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Briefwechsel: sama statt yuki – Japaner und ihre Höflichkeit

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:15+00:00 Veröffentlicht: 29. Juli 2012|Thema: Sonstiges, Traditionen|Tags: |

Es gibt ja immer wieder diese japanischen Phänomene, die wir nicht so recht verstehen, weil wir schlicht und einfach nichts vergleichbares im eigenen Kulturraum haben. Vieles davon hat mit der Höflichkeit der japanischen Kultur und deren sozialen Umgangsformen zu tun. So wie dieses Beispiel.

Es kann vorkommen, dass man von einer Firma o.ä. einen voradressierten Brief bekommt, den man zurückschicken muss. Als Absender würde man normalerweise das sehr höfliche ~sama (様) als Anrede bzw. Namenssuffix nutzen. Die Firma selber jedoch, an die der Brief gehen soll, kann natürlich wegen der japanischen Etikette nicht von Anfang an ~sama verwenden und weglassen geht auch nicht wirklich. Die Lösung? Man verwendet einfach das sehr neutrale ~yuki (行), salopp gesagt „soll zu XY gehen“.

Jetzt kommt aber der Absender in die Bredouille. Für diesen wäre es nun wiederum unhöflich, dieses ~yuki zu verwenden. Was macht man nun? Man streicht das ~yuki aus und ersetzt es mit dem angemessen ~sama.

Brilliant, schlicht und einfach.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Kleine Geschichten am Rande: die Meijizeit-Teedose

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:36+00:00 Veröffentlicht: 9. Dezember 2011|Thema: Japanischer Tee, Sonstiges|Tags: |Regionen: , , , |

Gestern habe ich es nun endlich mal geschafft, in den sehr kleinen Teeladen bei mir um die Ecke zu gehen. Wenn mein Sencha zuneige geht, halte ich normalerweise Ausschau nach traditionellen Teeläden, die gleichzeitig herstellen und unter der eigenen Marke verkaufen, wie z. B. Ippodo, Kanbayashi oder Marukyu Koyama En. Dazu werde ich vor dem Ende meines aktuellen Senchas (von Tsubakido) wohl kaum kommen, daher: der kleine Teeladen um die Ecke.

Wie erwartet war die alte Besitzerin des Ladens überrascht, einen Ausländer in ihrem Laden begrüßen zu dürfen. Ohne weitere Berührungsängste stellte sie mir aber den Sencha vor, den sie vorrätig hatte und erklärte mir auch gleich nochmal ausführlich, wie man Sencha zubereitet. Nachdem ich ihr dann das Geld für den ausgewählten Sencha überreichte und sie mir die Quittung geben wollte, drehte sie sich zu ihrer Vitrine hinter sich um, in der lauter Teedosen standen, nahm eine heraus und schenkte sie mir. Sehr nett, danke!

Nach näherer Betrachtung ist die Teedose auch ziemlich interessant! Zunächst ist mir die Sonne aufgefallen, die sehr gut als Rising Flag (japanische Kriegsflagge) herhalten könnte. Würde auch gut zur Meijizeit passen! Es folgt der Schriftzug „Japan Tea“ – Englisch! Das Schiff im Hintergrund könnte auch glatt ein Kurofune sein! Die Verzierung würde ich auch nicht als traditionell japanisch bezeichnen, sondern hat für mich eher einen europäischen Stil – passend zur Meijizeit, in der die „Modernisierung“ Japans brutal vorangetrieben wurde, indem man den Westen kopierte. All das macht diese Teedose für mich zu einer Teedose aus der Meijizeit.

Dass nun eine alte Japanerin ausgerechnet DIESE Teedose einem westlichen (= Europa oder Amerika) Kunden schenkt, ist vielleicht tiefsinniger als man denken mag. Oder auch nur purer Zufall.

Ach ja, der Tee ist übrigens sehr gut. Mehr als Shincha (= aus der ersten Teeprflückung des Jahres) steht leider nicht als Information auf der Verpackung, daher Zuordnung leider nicht möglich.

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Gaudi an der Universität von Kyoto: Oktoberfest japanischer Art (25. September 2011)

Aktualisiert: 30. März 2017| 2017-03-30T16:48:22+00:00 Veröffentlicht: 27. September 2011|Thema: Japanische Feste, Sonstiges|Tags: , , |Regionen: , , , , |

Die Universität von Kyoto (京都大学, kurz Kyôdai) feierte am 25. September ihr eigenes Oktoberfest. Japaner in Dirndl! Immer wieder witzig! Das deutsche Bier war leider ziemlich schnell alle, die Würste auch :-(

Die Bilder wurden ziemlich gegen Ende aufgenommen, deswegen war es schon etwas leer.

Kyoto University Oktoberfest(4)
Kyoto University Oktoberfest

Bei den Abschlussliedern wurde aber nochmal in die Vollen gegriffen. Gaudi pur!

Dieses Video auf Youtube anschauen

Alle Bilder

Alle Bilder vom „Oktoberfest“ auf Flickr

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Japanische Hypnosewerbung

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:40+00:00 Veröffentlicht: 31. August 2011|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |

…und Ohrwurm. Und natürlich jede Menge „nyans“.

Nozomi und Takeru Version:

Akita und Nara Version:

Diese Art der Werbung mit dem Tanz hat natürlich viele Nachahmer gefunden. Dieses Video besticht aber vor allem durch seinen Abschluss. Hut ab!

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Loft, oder: Softporno neben Disney

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:39+00:00 Veröffentlicht: 22. August 2011|Thema: Sonstiges|Tags: |Regionen: , , , |

Das Loft in Kyoto ist ein Einkaufszentrum, in das man vor allem auch dann gehen kann, wenn man Spaß haben möchte. Es ist auch gut erreichbar, Nähe der Kreuzung Kawaramachi-Sanjô (川原町三条).

Ich war zwar schon öfters im Loft, aber DAS ist mir noch nicht aufgefallen:

Nein, das findet man nicht hinter einem abgesperrten Bereich. Sondern neben Spielzeug von Disney. Ach ja, und das ist gegenüber vom Disney-Spielzeug:

Und hier noch etwas ziemlich praktisches. Aus Bierdosen zapfen wie am Zapfhahn! Interessanterweise hat sich in der Zeit, in der in der Nähe war, nur eine Frau (~Mitte 30) dafür interessiert.

Ich hab schon mehrere Kandidaten, denen ich das als Souvenir mitbringen könnte.

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dôage – … und ab Richtung Himmel!
胴上げ

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:39+00:00 Veröffentlicht: 16. Juni 2011|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Dôage. Eine Sache, die meiner Meinung nach wieder (?) öfters in unserem Kulturkreis gemacht werden sollte. Dabei handelt es sich um den Brauch, eine Person in die Luft zu werfen. Der Ursprung ist nicht ganz klar, ich persönlich habe es zuerst für einen europäischen Brauch gehalten, der sich zwar nicht hier, dafür aber in Japan umso mehr gehalten hat. Ob das nun so ist oder nicht, kann ich leider nicht sagen. In Japan wurde dôage zumindest schon am Anfang der Edo-Zeit (1603 – 1868) schriftlich notiert und es gibt die Theorie, dôage geht auf einen Brauch des Zenkôji-Tempels in Nagano zurück.

Während man im deutschsprachigen Raum kaum etwas darüber findet (vermutlich auch, weil wir kein griffiges Wort dafür haben, oder?), hat die japanische Wikipedia sogar einen ganzen Artikel über dôage! Diese definiert dôage wie folgt:

Dôage nennt man die Handlung, einer Person zu gratulieren bzw. zu feiern, indem diese Person durch viele andere in die Luft geworfen wird, weil diese Person eine bedeutende Leistung erbracht hat. Der Brauch sah vor, diese Person drei Mal in die Luft zu werfen, heutzutage wird aber keiner genauen Beschränkung mehr gefolgt.

Im Bild unten ist folgender Fall zu sehen:
Nach dem Sommertrainingscamp 2009 (夏合宿 natsugasshuku) des Kendozirkels Kenrenkai (剣練会) und der Rückkehr nach Kyoto versammelten wir uns alle vor dem Unigebäude, vor dem uns der Bus abgesetzt hatte. Nach diversen Reden, die natürlich auch sein müssen, wurden die Hauptverantwortlichen für die Organisation genannt und anschließend in die Luft befördert…


Organisatorin wird nach erfolgreichen Event mehr oder weniger freiwillig in die Luft befördert.

…und dabei kann man wirklich verdammt hoch fliegen (speziell bei der Mischung sportliche Jungs und schlanke Japanerin)! Besonders im Sport kommt dôage noch sehr häufig vor. Bei meinem letzten Training 2009 durfte ich selber mal in die Luft gehen und war wirklich überrascht, wie hoch das gehen kann. Man muss schon viel Vetrauen in die Werfer haben, zwecks Landung…

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Japanische Schrift und dessen … Sonderwege?

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:47+00:00 Veröffentlicht: 29. September 2010|Thema: Sonstiges|Tags: , |

An dieser Stelle möchte ich zwei Bilder zum Thema „Kanji und Kana“ zeigen.

Bild 1 – modern vs. klassisch

Ja, das Tierchen ist total putzig. Aber darum geht es nicht. Was man hier sieht, ist zunächst verballhorntes Englisch, sprich Katakana cha~ji (チャージ, engl. „charge“) und gleich dahinter in Klammern das eigentliche, klassische japanische Wort dafür, nyûkin (入金). Beides heißt „mit Geld aufladen“. Was liegt dem zu Grunde?

In den letzten Jahrzehnten kommt immer mehr … „Englisch“ … in die japanische Sprache: Englisch, welches den japanischen Silben bzw. Aussprache angepasst wird. Diese Wörter gelten als modern und /oder cool. Cha~ji wird hier wohl benutzt, um die Generation unter 30 anzusprechen.

Damit die armen Omas und Opas nicht vor lauter Planlosigkeit in Panik geraten, wurde wohl direkt dahinter noch das „urjapanische“ Wort dahintergeschoben.

Mir wurde auch gesagt, dass wenn ich für Café das Wort kissaten (喫茶店)  benutze, höre ich mich an wie ein Opa. Das hippe Wort ist nämlich kafue~ (カフェー). Ironischerweise ist das zweite Kanji von kissaten das Kanji für Tee.

Bild 2 – Kanji und Hiragana sind total überbewertet

… klar, oder? Wir können schon regelrecht froh sein, dass zumindest ein Kanji und ein Hiragana verwendet wurde und wir uns nicht nur mit „herushi~ [Kanji, Hiragana] desa~to sui~tsu“ herumschlagen müssen.

In elektronischen Wörterbüchern findet man wohl daher auch regelmäßig ein Übersetzungswörterbuch Katakana -> Japanisch (klassisch).

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Geisha und N-TV, der weiße Wahnsinn

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:49+00:00 Veröffentlicht: 31. August 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |

Einen Beweis dafür, dass auch Nicht-Japanologen (oder sehr schlechte) Geld bekommen, um in Japan ein Reportage zu drehen, findet man neuerdings auf N-TV. Genauer gesagt im Beitrag „Betörend schön und immer seltener : Japans Geishas sterben aus„.

Betörend schön und immer seltener
Japans Geishas sterben aus

Geishas gehören zu Japan wie Kirschblüten und Kimonos. Mit ihren weiß geschminkten Gesichtern und ihren farbenprächtigen Gewändern wirken die betörend schönen Frauen wie Geschöpfe aus einer anderen Welt.

>> Link zum Beitrag

Gleich vorwegs: Dieser Video-Beitrag besticht nicht nur durch gute Recherche.

Schon die ersten Sekunden können deutliches Stirnrunzeln hervorrufen. Ist von einer Teezeremonie die Rede, sieht man im Video aber, wie Sake (Alkohol) ausgeschenkt wird. Der größere Fehler in dem Video ist aber, dass sämtliche Frauen, die als Geishas dargestellt werden – bewusst oder unbewusst – keine Geishas sind. Meistens geht es nur um Hostessen. Die Frau am Ende, die Flyer verteilt, ist bestimmt keine Geisha, sondern nur eine Angestellte, die eben Flyer verteilt.

Fakten (unvollständig)

Geisha (芸者) kommen ursprünglich aus Kyoto, dort werden sie allerdings Geiko (芸子) oder Geiki (芸妓) genannt. Geiko, die in Ausbildung sind, nennt man Maiko (舞妓). Die Bezeichnung Geisha wird außerhalb von Kyoto verwendet, speziell in Tokyo. Auszubildende Geisha nennt man hier Hangyoku (半玉) oder Oshaku (おしゃく).

Der Aufgabenbereich bezieht sich vor allem auf künstlerische Unterhaltung wie Tanzen und Singen, begleitend zu einem Festmahl.


Maiko erkennt man am langen Obi (帯, Gürtel) hinten, Geiko haben einen normalen Obi.

Sicherlich muss man diese ganzen Begrifflichkeiten nicht kennen, der Zuschauer wird es noch weniger interessieren – aber einen ganzen Beitrag so mit Fehlern zu durchziehen ist schon eine harte Nuss. Das fühlt sich mehr nach „Wir hatten schon lange nichts mehr exotisches, wer will nach Japan?“ an. Kein Glanzstück von N-TV.

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Sendai, Wassermelonen und Godzilla

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:54+00:00 Veröffentlicht: 6. August 2010|Thema: Eine Woche Nordjapan 2010, Essen und Trinken, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , |

Wenn Godzilla mal nicht Tokyo zerstört, legt er seine Eier in Sendai neben der quadratischen Wassermelone ab. Generell habe ich noch nie so viel Melonen in Japan gesehen wie in Sendai.

ゴジラのたまご
Sendai, Bahnhof, untere Ebene

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How to speak fluent japanese without saying a woooord!

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:55+00:00 Veröffentlicht: 9. Juli 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |

Wer sich länger mit Japanisch beschäftigt, kommt irgendwann nicht mehr an den Videos von Ken Tanaka (nicht-Japaner) und seiner Assistentin Remi February (Japanerin) vorbei. Und schon gar nicht an den vier Folgen von „How to speak fluent japanese without saying a word!“. Das Beste daran ist: Alles stimmt! Allerdings etwas überzogen ;)

Es gibt dann auch noch grob 2541 weitere Videos, die in Sachen Humor auch nicht nachstehen. Ein paar Highlights:

Bad Japanese Puns

How to speak fluent Spanish without saying a word ????

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T-Shirt des Monats: Karate und Karaoke!

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:57+00:00 Veröffentlicht: 1. Juli 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |

Selten hat so ein T-Shirt zu mir gepasst, selten auch gleichzeitig so ein deutlicher Bezug zu Japan. Ich muss dieses T-Shirt haben!

Copyright Threadless.com

Kaufen kann man dieses Prachtexemplar auf Threadless.com. Dort hat es auch noch andere, tolle T-Shirts.

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Trinkverständigung

Aktualisiert: 23. November 2014| 2014-11-23T17:36:51+00:00 Veröffentlicht: 21. Juni 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |

Alkohol. Hauptursache für die peinlichsten Momente im Leben (leider oftmals auch "des eigenen Lebens"). Dass Alkohol aber auch stark zur Völkerverständigung beitragen kann, ist auch bekannt. Je näher der Abend an den nächsten Morgen rückt und je mehr Alkohol dabei getrunken wurde, desto flüssiger und leichter werden die Gespräche, selbst wenn die eigenen Sprachkenntnisse nur minmal sind. Und mal ehrlich: Wer will sich denn nach vier Bier oder drei Flaschen Sake noch mit Keigo beschäftigen?

Dieses Phänomen wurde im japanischen herrlich benannt, passend natürlich aus dem Verb für trinken und dem Substantiv Kommunikation. Wem sich jetzt schon die Nackenhaaren sträuben beim Gedanken an verballhorntes Englisch, der hat ein gutes Gespür. Aber diesmal ist es rundum positiv: kulturell hochwertig, sprachlich witzig, alle drei japanischen Schrifttypen kommen darin sowie japanisch und englisch selbst. Perfekte Voraussetzungen für ein Wort, welches Völker verbinden soll.

Und zwar geht es um…

>> 飲むニケーション <<
nomunikêshon

Ist dieses Wort nicht wunderschön?

Mir fällt spontan leider kein griffiges deutsches Wort dafür ein. Wenn jemand eins kennt, würde ich mich über eine Nachricht freuen.

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Perfektion mit grüner Masse

Aktualisiert: 23. November 2014| 2014-11-23T17:36:51+00:00 Veröffentlicht: 20. Juni 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |

Im Bildmitarbeiter-Blog bin ich auf folgendes Video gestoßen:

http://www.bildschirmarbeiter.com/video/japanische_handarbeit/

Was die da nun machen kann ich auch nicht sagen, aber a) es sieht lustig aus b) irgendwie typisch Japaner und c) Lumpy trifft es ganz gut:

die können auch nichts machen ohne es mal zur perfektion zu bringen^^

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Wie erreicht man ganz Japan?

Aktualisiert: 17. September 2015| 2015-09-17T21:12:10+00:00 Veröffentlicht: 12. Juni 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |

Japan und die Wale, bisher kein harmonisches Thema. Aktivisten von Greenpeace haben sich die Frage gestellt, wie man ganz Japan erreichen kann. Plakate am Berg Fuji? Am Kaiserpalast? Fehlanzeige, Greenpeace hatte eine bessere Idee.

Ergebnis: Schloss Neuschwanstein.

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[Stern.de] Samurai-Workout in Tokyo

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T23:00:00+00:00 Veröffentlicht: 4. Juni 2010|Thema: Neuigkeiten aus Japan, Sonstiges|Tags: |

© Toshifumi Kitamura/AFP

© Toshifumi Kitamura/AFPStern.de

Japanerinnen entdecken den Schwertkampf

Yoga? Pilates? Ist doch langweilig. Viel spannender finden junge Japanerinnen Samurai-Fitness. Unter dem Motto „Schwerter machen Spaß“ kloppen sie sich im Aerobic-Studio.

[…]

Zum Artikel →

Normalerweise ist es peinlich, wenn Westler oder nicht-Japaner Samurai, Ninja etc. spielen. Dass dies auch Japanern passiert, ist doch zumindest seltener. Diesmals hat es den Fitnessbereich erwischt.

Zitat des Tages:

Und fügt fast stolz hinzu: „Ich habe gehört, dass wir in einer Stunde tausend Menschen aufgeschlitzt hätten, wenn es eine richtige Schlacht gewesen wäre.“

Jetzt baut man den Satz so um, dass er nun so anfängt: „Wenn es eine richtige Schlacht gewesen wäre, dann…“ und überlegt sich genüßlich, was wohl alles gewesen wäre, wenn zivilisationsverwöhnte Großstädtler, die nur ein paar Pfunde verlieren wollen, in einer wirklichen Schlacht im mittelalterlichen Japan gewesen wären.

Da das Ganze ohne Video nur halb so anschaulich wäre, darf es natürlich nicht fehlen:

Und noch eins, mit mehr dokumentarischen Charakter.

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日本の形 – The Japanese Tradition

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T23:00:00+00:00 Veröffentlicht: 16. März 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |

Es wird mal Zeit, die Komikergruppe Ramenz (ラーメンズ), bestehend aus Katagiri Jin (片桐仁) und Kobayashi Kentaro (小林賢太郎), mit ihrer Reihe ‚日本の形 (nihon no katachi) – The Japanese Tradition‘ etwas bekannter zu machen. In dieser Reihe machen sich die Beiden – wie der Titel es schon andeutet – über japanische Traditionen lustig. Riskant, aber durchaus sehenswert. In Japan anscheinend unbekannter als im Ausland – Zufall?

Fangen wir mit shazai (謝罪 – Entschuldigung) an:

Weitere Videos aus dieser Reihe:

Als prägenden Satz zum Abschluss habe ich mir einen aus dem Teil Ocha ausgesucht:

これは茶筅です。使い方は...謎です。
Das ist ein Chasen*. Die Art und Weise, wie man ihn benutzt … ist ein Mysterium.

*Kleiner Besen zum Schlagen des Tees.

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McDonalds und SM-Bar

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:44+00:00 Veröffentlicht: 20. März 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , |

Vorwarnung: ein kurzer und sinnloser Blogeintrag

Man sollte bei einem japanischen McDonalds Pommes niemals mit „Large Pommes kudasai“ bestellen, damit macht man die Hälfte der Belegschaft wahnsinnig. Richtig wäre „Large French Fries kudasai“. Merkt euch das!

Spruch des Tages:
„Das ist doch eine ganz normale SM-Bar“
(auf der Suche nach einer normalen Normal-Bar zum trinken und kurz vor dem reingehen in eine SM-Bar)
Von M. I.

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