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Yasaka-Schrein und Maruyama-Park in Kyoto

Aktualisiert: 31. März 2017| 2017-03-31T17:08:27+00:00 Veröffentlicht: 27. Februar 2017|Thema: Die Großen in Kyoto, Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , , |

Der Yasaka-Schrein gehört ebenso wie der Kiyomizudera- oder Kinkakuji-Tempel zu den ersten Anlaufstellen von Kyotoreisenden und verdient seinen Platz in der Kategorie Die Großen in Kyoto ganz ohne Frage, so bedeutsam ist dieser Schrein für Kyoto. Für die Einheimischen ist er ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Kyoto: der Yasaka-Schrein ist mit dem angeschlossenen Maruyama-Park ein beliebter Ort für die Kirschblütenschau im Frühling und wichtiger Ausgangspunkt für das große Gion-Fest. Er ist einer der beliebtesten Schreine für das Neujahr und liegt im alten Distrikt Gion, am Ostende der großen Shijo-Straße. Aber macht es den Besuch auch zum Ohooo-Erlebnis?

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Reise nach Nagoya Februar 2012: Übersicht

Aktualisiert: 20. September 2015| 2015-09-20T18:08:56+00:00 Veröffentlicht: 20. September 2015|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname, Zusammenfassungen|Tags: , , , , |

Alle Artikel von der Reise nach Nagoya und Umgebung vom Februar 2012.

Nagoya ist die viertgrößte Stadt nach Japans und ist neben seiner bedeutenden Industrie auch die Heimat von mehreren Kulturstätten. Zwei der sechs alten Keramikstätten lassen sich hier ebenso finden wie der berühmte Schrein Atsuta, in dem das Schwert und Throninsignie Kusanagi aufbewahrt sein soll und natürlich das Schloss von Nagoya.

Nagoya, Spezialitäten und das Apa Hotel Nagoya Sakae (19.02.2012)

Die Töpferstadt Tokoname (20.02.2012)

Der Schrein Atsuta (20.02.2012)

Seto und der Tellerwahnsinn (21.02.2010)

Das Schloss von Nagoya und Rückkehr nach Kyoto (22.02.2012)

Kategorie: Reise nach Nagoya Februar 2012

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Nashinoki-Schrein am Kaiserpalast von Kyoto

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:26+00:00 Veröffentlicht: 29. April 2015|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Der Nashinoki-Schrein ist ein kleinerer Schrein an der Ostseite des Parkgeländes Gyoen, auf dem sich auch der ehemalige Kaiserpalast Gosho befindet. Nashinoki ist der Schrein, den ich in meiner bisherigen Zeit in Japan am meisten frequentiert habe, phasenweise sogar täglich. Dadurch sind mir auch die zahlreichen Veränderungen am Schrein seit 2010 aufgefallen – mal kleinere, mal größere – mal zum besseren, mal zum schlechteren. Am Nashinoki-Schrein befindet sich zudem der letzte der drei berühmten Brunnen von Kyoto, der Somei-Brunnen.

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Die Kirschblüte Sakura in Japan

Aktualisiert: 27. Juli 2017| 2017-07-27T16:42:20+00:00 Veröffentlicht: 13. April 2015|Thema: Japanische Feste, Traditionen, Wissenswertes|Tags: , , , |Regionen: , , , |

Jedes Jahr im Frühling wird Japan pink. Sehr pink. Auch die Einheimischen wechseln ihre Farbe in dieser Zeit sehr oft, allerdings zu blau. Es ist nicht schwer festzustellen, dass Japaner deutlich enthusiastischer auf ihre Jahreszeiten reagieren als Einheimische anderer Weltregionen. Besonders aber bei den Kirschblüten, die sich ab Ende März von Süd nach Nord durch ganz Japan ziehen.

Titelbild: Kirschblüte am Izumo-Schrein

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Kyoto Top 10 Sehenswürdigkeiten im Herbst

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:26+00:00 Veröffentlicht: 14. November 2014|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , , |Regionen: , , , |

Kyoto kann ein Dschungel sein, was Sehenswürdigkeiten betrifft. Die Frage „Was lohnt sich anzuschauen?“ kann man leicht mit „Alles!“ beantworten, aber dafür hat man leider keine Zeit. Im Herbst kommt dann zusätzlich noch die Frage dazu, wo man am besten die prächtige Herbstlaubfärbung namens Momiji genießen kann. Hier eine Auswahl.

Sicht auf den Moosgarten von Rurikoin im Herbst

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Tetsugaku no Michi – der Philosophenweg in Kyoto

Aktualisiert: 26. April 2017| 2017-04-26T18:11:11+00:00 Veröffentlicht: 4. April 2014|Thema: 5 Sterne Kyoto und Umgebung, Kyoto: Philosophenweg - Tetsugaku no Michi, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured), Zusammenfassungen|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Es ist wirklich nichts neues zu schreiben, dass Kyoto voller schöner Ecken und Wege ist. Einen weiteren Beweis dafür liefert der tetsugaku no michi, der Philosophenweg. Der deutsche Wikipediaartikel schreibt dazu folgendes:

Der Philosophenweg (jap. 哲学の道, tetsugaku no michi) ist eine zwischen Kirschbäumen entlanglaufende 2 km lange Straße im Sakyō-ku der japanischen Stadt Kyōto. Der Name geht auf den Philosophen Kitaro Nishida zurück, der auf diesem Weg regelmäßig zum Meditieren entlang lief.

Der Philosophenweg ist eine schöne Flaniermeile, die sich im Osten von Kyoto vom Ginkakuji-Tempel im Norden bis zum Nanzenji-Tempel im Süden erstreckt. Neben Kirschbäumen finden sich am Philosphenweg auch etliche Tempel und Schreine, die auf den entdeckungsfreudigen Besucher warten. Zur Hochsaison auch Essenstände wie die beliebten Taiyaki.

Aufgrund seiner Berühmtheit ist der Weg zur Kirschblütenzeit und während der Herbstlaubfärbung aber leider hoffnungslos überlaufen, das Philosophieren rückt dann eher in weite Ferne. Darauf sollte man sich einstellen, wenn man aufbricht.

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Tsukiyomi Schrein in Arashiyama, Kyoto

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:31+00:00 Veröffentlicht: 27. Oktober 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , |

Der Tsukiyomi Schrein (月読神社) ist ein sehr kleiner Schrein in Arashiyama und liegt zwischen dem Großschrein von Matsuo – dessen Nebenschrein er ist – und den zwei Tempeln Suzumushidera und Kokedera. Wegen seiner geringen Größe gibt es hier nicht viel zu sehen, dementsprechend auch wenig zu sagen. Für viele Besucher von Arashiyama wird der Tsukiyomi Schreine wohl keine Rolle spielen.

Tsukiyomi Shrine
Tsukiyomi Shrine
Tsukiyomi Shrine
Tsukiyomi Shrine
Tsukiyomi Shrine
Tsukiyomi Shrine

Alle Bilder Tsukiyomi Schrein

Alle Bilder vom Tsukiyomi Schrein auf Flickr

Weiterführende Informationen Tsukiyomi Schrein

Webseite: –

Wikipedia: http://goo.gl/X1eLi (japanisch)

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: Morgens bis Nachmittags.

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Der Schrein Imamiya, Kyoto – und Aburi Mochi (10.07.)

Aktualisiert: 9. Februar 2017| 2017-02-09T18:25:55+00:00 Veröffentlicht: 13. Juli 2012|Thema: Essen und Trinken, Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , |

Direkt neben der großen Tempelanlage Daitokuji mit seinem Subtempel Ryogenin liegt der Schrein Imamiya. Auch wenn der Schrein nach Durschreiten des großen Tores zunächst etwas karg erscheint, beeindruckt Imamiya durch seine Weitläufigkeit und der hohen Anzahl an Neben-/Zweigschreinen.

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im April findet hier auch eines der drei großen, ungewöhnlichen Feste Kyotos statt, das Yasurai Matsuri.

imamiya

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Reise nach Nagoya, Tag 2, Teil 2: Der Schrein Atsuta (20.02.2012)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:27+00:00 Veröffentlicht: 24. Februar 2012|Thema: Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname|Tags: , |Regionen: , , , |

Zurück aus Tokoname stiegen wir diesmal an der Station Jingumae (神宮前) aus, die direkt neben dem Atsuta Schrein (Wikipedia) liegt.

Der Atsuta-Schrein beherbergt das legendäre Schwert Kusanagi, eines der drei Throninsignien des japanischen Tenno. Die Hauptgottheit ist Amaterasu, der wichtigsten Göttin im Shinto und die Begründerin des japanischen Kaiserhauses – sofern man es glauben möchte.

Nach der Überquerung einer Kreuzung und eines Parkplatz begrüßte uns dann schon das erste Torii des Schreins.

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Spaziergang durch die Teramachi: Teefirma Ippodo, Schrein Shimogoryo und Tempel Gyoganji (26.01.)

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:35+00:00 Veröffentlicht: 29. Januar 2012|Thema: Fotografie, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , |Regionen: , , , |

Die meisten werden die Straße Teramachi (寺町) vermutlich nur als große Einkaufspassage kennen. Dies ist aber nur ein kleiner der Teramachi (genauer gesagt: der zwischen Shijo 四条 und Karasuma-Oike 烏丸御池) und auch wenn die Teramachi nicht durchgehend als Schönheit zu bezeichnen ist, ist gerade der Teil nördlich der Karasuma-Oike bis Marutamachi (丸田町) durchaus einen Blick wert.

Leider ist es schwer, die Straße als solche gut in einem Bild einzufangen, daher möchte ich folgende drei Sehenswürdigkeiten vorstellen (von Norden nach Süden): die Teefirma Ippodo, der Schrein Shimogoryo und der Tempel Gyoganji.

Teefirma Ippodo 一保堂

Dieser Laden von Ippodo ist die Hauptniederlassung und wie ich schon auf der Seite „Teeläden in Kyoto / Umgebung“ erwähnt habe, ist Ippodo die Teefirma, über die man vor allem als interessierter Tee-Laie zuerst stolpern wird. Der Laden hat ein angeschlossenes Café, welches ich aber noch nicht in Anspruch genommen habe. Erstaunlich ist die Anzahl an Leuten, die hier mit Kimono zu Besuch kommen.

Ippodo von außen

Ippodo Tea House at Teramachi, Kyoto

Symbol von Ippodo

Ippodo Tea House at Teramachi, Kyoto

Schnappschuss innen

Ippodo Tea House at Teramachi, Kyoto

Schrein Shimogoryo 下後霊神社

Der Schrein Shimogoryo ist ein kleiner Schrein, der sehr heruntergekommen aussieht. Er wäre mir vermutlich auch gar nicht in Erinnerung geblieben, wäre da nicht ein kleines Detail gewesen, was mich sehr interessiert hat: wie der Nashinoki-Schrein hat auch Shimogoryo einen Brunnen, von dem man Wasser entnehmen kann! Ernüchertung: nicht so gut wie das Wasser vom Nashinoki-Schrein…

Eingang

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Heruntergekommen (1)

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Heruntergekommen (2)

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Nicht ganz so heruntergekommen

https://www.flickr.com/photos/satorinihon/6765300665/

Der Brunnen

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Tempel Gyoganji 行願寺

Einen wesentlich besseren Eindruck machte der nahe gelegene Tempel Gyoganji. Nicht wesentlich größer als der Shimogoryo, aber dafür nicht heruntergekommen und die Dacharchitektur hat mich besonders fasziniert.

Warum nicht heruntergekommen? Handtücher am rituellen Reiningungsbecken! Zum ersten Mal gesehen. Luxustempel.

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Der Eingang

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HDR-Bild des Hauptgebäudes

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„Sind Dächer nicht langweilig?“ – „Nein.

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https://www.flickr.com/photos/satorinihon/6765302223/

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Sonstiges

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Dinge, die einfach so rumstehen, aber die man eh nicht klauen wird/kann

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So sollten Tempelwächter schon eher aussehen, auch wenn die Größe zu wünschen lässt.

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Alle Bilder

Alle Bilder von Ippodo auf Flickr

Alle Bilder vom Schrein Shimogoryo auf Flickr

Alle Bilder des Tempels Gyoganji auf Flickr

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Neujahr 2011/12, Nachtrag: Heian-Schrein und Shimogamo-Schrein.

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:31+00:00 Veröffentlicht: 5. Januar 2012|Thema: Japanische Feste, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: |

Während der 2. Januar erstmal Ruhetag war, zogen wir am 3. Januar noch einmal zu Tempeln und Schreinen (hatsumōde 初詣) los, um noch ein paar Stempel und Goodies abzugreifen. Ziele waren der Heian-Schrein und der Shimogamo-Schrein.

Heian-Schrein (平安神宮)

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Selbst am 3. Januar war noch viel los. Wie vor den anderen größeren Schreinen konnte man sich an den Ständen erstmal mit guten Essen versorgen…

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…bevor man sich dann auf das gut besuchte Schreingelände wagte…

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…und man sich schließlich in der Schlange vor dem Altar wiederfand:

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Was mich bei solchen Gelegenheiten immer freut ist, dass man traditionelle Gewänder in Aktion sehen kann…

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…auch bei putzigen kleinen Kindern.

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Auch ein Ema (絵馬) wurde geschrieben…

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…und anschließend aufgehängt in der Hoffnung, dass es von der jeweiligen heiligen Zuständigkeitsbehörde wo auch immer gelesen wird.

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Video: Neujahr am Heian-Schrein, 03. Januar 2012

Shimogamo-Schrein (下鴨神社)

Am Shimogamo-Schrein bot sich derselbe Anblick: Viele Menschen, viele Stände.

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Allerdings gab es hier wesentlich mehr Highlights als im Heian-Schrein. Angefangen mit der netten Geste, am Eingang eine Art große Grillstätte zum Wärmen herzurichten.

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Hilfsbereite Schreinmädchen (巫女) wie eh und je.

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Im Schrein selber wurden an der Hauptbühne wieder Bilder ausgestellt (wie fast immer, Daumen hoch!).

Painting Exhibition at Shimogamo Shrine

Immer eine prima Gelegenheit, Bilder von anderen Posierenden abzugreifen!

Painting Exhibition at Shimogamo Shrine
Painting Exhibition at Shimogamo Shrine

Auf der anderen Seite der Bühne gab es noch zwei weitere Bilder zum bewundern.

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Nebenan wurde noch eine leere Nebenbühne beleuchtet. Leer, aber nicht uninteressant.

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Im Bereich vor dem inneren Heiligtum wurde zahlreiche Minischreine aufgebaut und ich kam nicht drumherum, an eine Art „schnelles Drive-In zum Beten“ zu denken. Auf dem Bild sind zwar nur drei Schreine zu sehen, aber es waren insgesamt zwischen sieben und neun Schreinen, auch mitten auf dem Platz.

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Bei Neujahr kann man den Besucheransturm aber wohl nicht anders bewältigen. Zum Schluss noch ein Bild vom kleinen Schrein für die Liebe:

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Hauptartikel: Neujahr 2011/12: Gerangel im Tempel Chionin und im Yasaka- und Fushimi-Inari-Schrein

Alle Bilder vom Neujahr 2011/12 auf Flickr

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Neujahr 2011/12: Gerangel im Tempel Chionin und im Yasaka- und Fushimi-Inari-Schrein.

Aktualisiert: 21. Februar 2017| 2017-02-21T00:18:55+00:00 Veröffentlicht: 2. Januar 2012|Thema: Japanische Feste, Sehenswürdigkeiten, Traditionen, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , |Regionen: , , , , |

Mein erstes Mal Neujahr in Japan, wie aufregend! Oder auch nicht, habe ich mir doch eher eine gemütliche Nacht ohne Feuerwerk vorgestellt. Nun, es gab wie erwartet kein Feuerwerk, dafür aber ein Gerangel ohnesgleichen. Wie auf einem Rockkonzert, nur ohne Rockmusik. Was?

In Japan ist es üblich, zu Neujahr einen Tempel oder Schrein aufzusuchen (hatsumōde 初詣). Hört sich wirklich einfacher an als es ist, zumindest in Kyoto. Praktischerweise lagen der Tempel und die Schreine, die wir besuchen wollten (Chionin, Yasaka und Fushimi-Inari) alle an der Bahnlinie Keihan, wir konnten uns daher ein Neujahrsticket für 1000 Yen kaufen.

Chionin 知恩院

Der Tempel Chionin ist für sein Neujahrsevent berühmt, schlagen hier die Mönche 106 Mal die riesige Tempelglocke (die größte Glocke in Japan). Nach den 106 Glockenschlägen (Beginn etwa 22:45 Uhr) sind die Menschen von ihren Sünden gereinigt. Doch bevor das alles anfing, mussten wir ein Leid in Kauf nehmen, welches uns das ganze Neujahr über verfolgte…

verdammt lange Schlangen!

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Das Glockenschlagen an sich war aber sehr sehenswert. Das Rumgeschubse und Gerangel um die besten Plätze vorne war aber jenseits von Gut und Böse und nichts für zarte Gemüter.

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Video: Neujahr 2011/12 im Tempel Chionin, Kyoto. Das Spiel an der Glocke und Übersicht.

Video: Neujahr 2011/12 im Tempel Chionin, Kyoto. Mönche und Detailaufnahmen.

Yasaka-Schrein 八坂神社

Ehrlich gesagt dachte ich, schlimmer als beim Chionin kann es nicht werden. Dann mussten wir uns zwei (!) Stunden lang in der Schlange für den Yasaka-Schrein anstehen, um bis zum Altar vorzukommen. Sowas macht man als Ausländer einmal und nie wieder.

Yasaka Shrine, Kyoto

Das Besondere am Yasaka-Schrein war, dass man dort eine Schnur bekommen konnte, mit der man heiliges Feuer mit nach Hause nehmen hätte können. Hätte man nun mit diesem Feuer etwas zu essen gemacht, würde man im Neujahr von Krankheiten verschont werden. Da wir anschließend direkt nach Fushimi-Inari weiter gegangen sind und mit brennender Lunte nur schlecht in eine Bahn einsteigen konnten, müssen wir nun leider auch im Neujahr mit Krankheiten zurecht kommen.

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Ist man dann endlich als Teil einer Gruppe (es wurde alles kontrolliert und geregelt durch die Polizei, nur schubweise wurden Leute eingelassen) auf das eigentliche Schreingelände vorgerückt – praktischerweise an vielen Marktständen vorbei – wusste man sofort, warum das ganze so reglementiert wurde…

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Fürs Neujahr konnte man sich einen besonderen Pfeil kaufen, der das Haus vor Bösem schützen soll – allemal besser, als ihn ins Knie zu bekommen!

Yasaka Shrine, Kyoto

Und da 2012 im chinesischen Kalender das Jahr des Drachen ist, konnte man auch putzige Drachen auf den Ema (絵馬) bewundern.

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Fushimi-Inari-Schrein

Nach der kurzen Gebetseinlage und der Flucht aus dem Yasaka-Schrein ging es weiter Richtung Süden, zum Großschrein von Fushimi. Es war inzwischen zwei Uhr und das Neujahr hing uns schon früher als erwartet leicht zum Hals raus. Zum Glück war es in Fushimi aber wesentlich entspannter. Zwar war der Schrein auch voller Leute (am Eingang vor allem betrunkene junge Leute, lag wohl am Konbini), aber wenigstens war kein Reglement wie am Yasaka mehr nötig.

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Das Chaos machte vor dem rituellen Reinigungsbecken leider nicht Halt…

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…und Kami-Sama war wirklich nicht amused.

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Aber bevor es auf den Rückweg ging, um zuhause den ersten heißen Sake des Jahres zu genießen, gelangen doch noch ein paar schönes Fotos.

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Welch anbetungswürdiger Schrein!

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Sogar Döner gab es… („Döner“…)

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…und noch mehr Gerangel, das wir uns aber nicht mehr antaten. Genug gelitten für Neujahr.

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Nachtrag: Neujahr 2011/12, Nachtrag: Heian-Schrein und Shimogamo-Schrein

Alle Bilder vom Neujahr 2011/12 auf Flickr

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Seimei Schrein – immer diese Kommerzschreine! (13.11.)

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:36+00:00 Veröffentlicht: 17. November 2011|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , |

IMG_2970Am 13. November ging es zum Seimei Schrein (清明神社) in der Nähe der Kreuzung Horikawa-Imadegawa (堀川今出川). Der Schrein ist vor allem für seinen Namensgeber bekannt: Abe no Seimei (安倍晴明).

Abe no Seimei ist eine relativ beliebte Figur der modernen Popkultur, sei es in Filmen, Anime oder Manga. Vielleicht war das einer der Gründe, warum der Schrein an dem Tag sehr gut besucht war. Der Schrein an sich ist relativ klein und unspektakulär. Vor allem fällt aber eines wieder auf: Kommerz!

Das fängt schon am Eingang des Schreins an. Dort findet man eine Brücke, von der man sagt, sie führe ins Reich der Geister. Der erste Knackpunkt ist, dass die Brücke nicht mehr an ihrem ursprünglichen Ort steht, sondern verlegt wurde. Betritt man den Schrein heutzutage und geht man über die Brücke, landet man direkt vor dem Souvenirshop.
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Danach geht es zum Hauptteil des Schreins, auf dessen linker Seite man gleich einen weiteren Shop findet, allerdings für Talismane etc. Stilgerecht kann man sich dort auch gleich als Abe no Seimei ablichten lassen.
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Das Schönste am Schrein war wohl der Baum, der liebevoll umarmt wurde…
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…am Lustigsten wohl der Pfirsisch gegen Unglück und Gefahr, der von vielen vorbeilaufenden Japanern liebevoll als „Pfirsischarsch“ bezeichnet wurde.
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Der Brunnen gab aber auch ein ganz schönes Motiv ab…
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…ganz zu schweigen vom „kotzenden“ Drachen, die oft in Japan vorkommen.
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Viel Häme hier im Artikel, aber so schlimm war es auch nicht. Unbedingt hingehen muss man aber auch nicht.

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Arashiyama Teil 3: Der Großschrein von Matsuo, Matsuo Taisha (09.10.2011)

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:37+00:00 Veröffentlicht: 13. Oktober 2011|Thema: Fotografie, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , , |


Ausflug nach Arashiyama, 09. Oktober 2011 auf einer größeren Karte anzeigen

Matsuo Taisha 松尾大社

Die letzte Station des Tages war der Großschrein von Matsuo, Matsuo Taisha. Von Arashiyama sind wir mit der Arashiyama-Bahnlinie der Hankyu eine Station zurück nach Matsuo gefahren, von wo aus man den Schrein in fünf Minuten erreichen kann. Narrensicher!

Matsuo Taisha bzw. die Gegend drumherum beherbergt eine sehr gute Wasserquelle, daher haben sich in der Gegend viele Sakebrauer und Hersteller von Miso-Paste angesiedelt, die am Matsuo Taisha für Glück und Erfolg beten. Matsuo Taisha hat drei Gärten, wovon einer kostenlos zugänglich ist. Die Gärten sind relativ ungewöhnlich, bestechen sie durch ihre hohe Anzahl an großen Steinen.

Matsuo Taisha ist ein Schrein, den man sich bedenkenlos anschauen kann – zu sehen gibt es definitiv genug und ich würde den Schrein in meine Top 10 nehmen. Ach ja, Matcha kann man auch zu sich nehmen.

Eingang
Arashiyama, Matsuo Taisha-5
Bühne mit Gebetsort im Hintergrund
Arashiyama, Matsuo Taisha-14
Sakefässer
Arashiyama, Matsuo Taisha-16
Ungewöhnliche Wege durch den Schrein
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Erster Garten
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Zweiter Garten
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Dritter Garten – vor dem Eingang, kostenlos (HDR-Bild)
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Brunnen der berühmten Wasserquelle
Arashiyama, Matsuo Taisha-66
Matcha mit Süßigkeit
Arashiyama, Matsuo Taisha-55
Viel zu sehen, viele Bilder!

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Arashiyama Teil 2: Nonomiya Schrein und Bambuswälder (09.10.2011)

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:37+00:00 Veröffentlicht: 12. Oktober 2011|Thema: Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , , |


Ausflug nach Arashiyama, 09. Oktober 2011 auf einer größeren Karte anzeigen

Nonomiya Schrein 野宮神社

Nachdem wir den Kogenji-Tempel hinter uns gelassen haben, ging der Weg auch schon Richtung Bambuswälder. Davor sind wir aber noch an folgenden Reisefiguren vorbei gekommen, die wohl relativ berühmt sind – so gut wie jeder andere Tourist lies sich mit den Figuren im Hintergrund ablichten:
Arashiyama, Bambuswälder-18
Schon in den Bambuswäldern drin lag der Schrein Nonomiya. Ein sehr winziger Schrein, bekannt für seinen Moosgarten und für sein Spezialgebiet Liebe und Geburt.

Eingangstor (Torii), HDR
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Schreingebäude
Arashiyama, Nonomiya-3
Reinigungsbecken
Arashiyama, Nonomiya-6
Moosgarten (HDR)
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Bambuswälder

Nach dem Nonomiya-Schrein ging es schließlich ganz in die berühmten Bambuswälder von Arashiyama rein. Wenn man nicht gerade im Winter in die Bambuswälder geht, sollte man sich vor den riesigen Spinnen in Acht nehmen, wenn man einen Bambusstamm anfassen möchte… (keine Sorge, es folgt kein Bild von denen, auch wenn ich welche habe).
Arashiyama, Bambuswälder-27
Arashiyama, Bambuswälder-30
Stamm mit Ritzerei (nicht gerade selten)
Arashiyama, Bambuswälder-29
Bambuswald (HDR)
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Ach ja, kurz nach dem Nonomiya-Schrein gibt es noch einen netten kleinen Bambusladen, der verschiedene Bambus-Utensilien zu günstigen Preisen verkauft – darunter auch für die Teezubereitung. Ich habe dann bei einem Chashaku (Teemaß) mit interessanter Maserung und einem Hishaku (Schöpflöffel) zugeschlagen.

Alle Bilder

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Nashinoki Schrein, Bilder (01.10.2011)

Aktualisiert: 30. März 2017| 2017-03-30T16:52:29+00:00 Veröffentlicht: 1. Oktober 2011|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Über den Nashinoki-Schrein habe ich schon hier und dort geschrieben. Nun ein paar aktuelle Bilder von einem meiner persönlichen Lieblingsschreinen (mjummy, Wasser), der dieses Jahr renoviert wurde:

Nashinoki Shrine in Kyoto, 2011
Nashinoki Shrine in Kyoto, 2011
Nashinoki Shrine in Kyoto, 2011

Der Wasserhahn vom berühmten Brunnen Somei

Nashinoki Shrine in Kyoto, 2011

Alle Bilder

Alle Bilder vom Schrein Nashinoki auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Kyoto Vereinsturnier: Kendo und Iaido. Dazu: Heian Schrein (24. September 2011)

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:38+00:00 Veröffentlicht: 26. September 2011|Thema: Budo Kampfkunst, Fotografie, Kendo, Sonstiges|Tags: , , , , , |Regionen: , , , |

Am 24. September fand in Kyoto das städtische Vereinsturnier (京都社会人剣道協会大会:剣道・居合道) statt. Während Kendo die größere Sporthalle in Beschlag nahm – das Budo-Center (武道センター) – mussten die Iaido-Wettkämpfer „leider nur“ mit dem Butokuden vorlieb nehmen.

Kendo

https://www.flickr.com/photos/satorinihon/6174590989/Es war schnell klar, warum das Kendo-Turnier im Budo-Center war: das Butokuden war einfach zu klein für die vielen Teilnehmer. Alle sechs Wettkampfflächen waren fast durchgehend gefüllt.

Teilweise war es zwar nicht das schönste Kendo, was man sehen konnte, aber die technischen Fähigkeiten waren durchgehend auf sehr hohen Niveau. Die meisten Teilnehmer waren auch schon etwas älter und der Stil war entsprechend dem Wettkampf angepasst. Beeindruckend war aber die konstante Angriffslust, die die Wettkämpfer an den Tag legten. Kaum jemand wartete passiv auf den Angriff des Gegenübers, viele Kämpfe wurden dadurch auch 2:0 gewonnen.
Kyoto Kendo Vereinsturnier 2011(1)(1)
Kyoto Kendo Vereinsturnier HDR

Iaido

Ich muss zugeben, bis dahin war mir gar nicht bewusst, dass es in Iaido Wettkämpfe gab. Aber es gibt sie. Es traten zwei Wettkämpfer gegeneinander an, führten bestimmte Formen aus und drei Schiedsrichter entschieden dann nach Mehrheitsprinzip, wer besser war.

Man sollte schon Interesse für Iaido mitbringen, wenn man sich einen Wettkampf anschauen möchte, sonderlich spannend ist es (zumindest für mich) im Allgemeinen nicht. Die Tribünen bei Kendo waren definitiv besser gefüllt.
2011-09-23 Kyoto Vereinsmeisterschaft

Heian Schrein

Der Heian Schrein dürfte mit diversen anderen Tempeln und Schreinen immer ganz oben auf den „Must See!“-Listen von Reiseführern stehen. Während ich aber den Ryoanji nicht sonderlich leiden kann (liegt wohl eher an den Touristen) und der Ginkakuji auch nur knapp meinem persönlichen Fegefeuer entkommen kann (nur 2 Sterne auf meiner Liste!), sieht das beim Heian Schrein etwas anders aus. Zunächst ist er kostenlos (Ausnahme: Garten), aber die Gebäude, vor allem die Ecktürme auf dem großen Platz, sehen ziemlich interessant aus. Dafür gab es dann auch ein paar HDR-Bilder:
Heian Schrein HDR(1)
Heian Schrein HDR
Heian Schrein HDR(2)
Ach ja, das war nicht mein erster Besuch im Heian Schrein. Hier meine alten (zahlreichen) Bilder inklusive Garten von 2009.

Alle Bilder

Alle Bilder vom Kendo Wettkampf auf Flickr

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Alle Bilder vom Schrein Heian auf Flickr

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Shimogamo-Schrein mit HDR-Bilder (18. September 2011)

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:38+00:00 Veröffentlicht: 18. September 2011|Thema: Essen und Trinken, Fotografie, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Es war nicht mein erster Besuch im Shimogamo-Schrein (下鴨神社), aber bisher hat er keinen eigenen Artikel bekommen.

Hintergrundinformationen kann man auf Wikipedia ausführlicher nachlesen, ich belasse es diesmal bei Bildern. Nur ist mir diesmal aufgefallen, wie es dort von Stechmücken wimmelt…

Zunächst das Standardbild, das jeder kennen dürfte, dem Shimogamo ein Begriff ist:

Shimogamo(31)

Interessanter sind aber sicherlich andere Bilder, die ich heute gemacht habe. Seit kurzem beschäftige ich mich mit HDR-Bildern (High Dynamic Range), die eine Ausdrucksstärke sondersgleichen haben können. Mit der Canon 60D habe ich auch eine Kamera, mit der man sowas machen kann. Alle Bilder sind mit -2, 0 und +2 Bildern erstellt worden. Programm: Photomatix Pro 4.1.

Shimogamo HDR
Shimogamo reflection
Shimogamo HDR(2)

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Momiji-Tanz am Kamigamo-Schrein (10. September)

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:38+00:00 Veröffentlicht: 11. September 2011|Thema: Japanische Feste, Sehenswürdigkeiten|Tags: , , |Regionen: , , , |

Der Sommer geht langsam zu Ende und es kommt die Jahreszeit, von der viele sagen, es sei die schönste Jahreszeit in Japan: der Herbst.
Geprägt wird der Herbst vom Begriff momiji (紅葉), rotes Herbstlaub, wenn viele Orte in ein rotes Blättermeer getaucht werden. Auch wenn es noch etwas dauern wird, bis man das rote Herbstlaub sehen kann, stimmen sich zwei Gruppen von Tänzern und Sängern am 10. September ab 20 Uhr am Kamigamo-Schrein (上賀茂神社) für dieses Spektakel ein – mit dem Momiji-Tanz (紅葉音頭大踊り).

Momiji-Tanz am Kamigamo-Schrein(38)

Eine Gruppe ist dabei vom Kamigamo-Schrein, auf dessen Gelände der Tanz stattfindet. Die andere Gruppe wird vom „Schwester-Schrein“ Shimogamo (下賀茂神社) entsandt. Sofern man den nicht ganz so komplizierten Tanz beherrscht, kann man selber am Tanz teilnehmen. Die offiziellen Tänzer haben einen Yukata mit Schürze an und haben die Ärmel hochgekrempelt. Der Tanz wurde ursprünglich im alten Kaiserpalast von Kyoto (御所) vorgeführt – was mir persönlich viel angenehmer gewesen wäre, liegt dieser doch um die Ecke bei mir.

Momiji-Tanz am Kamigamo-Schrein(9)

Zugegeben, ein wirklich faszinierendes Fest war es nun nicht gerade und auch die gesangstechnische Leistung war nicht durchgehend über alle Zweifel erhaben…

Bis 1:19 Kamigamo-Gruppe; Danach Shimogamo-Gruppe.

…der Kamigamo-Schrein ist normal auch nicht gerade um die Ecke….

Momiji-Tanz am Kamigamo-Schrein(24)

…ok, nicht gerade wenig Negativpunkte, deswegen möchte ich es so zusammenfassen: es ist ganz interessant, sich den Tanz anzuschauen, aber wenn man es nicht tut, hat man auch nichts verpasst.

Ach ja, und da es sehr dunkel war, sind die meisten Bilder mal mehr, mal weniger absichtlich verschwommen.

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Hachidai Schrein, Shisendo, Ichijôji Sagarimatsu: Im Glanze des Miyamoto Musashi (27. August)

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:38+00:00 Veröffentlicht: 29. August 2011|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , |

Ab diesem Beitrag ändert sich manches: die Fotos werden von nun an mit einer Canon EOS 60D geschossen, die Bilder aus diesem Beitrag sind meine ersten Gehversuche damit im öffentlichen Raum. Weiterhin benutze (oder teste) ich nun den Bilderdienst Flickr. Mehr dazu in einem späteren Beitrag.

Am 27. August hat es wieder einmal begonnen: Sightseeing!

Nachdem mir meine Freundin am Vorabend Bilder des Shisendo gezeigt hat, war klar: das möchte ich auch sehen! Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wie sehr dieser Ort mit dem berühmten Kämpfer Miyamoto Musashi verbunden war. Mit dem 55er-Bus ging es von Shijo-Kawaramachi aus bis zur Bushaltestelle mit dem klangvollen Namen Ichijôji-Sagarimatsu-chô (一乗寺下り松町). Das war so weit im Randgebiet Kyotos, dass wir trotz Tagesticket noch etwas draufzahlen mussten. Angekommen sind wir den kleinen Hügel dort hoch, um dann Richtung Hügel abwärts die drei im Titel genannten Station zu besuchen.

Hachidai Schrein 八大神社

Am Hachidai Schrein hat Miyamoto Musashi vor seinem Kampf gegen die Yoshioka gebetet (laut offizieller Info des Schreins). Andere Quellen sagen, Musashi wollte hier beten, fand es dann aber als Schwäche, sich auf die Gottheiten zu verlassen.

Zuerst wollte ich mir einen  Talisman fürs Lernen kaufen (学業のお守り), aber da hier alles im Zeichen von Musashi war, verzierten den Talisman lauter Katanas, die aber eher wie Säbel aussahen. Das war mir dann doch zu albern und ohne Talisman ging es dann weiter (trotz meiner Talisman-Sammelwut!).

Der Schrein ist nicht sonderlich besuchenswert, aber wenn man in der Nähe ist, kann man schnell reinschauen.

Shisendo 詩仙堂丈山寺

Die Hauptstation des Tages. Einst residierte hier der große Dichter Jôzan Ishikawa (石川丈山). Im fortgeschrittenen Alter lies Jôzan Shisendo als seine Klause erbauen, später ging Shisendo in den Besitz der buddhistischen Shingon-Schule über, heute wird Shisendo als Sôtô-Tempel geführt.

Die Werbebilder für Shisendo sehen wirklich klasse aus. Die Realität hat mich leider etwas anders erwischt. An dem Tag war Shisendo nicht ganz so leer wie auf den Werbebildern, im Gegenteil: der größte Raum war gut gefüllt, und das leider mit alten Herrschaften und Damen, die sich lautstark unterhielten. Die Höhe war aber, dass sich eine Gruppe von Großmütterchen direkt vor den Eingang zum Garten setzten. Bestätigt mal wieder, dass alte Menschen in Japan am gefährlichsten sind.

Shisendo ist dennoch einen Besuch wert, sollte aber nicht unbedingt ganz oben auf der Besichtigungsliste stehen. 500 Yen Eintritt.

Nachtrag 31.01.2012:

Und was Google nicht alles schon „gestreetviewed“ hat…


Größere Kartenansicht

Ichijôji Sagarimatsu 一乗寺下り松

Hier war der Ort, an dem Musashi gegen die Yoshioka gekämpft hat, nachdem Musashi am Hachidai Schrein gebetet hat (laut Hachidai Schrein). Aber das Infobrett hier sagt aus, dass Musashi im letzten Moment kehrt gemacht und nicht gebetet hat, weil es ihm als Schwäche vorkam, sich für den Kampf auf Gottheiten zu verlassen. Kleine Inkonsistenzen machen das Leben schön, nicht wahr?

Alle Bilder

Alle Bilder vom Schrein Hachidai auf Flickr

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Die Tempel und Schreine von Kyoto

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:39+00:00 Veröffentlicht: 20. November 2010|Thema: Neuigkeiten, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Auch schon das Gefühl gehabt? Man ist in Kyoto, man will Tempel und Schreine sehen – aber man hat keine Ahnung, welcher der gefühlt tausend Stück nun sehenswert ist? Angst vor Touristenfallen?

Aufgrund der Menge an Tempeln und Schreinen sicherlich keine erschöpfende Liste, aber für den Anfang dürfte es reichen:  Tempel und Schreine: Rangliste

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Reiseführer: Tempel und Schreine in Kyoto und Umgebung

Aktualisiert: 24. Juli 2017| 2017-07-24T18:21:19+00:00 Veröffentlicht: 20. November 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , |Regionen: |

Dieser kleine Reiseführer bezieht sich hauptsächlich auf Tempel und Schreine innerhalb der Stadt Kyoto. Seit Mai 2013 werden aber auch Tempel und Schreine mit einbezogen, die man bequem von Kyoto aus mit einem Tagesausflug erreichen kann, zum Beispiel in den Städten Uji und Nara.

Reine Chado-Teehäuser sind wegen ihrer Seltenheit und Ähnlichkeit auch in dieser Liste.

Übersicht aller Bewertungen

Bewertungsskala

5 PunkteDas Beste vom Besten. Unbedingt sehenswert!
4 PunkteImmer noch unbedingt sehenswert, aber 5 Punkte sind noch eine Klasse höher.
3 PunkteSehenswert, aber kein Highlight.
2 PunkteOhne besonderen Bezugspunkt: Mittelmaß
1 PunktOhne besonderen Bezugspunkt: Uninteressant – betrifft oft Minischreine.

Natürlich sollte jeder im Hinterkopf behalten, dass Bewertungen immer subjektiv sind. Es spielen immer Einflüsse wie gefühlte Atmosphäre, viele Touristen oder persönliches Wissen in die Bewertung hinein.

Top-Bewertung 5 Sterne

Unter dem Thema „5 Sterne Kyoto und Umgebung“ befinden sich alle Sehenswürdigkeiten in Kyoto und Umgebung zusammen gefasst, die aufgrund ihrer herausragenden Eigenschaften von Japan-Kyoto mit der Spitzenbewertung von fünf Sternen ausgezeichnet wurden! Die „Muss man gesehen haben!“-Empfehlungen von Japan-Kyoto. Dazu gehören u.a. die Tempel Tofukuji, Kenninji und Obakusan Manpukuji.

Für manche überraschend dürfte sein, dass Tempel wie der Kinkakuji oder Kiyomizudera nicht dazugehören. Diese befinden sich aber in der nächsten Liste.

Die Großen in Kyoto

Unter dem Thema „Die Großen in Kyoto“ sind Sehenswürdigkeiten versammelt, die für den Tourismus in Kyoto eine herausragende Rolle spielen. Das liegt meist an ihrer Berühmtheit und Vermarktung, was für manche dieser Sehenswürdigkeiten allerdings auch zu großen Touristenströmen das gesamte Jahr über führt. Viele Besucher betrachten diese Sehenswürdigkeiten als Standard, die man beim ersten Besuch auf jeden Fall ansehen sollte.

In diese Liste gehören wie bereits weiter oben erwähnt die Tempel Kinkakuji oder Kiyomizudera, weitere Beispiele wären der Ryoanji, Ginkakuji und Eikando.

Besonderheiten

Die Sammlung „Besonderheiten Kyoto und Umgebung“ richtet sich eher an eingefleischte Kyoto-Reisende. Auch wenn folgende Aussage sicherlich nicht stimmt: „Hast du einen Tempel gesehen, hast du alle gesehen.“ – so lassen sich zahlreiche sich wiederholende Elemente doch nicht verneinen. Aber auch hier gibt es Sehenswürdigkeiten, die sich aus bestimmten Gründen deutlich abheben, sei es ein besonderes Ambiente oder eine ungewöhnliche Architektur.

Hier findet man Perlen wie die Tempel Otagi Nenbutsuji, Kangaan und den Shinnyodo, die eine erfrischende Abwechslung für das geübte Auge bieten.

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Für Regentage

Shorenin Temple, Kyoto

Garten des Shorenin, Kyoto

Unter „Für Regentage in Kyoto“ (und Umgebung) sind Sehenswürdigkeiten versammelt, die… ja, richtig getippt, auch an verregneten Tagen gut besuchbar sind. Gerade in Tempeln sind die Rundgänge sehr oft durchgehend überdacht und gerade Regen lässt die Blicke in die Gärten noch schöner und malerischer werden. Ein gutes Beispiel dafür ist der Tempel Shorenin im Mai – bei leichten Regenschauern sind die Pflanzenfarben besonders intensiv.

Neben dem Shorenin befinden sich in dieser Liste u.a. noch die Subtempel des Daitokuji-Tempelkomplex, aber auch das Teehaus Saryo Hosen das Badehaus Funaoka Onsen.

Tempelkomplexe

In Kyoto gibt es auch Tempelanlagen, die Japan-Kyoto als Tempelkomplexe betrachtet und denen eine völlig eigene Besuchserfahrung zu eigen ist. Tempelkomplexe sind ein eigenständiges, meist komplett von einer Mauer umgebenes Gebiet von ordentlicher Größe, welches neben dem namensgebenden Haupttempel noch weitere Subtempel beherbergt. Aktuell zählt Japan-Kyoto folgende Tempelanlagen zu solchen Komplexen: Myoshinji im Nord-Westen, Daitokuji im Norden sowie Tofukuji und Sennyuji im Süd-Osten.

Tempelkomplexe Kyoto

Ranking

sortiert nach Punkten

1
Tofukuji-Tempelkomplex (Kyoto)
von 5 5
Regentauglich? Nein
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Ja
Matcha trinken? Teils in den Subtempeln
2
Shinnyodo-Tempel (Kyoto)
von 5 5
Regentauglich? Ja
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Ja
4
Myoshinji-Tempelkomplex (Kyoto)
von 5 5
Teezimmer/-haus? Teils in den Subtempeln
Regentauglich? Ja (Subtempel)
Momiji Nein
Ausruhmöglichkeit? In den Subtempeln
Matcha trinken? Teils in den Subtempeln
5
Daitokuji-Tempelkomplex (Kyoto)
von 5 5
Teezimmer/-haus? Ja
Regentauglich? Ja (Subtempel)
8
Horyuji-Tempel (Nara)
von 5 5
Teezimmer/-haus? Nein
Regentauglich? Nein
Momiji Nein
Ausruhmöglichkeit? Ja
Matcha trinken? Nein
9
Shorenin-Tempel (Kyoto)
von 5 5
Teezimmer/-haus? Ja
Regentauglich? Ja
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Reichlich
Matcha trinken? Ja
10
Eikando-Tempel (Kyoto)
von 5 5
Regentauglich? Nein
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Ja
11
Kenninji Tempel (Kyoto)
von 5 5
Teezimmer/-haus? Ja
Regentauglich? Ja
Momiji -
Ausruhmöglichkeit? Ja
Matcha trinken? ?
12
Obaiin-Tempel (Daitokuji, Kyoto)
von 5 4.5
Regentauglich? Ja
Ausruhmöglichkeit? Reichlich
13
Taizoin-Tempel (Kyoto)
von 5 4.5
Teezimmer/-haus? Ja
Regentauglich? Nein
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Ja
Matcha trinken? Ja
14
Enkoji-Tempel (Kyoto)
von 5 4.5
Teezimmer/-haus? Ja
Regentauglich? Eingeschränkt
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Tatami-Raum mit Gartenblick
Matcha trinken? Nein
15
Kodaiji-Tempel (Kyoto)
von 5 4.5
Teezimmer/-haus? Mehrere
Regentauglich? Nein
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Ja
Matcha trinken? Ja
16
Kangaan-Tempel (Kyoto)
von 5 4
Teezimmer/-haus? Nein
Regentauglich? Nein
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? ?
Matcha trinken? Ja
19
Entokuin-Tempel (Kodaiji, Kyoto)
von 5 4
Teezimmer/-haus? Ja
Regentauglich? Ja
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Tatami-Raum
Matcha trinken? Ja
20
Shusuitei-Teehaus (Kyoto)
von 5 4
Teezimmer/-haus? Ja
Regentauglich? Ja
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Ja
Matcha trinken? Nein
21
Byodoin-Tempel (Uji)
von 5 4
Teezimmer/-haus? Nein
Regentauglich? Nein
Momiji Nein
Ausruhmöglichkeit? Wenige
Matcha trinken? Nein
24
Nishi-Honganji-Tempel (Kyoto)
von 5 4
Teezimmer/-haus? Nein
Regentauglich? Teilweise
Momiji Nein
Ausruhmöglichkeit? Ja
Matcha trinken? Nein
25
Korinin-Tempel (Daitokuji, Kyoto)
von 5 4
Teezimmer/-haus? Ja
Regentauglich? Ja
Ausruhmöglichkeit? Tatami-Zimmer
26
von 5 4
Regentauglich? Nein
Momiji Ja
27
Ryogenin-Tempel (Daitokuji, Kyoto)
von 5 4
Regentauglich? Ja
Momiji -
Ausruhmöglichkeit? Reichlich
Matcha trinken? -
28
Yasaka-Schrein (Kyoto)
von 5 3.5
Teezimmer/-haus? Nein
Regentauglich? Nein
Momiji Nein
Ausruhmöglichkeit? Ja
Matcha trinken? Nein
29
Ryoginan-Tempel (Tofukuji, Kyoto)
von 5 3.5
Teezimmer/-haus? Nein
Regentauglich? Ja
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Eingeschränkt
Matcha trinken? Nein
30
Nobotokean-Teehaus (Kyoto)
von 5 3.5
Teezimmer/-haus? Mehrere
Regentauglich? Ja
Ausruhmöglichkeit? Ja
Matcha trinken? Ja
31
Kiyomizudera-Tempel (Kyoto)
von 5 3
Regentauglich? Nein
Momiji Empfehlung!
Ausruhmöglichkeit? Kaum
36
Sokushuin-Tempel (Tofukuji, Kyoto)
von 5 2.5
Teezimmer/-haus? Nicht zugänglich
Regentauglich? Nein
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Nur wenige Stühle
Matcha trinken? Nein
40
Honenin-Tempel (Kyoto)
von 5 2
Teezimmer/-haus? Nein
Regentauglich? Nein
Momiji Ja
Ausruhmöglichkeit? Nein

Archiv (alte Tabelle)

Die alte Tabelle wird entfern, sobald die neue oben vollständig aktualisiert wurde.

Reiseführer Tabelle

Stand: September 2015

NameOrtKommentarWertungMomijiChaRegen?
Byodoin (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
平等院
Uji
[Karte]
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Inklusive Museum.
Die kleine Phönixhalle ist zwar interessant, kostet aber extra. Mögliche Halsabschneiderei.
4 / 5

Chionji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
知恩寺
Kyoto, Nordosten
[Karte]
Chionji
Tempel, bei dem man sehr schnell alles gesehen haben kann.3 / 5

Chishakuin (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
智積院
Kyoto, Südosten
[Karte]
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4 / 5

 
Daigoji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
醍醐寺
Kyoto, Osten
[Karte]
6982629304_89c68c7912_c
Große Tempelanlage mit wunderschöner Natur. Empfehlenswert im Herbst.4 / 5

 
Enryakuji (Tempel)
Enryaku-ji
延暦寺
Kyoto, Osten
[Karte]
Berühmter Tempel auf dem Berg Hieizan.4 / 5

 
Ginkakuji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
銀閣寺
Kyoto, Nordosten
[Karte]
4 / 5

Gyoganji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
行願寺
Kyoto, Zentrum
[Karte]
IMG_4506
Sehr kleiner Tempel, der durch seine Dächer auffällt.3 / 5

Hachidai Jinja (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
八大神社
Kyoto, Nordosten
[Karte]
2 / 5

Heian Jingu (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
平安神宮
Kyoto, Osten
[Karte]
IMG_4349
3 / 5

Hokoku Jinja (Schrein)
auch: Toyokuni Jinja
Artikel auf Satori Nihon
豊国神社
*LinkOffizieller Name ist Toyokuni Jinja, wird im Volksmund aber oft Hôkoku Jinja genannt3 / 5

Horinji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
法輪寺
Kyoto, Arashiyama
[Karte]
Horinji
Schöner Tempel mit beeindruckener Aussicht über Arashiyama.4 / 5

 
Horyuji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
法隆寺
Nara, außerhalb
[Karte]
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Großes Tempelgelände, viel zu sehen, viel zu entdecken. Aber lange Hinfahrt.5 / 5
5 Sterne Top!
Imamiya Jinja (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
今宮神社
Kyoto, Nordwesten
[Karte]
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Schöner Schrein, der zum verweilen einlädt.3 / 5

11111
Inari Fushimi Taisha (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
伏見稲荷大社
Kyoto, Fushimi
[Karte]
4 / 5

Iwashimizu Hachimangu (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
石清水八幡宮
Kyoto, Süden
[Karte]
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Der Schrein an sich ist eher drei Sterne, aber die Lage und die Fahrt dahin machen den Iwashimizu Schrein lohnenswerter.4 / 5

Jizoin (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
地蔵院
Kyoto, Arashiyama
[Karte]
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3 / 5

 
Kamigamo Jinja (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
上賀茂神社
Kyoto, Norden
[Karte]
kamigamo
Bedeutender Tempel, aber im Vergleich dazu relativ unspektakulär und die Hinfahrt dauert etwas.3 / 5

Kenninji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
建仁寺
Kyoto, Zentrum
[Karte]
Kenninji
Mitten im Herzen Gions, sehr viel zu sehen.5 / 5
5 Sterne Top!
   
Kinkakuji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
金閣寺
Kyoto, Nordwesten
[Karte]
Touristisch überlaufen und sehr überbewertet.2 / 5

Kitano Tenmangu (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
北野天満宮
Kyoto, Westen
[Karte]
4 / 5

Kiyomizu Dera (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
清水寺
Kyoto, Osten
[Karte]
4 / 5

Kodaiji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
高台寺
Kyoto, Südosten
[Karte]
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Tempel mit sehr schönen Garten und zwei Teehütten.4 / 5

  
Kofukuji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
興福寺
Nara
[Karte]
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Kofukuji, die Rehe und Todaiji sind drei Dinge in Nara, die man quasi gar nicht getrennt voneinander besuchen kann.3 / 5

Kokedera (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
苔寺
8015617111_30f025000b_cWer bei Moos Glücksgefühle bekommt, kann hier auch fünf Sterne vergeben. Achtung vor dem hohen Preis mit 3000 Yen, dafür ist aber auch ein buddhistisches Ritual inklusive.4 / 5

Kosanji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
高山寺
8720645608_1d0f921297_cTief in den Wäldern westlich von Kyoto. Besonders empfehlenswert für Naturliebhaber und im Herbst (Momiji).4 / 5

  
Matsuo Taisha (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
松尾大社
Kyoto, Arashiyama
[Karte]
Matsuo
Leckerer Sake, viel zu sehen!4 / 5

Nashinoki Jinja (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
梨木神社
Kyoto, Zentrum
[Karte]
Nashinoki
Ein kleiner, ruhiger Schrein, aber mit einem sehr natürlichen Ambiente. Hier findet man den letzten der ehemals drei “bedeutenden” Brunnen Kyotos mit exzellenten Wasser, den Somei-Brunnen (染井). Man darf umsonst Flaschen abfüllen.3 / 5

 
Ninnaji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
仁和寺
NinnajiGroßer Tempel, viel zu sehen.4 / 5

Nishi Honganji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
西本願寺
Kyoto, Süden
[Karte]
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Riesiges Tempelgelände inmitten von Kyoto und das noch kostenlos. Gut als "Enstpannungstempel", bei dem man sich Zeit lassen kann.4 / 5

 
Nonomiya Jinja (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
野宮神社
Kyoto, Arashiyama
[Karte]
Nonomiya
Winziger Schrein, der ab Frühjahr durch sein Moos einlädt. Besucht man aber eher, wenn man eh schon durch die Bambuswälder von Arashiyama streift.2 / 5

Rokkakudo (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
六角堂
7899111926_eba6ffc64e_cGeburtsort von Ikebana. Besonders empfehlenswert für Leute, die schon sehr viele Tempel und Schreine gesehen haben.4 / 5

Rozanji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
蘆山寺
Kyoto, Zentrum
[Karte]
Rozanji
3 / 5

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Rurikoin (Tempel)
Oder: Komyoji
Artikel auf Satori Nihon
瑠璃光院
Oder: 光明寺
Kyoto, Yase
[Karte]
Nicht das ganze Jahr über geöffnet. Highlight: Die Herbstlaubfärbung Ende November.5 / 5
5 Sterne Top!
  
Ryoanji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
龍安寺
Kyoto, Nordwesten
[Karte]
Touristisch überlaufen.3 / 5
Ryogenin (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
龍源院
Kyoto, Nordwesten
[Karte]
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Sehr schöner kleiner Tempel mit interessanten Objekten und Gärten. Auch für verregnete Tage geeignet.4 / 5

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Sanjusangendo (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
三十三間堂
Kyoto, Südosten
[Karte]
Sanjusangendo
Beeindruckende Sammlung an Buddha-Statuen.4 / 5

 
Sanzenin (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
三千院
Kyoto, Ohara
[Karte]
Sanzenin
3 / 5

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Seimei Jinja (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
清明神社
Kyoto, Westen
[Karte]
Seimei
Fast schon mehr Themenpark als Schrein.3 / 5

Shimogamo Jinja (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
下賀茂神社
Kyoto, Norden
[Karte]
Shimogamo
3 / 5

Shimogoryo Jinja (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
下後霊神社
Kyoto, Zentrum
[Karte]
Kleiner Schrein, der dadurch Flair verbreitet, weil er ziemlich heruntergekommen aussieht. Man kann hier Wasser abfüllen.2 / 5

Shinnyodo (Tempel)
oder: Shinshogokurakuji
Artikel auf Satori Nihon
真如堂
oder: 真正極楽寺
Kyoto, Osten
[Karte]
Shinnyodo
Sehr schöne Gärten und Außenbereich. Besonders empfehlenswert im Herbst (Momiji).5 / 5
5 Sterne Top!
  
Shisendo (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
詩仙堂
Kyoto, Nordosten
[Karte]
Shisendo
3 / 5

  
Shorenin (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
青蓮院
Kyoto, Osten
[Karte]
Shorenin
Eingang kann etwas schwer zu finden sein - nach einem riesigen Baum Ausschau halten! Beeindruckende Malereien auf den Schiebetüren.5 / 5
5 Sterne Top!
  
Suzumushidera (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
鈴虫寺
Kyoto, Arashiyama
[Karte]
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Wer sich für die japanischen Glöckchenzikaden Suzumushi interessiert, ist hier gut aufgehoben. Der Rest eher nicht.3 / 5

Taizoin (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
退蔵院
Kyoto, Westen
[Karte]
Taizoin ist ein kleiner Tempelgarten im großen Tempelkomplex des Myoshinji (妙心寺).4 / 5

Tenryuji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
天龍寺
Kyoto, Arashiyama
[Karte]
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Schöner Tempel und perfektes Ausflugsziel im Sommer.4 / 5

 
Todaiji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
東大寺
Nara
[Karte]
Todaiji
Kofukuji, die Rehe und Todaiji sind drei Punkte in Nara, die kann man quasi gar nicht voneinander getrennt besuchen.4 / 5

 
Tofukuji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
東福寺
Kyoto, Südosten
[Karte]
4 / 5

Tojiin (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
等持院
Kyoto, Nordwesten
[Karte]
Der Tempel der Ashikaga Shogune.4 / 5

 
Tsukiyomi Jinja (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
月読神社
Kyoto, Arashiyama
[Karte]
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Unspektakulärer, kleiner Schrein in Arashiyama, den man aber auf dem Rückweg vom Suzumushidera noch kurz mitnehmen kann.2 / 5

Yasaka Jinja (Schrein)
Artikel auf Satori Nihon
八坂神社
Kyoto, Zentrum
[Karte]
Eines der Wahrzeichen von Kyoto und dank seiner Parkanlage auch beliebter Treffpunkt.4 / 5

Yogenin (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
養源院
Kyoto, Südosten
[Karte]
Nur mit guten Japanisch-Kenntnissen drei Sterne wert.3 / 5

 
Tenjuan (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
天授庵
Kyoto, Osten
[Karte]
Tenjuan
Subtempel des Nanzenji mit sehr schönen Garten.4 / 5

 
Nanzenin (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
南禅院
Kyoto, Osten
[Karte]
Nanzenin
Subtempel des Nanzenji mit schönen Garten.3 / 5

 
Obakusan Manpukuji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
黄檗山萬福寺
Uji
[Karte]
Obakusan Manpukuji Tempel
Großer, weitläufiger Tempel nach chinesischen Vorbild.5 / 5
5 Sterne Top!
Nanzenji (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
南禅寺
Kyoto, Osten
[Karte]
nanzenji
Großer Tempel mit weitreichenden Außenareal und berühmten Aquädukt.4 / 5

Eikando (Tempel)
Artikel auf Satori Nihon
永観堂
Kyoto, Osten
[Karte]
5 / 5
5 Sterne Top!
Honenin (Tempel)Kyoto, Osten2 / 5

Otoyo Jinja (Schrein)Kyoto, Osten2 / 5

Reikanji (Tempel)Kyoto, Osten2 / 5

Anrakuji (Tempel)Kyoto, Osten2 / 5

Shokokuji (Tempel)Kyoto, Zentrum3 / 5

Konchiin (Tempel)Kyoto, OstenSubtempel des Nanzenji mit schönen Garten.4 / 5

Obaiin (Tempel)Kyoto, NordwestenSubtempel des Daitokuji4 / 5

Korinin (Tempel)Kyoto, NordwestenSubtempel des Daitokuji4 / 5

 
Daitokuji (Tempel)Kyoto, NordwestenDaitokuji ist ein großer Tempelkomplex. Die fünf Sterne-Bewertung kommt von der Einschließung der Subtempel.5 / 5
5 Sterne Top!
Bishamondo (Tempel)Kyoto, Yamashina4 / 5

 

Wackelkandidaten

  • Matuso Taisha: 4 oder 5 Sterne? Wirklich schöner Schrein mit interessanten Gärten…
  • Seimei Jinja: 2 oder 3 Sterne? Verdammt klein, aber durch seine Themenwelt doch irgendwie interessant anzuschauen. Aber bei 3 Sternen besser als Kinkakuji (2 Sterne)?
  • Horinji: 3 oder 4 Sterne? Macht eine tolle Aussicht und ein ungewöhnliches Gebäude Horinji wirklich sehenswerter als andere 3 Sterne Tempel und Schreine?
  • Yasaka Jinja: Nach langer Zeit von 3 Sterne auf 4 Sterne gehoben. Alles andere wäre unfair gegenüber dem Schrein.

Aktualisierungen

  • 05. Juli 2014
    • Yogenin von vier auf drei Sterne herabgestuft. Zu klein und zu speziell für vier Sterne.
    • Ginkakuji von drei auf vier Sterne hochgestuft. Falschen Eindruck in Erinnerung gehabt.
Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Reise nach Ise 伊勢 16.09. bis 18.09.

Aktualisiert: 4. Mai 2017| 2017-05-04T16:49:31+00:00 Veröffentlicht: 20. September 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , |

Vom 16. September bis zum 18. September haben wir Ise besucht, hautpsächlich wegen dem Ise-Schrein (伊勢神宮), dem wichtigsten Schrein im Shinto.

Vom Bahnhof Kyoto aus ging es mit dem Kintetsu Kashihara Schnellzug (近鉄橿原線急行) bis nach Yamato Yagi (大和八木), dort sind wir in den Kintetsu Osaka Schnellzug (近鉄大阪線急行) umgestiegen. Mit dem ging es dann bis nach Ise (伊勢市), wo wir dann nochmal umgestiegen sind und bis zum Bahnhof Futaminora (二見浦) gefahren sind. Bis Ise kostet es 1960 Yen (günstigste Variante), von Ise nach Futaminora nochmal 200 Yen. Das Ganze hat dann etwas über drei Stunden gedauert.
Auf dieser Route fährt man zwischen Osaka und Ise durch eine hügelige Waldlandschaft, die richtig toll aussah. Wenn es trotzdem langweilig wird, kann man sich über die nicht vorhandene Handy-Internetverbindung ärgern.
Alternativ kann man auch mit dem Kintetsu Expresszug (近鉄特急) fahren: man spart eine Stunde und umsteigen muss man auch nicht – kostet aber 1500 Yen mehr.

Gleich am Bahnhof von Ise ist mir aufgefallen, wie ländlich Ise eigentlich ist. Ich habe zwar keine Großsstadt erwartet, aber Ise war dann doch mehr Dorf als ich erwartet habe – trotz dem wichtigstens Schrein des Landes. Zu dem Stadtteil Futamicho (二見町), in dem unser Hotel lag, fuhr ein Zug mit nur zwei kleinen Waggons – seit Hokkaido weiß ich, dass dies ein gutes Indiz für ländliche Gegenden ist (ok, wie überall auf der Welt). Der Bahnhof in Futami hatte dann nicht mal mehr die typischen Ticketschluckmaschinen (改札), seitdem bin ich stolzer Langzeitbesitzer eines Zugtickets mit 1960 Yen, Abfahrtsort Kyoto.

Da Futami nicht wirklich groß ist, haben wir unser Gasthaus auch schnell gefunden – das Maruya. Ein typisch japanisches Gasthaus. Ganz angenehm war, dass man so gut wie nichts vom Personal mitbekommen hat – von den anderen Gästen auch irgendwie kaum etwas. Ich hatte das Gefühl, dass wir das ganze Gasthaus für uns alleine hatten. Das Beste am Gasthaus war aber der Onsen (温泉). Der Onsen war kein frei zugänglicher Onsen, sondern man konnte ihn für eine gewisse Zeit lang reservieren und privat nutzen. Der Onsen war zwar nicht groß, aber das war auch absolut nicht wichtig, wie man hier sehen kann:

Da wir am 16. September erst um 14 Uhr losgefahren sind, kamen wir erst Abends an. Neben einer ausgiebigen Onsen-Session war also nichts mehr drin.

Am 17. September haben wir uns dann den ersten Teil vom Ise-Schrein angesehen. Der Schrein ist in zwei Teile gegliedert: dem äußeren Schrein Geku (外宮) und dem inneren Schrein Naiku (内宮). Vom Namen darf man sich aber nicht täuschen lassen, diese zwei Schreine sind sechs Kilometer voneinander entfernt. Vom Bahnhof Ise sind wir dann mit dem Bus zum Naiku gefahren, wo die oberste Göttin Amaterasu Omikami (天照大神) angebetet wird. Auch eines der drei Throninsignien – der Spiegel – soll sich hier befinden. Die Torii und die Brücken haben sehr neu gewirkt, was daran liegt, dass diese alle 20 Jahre neu gebaut werden – auch die Schreingebäude. Dieser Neubau kann aber auch ziemlich desillusionierend sein. Warum? Manchmal sieht man an den Brücken oder Gebäuden andersfarbige, meist rechteckige Bereiche. Eine der Brücken muss wohl gerade erst gebaut worden sein, zumindest habe ich einen Schreiner gesehen, der gerade dabei, diese Bereiche zu „färben“ – mit einem Aufkleber. Hätte nur noch nur „Made in China“ gefehlt ;)

Beeindruckend war auch der Fluß Isuzu (五十鈴川), der durch den Naiku fließt. Schönes klares Wasser, sieht man selten so.

Vom Gebäude, in dem Amaterasu haust, kann man normal nur das Dach sehen – wenn man das sehen kann, ist man aber schon im „Kein Foto!“-Bereich. Da das Schild aber ziemlich versteckt war, konnte ich zumindest noch ein Bild vom vordersten Gebäude des Kotaijingu Shogu (皇大神宮正宮, Hauptheiligtum) machen:

Allerdings hatte ich in dem Moment auch noch keine Ahnung, dass dies Teil des Kotaijingu Shogu war – bis mich dann ein Wächter angefallen hat…

Nach dem Naiku haben wir uns noch das berühmte Oharaimachi-Viertel (おはらい町) angeschaut, dass direkt vor dem Naiku ist und im Prinzip eine sehr lange Straße mit traditionellen Geschäften ist. Inklusive Okage Yoko Cho (おかげ横町).

Dort habe ich mir dann auch folgende zwei Erzeugnisse japanischer Reisweinproduktion gekauft:

Zurück zum Bahnhof, zurück zum Gasthaus, ab in den Onsen.

Am 18. September sind wir gegen 10 Uhr dann zum Okitama-Schrein (興玉神社) in Futami selbst gegangen. Berühmter als der Schrein selber sind wohl die zwei Felsen im Meer, die mit einem Seil miteinander verbunden sind, die Meotoiwa (夫婦岩, „Mann und Frau“-Fels). Die beste Zeit, die Felsen zu besichtigen, scheint wohl im Sommer bei Sonnenaufgang zu sein, wenn die Flut da ist und die Sonne gerade aufgeht. Bei Ebbe sind die zwei Felsen nicht vom Wasser getrennt und sehen weniger imposant aus – was um 10 Uhr fast schon der Fall war.

Anschließend ging es dann wieder zum Ise-Bahnhof und von dort aus nur 500 Meter weiter zum zweiten Teil es Ise-Schreins, dem Geku. Kurz vor dem Geku ist übrigens das Ise-Touristenbüro, in dem man sogar deutschsprachige Infomaterialien bekommt. Der Geku war dem Naiku dann auch relativ ähnlich, abzüglich Fluss, Hühner, dafür mit heiliger Küche, die wir aber irgendwie nicht gefunden haben.

Dann ging es auch schon wieder zurück nach Kyoto.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Toyokuni-Schrein 豊国神社, 24.08.

Aktualisiert: 8. Februar 2017| 2017-02-08T00:31:17+00:00 Veröffentlicht: 26. August 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , |

Am 24.08. ging es nun endlich zum Toyokuni-Schrein ohne Flohmarkt (ohne Flohmarkt?)! Dieser Schrein wird übrigens auch Hôkoku-Schrein genannt, aber Toyokuni ist der offizielle Name. Hier ist Toyotomi Hideyoshi (豊臣秀吉) eingeschreint.

Ein relativ kleiner, aber feiner Schrein. Das große Tor im chinesischen Stil gehört zu den Nationalschätzen Japans. Auf dem Schreingelände findet man auch noch ein kleines Museum, allerdings muss man zuerst 300 Yen Eintritt bezahlen. Ohne Japanischkenntnisse kann man nur schauen, da nichts auf Englisch geschrieben steht. Ein paar Rüstungen, eine wichtige, bemalte Trennwand (Nationalschatz) etc.

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Nashinoki Schrein 梨木神社 13. August 2010

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:41+00:00 Veröffentlicht: 14. August 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Im Nashinoki-Schrein auf dem Gelände des ehemaliges Kaiserpalasts (御所) wurden zwei wichtige Verfechter der Meiji-Restauration eingeschreint: Sanjo Sanetsumo (三條實萬) und sein Sohn Sanetomi (三條實美). Sanetomi war einer der Anführer der Sonnô jôi (尊王攘夷) Bewegung („Verehrt den Kaiser, vertreibt die Barbaren“).

Abgesehen von diesem geschichtlichen Aspekt ist Nashinoki noch für etwas berühmt: Der Somei-Brunnen (染井) ist einer der drei berühmten Brunnen mit exzellenten Wasser in Kyoto (京都三名水) – leider auch der letzte Verbliebene. Die anderen zwei Brunnen waren Samegai (醒ヶ井) und Agatai (県井). Daher sieht man am Somei-Brunnen regelmäßig Menschen, die sich Wasser in Flaschen abfüllen (mich eingeschlossen) und diverse Teemeister haben das Wasser von dort bevorzugt.

Webseite Nashinoki

Alle Bilder Nashinoki Schrein 2010

Alle Bilder vom Nashinoki Schrein 2010 auf Flickr

PS: Was haben Japaner nur mit der Zahl „Drei“? Was es nicht alles gibt – die drei berühmten Brunnen Kyotos; die drei berühmten Feste Kyotos; die drei berühmten Naturaussichten Japans; die drei berühmten Nachtansichten Japans; die drei perfekten Gärten Japans…
Ich habe noch nie „Die fünf …“ oder „Die zwei…“ etc. gehört.

(mehr …)

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Yasaka-Schrein und Maruyama-Park

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:42+00:00 Veröffentlicht: 14. September 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , |

Es war mein allererster Schrein (u.a. Hanami und Gion Lichterfest), aber ich bin erst jetzt dazu gekommen ihn richtig zu fotografieren. Vergib mir Yasaka-Schrein! Obendrauf gibts noch ein paar Bilder vom Maruyama-Park, der direkt nebenan ist.

Zu den Bildern

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Der Reise letztes Update – Kanazawa

Aktualisiert: 20. März 2015| 2015-03-20T14:50:47+00:00 Veröffentlicht: 14. August 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , |

Gestern sind wir um halb 8 morgens in Kanazawa angekommen und die Check In Zeit unseres Gasthauses Pongyi war – wie in Japan ueblich – etwa um 15 Uhr. Als erfahrende Nachtbusbenutzer haben wir dann einfach schnell das Gepaeck im Gasthaus abgelegt, den naechsten oeffentlichen Park gesucht und bis 15 gepennt, danach eingecheckt und essen gegangen. Leider war das Wetter gestern recht regnerisch, daher haben wir den Abend im Gasthaus verbracht.

Das Gasthaus Pongyi sieht von aussen sehr ulkig aus, vor allem sehr klein. Wenn man aber das japanische Zimmer gemietet hat, was fuer zwei Personen insgesamt 6000 Yen kostet, ist das kein Problem. Das japanische Zimmer ist relativ gross und dafuer ziemlich guenstig.

Heute hat dann endlich durchgehend die Sonne geschienen, daher konnten wir alles anschauen was wir wollten. Unter anderem das Kanazawa-Schloss, den Enrokukouen – welcher zu den drei perfekten Gaerten zaehlt, aber deutlich kleiner als gedacht ist-, das alte Samuraiviertel Nagamachi und den Oyama-Schrein. Alles war insgesamt recht schoen, Bilder folgen.

Kanazawa an sich ist ziemlich ruhig, aber dennoch eine Grossstadt, wenn auch natuerlich nicht mit Kyoto oder gar Tokyo zu vergleichen. Durch die engen Gassen zu gehen ist sehr angenehm hier und man findet sich leicht zurecht. Auf jeden Fall ist Kanazawa eine Stadt die man empfehlen kann.

Morgen bummeln wir mit dem Zug dann wieder nach Kyoto zurueck (Reisezeit etwa fuenf Stunden), am 16. findet dann das Daimonji-Fest in Kyoto statt (an dem die grossen Zeichen auf den Bergen um Kyoto herum entzuendet werden) und vom 17. bis zum 20. August findet dann das fuer mich heissersehnte Kendo-Trainingslager mit dem Kendozirkel der Doshisha-Universitaet statt. Danach sollte ich dann wieder oefters erreichbar sein ;)

Artikel am 24.06.2011 aktualisiert.

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Tokyo Halbzeit

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T23:00:06+00:00 Veröffentlicht: 29. Juli 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , |

Gestern waren wir fast den ganzen Tag auf Odaiba unterwegs, einer künstlich aufgeschütteten Insel in der Bucht von Tokyo. Neben diversen ungewöhnlichen Gebäuden und dem Gundam war vor allem die Bahnfahrt mit der Yurikamome-Linie ein Highlight. Diese Bahn sollte man unbedingt gefahren haben.

Heute haben wir uns den Meiji-Schrein und Shibuya angeschaut. Ich muss gestehen, dass ich den Meiji-Schrein bisher zu meinen Favoriten zählen kann, der hat mir wirklich gefallen. Shibuya war auch sehr interessant, aber das was man sich so unter Shibuya vorstellt bzw. aus den Medien kennt ist doch ein relativ kleiner Teil. Kleiner als gedacht war vor allem die bekannte Kreuzung. Die kam mir wirklich wesentlich kleiner vor.

Ansonsten bin ich endlich mal dazu gekommen die Bildergalerie mit den Tokyo-Bildern upzudaten. Leider konnte ich noch nicht alle Videos hochladen, die ich habe. Bevor ich mich hier nun verkrampfe und auf alles einzeln verlinke, präsentiere ich hiermit einfach nur den Link zum Tokyo-Album:

Ach ja, heute durften wir auch zum ersten Mal eine richtig überfüllte Bahn in Tokyo miterleben. Von Yoyogi  代々木 nach Asakusabashi 浅草橋 mit der Chuo/Subo-Linie um 18 Uhr. Wäh. War zwar recht witzig, aber das jeden Tag mitzumachen sollte man niemanden wünschen.

 

Volle Bahn
Volle Bahn in Tokyo, Rush Hour

Wichtigste Vokabel: 降ります!!  („Ich steige aus!“ bzw. man versucht es…)

Und zuletzt noch zwei Videos die ich hochladen konnte:

Shibuya Kreuzung (nicht die berühmte)

Asakusa Tourist Center Vorstellung

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Mai und Juni (aussagekräftiger Titel gesucht!)

Aktualisiert: 8. Februar 2017| 2017-02-08T15:15:47+00:00 Veröffentlicht: 8. Juni 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , , |

Seit dem 23. Mai wohne ich nun zusammen mit einer Freundin in einem Apartement nahe bei Shijo-Omiya (Google Maps). Zwar zahle ich nun 10 000 Yen mehr Miete im Monat und muss 15 Minuten länger mit dem Bus zur Uni fahren, aber dafür ist es wohnlicher, privater, bessere Lage (speziell zur Innenstadt und Einkaufsmöglichkeiten) sowie eine Klimaanlage, die mir bereits jetzt schon mehrere Male das Leben gerettet hat ;-)

Da es viele Schweinegrippevorfälle in Japan gibt (oder gab), speziell in Osaka, und da Japan sehr vorsichtig ist, wurde jede Uni hier in der Nähe geschlossen, sobald es einen Studenten erwischt hat. So ist es auch der Doshisha ergangen und wir durften uns über eine einwöchige Zusatzpause fast direkt nach der Golden Week freuen, nämlich vom  22. bis zum 27. Mai. Leider ist dadurch auch erstmal der Besuch in der Urasenke baden gegangen, allerdings soll das nachgeholt werden – auch wenn wir bisher noch keine Ahnung haben wann.

Kulturtechnisch haben wir zwar (relativ) etliches gemacht, aber leider wieder weniger als ich gehofft hatte – die Zeit rennt davon und es gibt noch soviel zu sehen.  Dank eines Hinweises von Frau Dr. Meyer sind wir auf den Heian-Schrein-Garten aufmerksam geworden, aber entweder waren wir noch etwas zu früh, oder die Hälfte der Schwertlilien (auch die Seerosen) waren noch am schlafen. Sie waren zwar nicht zu übersehen, aber auch nicht so zahlreich wie ich gedacht hatte. Hier die Bilder.
Weiterhin waren wir auch im Kitano Tenmangu Schrein, der mir wirklich gut gefallen hat – als Student sollte man sich auch unbedingt das Mamori fürs Lernen kaufen. Es funktioniert sogar, außer es ist nur ein Placebo. Die Bilder findet man hier sowie ein Video.
Zuletzt waren wir im großen Inari Schrein in Fushimi. Zwar wirken die vielen Toriis auf Bilder beeindruckender, aber man sollte auf jeden Fall mal selber durchgegangen sein, es lohnt sich. Bilder? Hier! Und Video.

Von der Uni aus waren wir vor drei Tagen in Kyotanabe, um dort eine Grundschule zu besuchen sowie einen Meister für Tuschesteinherstellung. Die Kinder waren sehr putzig drauf, aber eine halbe Stunde Seilspringen kann doch etwas zu viel sein? Oder wars eine Stunde? Keine Ahnung, nach einer Weile hatte ich kein Zeitgefühl mehr….
Beim Meister durften wir uns selber eine Ablage für Schreibutensilien anfertigen, was allerdings erstmal ein paar Monate aushärten muss. Ich weiß es nicht genau, aber ich glaube sobald er mitgekriegt hat, dass wir von der Doshisha kommen (er hat seinen Abschluss auch dort gemacht), hat er uns noch fertige Tuschesteine geschenkt, die 33 Jahre (?) alt sind. Nicht unbedingt unwertvoll…


Grundschule


Meister 1


Meister 2

Am Samstag (06.06.09), bevor wir zum Inari-Schrein gegangen sind, haben eine Freundin und ich noch ein Fest auf der Kyoto Gaikokugo Daigaku (kurz Gaidai und übersetzt Uni für Auslandsstudien) besucht. Kurz und knapp, hier die Bilder: Link.
Auf dem Deutschland-Stand gabs natürlich Bier und Würstchen.

Heute (8. Juni 09) durften wir an einer Nô-Theater-Backstage-Tour direkt bei der Doshisha-Universität teilhaben. Das Oberhaupt der Nô-Theater-Familie erklärte uns dabei die Grundzüge des Nô-Theaters, zeigte uns die Bühne und die Räume dahinter, sowie vor allem die Kleidung sowie Masken. Beides war sehr beeindruckend, die Masken unheimlich und die Kleidung vermutlich sündhaft wertvoll. Aber lassen wir Bilder sprechen. Und zwei Video (Video 1 und Video 2).

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Heian-Schrein Garten, Inari-Schrein Fushimi, Kitano Tenmangu-Schrein

Aktualisiert: 8. Februar 2017| 2017-02-08T15:15:47+00:00 Veröffentlicht: 7. Juni 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , |

Kitano Tenmangu Schrein
Kitano Tenmangu Schrein

>> Video

Heian-Schrein Garten
Heian-Schrein Garten

>>Video

Inari Schrein Fushimi
Inari Schrein Fushimi

>> Video

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