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Reise nach Nagoya Februar 2012: Übersicht

2015-09-20T18:08:56+00:00 20. September 2015|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname, Zusammenfassungen|Tags: , , , , |

Alle Artikel von der Reise nach Nagoya und Umgebung vom Februar 2012.

Nagoya ist die viertgrößte Stadt nach Japans und ist neben seiner bedeutenden Industrie auch die Heimat von mehreren Kulturstätten. Zwei der sechs alten Keramikstätten lassen sich hier ebenso finden wie der berühmte Schrein Atsuta, in dem das Schwert und Throninsignie Kusanagi aufbewahrt sein soll und natürlich das Schloss von Nagoya.

Nagoya, Spezialitäten und das Apa Hotel Nagoya Sakae (19.02.2012)

Die Töpferstadt Tokoname (20.02.2012)

Der Schrein Atsuta (20.02.2012)

Seto und der Tellerwahnsinn (21.02.2010)

Das Schloss von Nagoya und Rückkehr nach Kyoto (22.02.2012)

Kategorie: Reise nach Nagoya Februar 2012

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nordkyushu Tag 6, Teil 1: Das Schloss von Kumamoto (02.04.)

2017-02-12T16:35:02+00:00 19. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Nachdem wir am Morgen aus dem Hotel ausgecheckt und unsere Koffer am Bahnhof verstaut haben, ging es mit der Straßenbahn (Straßenbahn! Pluspunkt!) zum Schloss von Kumamoto (熊本城).

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Hier war die Blütenschau (Hanami 花見) schon in vollen Gange und gerade entlang an Flussufern kann man die Schönheit von Kirschblüten hervorragend bewundern.

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Die Uferpromenade war entsprechend gut gefüllt und es gab auch kleinere Imbissstände. (Chicken!)

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Das nicht gerade kleine Schloss konnte man dann auch ab und zu durch die Bäume erspähen.

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Pflichtbesuch bei Kato Kiyomasa, dem bekanntesten Schlossherren, der das Schloss erheblich erweiterte…

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Im Schloss selber stand man dann auch relativ schnell vor dem vermutlich bekanntesten Fotomotiv.

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Das Schloss macht aber auch sonst ordentlich was her und man sollte es auf jeden Fall als Pflichtpunkt auf einer Reise nach Kumamoto betrachten.

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Im Inneren durfte man leider keine Fotos machen. Dafür war ein frisches Brautpaar mit Fotograf unterwegs. Die Chance lässt man sich natürlich nicht entgehen!

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Im linken Schlossturm ganz oben durfte man dann endlich wieder die Kamera aktiv werden lassen und der Ausblick war auch wirklich super.

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Die folgenden zwei Bilder kann man als relativ einzigartig bezeichnen, da man dafür eine gewisse Größe und entsprechende Armlänge benötigte. Und Selbstbewußtsein, die Kamera nicht fallen zu lassen! Das Umhängeband hat diese Sorge aber einigermaßen wegfallen lassen. Das Motiv liegt hinter einer der Ecken, die jeweils durch einen dicken Balken gestützt werden und an jeder Seite noch durch etwas dünnere Balken – und genau an diesen dünneren Balken war es schwer, vorbeizukommen.

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Im zweiten, rechten Schlossturm, der etwas tiefer lag, war die Aussicht weniger hervorragend. Dieser Turm war auch eine relativ neue Rekonstruktion und daher nicht sonderlich spektakulär – wurde aber trotzdem von einer netten, jungen Damen bewacht. Dank dieser wurden wir auch das plötzlich auftretende Chaos im Schlosshof aufmerksam.

Verdammt! Kumamon höchstpersönlich, das Maskottchen von Kumamoto, hat sich unter die unwürdigen Besucher gemischt! Noch dazu mit dem Maskottchen des Schlosses selber, Higomaru! „Ein Charakter, der nur sehr selten auftritt!“, so die junge Wachdame.

Und was für ein Spektakel das war! Tumultartige Szenen unter den sonst so zurückhaltenden Japanern! Kinder außer Rand und Band!

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Kumamon hat sich so viele kleine Kinder abgegriffen, da wäre sogar Pedobär grün vor Neid geworden!

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Aber aber, was erzähle und zeige ich hier schon? Ein Video sagt viel mehr aus!

Video: Auftritt von Kumamon im Schloss von Kumamoto

Dieses Video auf Youtube anschauen

Weiter im Schloss: der Honmaru Goten Palast

Im Jahre 1877 zerstört, wurde der Honmaru Goten (本丸御殿) Palast bzw. die Ohiroma (お広間) Haupthalle über mehrere Jahre hinweg neu konstruiert und 2008 fertig gestellt. Zum Glück war das Fotografieren wieder erlaubt, denn so eine große Halle kann ordentlich Eindruck machen – auf seinem Höhepunkt hatte der Komplex ganze 1570 Tatamimatten ausgelegt!

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Danach ging es zum nahe gelegenen Suigenji-Park, aber mehr dazu im nächsten und letzten Artikel der Reise nach Kyushu.

Alle Bilder

Alle Bilder vom Schloss von Kumamoto auf Flickr

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Nordkyushu Tag 2, Teil 2: Shimabara, dessen Schloss und die Karpfenstraße (29.03.)

2017-02-12T16:35:03+00:00 6. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , |

Vom Berg Unzen kamen wir nach etwas weniger als eine Stunde in Shimabara (島原) an, und der Hauptbahnhof dort war schon ein gutes Bild wert.

Shimabara

Das Schloss war nicht weit entfernt und unterwegs wurde es deutlich, dass auf Kyushu die Kirschblüten schon in voller Blüte standen.

Shimabara Schloss

Welche mit dem Schloss im Hintergrund natürlich besser aussehen.

Shimabara Schloss
Shimabara Schloss

Das Schloss selber ist jetzt nicht zu spektakulär. Im Prinzip eine Burgmauer, der eine oder andere Eckturm und innerhalb der Burgmauern selber ein großes Gebäude.

Shimabara Schloss
Shimabara Schloss

An dessen Eingang stehen schon zwei Rüstungen bereit…

Shimabara Schloss

…mit denen man prima kleine Kinder ärgern kann, denen man diese überstreift um dann Erinnerungsfotos zu schießen.

Shimabara Schloss

Im Hauptgebäude ist über die einzelnen Stockwerke verteilt ein Museum, in dem man allerdings nicht fotografieren darf. Die Ausstellung war aber sehr interessant, das Hauptthema war natürlich die Christenverfolgung vom 16. Jahrhundert. Oben angekommen durfte man dann noch eine beachtliche Aussicht genießen.

Shimabara Schloss
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Die Karpfenstraße

Nach der Besichtigung des Schlosses hatten wir zur Auswahl, entweder das alte Viertel der Samurai zu besuchen oder die Karpfenstraße. Karpfenstraße! Zu meiner Verteidigung: ein Samuraiviertel habe ich schon in Kanazawa besichtigt.

Die Karpfenstraße (鯉を泳ぐ町) ist eine kleine Straße mit kleinen Bachläufen, in denen die Anwohner selber Koi (Karpfen) schwimmen lassen.

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Ein paar öffentliche Häuser zum Ausruhen und Begehen gibt es auch.

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Teehaus Hayamegawa

Erschöpft von der doch beachtlichen Distanz, die wir zurückgelegt haben, suchten wir noch ein Teehaus auf, das Teehaus Hayamegawa (速魚川). Dort genoßen wir erstmal einen Matcha mit Süßigkeit…

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…während wir die putzigen Schildkröten im kleinen Teich des Innenhofes beobachteten.

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Dabei ist auch eines meiner Lieblingsbilder der Reise entstanden, welches ich „Die Spuren der Schildkröte“ nenne.

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Anschließend ging es zurück zum Bahnhof von Shimabara und von dort aus zurück nach Nagasaki.

Alle Bilder

Alle Bilder von Shimabara auf Flickr

Alle Bilder vom Shimabara Schloss auf Flickr

Alle Bilder von der Karpfenstraße auf Flickr

Alle Bilder vom Teehaus Hayamegawa auf Flickr

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Reise nach Nagoya, Tag 4: Das Schloss von Nagoya und Rückkehr nach Kyoto (22.02.2012)

2016-10-13T22:59:27+00:00 26. Februar 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname|Tags: |Regionen: , , , |

Nicht ganz so früh ging es am Mittwoch, dem 22. Februar aus dem Bett, unserem letzten Tag in Nagoya, bevor es mit dem Schnellbus wieder zurück nach Kyoto ging.

Mit der Bahnlinie Meijô (名城線) ging es von der Station Sakae (栄駅) bis zur Station Meijôkôen (名城公園駅), was sich aber als Fehler herausgestellt hat. Am schnellsten erreicht man den Eingang, wenn man die Bahnstation davor aussteigt, nämlich Shiyakusho (市役所駅).

Nachdem man den Eingang passiert hat, wurde man noch vor dem Schlosspark zur Kasse gebeten: 500 Yen Eintritt. Damit kann man sich alles anschauen, sowohl den Park als auch das Innere des Schlosses. Aus Zeit- und Gepäckgründen konnten wir aber leider nur den Park anschauen, aber auch das lohnt sich schon. Das Schloss von Nagoya ist wirklich sehr schön!

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Tagesausflug nach Himeji

2015-03-20T14:50:46+00:00 14. September 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , |

Auf Einladung einer japanischen Freundin haben wir (insgesamt fünf deutsche Kartoffeln – wovon eine nach dem Besuch des Engyoji nachgekommen ist –  und ich) uns am 04. September aufgemacht, mit dem JR Special Rapid Service von Kyoto nach Himeji zu fahren. Die erste Überraschung hat uns schon am Himeji Bahnhof erwartet: Unsere jap. Freundin hat ihren Vater mitgebracht und dieser sein großes Auto, womit er uns  zunächst zum Engyoji (Tempel) gefahren hat.

Der Engyoji liegt auf einem Berg und ist nur per Seilbahn zu erreichen. Oben angekommen haben wir festgestellt, dass das Tempelgelände ein ziemlich großes Areal umfasst mit mehreren Tempelanlagen. Im Haupttempel des Engyoji wurden auch Teile des Films „Der letzte Samurai“ mit Tom Cruise gedreht – den Ort haben wir natürlich auch besucht. Insgesamt Prädikat besonders besuchenswert, auch wenn es etwas abseits liegt.

Anschließend haben die Nachzüglerin vom Bahnhof abgeholt und sind zum Haupttagespunkt gefahren, dem Schloss von Himeji (Weltkulturerbe). Das Schlossgebäude, bzw. das Hauptgebäude ist nicht sonderlich platzeinnehmend, aber dafür umso höher. Prädikat noch besuchenswerter.

Zum Abschluss des Tages hat uns die Familie unserer jap. Freundin noch zu sich nach Hause eingeladen, wo wir ein köstliches Okonomyaki und Teriyaki bekommen haben. Und natürlich Bier. Viel Bier. Da wir zudem auch noch zu sämtlichen Ausflügen eingeladen wurden, muss ein Gegengeschenk her: Deutsche Schokolade und ein Dresdner Stollen.

Und nun die Bilder:

Zu den Himeji-Bildern

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Der Reise letztes Update – Kanazawa

2015-03-20T14:50:47+00:00 14. August 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , |

Gestern sind wir um halb 8 morgens in Kanazawa angekommen und die Check In Zeit unseres Gasthauses Pongyi war – wie in Japan ueblich – etwa um 15 Uhr. Als erfahrende Nachtbusbenutzer haben wir dann einfach schnell das Gepaeck im Gasthaus abgelegt, den naechsten oeffentlichen Park gesucht und bis 15 gepennt, danach eingecheckt und essen gegangen. Leider war das Wetter gestern recht regnerisch, daher haben wir den Abend im Gasthaus verbracht.

Das Gasthaus Pongyi sieht von aussen sehr ulkig aus, vor allem sehr klein. Wenn man aber das japanische Zimmer gemietet hat, was fuer zwei Personen insgesamt 6000 Yen kostet, ist das kein Problem. Das japanische Zimmer ist relativ gross und dafuer ziemlich guenstig.

Heute hat dann endlich durchgehend die Sonne geschienen, daher konnten wir alles anschauen was wir wollten. Unter anderem das Kanazawa-Schloss, den Enrokukouen – welcher zu den drei perfekten Gaerten zaehlt, aber deutlich kleiner als gedacht ist-, das alte Samuraiviertel Nagamachi und den Oyama-Schrein. Alles war insgesamt recht schoen, Bilder folgen.

Kanazawa an sich ist ziemlich ruhig, aber dennoch eine Grossstadt, wenn auch natuerlich nicht mit Kyoto oder gar Tokyo zu vergleichen. Durch die engen Gassen zu gehen ist sehr angenehm hier und man findet sich leicht zurecht. Auf jeden Fall ist Kanazawa eine Stadt die man empfehlen kann.

Morgen bummeln wir mit dem Zug dann wieder nach Kyoto zurueck (Reisezeit etwa fuenf Stunden), am 16. findet dann das Daimonji-Fest in Kyoto statt (an dem die grossen Zeichen auf den Bergen um Kyoto herum entzuendet werden) und vom 17. bis zum 20. August findet dann das fuer mich heissersehnte Kendo-Trainingslager mit dem Kendozirkel der Doshisha-Universitaet statt. Danach sollte ich dann wieder oefters erreichbar sein ;)

Artikel am 24.06.2011 aktualisiert.

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Zwischenbericht Nr. 2

2016-11-01T17:33:43+00:00 13. April 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , , |Regionen: , , , |

Da ich einfach grad zu sehr wenig komme, einfach mal Links zu Bildern und Videos:

– Besuch des Shimogamo-Schreins: Bilder

– Videos von einem Hanami (05.04.2009, Maruyama-Park): Nr. 1Nr. 2Nr. 3

– Videos von einer Musikaufführung am Nijo-Schloss (12.04.2009): Video

– Viele Sakura-Bilder: Bilder

Ach ja, die warmen Temperaturen haben Einzug erhalten. Seit knapp über einer Woche nun konstant über 23°, zumindest tagsüber. Abends kühlt es zwar ab, bleibt aber immer noch warm.

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