.jpg
…während wir die putzigen Schildkröten im kleinen Teich des Innenhofes beobachteten.
IMG_5796.jpg
IMG_5789.jpg
Dabei ist auch eines meiner Lieblingsbilder der Reise entstanden, welches ich „Die Spuren der Schildkröte“ nenne.
IMG_5790.jpg
Anschließend ging es zurück zum Bahnhof von Shimabara und von dort aus zurück nach Nagasaki.

Alle Bilder

Alle Bilder von Shimabara auf Flickr

Alle Bilder vom Shimabara Schloss auf Flickr

Alle Bilder von der Karpfenstraße auf Flickr

Alle Bilder vom Teehaus Hayamegawa auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nordkyushu Tag 1: Nagasaki und sein Atombombenmuseum (28.03.)

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:03+00:00 Veröffentlicht: 4. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Essen und Trinken|Tags: , |Regionen: , , , |

Am Abend des 27. März 2012 war es endlich soweit: die Reise zu meiner dritten Hauptinsel von Japan begann, als wir Abends am Hauptbahnhof Kyoto in den Nachtbus Richtung Nagasaki auf Kyushu stiegen. Mit etwa 12 Stunden war die Fahrt auch kein Zuckerschlecken, dementsprechend haben wir uns für den ersten Tag etwas ruhiges ausgesucht: das Atombombenmuseum von Nagasaki.

IMG_5572.jpg
IMG_5569.jpg

Nachdem wir unsere Koffer im Apa Hotel Nagasaki Ekimae (長崎駅前) direkt am Bahnhof zurückgelassen haben, stiegen wir in die nahe gelegene Tram. Es ist zwar nicht unbedingt ein Faible von mir, aber seit Hakodate habe ich ein Herz für die kleinen Straßenbahnen und spätestens seit Nagasaki bekommt jede Stadt Pluspunkte, die Stadtbahnen hat.

IMG_5799.jpg

Von der Station Hamaguchimachi (浜口町駅) ging es dann schließlich über eine steile Straße zum Museum. Mit 200 Yen Eintritt ist der Zugang wirklich preisgünstig und ich kann das Museum sehr empfehlen. Es gibt sehr viele beklemmende Fotografien und interessente Hintergründe zu entdecken, allerdings wird auch viel Schutt bzw. Überbleibsel ausgestellt, mit denen wohl die wenigstens etwas anfangen können.

Man darf ohne Blitz fotografieren.

IMG_5579.jpg
IMG_5582.jpg
IMG_5586.jpg

https://www.flickr.com/photos/satorinihon/6884796372/

IMG_5592.jpg
IMG_5589.jpg

Während der Großteil der Ausstellung natürlich vom Atombombenabwurf über Nagasaki handelt, ist das letzte Viertel noch u. a. folgenden Themen gewidmet:

  • Entwicklung der Raketen in Nazideutschland
  • Entwicklung der Atomwaffen seit dem Zweiten Weltkrieg
  • Die heutige Situation

https://www.flickr.com/photos/satorinihon/6885471462/

Direkt vor dem Museum ist ein kleiner Park mit der Markierung des Epizentrums der abgeworfenen Atombombe sowie den Überresten der Murakami-Kirche (welche aber nicht ursprünglich dort stand).

https://www.flickr.com/photos/satorinihon/7031579601/

Ach ja, auf Kyushu fangen die Kirschblüten eine Woche früher als Kyoto an zu blühen, daher konnten wir hier die ersten Kirschblüten bewundern.

IMG_5604.jpg

Etwa 600 Meter entfernt ist dann der eigentliche „Friedenspark“ (Peace Park, 平和公園) gelegen mit der bekannten Friedensstatue.

IMG_5607.jpg
IMG_5609.jpg
IMG_5615.jpg

Nachdem wir dann gegen 15 Uhr endlich im Hotel einchecken und uns frisch machen konnten, ging es zum entspannenderen Teil des Tages über: Essen!

Dank unseres Reiseführers verschlug es uns angeblich in den besten Gyoza-Schuppen (sorry, man kann es nicht anders nennen) von Nagasaki, dem Unryotei Hamanmachi (雲竜亭浜んまち). Aus Erfahrung kann ich inzwischen sagen: Je heruntergekommener der Laden aussieht, desto besser die Gyoza! Und ja, die Gyoza hier waren verdammt gut.

IMG_5631.jpg
IMG_5629.jpg
IMG_5630.jpg

Es war nur ein etwas mulmiges Gefühl, da wir in dem kleinen Laden zu zweit die einzigen Kunden waren, während drei rustikale Herrschaften hinter dem Tresen (mehr als Barhocker gab es nicht) im Küchenbereich Baseball angeschaut und uns zwischendurch die Gyoza gebraten haben. Kurz bevor wir gingen konnten wir aber noch Zeuge werden, wie ein wahrer Meister in drei schnellen Handstrichen perfekte Gyoza kreierte. Beeindruckend.

Ersteindruck Nagasaki

Ich muss sagen, Nagasaki gefällt mir. Eine relativ angenehme Stadt, ohne dabei langweilig zu wirken. Die Stadt ist ziemlich hügelig, weswegen man in Japan wohl gerne sagt, dass nur wenige Leute in Nagasaki Fahrrad fahren können.

IMG_5575.jpg
IMG_5906.jpg

Alle Bilder

Alle Bilder von Nagasaki auf Flickr

Alle Bilder vom Atombombenmuseum auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten