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Kokedera / Saihoji – der Moostempel in Kyoto

2016-11-01T17:33:31+00:00 24. September 2012|Thema: Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , |Regionen: , , , , |

Nach dem Besuch im Kokedera hatte ich endlich ein argumentativ starkes Beispiel. Es gibt da nämliche eine Wortkombination, die ich schon öfters auf Japan-Kyoto verwendet habe. War es anfänglich nicht ganz ernst gemeint, wurde mir nach und nach klar, dass doch mehr Wahrheit darin steckt als gedacht: die Rede ist von „gierige Buddhisten!“. Mit dem Kokedera – offizieller Name Saihoji – habe ich den teuersten Tempel von ganz Kyoto gefunden und leider gilt hier nicht je teurer desto besser. Aber fangen wir von vorne an.

Japan-Kyoto Wertung

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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
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Reise nach Nagoya, Tag 2, Teil 2: Der Schrein Atsuta (20.02.2012)

2016-10-13T22:59:27+00:00 24. Februar 2012|Thema: Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname|Tags: , |Regionen: , , , |

Zurück aus Tokoname stiegen wir diesmal an der Station Jingumae (神宮前) aus, die direkt neben dem Atsuta Schrein (Wikipedia) liegt.

Der Atsuta-Schrein beherbergt das legendäre Schwert Kusanagi, eines der drei Throninsignien des japanischen Tenno. Die Hauptgottheit ist Amaterasu, der wichtigsten Göttin im Shinto und die Begründerin des japanischen Kaiserhauses – sofern man es glauben möchte.

Nach der Überquerung einer Kreuzung und eines Parkplatz begrüßte uns dann schon das erste Torii des Schreins.

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Spaziergang durch die Teramachi: Teefirma Ippodo, Schrein Shimogoryo und Tempel Gyoganji (26.01.)

2016-11-01T17:33:35+00:00 29. Januar 2012|Thema: Fotografie, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , |Regionen: , , , |

Die meisten werden die Straße Teramachi (寺町) vermutlich nur als große Einkaufspassage kennen. Dies ist aber nur ein kleiner der Teramachi (genauer gesagt: der zwischen Shijo 四条 und Karasuma-Oike 烏丸御池) und auch wenn die Teramachi nicht durchgehend als Schönheit zu bezeichnen ist, ist gerade der Teil nördlich der Karasuma-Oike bis Marutamachi (丸田町) durchaus einen Blick wert.

Leider ist es schwer, die Straße als solche gut in einem Bild einzufangen, daher möchte ich folgende drei Sehenswürdigkeiten vorstellen (von Norden nach Süden): die Teefirma Ippodo, der Schrein Shimogoryo und der Tempel Gyoganji.

Teefirma Ippodo 一保堂

Dieser Laden von Ippodo ist die Hauptniederlassung und wie ich schon auf der Seite „Teeläden in Kyoto / Umgebung“ erwähnt habe, ist Ippodo die Teefirma, über die man vor allem als interessierter Tee-Laie zuerst stolpern wird. Der Laden hat ein angeschlossenes Café, welches ich aber noch nicht in Anspruch genommen habe. Erstaunlich ist die Anzahl an Leuten, die hier mit Kimono zu Besuch kommen.

Ippodo von außen

Ippodo Tea House at Teramachi, Kyoto

Symbol von Ippodo

Ippodo Tea House at Teramachi, Kyoto

Schnappschuss innen

Ippodo Tea House at Teramachi, Kyoto

Schrein Shimogoryo 下後霊神社

Der Schrein Shimogoryo ist ein kleiner Schrein, der sehr heruntergekommen aussieht. Er wäre mir vermutlich auch gar nicht in Erinnerung geblieben, wäre da nicht ein kleines Detail gewesen, was mich sehr interessiert hat: wie der Nashinoki-Schrein hat auch Shimogoryo einen Brunnen, von dem man Wasser entnehmen kann! Ernüchertung: nicht so gut wie das Wasser vom Nashinoki-Schrein…

Eingang

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Heruntergekommen (1)

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Heruntergekommen (2)

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Nicht ganz so heruntergekommen

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Der Brunnen

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Tempel Gyoganji 行願寺

Einen wesentlich besseren Eindruck machte der nahe gelegene Tempel Gyoganji. Nicht wesentlich größer als der Shimogoryo, aber dafür nicht heruntergekommen und die Dacharchitektur hat mich besonders fasziniert.

Warum nicht heruntergekommen? Handtücher am rituellen Reiningungsbecken! Zum ersten Mal gesehen. Luxustempel.

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Der Eingang

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HDR-Bild des Hauptgebäudes

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„Sind Dächer nicht langweilig?“ – „Nein.

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Sonstiges

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Dinge, die einfach so rumstehen, aber die man eh nicht klauen wird/kann

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So sollten Tempelwächter schon eher aussehen, auch wenn die Größe zu wünschen lässt.

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Alle Bilder von Ippodo auf Flickr

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Reise in den Norden von Kyoto, Teil 1: Sanzenin in Ohara (28.11.)

2017-02-08T00:01:34+00:00 1. Dezember 2011|Thema: Fotografie, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Etwas nördlich von Kyoto gibt es zwei Tempel, die im Herbst sehr bekannt für ihre Herbstfärbung sind. So bekannt, dass der Strom an Touristen gigantisch ist. Selbst unter der Woche ist die Schar an Rentnern erdrückend!

Mit dem Tagesticket des Kyotoer Touristenverbandes ging es mit der Buslinie 17 Richtung  Endstation Ohara (大原), was ungefähr 40 Minuten dauerte. Nach einem kurzen Kampf durch die Souvenirstraße standen wir dann endlich vor dem ersten Tagesziel, dem Sanzenin (三千院). Google Maps Location.

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Innengarten

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Im großen Garten stehen zahlreiche kleine Steinfiguren, mit denen Sanzenin auch gerne Werbung macht.

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Wobei zwei Figuren ganz weit hinten ein besseres Motiv abgaben.

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Eine der zahlreichen Möglichkeiten, Geld zu spenden.

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Tausende kleine Buddhastatuen für Verstorbene.

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Hauptziel waren natürlich Momiji-Bilder. Hier ein HDR-Bild.

Sanzenin (Ohara)
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Aber der Matcha war auch gut!

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Herbstblatt und Sugikoke-Moos, perfekte Mischung!

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Reise in den Norden von Kyoto, Teil 2: Rurikoin in Yase (28.11.)

Alle Bilder

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Momiji – die Zeit der Herbstlaubfärbung

2016-11-01T17:33:36+00:00 23. November 2011|Thema: Fotografie, Sonstiges, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , |Regionen: , , , |

Es gibt zwei Zeiten im Jahr, in dem die Japaner wegen der Natur verrückt spielen. Ausnahmsweise nicht wegen Paarungsverhalten. Zunächst im März/April, wenn die Kirschblüten blühen (und alles mit hässlichen blauen Folien zugekleistert wird). Die zweite Zeitspanne bezieht sich jetzt auf die folgenden zwei Wochen – wenn die Momiji (紅葉) „blühen“.

Momiji bezieht sich auf die japanischen Ahornbäume, kann aber auch allgemein für die ausgeprägte Herbstlaubfärbung in Japan herhalten. Auf jeden Fall sind die Japaner ganz verrückt danach, wenn sich Kyoto in ein rotes Meer verwandelt und normalerweise ruhige Tempel und Schreine aufgrund ihrer vielen Momiji wieder einem Massenansturm standhalten müssen.

…auch von mir werden sicherlich noch mehr Bilder folgen.

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HDR-Bild

Kyoto Gyoen Gosho

Nicht rot, aber trotzdem schöne Färbung

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Tempel Shorenin, zweiter Besuch (16.10.2011)

2017-02-08T00:29:11+00:00 17. Oktober 2011|Thema: Fotografie, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , , |

>> Hauptartikel Shorenin <<

Verweis: Shorenin, erster Besuch.

Shorenin (青蓮院) – einer der zwei Tempel, denen ich in meiner Rangliste volle fünf Sterne geschenkt habe. Endlich konnte ich Bilder machen, die dem Tempel mit seinen kräftigen Bäumen und den schönen Malereien auf den Schiebetüren würdig sind.

Eingangsbereich (HDR)

Shorenin Entry HDR

Matcha auf der Veranda genießen

Shorenin Temple, Kyoto

Die Malereien auf den Schiebetüren

Shorenin Temple, Kyoto

…im Detail

Shorenin Temple, Kyoto

…noch detaillierter…

Shorenin Temple, Kyoto

…näher geht es nicht mehr.

Shorenin Temple, Kyoto

Garten mit Teich

Shorenin Temple, Kyoto

Teezimmer Kobuntei

Shorenin Temple, Kyoto

…mit schönen Beispiel für Komorebi (Licht durch die Baumblätter)

Shorenin Temple, Kyoto

Von der höchsten Position im Garten aus (HDR)

Shorenin Temple, Kyoto

Kleiner Bach im hinteren Teil des Tempels

Shorenin Temple, Kyoto

Tempelgebäude im hinteren Garten

Shorenin Temple, Kyoto

Das Nationalheiligtum „Blaues Cetaka“

Shorenin Temple, Kyoto

Schildkrötenfriedhof?

Shorenin Temple, Kyoto

Alle Bilder

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Arashiyama Teil 3: Der Großschrein von Matsuo, Matsuo Taisha (09.10.2011)

2016-11-01T17:33:37+00:00 13. Oktober 2011|Thema: Fotografie, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , , |


Ausflug nach Arashiyama, 09. Oktober 2011 auf einer größeren Karte anzeigen

Matsuo Taisha 松尾大社

Die letzte Station des Tages war der Großschrein von Matsuo, Matsuo Taisha. Von Arashiyama sind wir mit der Arashiyama-Bahnlinie der Hankyu eine Station zurück nach Matsuo gefahren, von wo aus man den Schrein in fünf Minuten erreichen kann. Narrensicher!

Matsuo Taisha bzw. die Gegend drumherum beherbergt eine sehr gute Wasserquelle, daher haben sich in der Gegend viele Sakebrauer und Hersteller von Miso-Paste angesiedelt, die am Matsuo Taisha für Glück und Erfolg beten. Matsuo Taisha hat drei Gärten, wovon einer kostenlos zugänglich ist. Die Gärten sind relativ ungewöhnlich, bestechen sie durch ihre hohe Anzahl an großen Steinen.

Matsuo Taisha ist ein Schrein, den man sich bedenkenlos anschauen kann – zu sehen gibt es definitiv genug und ich würde den Schrein in meine Top 10 nehmen. Ach ja, Matcha kann man auch zu sich nehmen.

Eingang

Arashiyama, Matsuo Taisha-5

Bühne mit Gebetsort im Hintergrund

Arashiyama, Matsuo Taisha-14

Sakefässer

Arashiyama, Matsuo Taisha-16

Ungewöhnliche Wege durch den Schrein

Arashiyama, Matsuo Taisha-41

Erster Garten

Arashiyama, Matsuo Taisha-47

Zweiter Garten

Arashiyama, Matsuo Taisha-59

Dritter Garten – vor dem Eingang, kostenlos (HDR-Bild)

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Brunnen der berühmten Wasserquelle

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Matcha mit Süßigkeit

Arashiyama, Matsuo Taisha-55

Viel zu sehen, viele Bilder!

Alle Bilder

Alle Bilder vom Schrein Matsuo auf Flickr

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Arashiyama Teil 2: Nonomiya Schrein und Bambuswälder (09.10.2011)

2016-11-01T17:33:37+00:00 12. Oktober 2011|Thema: Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , , |


Ausflug nach Arashiyama, 09. Oktober 2011 auf einer größeren Karte anzeigen

Nonomiya Schrein 野宮神社

Nachdem wir den Kogenji-Tempel hinter uns gelassen haben, ging der Weg auch schon Richtung Bambuswälder. Davor sind wir aber noch an folgenden Reisefiguren vorbei gekommen, die wohl relativ berühmt sind – so gut wie jeder andere Tourist lies sich mit den Figuren im Hintergrund ablichten:

Arashiyama, Bambuswälder-18

Schon in den Bambuswäldern drin lag der Schrein Nonomiya. Ein sehr winziger Schrein, bekannt für seinen Moosgarten und für sein Spezialgebiet Liebe und Geburt.

Eingangstor (Torii), HDR

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Schreingebäude

Arashiyama, Nonomiya-3

Reinigungsbecken

Arashiyama, Nonomiya-6

Moosgarten (HDR)

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Bambuswälder

Nach dem Nonomiya-Schrein ging es schließlich ganz in die berühmten Bambuswälder von Arashiyama rein. Wenn man nicht gerade im Winter in die Bambuswälder geht, sollte man sich vor den riesigen Spinnen in Acht nehmen, wenn man einen Bambusstamm anfassen möchte… (keine Sorge, es folgt kein Bild von denen, auch wenn ich welche habe).

Arashiyama, Bambuswälder-27
Arashiyama, Bambuswälder-30

Stamm mit Ritzerei (nicht gerade selten)

Arashiyama, Bambuswälder-29

Bambuswald (HDR)

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Ach ja, kurz nach dem Nonomiya-Schrein gibt es noch einen netten kleinen Bambusladen, der verschiedene Bambus-Utensilien zu günstigen Preisen verkauft – darunter auch für die Teezubereitung. Ich habe dann bei einem Chashaku (Teemaß) mit interessanter Maserung und einem Hishaku (Schöpflöffel) zugeschlagen.

Alle Bilder

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Museum vom Sake-Hersteller Gekkeikan, Nara und Todaiji (04.10.2011)

2017-02-08T15:15:47+00:00 5. Oktober 2011|Thema: Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , , |Regionen: , , , , , |

Mit der Keihan-Bahn ging es von Kyoto ab Richtung Fushimi (伏見), genauer gesagt bis zur Bahnstation Chûshojima (中書島). Von dort waren es nur wenige hundert Meter bis zur ersten Station des Tages, der Sake-Fabrik von Gekkeikan (月桂冠), genauer gesagt dessen Museum.

Gekkeikan-Museum

Für 300 Yen bekommt man Einlass in diesen Wallfahrt-Ort für erlesenen Sake. Hier auch gleich die erste Überraschung: im Preis inklusive ist eine 180ml Dose Sake. Vorbildlich!

Im Museum selbst sieht man einige interessante Sachen, die Beschreibungen sind haupstächlich auf japanisch, mit englischen Schnipseln. Für 300 Yen kann man sich aber nicht beklagen, auch Fotos darf man machen.

Gekkeikan Sake Museum 月桂冠の博物館(24)

Am Ende der Tour wird man natürlich in den Museumshop gelotst, davor darf man aber noch Probetrinken! Es kam, wie es kommen musste, meine Freundin war nach drei winzigen Gläsern Sake ordentlich beschwipst. Da ich Sake gut im Liquor Mountain kaufen kann, auch von Gekkeikan, habe ich mir statt Sake folgende zwei Saketassen gekauft:

Links: Original Gekkeikan Tasse – Rechts: Kitschige Tasse

Gekkeikan Sake Museum 月桂冠の博物館 HDR

Nara

Der beschwipste Zustand meiner Freundin war für sie aber von Vorteil, denn ich wie ich schon einmal geschrieben habe, sind Rehe für viele Japaner sehr gefährliche Tiere. Dank dem Alkohol konnten wir alle aber mutiger in die Schlacht ziehen, und so sind auch einige lustige Bilder auf dem Weg zum Todaiji entstanden!

Biss-Attacke, nachdem das Futter nicht rausgerückt wurde!

Nara 奈良(4)

Sooooo putzig! (Reh: “What the fuck?!”)

Nara 奈良(7)

Nom nom nomnomnom…

Nara 奈良(10)

Todaiji

Im Todaiji (東大寺) war ich zwar schon, aber 2009 ist mir passenderweise der Akku meiner Kamera genau am Eingang leer gegangen. Rache! Die riesigen Buddha-Statuen lohnen sich aber immer wieder.

Fushimi Nara

HDR-Bild der Haupthalle mit den Buddhas

Todaiji 東大寺(14)

Zwei der riesigen Buddha-Statuen

Todaiji 東大寺(15)

Wächterfigur

Alle Bilder

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Kyoto Vereinsturnier: Kendo und Iaido. Dazu: Heian Schrein (24. September 2011)

2016-11-01T17:33:38+00:00 26. September 2011|Thema: Budo Kampfkunst, Fotografie, Kendo, Sonstiges|Tags: , , , , , |Regionen: , , , |

Am 24. September fand in Kyoto das städtische Vereinsturnier (京都社会人剣道協会大会:剣道・居合道) statt. Während Kendo die größere Sporthalle in Beschlag nahm – das Budo-Center (武道センター) – mussten die Iaido-Wettkämpfer „leider nur“ mit dem Butokuden vorlieb nehmen.

Kendo

Kyoto Kendo Vereinsturnier 2011(18)Es war schnell klar, warum das Kendo-Turnier im Budo-Center war: das Butokuden war einfach zu klein für die vielen Teilnehmer. Alle sechs Wettkampfflächen waren fast durchgehend gefüllt.

Teilweise war es zwar nicht das schönste Kendo, was man sehen konnte, aber die technischen Fähigkeiten waren durchgehend auf sehr hohen Niveau. Die meisten Teilnehmer waren auch schon etwas älter und der Stil war entsprechend dem Wettkampf angepasst. Beeindruckend war aber die konstante Angriffslust, die die Wettkämpfer an den Tag legten. Kaum jemand wartete passiv auf den Angriff des Gegenübers, viele Kämpfe wurden dadurch auch 2:0 gewonnen.

Kyoto Kendo Vereinsturnier 2011(1)(1)
Kyoto Kendo Vereinsturnier HDR

Iaido

Ich muss zugeben, bis dahin war mir gar nicht bewusst, dass es in Iaido Wettkämpfe gab. Aber es gibt sie. Es traten zwei Wettkämpfer gegeneinander an, führten bestimmte Formen aus und drei Schiedsrichter entschieden dann nach Mehrheitsprinzip, wer besser war.

Man sollte schon Interesse für Iaido mitbringen, wenn man sich einen Wettkampf anschauen möchte, sonderlich spannend ist es (zumindest für mich) im Allgemeinen nicht. Die Tribünen bei Kendo waren definitiv besser gefüllt.

2011-09-23 Kyoto Vereinsmeisterschaft

Heian Schrein

Der Heian Schrein dürfte mit diversen anderen Tempeln und Schreinen immer ganz oben auf den „Must See!“-Listen von Reiseführern stehen. Während ich aber den Ryoanji nicht sonderlich leiden kann (liegt wohl eher an den Touristen) und der Ginkakuji auch nur knapp meinem persönlichen Fegefeuer entkommen kann (nur 2 Sterne auf meiner Liste!), sieht das beim Heian Schrein etwas anders aus. Zunächst ist er kostenlos (Ausnahme: Garten), aber die Gebäude, vor allem die Ecktürme auf dem großen Platz, sehen ziemlich interessant aus. Dafür gab es dann auch ein paar HDR-Bilder:

Heian Schrein HDR(1)
Heian Schrein HDR
Heian Schrein HDR(2)

Ach ja, das war nicht mein erster Besuch im Heian Schrein. Hier meine alten (zahlreichen) Bilder inklusive Garten von 2009.

Alle Bilder

Alle Bilder vom Kendo Wettkampf auf Flickr

Alle Bilder vom Iaido Wettkampf auf Flickr

Alle Bilder vom Schrein Heian auf Flickr

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Shimogamo-Schrein mit HDR-Bilder (18. September 2011)

2016-11-01T17:33:38+00:00 18. September 2011|Thema: Essen und Trinken, Fotografie, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Es war nicht mein erster Besuch im Shimogamo-Schrein (下鴨神社), aber bisher hat er keinen eigenen Artikel bekommen.

Hintergrundinformationen kann man auf Wikipedia ausführlicher nachlesen, ich belasse es diesmal bei Bildern. Nur ist mir diesmal aufgefallen, wie es dort von Stechmücken wimmelt…

Zunächst das Standardbild, das jeder kennen dürfte, dem Shimogamo ein Begriff ist:

Shimogamo(31)

Interessanter sind aber sicherlich andere Bilder, die ich heute gemacht habe. Seit kurzem beschäftige ich mich mit HDR-Bildern (High Dynamic Range), die eine Ausdrucksstärke sondersgleichen haben können. Mit der Canon 60D habe ich auch eine Kamera, mit der man sowas machen kann. Alle Bilder sind mit -2, 0 und +2 Bildern erstellt worden. Programm: Photomatix Pro 4.1.

Shimogamo HDR
Shimogamo reflection
Shimogamo HDR(2)

Alle Bilder

Alle Bilder vom Schrein Shimogamo auf Flickr

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