Wenn man in Kyoto befindet, ist Nara (奈良) immer eine Reise wert. Nicht nur wegen seine Geschichte und den historischen Gebäuden, und dem diesjährigen 1300 jährigen Jubiläum, sondern auch wegen seiner frei rumlaufenden Rehe. Ich hatte schon darüber berichtet.

Vor dem Todaiji (東大寺) kann man immer wieder bestens beobachten, dass was für uns der weiße Hai ist, für Japaner (meistens weiblich) wohl das Reh ist. So sieht man immer wieder kreischende Schülerin auf der Flucht vor zu vielen Rehen. Man kann dort überall Futter für die Rehe kaufen (鹿せんべい) und da die Rehe richtig darauf abfahren, ist das meistens auch die eigene Schuld. Die Rehe können zwar beißen und ordentlich boxen, aber die Panireaktionen rechtfertigt das noch lange nicht. Nur die alten Böcke können ziemlich unwirsch und aufdringlich sein (ich könnte gerade genauso gut von alten Japanern reden, tehehehehehe…).

Panik!

Die fipsigen Rehlaute:

Ach ja, dank dem Jubiläum hat Nara derzeit auch ein besonderes Maskottchen:

Sentokun!

Über die Ästhetik kann man streiten…

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten