Nishi Honganji Tempel in Kyoto

京都市・西本願寺

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Nishi Honganji Tempel in Kyoto

Aktualisiert: 11. Mai 2017| 2017-05-11T15:59:54+00:00 Veröffentlicht: 3. Juni 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , , |5 Comments

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Der Nishi Hongan-ji (jap. 西本願寺) ist der Haupttempel der buddhistischen Jōdo-Shinshū-Sekte Honganji-ha, die aber zumeist nur unter dem Namen dieses Tempels firmiert. Er liegt im Stadtbezirk Shimogyō-ku von Kyōto.

Er hat ebenso wie der östlich gelegene Hongan-ji, der Higashi Hongan-ji, eine große Miei-dō (御影堂 Gründerhalle) und eine kleinere Amida-dō (阿弥陀堂 Amidahalle) mit einer Statue des Amida Buddha. Die Schatzkammer („kura“ 倉, wörtl. „Lagerhaus“) des Nishi Hongan-jis beherbergt viele Nationalschätze, die aber zumeist nicht öffentlich besichtigt werden können. Die Sho-in (書院 Studienhalle) ist berühmt; ihre zwei Teile sind die Shirosho-in (白書院 „Weiße Studienhalle“) und die Kurosho-in (黒書院 „Schwarze Studienhalle“). Die Kurosho-in ist öffentlich nicht zugänglich, die Shiroshoin ist zweimal monatlich für Besucher geöffnet.

Der Nishi Hongan-ji umfasst auch den Hiunkaku (飛雲閣 ein großer Teepavillon) und zwei Bühnen für , deren eine angeblich die älteste noch existierende ist. Darüber hinaus gehört auch der Garten Kokei no Niwa (虎渓の庭) zum Tempelgelände.

[…]

Quelle: Wikipedia (01.06.2012)

Der Nishi Honganji („West Honganji“) ist mit dem Tempel Higashi Honganji („Ost Honganji“) einer von zwei Tempel, die vor allem mit der Größe ihrer Haupthalle beeindrucken. Nachdem der Nishi Honganji lange Zeit restauriert wurde, ist er nun wieder ohne Einschränkungen zu besichtigen.

Nunja, was heißt hier ohne Einschränkungen? Ich habe zwar noch nicht recherchiert warum, aber die interessantesten Sachen wie die beiden Nô-Bühnen sind nicht zugänglich. Wer zum Nishi Honganji geht, sollte vor allem große Tempelgebäude und japanische Karamon-Tore sehen wollen. Gerade eines der Karamon-Tore ist dafür Weltkulturerbe und entschädigt ziemlich gut für das, was man nicht sehen darf.

Nishi Honganji Temple Main Building
Nishi Honganji

Das ist aber nur das „kleinere“ Tempelgebäude – ich habe tatsächlich vergessen, das große Tempelgebäude in Szene zu setzen. Auf der Holzveranda findet man aber auch die zahlreichen Holzeinlegearbeiten (埋め木 umeki) – die bekanntesten wie die Aubergine und den Berg Fuji findet man Nordende.

Nishi Honganji
Nishi Honganji

Zum Weltkulturerbe-Karamon kommt man, wenn man direkt vom Eingang auf der östlichen Seite nach Süden läuft und dort zwischen der Mauer vom Garten und dem neu aussehenden Holzgebäude durchläuft. Dort befindet sich auch der interessanteste Teil vom Nishi Honganji.

Nishi Honganji
At Nishi Honganji Temple
Nishi Honganji
Nishi Honganji

Beeindruckend sind aber auch die zwei Ginkgo-Bäume, die sich auf dem Hauptplatz die Ehre geben. Speziell im Herbst sollte man deswegen hier mal vorbeischauen, wenn die Blätter dann knallgelb in der Sonne strahlen.

Nishi Honganji
Nishi Honganji

Der Nishi Honganji hat aber auch sonst noch zwei weitere erwähnenswerte Vorteile: Er kostet keinen Eintritt und man darf überall fotografieren, auch innen – hier aber bitte Rücksicht auf die Betenden nehmen. Wobei ich bei einer Stelle nicht sicher war, an der ein großes Wandgemälde war und davor ein Mönch saß.

Infos und Wertung

Große und beeindruckende Tempelanlage, die mehr bietet als auf den ersten Blick vermutet.

Alle Bilder vom Tempel Nishi Honganji auf Flickr

Freier Eintritt
Gut zum „gemütlichen durchschlendern“ geeignet
Wegen der großzügigen Engawa auch für Regentage geeignet
Kein Fotografieverbot, aber trotzdem bitte Rücksicht nehmen!

Negativpunkte? Schwierig… (keine)

Alle Bewertungen von Japan-Kyoto

Nishi-Honganji-Tempel (Kyoto)
4 / 5 Japan-Kyoto
Wertung
NeinTeezimmer/-haus?
TeilweiseRegentauglich?
NeinMomiji
JaAusruhmöglichkeit?
NeinMatcha trinken?

Beiträge aus der Umgebung

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten
Aktualisiert: 11. Mai 2017| 2017-05-11T15:59:54+00:00 Veröffentlicht: 3. Juni 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , , |5 Comments

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5 Kommentare

  1. zoomingjapan 4. Juni 2012 um 11:54 Uhr Uhr- Antworten

    Also ich hab diesen Tempel bestimmt schon zwei-/dreimal besucht, aber meine Fotos waren nie so detailreich und schön! Super gemacht!! :)

    • Christian Kaden 4. Juni 2012 um 13:53 Uhr Uhr

      Danke Zoomi! :)

      Ich bin jetzt seit einer Woche darauf umgestiegen, endlich das RAW-Format meiner DSLR Kamera zu nutzen und nicht mehr aus Faulheit nur JPG. Zusammen mit Lightroom 4 ist das in der Qualität nochmal ein riesiger Unterschied. Vor allem den Himmel hätte ich sonst nie so hinbekommen.

    • zoomingjapan 4. Juni 2012 um 14:29 Uhr Uhr

      Öh, Zoomi? .. *gg* XD

      Ich hab bisher nur ein paar mal auf RAW umgestellt (der einzige Tag an dem Mt. Fuji sich nicht vor mir versteckt hat). Ansonsten muss ich das während eines Tagesausflugs nochmal versuchen.
      Wenn ich auf einer längeren Reise bin, geht das speicherplatztechnisch einfach nicht! :(

      Lightroom sagt mir jetzt nichts, aber mit Photoshop sollte das ja auch gehen ;)
      Ich bin schon seit einem Jahrzehnt treuer Photoshop-User ;)

    • Christian Kaden 4. Juni 2012 um 14:34 Uhr Uhr

      Ja, ich hab inzwischen auch zwei 16GB Speicherkarten bei mir, weil das inzwischen ganz schön Platz verbraucht ;)

      Ja, mit Photoshop geht das theoretisch auch, wird aber zur Qual, glaub mir – Photoshop ist halt eher ein Bearbeitungsprogramm für einzelne Bilder und keine Mischung aus Katalog- und Bearbeitungssystem wie Lightroom. Für Fotografie kann ich Lightroom wärmstens empfehlen, zumal es nicht die Welt kostet. Damit kann man halt effizient Bilder verwalten, bearbeiten, katalogisieren, verschlagworten und vieles mehr.

    • zoomingjapan 4. Juni 2012 um 23:43 Uhr Uhr

       Wow, das wusste ich gar nicht. Vielen Dank für den Tipp! :)

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