Fotoausrüstung von JAKYO

Jakyo ist als semiprofessioneller Fotograf in Kyoto immer sehr viel unterwegs und um all die schönen Midokoro* auch audiovisuell festzuhalten zu können, benötigt es eine Menge Ausrüstung. Über die Jahre wurde auch viel an Ausrüstung probiert und gewechselt. Welches Setting den Test der Zeit überstanden hat, mehr dazu hier.

*midokoro 見所: sehenswerte Höhepunkte, Blickfänge

Hinweis: Bildmaterial für den Artikel wird folgen, wenn ich die ganzen Sachen im Einsatz in Japan ablichten kann. Spätestens Anfang Mai 2019.

Ryogenin, Subtemple of Daitokuji, Kyoto / BeOfJap, Best of Japan, Daitokuji, Japan, Kansai, Kioto, Kyoto, Ryogenin, Tempel, Temple, お寺, 京都, 仏教, 仏閣, 大徳寺, 日本, 日本一番, 関西, 龍源院
Innenraum mit Fusuma im Tempel Ryogenin, Daitokuji-Tempelkomplex

Die Herzstücke

Kamera: Canon EOS 80D

Das Herzstück des ganzen Medienschaffens von Jakyo ist die Spiegelreflexkamera 80D von Canon°. Bis 2016 kam noch der Vorgänger 60D zum Einsatz, mein treues Arbeitstier seit 2011 und mit dem ich richtig in die Welt der Japan-Fotografie eingestiegen bin. Allerdings ist es recht unbequem, ohne automatischen Focus Videos zu drehen, was dann einer der Hauptgründe war, 2017 auf die 80D aufzurüsten. Ironischerweise war ich mit der 80D noch nicht in Japan (leider!), aber dafür wurde mit ihr das Video “Reicha: japanischen Grüntee kalt zubereiten – gegen die Sommerhitze!” produziert.

Objektive

Wie heißt es so schön? Der Kamera-Body ist nur zweitrangig, die Objektive machen die Bildqualität! Und so ist auch Jakyo inzwischen im Besitz von zahlreichen Objektiven – der Sammeltrieb kommt ja auch noch hinzu. Welche sind das?

  • Daily Runner: Sigma 17-70 mm F2,8
    Das meistgenutzte Objektiv für Jakyo seit April 2012. Gute Brennweitenabdeckung und dazu noch etwas lichtstärker als der Durschschnitt.
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  • Festbrennweite: Sigma 50 mm F1,4
    Zwar sind 50 mm meistens zu nah für den typischen Tempelbesuch, aber wenn die Qualität erhaben sein muss, dann kommt diese Festbrennweite von Sigma zum Einsatz.
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  • Weitwinkel: Canon EF-S 10-18 mm F4,5
    Wer die wunderschönen Innenansichten in Tempeln auf Bild festhalten möchte, braucht ein Weitwinkelobjektiv. Dazu gibt es dieses Einsteigerobjektiv von Canon, das beim nächsten Japanaufenthalt das erste Mal zum Einsatz kommen wird. Hoffen wir nur, dass die Lichtstärke von gerade mal F4,5 nicht zum Problem wird!
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Audio: Zoom H5 Recorder

Für sämlichen Audiobedarf, der gewisse Qualitätsansprüche erfüllen muss*, kommt der H5-Recorder von Zoom° zum Einsatz. Der H5-Recorder hat den Vorteil, dass man nahezu alles einstellen und justieren kann, vielfältige Anschlüsse hat und obendrauf noch ein modulares System, um verschiedene hauseigene Mikrofone anzuschließen. Sehr flexibel also. Allerdings habe ich mir manchmal gewünscht, ich hätte mir das simplere VideoMic Pro+ von Rode° angeschafft, aber das ist lediglich Meckern auf hohen Niveau. Mit dem H5 kann man schlicht alles machen, auch wenn man beim Gebrauch dieses vielseitigen Geräts auf mehr Dinge achten muss – zum Beispiel, ob es schlicht und einfach angeschaltet ist!

*Das ist bei Videos über Kendo nur selten der Fall – Gebrüll ist Gebrüll ;-)

Rucksack: Everyday Backpack von Peak Design

Was habe ich nicht schon für Kamerataschen und -rucksäcke durchprobiert! Nach anfänglichen Billigprodukten bin ich lange Zeit den Rucksäcken bzw. Taschen von Lowepro° treu gewesen (speziell die Flipsides), die auch wirklich sehr gut sind. Allerdings sind das wirklich reine Kamerataschen und es wäre ja nicht schlecht, wenn man einen Rucksack für alles hätte, nicht wahr?

Aufmerksam wurde ich dann durch Kickstarter auf den Rucksack Everyday Backpack von Peak Design°, genauer gesagt in der Variante 30 Liter und Farbe Charcoal. Es passt alles Notwendige hinein und noch mehr. Es sind viele Kleinigkeiten, die den Rucksack besonders machen, auch wenn hier ebenfalls nicht alles 100 % perfekt ist, aber fast. Hauptgrund für die Anschaffung war der Mix zwischen normalen Rucksack und Sling-Bag – damit kann man den Rucksack nicht nur von oben zu öffnen, sondern auch von beiden Seiten. Und dass man den Rucksack wegen seinem flexiblen Innenleben schlicht für alles benutzen kann. Seinen ersten Praxiseinsatz durfte der Rucksack in Argentinien im Mai 2018 absolvieren, in Japan im April 2019. Und er hat überzeugt.

Insgesamt sind die Produkte von Peak Design recht kostspielig, aber dies spiegelt sich definitiv in der Qualität wieder – und man hat eine lebenslange Garantie (die man wiederum hoffentlich nicht so schnell brauchen wird).

Stativ: C5i Aluminium

Man sagt, dass nach den Objektiven ein Stativ zum wichtigsten Ausrüstungsgegenstand eines Fotografen gehört – zu Recht! Gerade in lichtschwachen Situationen ist ein Stativ für scharfe Aufnahmen absolut notwendig. Wichtige Kriterien für den Reiseeinsatz sind ein leichtes Gewicht, Kompaktheit und trotzdem Vielseitigkeit. Alles hat das C5i aus Aluminium° erfüllt mit weiteren persönlichen Vorlieben, wie Dreh- statt Klappverschluss und die Möglichkeit, das Stativ auch als Einbeinstativ zu nutzen.

Das C5i wird man unter verschiedenen Branding finden, z. B. von Rollei oder Fotopro – es handelt sich dabei aber immer um dasselbe Modell in unterschiedlichen Farben.

Weitere Accessoires

Umhängegurt Slide von Peak Design

Lange Zeit waren mir Umhängegurte zuwider, daher habe ich lange den unten erwähnten Capture Clip verwendet. Als ich dann aber dem Slide von Peak Design° (Schultergurt) eine Chance gegeben habe… – selten war ich schneller von etwas überzeugt, es hat einfach gepasst. Die hohe Verarbeitungsqualität, vor allem aber die einhändige, sehr einfache Änderung der Länge überzeugt. Im angezogenen Zustand hängt die Kamera stabil am Körper ohne zu flattern und wenn man sie braucht, ist der Gurt schnell erweitert, um all die schönen Momente in Japan einzufangen.

Capture Clip von Peak Design

Zwar ist der Umhängegurt Slide zur Haupthalterung geworden, aber es ergänzt sich nach wie vor sehr gut mit dem Capture Clip von Peak Design°. Gerade wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist sorgt es für ein noch besseres Gefühl, wenn die Kamera sicher und stabil im Capture Clip haftet. Unbedingt notwendig ist das zwar nicht, aber wie gesagt eine gute Ergänzung und in bestimmten Situationen ein klein wenig hilfreicher. Wer den Capture Clip allerdings am Gürtel befestigen möchte, sollte unbedingt das Pro Pad° verwenden, da der Clip den Gürtel wegen des Drucks beschädigen kann.

Gelenkarm von Tarion

Im mobilen Gebrauch kommt meistens das Shotgun-Mikrofon des Zoom H5 Recorders zum Einsatz, welches doch eine ordentliche Länge hat. So lang, dass es bei direkter Befestigung auf den Blitzschuh in das Blickfeld des Objektivs hineinragen kann, vor allem mit Windschutz. Daher ist ein wenig Abstand und Spielraum notwendig und dafür kommt der Gelenkarm von Tarion° zum Einsatz, der das Ganze stabil und flexibel ermöglicht.

USB-Ladestation für Kamera-Akkus

Überaus praktisch finde ich diese Ladestation von RAVPower°, mit der man seine Akkus via USB-Kabel aufladen kann. Das Aufladen mag dann vielleicht etwas langsamer sein (was über Nacht eh egal ist), aber dafür ist die Ladestation sehr leich und kompakt und im Notfall kann man seine Akkus sogar unterwegs mit einer Powerbank laden, falls man doch noch ein Stückchen mehr Saft braucht. Das noch zwei Akkus inklusive sind versüßt das Ganze. Zusammen mit dem mitgelieferten Original-Akku dürfte dann bei insgesamt drei Akkus nur selten der Strom ausgehen.

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