Es gibt zwei Zeiten im Jahr, in dem die Japaner wegen der Natur verrückt spielen. Ausnahmsweise nicht wegen Paarungsverhalten. Zunächst im März/April, wenn die Kirschblüten blühen (und alles mit hässlichen blauen Folien zugekleistert wird). Die zweite Zeitspanne bezieht sich jetzt auf die folgenden zwei Wochen – wenn die Momiji (紅葉) „blühen“.

Momiji bezieht sich auf die japanischen Ahornbäume, kann aber auch allgemein für die ausgeprägte Herbstlaubfärbung in Japan herhalten. Auf jeden Fall sind die Japaner ganz verrückt danach, wenn sich Kyoto in ein rotes Meer verwandelt und normalerweise ruhige Tempel und Schreine aufgrund ihrer vielen Momiji wieder einem Massenansturm standhalten müssen.

…auch von mir werden sicherlich noch mehr Bilder folgen.

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HDR-Bild

Kyoto Gyoen Gosho

Nicht rot, aber trotzdem schöne Färbung

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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten