Zur Einleitung

Was die Bauweise angeht, soll der Sommer das Grundprinzip vorgeben. Im Winter kann man überall wohnen. Aber bei großer Hitze in einem schlechten Haus zu leben ist unerträglich

[1].

Stehendes Gewässer verbreitet kein kühlendes Gefühl.  Seichtes, fließendes Gewässer kühlt das Gemüt bei weitem mehr. Wenn man die kleinen Dinge betrachtet, dann wirken Häuser mit Schiebetüren heller als Häuser mit Fenster. Ist die Decke zu hoch, wirkt der Raum im Winter kühl und trotz Licht bleibt der Raum eher dunkel.

Unter den Leuten ist man sich einig: „Was den Hausbau betrifft: errichtet man  ein Zimmer ohne Zweck, ist dieses Zimmer trotzdem interessant, denn man weiß nie, wofür man dieses Zimmer später dann brauchen wird.[2]

Fußnoten

  1. Im Winter kann man sich noch eine weitere Jacke anziehen. Aber im Sommer im japanischen 11. Jahrhundert ohne Klimaanlage?
  2. Ein Zimmer ohne vorher festgelegten Zweck kann man mal Gästezimmer, mal als Karaokezimmer etc benutzen.

原文

家の作りやうは、夏をむねとすべし。冬は、いかなる所にも住まる。暑き比わろき住居は、堪へ難き事なり。

深き水は、涼しげなし。浅くて流れたる、遥かに涼し。細かなる物を見るに、遣戸は、蔀の間よりも明し。天井の高きは、冬寒く、燈暗し。造作は、用なき所を作りたる、見るも面白く、万の用にも立ちてよしとぞ、人の定め合ひ侍りし。

現代語訳

住まいの建築は、夏を考えて造りなさい。冬は、住もうと思えばどこにでも住める。猛暑の欠陥住宅は我慢ならない。

庭に深い川を流すのは、涼しそうではない。浅く流れているほうが、遥かに涼しく感じる。小さい物を鑑賞する時は、吊すと影ができる窓よりも引き戸の方が明るくて良い。部屋の天井を高くすると冬は寒く照明も暗くなる。「新築の際には、必要ない箇所を造っておけば、目の保養になるし、いざという時に役に立つ事があるかも知れない」と、ある建築士が言っていた。

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten