Vom Berg Unzen kamen wir nach etwas weniger als eine Stunde in Shimabara (島原) an, und der Hauptbahnhof dort war schon ein gutes Bild wert.

Shimabara

Das Schloss war nicht weit entfernt und unterwegs wurde es deutlich, dass auf Kyushu die Kirschblüten schon in voller Blüte standen.

Shimabara Schloss

Welche mit dem Schloss im Hintergrund natürlich besser aussehen.

Shimabara Schloss

Shimabara Schloss

Das Schloss selber ist jetzt nicht zu spektakulär. Im Prinzip eine Burgmauer, der eine oder andere Eckturm und innerhalb der Burgmauern selber ein großes Gebäude.

Shimabara Schloss

Shimabara Schloss

An dessen Eingang stehen schon zwei Rüstungen bereit…

Shimabara Schloss

…mit denen man prima kleine Kinder ärgern kann, denen man diese überstreift um dann Erinnerungsfotos zu schießen.

Shimabara Schloss

Im Hauptgebäude ist über die einzelnen Stockwerke verteilt ein Museum, in dem man allerdings nicht fotografieren darf. Die Ausstellung war aber sehr interessant, das Hauptthema war natürlich die Christenverfolgung vom 16. Jahrhundert. Oben angekommen durfte man dann noch eine beachtliche Aussicht genießen.

Shimabara Schloss

IMG_5731.jpg

Die Karpfenstraße

Nach der Besichtigung des Schlosses hatten wir zur Auswahl, entweder das alte Viertel der Samurai zu besuchen oder die Karpfenstraße. Karpfenstraße! Zu meiner Verteidigung: ein Samuraiviertel habe ich schon in Kanazawa besichtigt.

Die Karpfenstraße (鯉を泳ぐ町) ist eine kleine Straße mit kleinen Bachläufen, in denen die Anwohner selber Koi (Karpfen) schwimmen lassen.

IMG_5758

IMG_5760

IMG_5761

IMG_5778

IMG_5775

Ein paar öffentliche Häuser zum Ausruhen und Begehen gibt es auch.

IMG_5772

Teehaus Hayamegawa

Erschöpft von der doch beachtlichen Distanz, die wir zurückgelegt haben, suchten wir noch ein Teehaus auf, das Teehaus Hayamegawa (速魚川). Dort genoßen wir erstmal einen Matcha mit Süßigkeit…

IMG_5791.jpg

…während wir die putzigen Schildkröten im kleinen Teich des Innenhofes beobachteten.

IMG_5796.jpg

IMG_5789.jpg

Dabei ist auch eines meiner Lieblingsbilder der Reise entstanden, welches ich „Die Spuren der Schildkröte“ nenne.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten