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Die 60. Alljapanische Kendo Firmen Meisterschaft 2017

Aktualisiert: 21. September 2017| 2017-09-21T17:27:39+00:00 Veröffentlicht: 21. September 2017|Thema: Budo Kampfkunst, Kendo|Tags: , |Regionen: , , |

Der September in Japan ist eindeutig ein Kendomonat. Im September finden mehrere große Turniere statt, vor allem auch alljapanische Turniere, u.a. die Polizeimeisterschaft und die große Ost-West-Meisterschaft. Am 18. September fand nun die nationale Firmenmeisterschaft im Budokan in Tokyo statt. Wie der Name es schon verrät, treten hier Mannschaften aus japanischen Firmen gegeneinander an.

第60回 全日本実業団剣道大会
60th All Japan Corporations and Companies Kendo Tournament

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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine. Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen Sportlich: Kendo - das japanische Fechten

Die 63. Alljapanische Kendo Ost-West-Meisterschaft 2017 (Tozai-Taiko-Kendo-Taikai)

Aktualisiert: 19. September 2017| 2017-09-19T21:08:08+00:00 Veröffentlicht: 19. September 2017|Thema: Budo Kampfkunst, Kendo|Tags: |Regionen: , , , , , |

Am 10. September 2017 fand in Fukuoka das große nationale Ost-West-Turnier statt, in dem eine Auswahl an Kendoka – aufgeteilt in Ostjapan und Westjapan – gegeneinander antreten. Visuell ist das Turnier leicht von anderen zu unterscheiden, denn nur hier gibt es diese riesige weiße Tafel, auf denen die Ergebnisse festgehalten werden. Und die ist auch nötig, denn im Prinzip handelt es sich hier um nichts weiter als einen einzigen Teamkampf – allerdings mit deutlich größeren Ausmaßen.

第63回 全日本東西対抗剣道大会
63rd All Japan TOZAI-TAIKO KENDO TAIKAI

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Alljapanische Polizei Kendo Meisterschaft 2017

Aktualisiert: 19. September 2017| 2017-09-19T20:55:29+00:00 Veröffentlicht: 10. September 2017|Thema: Budo Kampfkunst, Kendo|Tags: , |Regionen: , , |

Am 05. September 2017 fand im Budokan in Tokyo die Alljapanische Polizei Kendo Meisterschaft 2017 statt. Wie der Name schon deutlich aussagt, begrenzt sich das Teilnehmerfeld auf Polizisten aus ganz Japan. Wer die allgemeine Alljapanische Kendo Meisterschaften verfolgt – die jedes Jahr Anfang November stattfindet – wird hier viele bekannte Namen sehen, denn aufgrund ihrer Trainingsmöglichkeiten gehören Polizisten zu den besten Kendoka in Japan – und entsprechend auch weltweit. Das Teilnehmerfeld der Alljapanischen Kendo Meisterschaft rekrutiert sich zum Großteil aus Polizisten.

Alle Ergebnisse mit Videos der Polizei Kendo Meisterschaft 2017 und Besonderheiten kann man hier nachlesen.

平成29年度 全国警察剣道選手権大会
All Japan Police KENDO Championship 2017

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Japanische Esskultur: Oyakodon und Ichigo Ichie

Aktualisiert: 16. August 2017| 2017-08-16T15:16:54+00:00 Veröffentlicht: 19. April 2017|Thema: Essen und Trinken, Traditionen|Tags: |Regionen: , , |

Fragt man einen deutschen Touristen, was er in der japanischen Stadt XY gemacht hat, wird man wohl zuerst von Sehenswürdigkeiten hören. Fragt man allerdings einen japanischen Touristen, was er in derselben Stadt gemacht hat, so wird sich der Großteil der Antworten nur um eine Sache drehen: welche lokalen Spezialitäten gegessen wurde.

Es gibt kaum eine weitere Sache, die bei nahezu allen Japanern so stark verankert ist wie die Esskultur. Essen in Japan ist unglaublich wichtig – was bei dem Angebot auch nicht verwunderlich ist, denn Japan ist eine Oase guten Essens. Und natürlich hat sich um den ganzen Essenswahn auch so bestimmte Eigenheiten (Merkwürdigkeiten?) entwickelt, die hier anhand des Beispiels Oyakodon mit dem berühmten Oyakodon-Restaurant Tamahide in Tokyo vorgestellt werden sollen. Eine Great Big Story, in Kooperation mit ANA.

Gesponsorter Inhalt | Dieser Artikel ist gesponsort von der Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA). Mehr Informationen am Ende des Artikels.

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Ergebnisse der 64. Alljapanischen Kendomeisterschaft 2016

Aktualisiert: 27. Februar 2017| 2017-02-27T19:18:16+00:00 Veröffentlicht: 3. November 2016|Thema: Budo Kampfkunst, Kendo|Tags: , , |Regionen: , , |

Die 64. Alljapanische Kendomeisterschaft fand am 03. November 2016 im Budokan in Tokyo statt. Nachdem er letztes Jahr im Finale gegen Nishimura verlor, konnte sich Yosuke Katsumi dieses Jahr den Titel holen, ein 30-jähriger Polizist aus Kanagawa. Weitere Besonderheiten der Meisterschaft, mehr dazu hier.

64th All Japan KENDO Championship
第64回 全日本剣道選手権大会

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Ergebnisse der 63. Alljapanischen Kendomeisterschaft 2015

Aktualisiert: 27. Februar 2017| 2017-02-27T19:17:18+00:00 Veröffentlicht: 3. November 2015|Thema: Budo Kampfkunst, Kendo|Tags: , , |Regionen: , , |

Die 63. Alljapanische Kendomeisterschaft fand am 03. November 2015 im Budokan in Tokyo statt. Den Sieg konnte sich Hidehisa Nishimura aus Kumamoto erringen, ein 26-jähriger Polizist. Was es sonst noch gab, mehr dazu hier.

63rd All Japan KENDO Championship
第63回 全日本剣道選手権大会
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Eine neue Geisha obersten Ranges – Tayu – in Kyoto

Aktualisiert: 25. Februar 2017| 2017-02-25T19:13:05+00:00 Veröffentlicht: 26. Januar 2015|Thema: Neuigkeiten, Traditionen|Tags: , |Regionen: , , , |

Seit dem 26. Oktober 2014 kann sich der Stadtteil Shimabara von Kyoto rühmen, seine nunmehr fünfte Tayu zu haben. An diesem Tage machte sich eine junge Frau namens Nakagawa Yoshie zum Shimogamo-Schrein auf, um sich dort den Gottheiten zu präsentieren und von nun an unter dem Namen Aoi-Tayu((葵太夫 aoi tayū)) bekannt zu sein.

aoi-tayu-hono-shimogamo

Tayu wird ein eher weniger bekannter Begriff sein. Das wird auch daran liegen, dass der Rang Tayu heutzutage nur noch im Stadtteil Shimabara in Kyoto und Shinmachi in Osaka verwendet wird. In der Edo-Zeit (1603-1868) zudem noch in Nagasaki und Tokyo. Damals stellte Tayu der höchste Rang unter den Unterhaltungskünstlerinnen dar und war denen vorbehalten, die weibliche Schönheit und höchste Kunstfertigkeiten auf sich vereinigten.

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Ergebnisse der 62. Alljapanischen Kendomeisterschaft Männer Einzel 2014

Aktualisiert: 27. Februar 2017| 2017-02-27T19:16:39+00:00 Veröffentlicht: 5. November 2014|Thema: Budo Kampfkunst, Kendo|Tags: , , |Regionen: , , |

Am 03. November 2014 fand in Tokyo in der Sporthalle Nippon Budokan zum 62. Mal die alljährliche Kendomeisterschaft der Männer im Einzel statt. Bemerkenswert war dieses Jahr die ungewöhnlich hohe Anzahl an Studenten mit vier statt der üblichen ein oder zwei Studenten. Das allerdings mit dem TAKENOUCHI Yuya (21 Jahre) von der Tsukuba Universität einer dieser Studenten gewinnt – noch dazu bei seiner ersten Teilnahme an dieser Meisterschaft überhaupt – hat wahrscheinlich viele überrascht. Der Gewinner vom letzten Jahr, UCHIMURA Ryoichi, verlor im Achtelfinale gegen TAKESHITA Yohei aus der Präfektur Oita, während der Zweitplatzierte aus dem letzten Jahr, KOTANI Akinori, bereits im ersten Kampf gegen NAKANO Takahiro aus Kyoto verlor.

62nd All Japan KENDO Championship
第62回 全日本剣道選手権大会

Takenouchi Kunitomo 62. Kendo Einzelmeisterschaft Alljapanisch

Gewinner der 62. Alljapanischen Kendomeisterschaft:
1. Platz: TAKENOUCHI Yuya (links) und 2. Platz: KUNITOMO Rentaro (rechts)
(c) All Japan Kendo Federation

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Winter in Kyoto – die Sache mit dem Schnee

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:29+00:00 Veröffentlicht: 24. Dezember 2013|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , , |

Winter in Kyoto ist so eine Sache für sich. Es steht außer Frage, dass Kyoto zu den schönsten Städten der Welt gehört, wenn nicht gar die schönste Stadt ist. Allerdings muss ich sagen: im Winter fällt Kyoto in der Schönheitsskala ordentlich nach unten – wenn kein Schnee fällt! Und genau das ist das Problem: es fällt nur selten Schnee in Kyoto.

Winter in Kyoto

Winter in Kyoto – ohne Schnee nix los

Sicherlich bleiben die Gebäude dieselben, aber es fehlt vieles, was den Reiz der anderen Jahreszeiten ausmacht: die Pflanzen, Bäume und das Moos, meistens kunstvoll hergerichtet; die zahlreichen Farben und Eindrücke; die geräuschvolle Hintergrundkulisse der Zikaden im Sommer; und im Winter wird es trist und leise.

Wenn aber Schnee fällt, ist Kyoto auch im Winter wunderschön. Leider hat es im Winter 2011/12 nur einmal kurz geschneit und der Schnee war schnell wieder weg, daher habe ich davon leider keine Bilder zu präsentieren. Glücklicherweise war ich über Weihnachten in der Präfektur Ishikawa, nördlich von Kyoto, wo man sich vor Schnee kaum retten konnte! Daher ersatzweise Bilder aus dieser Region, genauer gesagt vom Tempel Natadera.

Hauptgebäude Tempel Natadera

Den Schneemassen entfliehen

Pagode Natadera

Die Pagode präsentiert sich in weiß

Und hier noch ein Link zu einem Album, welches während der Fahrt zur Ishikawa Präfektur entstanden ist: Reise zum Kaga Onsen

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Kendo Prüfung zum 8. Dan in Japan, 2013

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:03+00:00 Veröffentlicht: 30. November 2013|Thema: Budo Kampfkunst, Kendo, Neuigkeiten aus Japan|Tags: |Regionen: , |

Jedes Jahr findet in Japan an zwei Terminen eine Prüfung statt, die wohl zu den härtesten der Welt gehört: die Kendo Prüfung zum 8. Dan. Mit einer durchschnittlichen Erfolgsquote von unter einem Prozent bei etwa 1000 Teilnehmern pro Prüfungstermin ist es nicht leicht, diese Graduierung zu erhalten. Dieses Jahr fanden die Prüfungen an jeweils zwei Tagen im Mai in Kyoto statt und im November in Tokyo. Auch ein sehr berühmter Kenshi hat dieses Jahr diese Prüfung bestanden. Hier alle Ergebnisse.

Kendo 8th Dan Examination 2013
2013年剣道八段審査

Kendo Prüfung 8. Dan

Kendo Prüfung zum 8. Dan in Kyoto, 01. Mai 2012

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Ergebnisse der 61. Alljapanischen Kendomeisterschaft 2013

Aktualisiert: 27. Februar 2017| 2017-02-27T19:21:04+00:00 Veröffentlicht: 3. November 2013|Thema: Budo Kampfkunst, Kendo, Neuigkeiten aus Japan|Tags: , , |Regionen: , , |

Heute, am 03. November 2013, fand im Kampfsportzentrum Nippon Budokan in Tokyo die 61. jährliche Alljapanische Kendomeisterschaft statt. Uchimura Ryoichi gewann im Finale gegen Kotani Akinori zum insgesamt dritten Male die alljapanische Meisterschaft der Männer mit zwei Kote Ippon.

61st All Japan KENDO Championship
第61回 全日本剣道選手権大会

61th All Japan KENDO Championship_222

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Reise nach Nagoya, Tag 4: Das Schloss von Nagoya und Rückkehr nach Kyoto (22.02.2012)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:27+00:00 Veröffentlicht: 26. Februar 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname|Tags: |Regionen: , , , |

Nicht ganz so früh ging es am Mittwoch, dem 22. Februar aus dem Bett, unserem letzten Tag in Nagoya, bevor es mit dem Schnellbus wieder zurück nach Kyoto ging.

Mit der Bahnlinie Meijô (名城線) ging es von der Station Sakae (栄駅) bis zur Station Meijôkôen (名城公園駅), was sich aber als Fehler herausgestellt hat. Am schnellsten erreicht man den Eingang, wenn man die Bahnstation davor aussteigt, nämlich Shiyakusho (市役所駅).

Nachdem man den Eingang passiert hat, wurde man noch vor dem Schlosspark zur Kasse gebeten: 500 Yen Eintritt. Damit kann man sich alles anschauen, sowohl den Park als auch das Innere des Schlosses. Aus Zeit- und Gepäckgründen konnten wir aber leider nur den Park anschauen, aber auch das lohnt sich schon. Das Schloss von Nagoya ist wirklich sehr schön!

https://www.flickr.com/photos/satorinihon/6923137415/

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Reise nach Nagoya, Tag 3: Seto und der Tellerwahnsinn (21.02.2010)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:27+00:00 Veröffentlicht: 26. Februar 2012|Thema: Handwerk, Japanischer Tee, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname|Tags: , |Regionen: , , , |

Wieder früh raus ging es diesmal zur Bahnstation Sakaemachi (栄町駅), um mit der Linie Meitetsu Seto (名鉄瀬戸) ohne Umwege zur Station Owari Seto (尾張瀬戸駅) zu kommen. Angekommen ging es direkt zur Touristeninformation, um uns mit Karten zu versorgen. Es folgte auch gleich schon der erste Schock: in einem bestimmten Viertel hatten heute alle Töpferläden zu. Was zum…?

Aber wir konnten schnell aufatmen. Diese Läden waren eher als Bonus anzusehen, man konnte auch so sehr gut einkaufen und gab es direkt neben dem Bahnhof schon sehr gut ausgestattete Töpferläden! Es dauerte nicht lange, bis ich von Seto entzückt war.

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Reise nach Nagoya, Tag 2, Teil 2: Der Schrein Atsuta (20.02.2012)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:27+00:00 Veröffentlicht: 24. Februar 2012|Thema: Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname|Tags: , |Regionen: , , , |

Zurück aus Tokoname stiegen wir diesmal an der Station Jingumae (神宮前) aus, die direkt neben dem Atsuta Schrein (Wikipedia) liegt.

Der Atsuta-Schrein beherbergt das legendäre Schwert Kusanagi, eines der drei Throninsignien des japanischen Tenno. Die Hauptgottheit ist Amaterasu, der wichtigsten Göttin im Shinto und die Begründerin des japanischen Kaiserhauses – sofern man es glauben möchte.

Nach der Überquerung einer Kreuzung und eines Parkplatz begrüßte uns dann schon das erste Torii des Schreins.

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Reise nach Nagoya, Tag 2, Teil 1: Die Töpferstadt Tokoname (20.02.2012)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:27+00:00 Veröffentlicht: 24. Februar 2012|Thema: Video, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , , |Regionen: , , |

Die Reise zur Töpferstadt Tokoname!

Am Montag, dem 20. Februar, ging es früh morgens aus dem Bett und nach einem guten Frühstück im Hotel ging es auf Richtung Tokoname im Süden von Nagoya. Von der Bahnstation Sakae (栄) ging es zunächst zur Station Kanayama (金山駅), wo wir in die Meitetsu-Bahnlinie (名鉄線) Richtung Chugokusaikûkô (部国際空港行) eingestiegen sind. Nach etwa 40 Minuten sind wir am Bahnhof Tokoname (常滑駅) angekommen und ab ins Vergnügen!

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Reise nach Nagoya, Tag 1: Nagoya, dessen Spezialitäten und das Apa Hotel Nagoya Sakae (19.02.2012)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:27+00:00 Veröffentlicht: 22. Februar 2012|Thema: Essen und Trinken, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname|Tags: |Regionen: , , , |

Am Abend des 19. Februars ging es vom Kyoto Bahnhof mit dem Schnellbus Richtung Nagoya Bahnhof (2000 Yen pro Person/Fahrt, etwa drei Stunden Fahrtdauer). Am Zielort angekommen, ging es direkt zum Apa Hotel Nagoya Sakae, benannt nach dem Viertel und der Bahnstation Sakae (栄).

Nagoya 名古屋

Mit Nagoya wird einem wieder deutlich, wie sehr Kyoto als historische Stadt eine Ausnahme ist. Nagoya ist ein riesiges Ballungsgebiet, das Stadtbild entspricht daher dem einer modernen Großstadt.

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Neue Quest: die sechs alten Brennöfen Japans (Töpferei)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:27+00:00 Veröffentlicht: 18. Februar 2012|Thema: Japanischer Tee, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname|Regionen: , , , , , |

Zusammen mit meinem Interesse für Tee hat sich auch mein Interesse für die Töpferei (speziell Teegeschirr) entwickelt. Die Töpferei in Japan hat sich durch die dortige Teekultur besonders ausgeprägt ist und beherbergt heute einen wahren Schatz an Fundgruben. Besonders hervorzuheben sind hierbei die sogenannten nihon rokkoyô (日本六古窯), die „Sechs alten Brennöfens Japans“. Dabei handelt es sich um Töpferorte, die noch mit traditionellen Techniken und Rohstoffen charakteristische Erzeugnisse herstellen.

Die Brennöfen im Einzelnen

Die Endung ist hier -yaki (焼), dem Kanji für „brennen“. Siehe auch yakimono (焼物) für „Keramik, Töpferware“.

Setoyaki (瀬戸焼) in Seto, bei Nagoya.

Japanische Webseite: http://www.setoyakishinkokyokai.jp

Tokonameyaki (常滑焼) in Tokoname, bei Nagoya.

Japanische Webseite:  http://www.japan-net.ne.jp/~yakimono/

Echizenyaki (越前焼) in Echizen.

Japanische Webseite: http://echizenyaki.com/

Shigarakiyaki (信楽焼) in Shigaraki.

Japanische Webseite:  http://www.hakase-corporation.com/

Tanbayaki (丹波焼) oder Kuitachiyaki (立杭焼) in Kondacho Kui, bei Sasayama.

Japanische Webseite:  http://www.tanbayaki.com/

Bizenyaki (備前焼) in Bizen.

Japanische Webseite:  http://www.touyuukai.jp/

Setoyaki und Tokonameyaki

Setoyaki und Tokonameyaki machen den Anfang, und zwar gleich morgen, dem 19. Februar 2012, wenn es für drei Nächte nach Nagoya geht. Übernachtet wird im dortigen Apa Hotel Nagoyasakae, von wo aus es jeweils einen Tag lang nach Tokoname und Seto geht. Die restliche Freizeit wird für Nagoya selbst verwendet, im Visier ist der Schrein Atsuta und das Schloss von Nagoya.

Echizenyaki und Shigarakiyaki

…werden jeweils zwei separate Tagesausflüge. Noch nicht geplant.

Tanbayaki und Bizenyaki

Zwei Tage mit einer Übernachtung, geplant für den 26. und 27. Februar 2012.

Und danach?

…werde ich mich wieder dem Einfangen aller 32543 Pokemons widmen. Nein, nur Spaß, es gibt keine Pokemons in Japan.

Pelikan-Kyusu aus Tokoname

Tokoname, the pottery city near Nagoya

Die Reise nach Nagoya – Tokoname und Seto

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Natadera – vom Schnee begraben (25.12.)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:31+00:00 Veröffentlicht: 27. Dezember 2011|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured), Winterurlaub in der Präfektur Ishikawa 2011|Regionen: , |

Nachdem wir uns am Vortag im Hotel Yuzankaku im Onsen gewärmt haben (und nach dem Frühstück ebenso), ging es zu einem Tempel, den ich eigentlich schon zur Momiji-Zeit sehen wollte, es aber leider nicht geklappt hat. Dafür wird Natadera (那谷寺) (Ort auf Google Maps) nun zum ersten Tempel, den ich mit Schnee bewundern darf!

Nachdem uns der Shuttlebus zurück zur Bahnstation Kaga-Onsen gebracht hatte, kauften wir uns ein Tagesticket für 1000 Yen für die grüne Buslinie (Startpunkt auf Google Maps), mit der es dann zum Natadera ging.

Natadera

Eingangstor

Jede Menge Schnee, aber kaum Besucher

Die wohl bekannteste Perspektive des Tempels dürfte diese hier sein:

Natadera

Aufgrund des vielen Schnees durften viele Pfade leider nicht betreten werden.

Die Statuen halten wacker stand

Ja, es gab viele würdige Motive

Damit die Bäume unter der Schneelast nicht zusammenbrechen, werden diese mit speziellen Konstrukten gestützt.

Fazit: Wer in Kanazawa (金沢) und Umgebung oder gar direkt in Kaga (加賀) verweilt, sollte sich Natadera auf jeden Fall anschauen. Es lohnt sich!

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Heiligabend in Japan: Freiluft-Onsen! (24.12.)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:31+00:00 Veröffentlicht: 27. Dezember 2011|Thema: Winterurlaub in der Präfektur Ishikawa 2011|Tags: , , |Regionen: , , |

Was macht man in Japan an Heiligabend, wenn man zufällig ein Hotelzimmer für normal 150 Euro findet, über Weihnachten aber nur 75 Euro kostet? Noch dazu mit angeschlossenen Privat-Onsen? Genau, buchen!

Die Wahl fiel dann mehr oder weniger freiwillig auf das Hotel Yuzankaku (雄山閣) in Yamashiro-Onsen (山代温泉). Mit der Bahn mussten wir also irgendwie bis nach Kaga-Onsen (加賀温泉) kommen, wo wir dann vom Shuttle-Bus des Hotels abgeholt wurden. Die Reise nach Kaga-Onsen kann man mit dem Seishun 18 Ticket (青春18切符) relativ günstig gestalten, mit nur drei Stunden Fahrt mit den normalen Zügen (普通) – über Tsuruga (敦賀) und Fukui (福井).

Dass es dort ziemlich sein kalt würde, wurde uns aber schon schnell auf der Hinfahrt bewusst:

An der Station Kaga-Onsen angekommen…

…wurden wir netterweise von einem goldenen Buddha begrüßt, etwa lässige fünf Stockwerke hoch.

Nun, zum Hotel kann und brauche ich auch nicht viel schreiben. Wir haben es einfach genossen – nach dem Begrüßungstee…

…auch das großzügige Zimmer…

…und sogar den Freiluft-Onsen (露天風呂), auch wenn es währenddessen geschneit hat…

…sogar mitten in der Nacht mit Dosenbier, wie passend zu Heiligabend!

Am nächsten Tag hieß es dann: auf zum Natadera (那谷寺)!

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Tokyo, Nikko und Yokohama, Sankeien und Chinatown, 05. und 06. August

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:52+00:00 Veröffentlicht: 8. August 2010|Thema: Eine Woche Nordjapan 2010, Essen und Trinken, Sehenswürdigkeiten|Tags: , , , , |Regionen: , , , , , |

Gegen 16 Uhr kamen wir am 04. August mit dem Shinkansen am Bahnhof Ueno in Tokyo an. Nachdem wir ins Hotel eingecheckt haben und uns kurz ausgeruht haben, sind wir los, um noch den Tsukudo-Schrein (築土神社) zu besuchen. Dieser Schrein ist speziell für Samurai und Kampfsport, als Kendo-Betreibender musste ich natürlich dort hin, um mir ein Sieges-Talisman (勝守) zu kaufen. Interessant ist aber auch, dass dieser Schrein ziemlich zwischen zwei Hochhäusern förmlich eingequetscht ist.

Nikko

Am 05. August sind wir um 11 Uhr mit der Tobu-Bahnlinie (東武線) von Asakusa (浅草) Richtung Nikko (日光) los. 1320 Yen weniger und zwei Stunden später kamen wir dann im verschlafenen Örtchen Nikko an, um von dort mit dem Bus weiter Richtung Tempelanlagen, Rinno-ji (輪王寺), dem Schrein Futarasan (二荒山神社) und schließlich dem Mauseoleum von Tokugawa Ieyasu (日光東照宮) mit den drei Affen, die nichts böses sagen, sehen oder hören. Nikko war wirklich schön und dank des abgelegenen Ortes auch sehr idyllisch (abgesehen von den ganzen Touristen). Was mir aber gar nicht gefallen hat waren die Mönche, die bei bestimmten wichtigen Hallen die Talismane wie auf einem Marktplatz unters Volk bringen wollten. Das Ganze sah dann in etwa so aus: einer hat etwas erklärt und am Ende wurde dann der passende Talisman angepriesen, frisch verschweißt in Alufolie. Danach wurde man am Verkaufsstand vorbeigeführt, wo weitere Mönche dahinter nochmal lautstark zum kaufen anregten.

Ach ja, wir hatten auch ziemliches Glück. Dank eines Jubiläums wurde eine Statue von Tokugawa Ieyasu ausgestellt, die man normal nicht zu Gesicht bekommt. Diese Anlage war die letzte Station für uns und fast hätten wir uns dagegen entschieden, dort reinzugehen (das war, bevor ich wusste, dass es diese Statue gibt). Da es auch schon ziemlich spät war, waren wir die letzten zwei Personen, die reingelassen wurden. Dreifaches Glück? Hinter der Kasse saß überraschenderweise eine schwarzhäutige westliche Frau in Nikko-Arbeitskleidung – in Japan scheint immer mehr möglich zu werden.

Die Statue von Tokugawa Ieyasu hätte man eigentlich nicht fotografieren dürfen, aber was tut man als Japanologe nicht alles für die Wissenschaft (yeah, Wissenschaft!!).

Für Nikko muss man auf jeden Fall den ganzen Tag einplanen. Wir haben zwar nicht unbedingt getrödelt, aber wegen den vielen Sehenswürdigkeiten und den langen Fahrzeiten mit dem Zug kamen wir erst wieder um 21 Uhr in Tokyo an.

Yokohama

Am 06. August sind wir dann mit dem Zug nach Yokohama (横浜) gefahren. Mit dem Bus ging es dann weiter Richtung Garten Sankeien (三系園). Dieser Garten war das Highlight der Reise: schöne Gebäude (natürlich aus Kyoto geklaut), leckerer Matcha und leckeres Eis, dazu Schildkröten ärgern. Was will man mehr? Absolut zu empfehlen. Der Garten war so schön, dass wir bis zum Ende um 17 Uhr blieben.

 

Um 17 Uhr ging es dann weiter Richtung Chinatown (中華街). Bunt, schillernd, leckeres Essen. Die Bilder werden dazu mehr sagen ;)

Zurück am Yokohama-Bahnhof war dann noch shoppen angesagt, gegen 21 Uhr sind wir dann ins Bad SkySpa gegangen und haben es uns eine Stunde lang gut gehen lassen. Um 23:30 Uhr ab in den Nachtbus Richtung Kyoto, Ankunft dort um 8 Uhr morgens. Anstrengend, aber schön wars. Insgesamt hat der ganze Spaß etwa 90 000 Yen gekostet. In Zukunft werde ich aber definitiv länger an einen Ort bleiben, statt viele Orte mit jeweils ein bis zwei Tagen Aufenthalt.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine. Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen Sportlich: Kendo - das japanische Fechten

Reiseplanung erste Augustwoche

Aktualisiert: 24. Februar 2015| 2015-02-24T18:46:17+00:00 Veröffentlicht: 22. Juli 2010|Thema: Eine Woche Nordjapan 2010, Sonstiges|Tags: |Regionen: , , , |

Noch nicht mal in Japan und schon steht die erste Reise! Vom 30. Juli bis zum 07. August werde ich samt Freundin unterwegs sein, wieder einmal in Nordjapan (jaja, nach Süden komm ich auch irgendwann mal).

Los geht es am 30. Juli Abends in Kyoto (京都): Per Nachtbus überwinden wir die erste große Strecke nach Sendai (仙台). Dort bleiben wir zwei Nächte lang. Am ersten Tag (wir kommen morgens mit dem Nachtbus an und werden total gerädert sein) wollen wir uns Sendai selbst und die Matsushima-Inseln (松島町) anschauen. Am zweiten Tag geht es zum Chuson-ji (中尊寺), dem Haupttempel der buddhistischen Tendai-Sekte (天台宗).

Am 02. August geht es morgens per Bus nach Hirosaki (弘前). Auch hier werden wir zwei Nächte lang bleiben. Den ersten Abend geht es nach Aomori (青森), wo das Nebuta-Matsuri (ねぶた祭) stattfindet. Deswegen waren schon so gut wie alle Hotels ausgebucht und wir mussten auf etwas teureres ausweichen – hier sollte man mindestens einen Monat früher buchen. Beim Nebuta-Matsuri wird diesmal aber nur zugeschaut, nicht mitgemacht – soll ja schließlich Urlaub und kein Training sein und ich erinnere mich noch zu gut an den anschließenden Muskelkater vom letzten Mal (den ich gar nicht erwähnt habe, ups – diesmal werde ich bestimmt mehr schreiben). Wenn wir dann am nächsten Morgen übermüdet aufstehen, werden wir in das berühmte Naturschutzgebiet Shirakami-Sanchi (白神山地) pilgern.

Am Morgen des 04. August geht es dann erstmal per Zug nach Hachinohe (八戸), von dort aus per Shinkansen nach Tokyo (東京). Was wir an den drei Tagen und zwei Nächten dort machen, wissen wir noch nicht. So gut wie sicher ist Nikko (日光), ganz oben auf der Liste stehen Yokohama und der Park Sankeien (三溪園).

Am Abend des 06. Augsut geht es dann per Nachtbus wieder nach Kyoto, damit wir am 07. August Abends nach Osaka (大阪) gehen können, um uns das Naniwa-Yodogawa-Hanami-Taikai (なにわ淀川花火大会) – oder kurz Yodohanabi (淀花火) anzuschauen.

Die Reisekosten werden etwa 42000 Yen ausmachen – für Japan relativ günstig, da sogar eine weite Shinkansenfahrt inklusive ist. Ursprünglich hatten wir mehr mit Nachtbus geplant, haben dann aber die Nachtbusse soweit es geht rausgeworfen. Nachtbusse sind zwar eine sehr günstige Möglichkeit in Japan, große Strecken zu überwinden, haben aber zwei große Nachteile: 1) Wenn man im Bus nicht schlafen kann, ist der Tag im Eimer. Und zwar so richtig. 2) Die Busse kommen in der Regel sehr früh an, etwa 8 Uhr. Um die Zeit kann man natürlich noch nicht ins Hotel einchecken, was auch bedeutet, dass man nicht duschen kann etc. Kann sehr unangenehm werden. Um sich also selbst einen Gefallen zu tun und die Reise angenehmer zu machen, sollte man lieber einmal mehr den Zug nehmen.

Detailberichte werden folgen!

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Restliche Bilder/Videos

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T23:00:03+00:00 Veröffentlicht: 26. August 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , , , |

So, damit dürften sämtliche Bild- und Videomaterialien der Reise online sein…

Zur Galerie

Zugfahrt Hokkaido – Zwischen Hakodate und Mori

Nagamachi in Kanazawa

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Sonstiges:

Bilder von der Düne in der Präfektur Tottori lade ich demnächst hoch. Auch werde ich bald einen ausführlicheren Bericht auf dem Kendo-Blog schreiben, speziell bezüglich des Kendo-Trainingslagers vom 17. bis zum 20. August.

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Der Reise letztes Update – Kanazawa

Aktualisiert: 20. März 2015| 2015-03-20T14:50:47+00:00 Veröffentlicht: 14. August 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , |

Gestern sind wir um halb 8 morgens in Kanazawa angekommen und die Check In Zeit unseres Gasthauses Pongyi war – wie in Japan ueblich – etwa um 15 Uhr. Als erfahrende Nachtbusbenutzer haben wir dann einfach schnell das Gepaeck im Gasthaus abgelegt, den naechsten oeffentlichen Park gesucht und bis 15 gepennt, danach eingecheckt und essen gegangen. Leider war das Wetter gestern recht regnerisch, daher haben wir den Abend im Gasthaus verbracht.

Das Gasthaus Pongyi sieht von aussen sehr ulkig aus, vor allem sehr klein. Wenn man aber das japanische Zimmer gemietet hat, was fuer zwei Personen insgesamt 6000 Yen kostet, ist das kein Problem. Das japanische Zimmer ist relativ gross und dafuer ziemlich guenstig.

Heute hat dann endlich durchgehend die Sonne geschienen, daher konnten wir alles anschauen was wir wollten. Unter anderem das Kanazawa-Schloss, den Enrokukouen – welcher zu den drei perfekten Gaerten zaehlt, aber deutlich kleiner als gedacht ist-, das alte Samuraiviertel Nagamachi und den Oyama-Schrein. Alles war insgesamt recht schoen, Bilder folgen.

Kanazawa an sich ist ziemlich ruhig, aber dennoch eine Grossstadt, wenn auch natuerlich nicht mit Kyoto oder gar Tokyo zu vergleichen. Durch die engen Gassen zu gehen ist sehr angenehm hier und man findet sich leicht zurecht. Auf jeden Fall ist Kanazawa eine Stadt die man empfehlen kann.

Morgen bummeln wir mit dem Zug dann wieder nach Kyoto zurueck (Reisezeit etwa fuenf Stunden), am 16. findet dann das Daimonji-Fest in Kyoto statt (an dem die grossen Zeichen auf den Bergen um Kyoto herum entzuendet werden) und vom 17. bis zum 20. August findet dann das fuer mich heissersehnte Kendo-Trainingslager mit dem Kendozirkel der Doshisha-Universitaet statt. Danach sollte ich dann wieder oefters erreichbar sein ;)

Artikel am 24.06.2011 aktualisiert.

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Ende Tokyo, Aomori und Nebuta Festival sowie Ankunft in Hokkaido

Aktualisiert: 24. Februar 2015| 2015-02-24T18:41:37+00:00 Veröffentlicht: 7. August 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , , , , |

Die letzten Tage in Tokyo waren relativ langweilig. Irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen bzw. die Stadt an sich hat uns nicht gefallen, daher war die Entdeckungslust vor allem gegen Ende nicht sonderlich groß. Nach vier Monaten Kyoto ist man wohl an den traditionelleren Stadttyp gewöhnt, oder man kann sagen, Tokyo hatte nicht die „Seele“ wie es sie in Kyoto gab. Schwer zu erklären. Irgendwie war Tokyo nur eine weitere Metropole, wenn auch eine riesige.
Am Ende haben noch den Gokoku-Tempel und Shinjuku nochmal genauer inspiziert. Jedoch waren wir dann beide froh am 4. August endlich in den Nachtbus Richtung Aomori einsteigen zu können.

Und die zwei Tage Aomori haben sich richtig gelohnt. Zwar ist die Stadt auch nicht unbedingt sehenswert, aber am 5. und 6. August fanden die beiden Nachtumzüge des Nebuta-Festivals statt, was ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Am ersten Tag haben wir nur zugeschaut, am zweiten Tag dann mit eigenem (gekauften) Kostüm mitgetanzt. Ein sehr intensives Festival, vor allem da man – wenn man richtig mitmacht – zwei Stunden am Stück durch die Gegend hüpft, zwischen lauter Trommelmusik und leuchtenden Umzugswägen.
Entgegen der Info auf der off. Homepage des Festivals kostet ein selbstgekauftes Kostüm nicht 10 000 Yen, sondern um die 4000 Yen – ein deutlicher Preisunterschied. Da mieten schon 2900 Yen kostet, lohnt sich der Kauf meiner Meinung nach auf jeden Fall, dann hat man auch gleich ein nettes Souvenir. Man sollte sich vielleicht nur ein andersfarbiges Okoshi (Unterrock für den Yukata) kaufen, da der Okoshi im gekauften Set pink war ;-)

An dieser Stelle eine Warnung an alle Touristen, die nach Aomori wollen:
Nur Unterkünfte innerhalb der Stadt Aomori buchen! Die Präfektur  von Aomori ist verkehrstechnisch Brachland. Laut Touristencenter kommen sehr viele Touristen nach Aomori, wollen dann in ihr Hotel außerhalb, was aber nicht klappt weil sie praktisch nicht hinkommen und schon gar nicht wieder am selben Tag zurück. D.h. canceln und neue Unterkunft suchen.
…genau das ist meinem Mitreisenden passiert, welcher das Hotel ausgesucht hat, aber wir hatten Glück und haben schnell eine vernünftige Unterkunft innerhalb Aomoris gefunden, an dieser Stelle einen Dank an die netten Leute aus dem Touristencenter ;-)

Heute ist nun der 7. August und wir sind in Hokkaido, genauer gesagt in Hakodate angekommen. Das Gasthaus war ein Glückstreffer, wir wohnen tatsächlich in einem alten, traditionellen Teezimmer und der Besitzer ist sehr locker und nett. Wir gehen jetzt erstmal raus und schauen uns die Umgebung an.

Bilder und Videos, vor allem vom Nebutafestival, gibt es dann vermutlich erst wenn ich wieder in Kyoto bin.

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Tokyo Halbzeit

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T23:00:06+00:00 Veröffentlicht: 29. Juli 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , |

Gestern waren wir fast den ganzen Tag auf Odaiba unterwegs, einer künstlich aufgeschütteten Insel in der Bucht von Tokyo. Neben diversen ungewöhnlichen Gebäuden und dem Gundam war vor allem die Bahnfahrt mit der Yurikamome-Linie ein Highlight. Diese Bahn sollte man unbedingt gefahren haben.

Heute haben wir uns den Meiji-Schrein und Shibuya angeschaut. Ich muss gestehen, dass ich den Meiji-Schrein bisher zu meinen Favoriten zählen kann, der hat mir wirklich gefallen. Shibuya war auch sehr interessant, aber das was man sich so unter Shibuya vorstellt bzw. aus den Medien kennt ist doch ein relativ kleiner Teil. Kleiner als gedacht war vor allem die bekannte Kreuzung. Die kam mir wirklich wesentlich kleiner vor.

Ansonsten bin ich endlich mal dazu gekommen die Bildergalerie mit den Tokyo-Bildern upzudaten. Leider konnte ich noch nicht alle Videos hochladen, die ich habe. Bevor ich mich hier nun verkrampfe und auf alles einzeln verlinke, präsentiere ich hiermit einfach nur den Link zum Tokyo-Album:

Ach ja, heute durften wir auch zum ersten Mal eine richtig überfüllte Bahn in Tokyo miterleben. Von Yoyogi  代々木 nach Asakusabashi 浅草橋 mit der Chuo/Subo-Linie um 18 Uhr. Wäh. War zwar recht witzig, aber das jeden Tag mitzumachen sollte man niemanden wünschen.

 

Volle Bahn
Volle Bahn in Tokyo, Rush Hour

Wichtigste Vokabel: 降ります!!  („Ich steige aus!“ bzw. man versucht es…)

Und zuletzt noch zwei Videos die ich hochladen konnte:

Shibuya Kreuzung (nicht die berühmte)

Asakusa Tourist Center Vorstellung

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In Tokyo angekommen

Aktualisiert: 24. Februar 2015| 2015-02-24T19:03:59+00:00 Veröffentlicht: 26. Juli 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , |

Heute geht der dritte Tag in Tokyo zu Ende. Was kann ich bisher sagen? Kyoto gefällt mir definitiv besser.

Angekommen sind wir nach sieben Stunden Fahrt im Nachtbus, eine Stunde weniger als erwartet. Das Stadtbild unterscheidet sich natürlich extrem von Kyoto – die Hochhäuser dominieren klar und Tokyo ist doch so wie man sich eine riesige Großstadt nunmal vorstellt. Leider waren haben wir den ersten Tag fast durchgehend im neuen „Hotel“ (pseudo-Kapselhotel bei Asukusa, Nähe Akihabara) durchgeschlafen, weil wir im Nachtbus nicht schlafen konnten. Davor haben wir es aber noch geschafft, das Heizomon-Tor anzuschauen. Der dazugehörige Tempel ist leider wegen Renovierungsarbeiten abgedeckt.

Am zweiten Tag Tokyo haben wir uns dann die Akihabara angeschaut, die Electro City. Hier kriegt man vermutlich wirklich alles, was auf Elektrizität beruht. Und es ist bunt. Und leuchtend. Alles. Hilfe….

Der heutige Tag, der dritte, war bisher am besten. Es fand ein riesiges Feuerwerk statt, eigentlich sogar zwei, und unser Hotel lag genau zwischen beiden. Sprich wir mussten uns nicht mit einer Ubahn irgendwohin quälen, sondern sind einfach aus dem Hotel gegangen und waren schon da. Sehr bequem. Das Feuerwerk an sich war der Wahnsinn, davon haben Japaner wirklich Ahnung. Leider war das Handynetz total überlastet…

Genügend Bild- und Videomaterial habe ich zwar schon zusammen, aber das werde ich vermutlich erst hochladen, wenn wenn wir wieder in Kyoto sind. Unter anderem habe ich meinen Laptop nicht dabei, mit dem ich alles bequem erledigen könnte.

Morgen wollen wir uns den Kaiserpalast und den Yasukunischrein anschauen.

Gute Nacht *gähn*

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Konkrete Zukunftsplanung

Aktualisiert: 24. Februar 2015| 2015-02-24T16:47:21+00:00 Veröffentlicht: 22. Juli 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , |

Hier endlich unsere konkretere Planung :D Alles bis auf die mit *-markierten Sachen sind fest mit Hotels etc ;)

22.07. Start Nachtbus nach Tokyo
23.07. – 04.08. Tokyo, anschließend Nachtbus nach Aomori
05.08. – 06.08. Aomori

// Hokkaido

07.08. Hakodate
08.08. Tôya
09.08. Sapporo
10.08. Otaru

// Japan zwischen Tokyo und Kyoto

11.08. Tagsüber noch einmal Aomori, Abends dann mit dem Nachtbus nach Tokyo
12.08. Tagsüber Tokyo, Abends dann mit dem Nachtbus nach Kanazawa
13.08. Kanazawa
14.08. Kanazawa
15.08. Kyoto

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Gegen Ende des Uniprogramms – Zukunftspläne

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T23:00:06+00:00 Veröffentlicht: 20. Juli 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , |

Wie sieht es nach Kyoto aus? Es geht auf Reisen, mit einem Freund.

Zunächst mal wieder ein Hinweis auf meine eigene Google Karte, auf der man unsere Reiseplanung sehen kann:
Klick

Wie man sehen kann, geht es zunächst für zwei Wochen mit dem Nachtbus ab nach Tokyo. Zuerst in ein Kapselhotel  (wird interessant…) und danach in ein Hostel in der Nähe. Leider haben wir Tokyo etwas spät gebucht, daher der Mischmasch und nicht ganz das Optimale, aber wird schon klappen. Zumindest sind wir sehr zentral in Tokyo.

Am 5. und 6. August gehts dann ab nach Norden, und zwar fast zum nördlichsten Punkt, den man auf Honshu (die große (eine von vier) Hauptinsel Japans, auf der wir uns befinden) erreicht kann – nach Aomori. Dort wollen wir uns das Neputa-Festival anschauen. Hier noch ein Video, damit man sich vom Festival ein besseres Bild machen kann: https://www.youtube.com/watch?v=pHtSgYPoVO4
Bald kommt dann auch ein Video von mir ;-)

Nach dem Neputa-Festival geht es vier Tage lang nach Hokkaido, wo wir ziemlich sicher Hakkodate, Touya, Otaru und Sapporo anschauen werden. Ab dem 11. August gehts wieder Richtung Kyoto, wobei wir mehrere Zwischenstationen einlegen werden, um noch diverse Sachen zwischen Hokkaido und Kyoto anschauen, wie zum Beispiel den Chuson-ji (Haupttempel der Tendai-Sekte, Buddhismus), Nikkô (u.a. das Mausoleum des Tokugawa Ieyasu) und Kanazawa mit einem der drei als perfekt geltenden Garten in Japan und seinem alten Samuraiviertel.
Alles ab Hokkaido ist in diesem Moment aber noch nicht fest gebucht, das passiert aber noch bevor wir nach Tokyo fahren.

Am 15. August werden wir dann wieder in Kyoto sein und zumindest ich werde dann auch bis zum Ende in Kyoto bleiben. Vom 17. August bis zum 20. August fahre ich dann noch mit meinem Kendozirkel der Doshisha-Universität in ein Trainingslager (genannt Gashuku 合宿), was aber bekanntermaßen eher eine große Party wird anstatt ernsthaftes Training – wobei es Training natürlich auch geben soll, aber nur 少し練習だけ („nur ein wenig Training“).
Das Gashuku wird an einem Ort irgendwo südlich von Kyoto sein, bei einer bekannten Düne – mehr weiß ich leider auch noch nicht.

Nach dem Kendo-Gashuku habe ich noch keine weiteren Pläne.

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Nachtrag zum Gion-Matsuri:
Ein weiteres Video und mehr Bilder.

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