Nordkyushu Tag 6, Teil 1: Das Schloss von Kumamoto (02.04.)

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Nordkyushu Tag 6, Teil 1: Das Schloss von Kumamoto (02.04.)

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Nachdem wir am Morgen aus dem Hotel ausgecheckt und unsere Koffer am Bahnhof verstaut haben, ging es mit der Straßenbahn (Straßenbahn! Pluspunkt!) zum Schloss von Kumamoto (熊本城).

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Hier war die Blütenschau (Hanami 花見) schon in vollen Gange und gerade entlang an Flussufern kann man die Schönheit von Kirschblüten hervorragend bewundern.

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Die Uferpromenade war entsprechend gut gefüllt und es gab auch kleinere Imbissstände. (Chicken!)

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Das nicht gerade kleine Schloss konnte man dann auch ab und zu durch die Bäume erspähen.

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Pflichtbesuch bei Kato Kiyomasa, dem bekanntesten Schlossherren, der das Schloss erheblich erweiterte…

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Im Schloss selber stand man dann auch relativ schnell vor dem vermutlich bekanntesten Fotomotiv.

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Das Schloss macht aber auch sonst ordentlich was her und man sollte es auf jeden Fall als Pflichtpunkt auf einer Reise nach Kumamoto betrachten.

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Im Inneren durfte man leider keine Fotos machen. Dafür war ein frisches Brautpaar mit Fotograf unterwegs. Die Chance lässt man sich natürlich nicht entgehen!

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Im linken Schlossturm ganz oben durfte man dann endlich wieder die Kamera aktiv werden lassen und der Ausblick war auch wirklich super.

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Die folgenden zwei Bilder kann man als relativ einzigartig bezeichnen, da man dafür eine gewisse Größe und entsprechende Armlänge benötigte. Und Selbstbewußtsein, die Kamera nicht fallen zu lassen! Das Umhängeband hat diese Sorge aber einigermaßen wegfallen lassen. Das Motiv liegt hinter einer der Ecken, die jeweils durch einen dicken Balken gestützt werden und an jeder Seite noch durch etwas dünnere Balken – und genau an diesen dünneren Balken war es schwer, vorbeizukommen.

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Im zweiten, rechten Schlossturm, der etwas tiefer lag, war die Aussicht weniger hervorragend. Dieser Turm war auch eine relativ neue Rekonstruktion und daher nicht sonderlich spektakulär – wurde aber trotzdem von einer netten, jungen Damen bewacht. Dank dieser wurden wir auch das plötzlich auftretende Chaos im Schlosshof aufmerksam.

Verdammt! Kumamon höchstpersönlich, das Maskottchen von Kumamoto, hat sich unter die unwürdigen Besucher gemischt! Noch dazu mit dem Maskottchen des Schlosses selber, Higomaru! „Ein Charakter, der nur sehr selten auftritt!“, so die junge Wachdame.

Und was für ein Spektakel das war! Tumultartige Szenen unter den sonst so zurückhaltenden Japanern! Kinder außer Rand und Band!

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Kumamon hat sich so viele kleine Kinder abgegriffen, da wäre sogar Pedobär grün vor Neid geworden!

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Aber aber, was erzähle und zeige ich hier schon? Ein Video sagt viel mehr aus!

Video: Auftritt von Kumamon im Schloss von Kumamoto

Dieses Video auf Youtube anschauen

Weiter im Schloss: der Honmaru Goten Palast

Im Jahre 1877 zerstört, wurde der Honmaru Goten (本丸御殿) Palast bzw. die Ohiroma (お広間) Haupthalle über mehrere Jahre hinweg neu konstruiert und 2008 fertig gestellt. Zum Glück war das Fotografieren wieder erlaubt, denn so eine große Halle kann ordentlich Eindruck machen – auf seinem Höhepunkt hatte der Komplex ganze 1570 Tatamimatten ausgelegt!

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Danach ging es zum nahe gelegenen Suigenji-Park, aber mehr dazu im nächsten und letzten Artikel der Reise nach Kyushu.

Alle Bilder

Alle Bilder vom Schloss von Kumamoto auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten
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