Auf Einladung einer japanischen Freundin haben wir (insgesamt fünf deutsche Kartoffeln – wovon eine nach dem Besuch des Engyoji nachgekommen ist –  und ich) uns am 04. September aufgemacht, mit dem JR Special Rapid Service von Kyoto nach Himeji zu fahren. Die erste Überraschung hat uns schon am Himeji Bahnhof erwartet: Unsere jap. Freundin hat ihren Vater mitgebracht und dieser sein großes Auto, womit er uns  zunächst zum Engyoji (Tempel) gefahren hat.

Der Engyoji liegt auf einem Berg und ist nur per Seilbahn zu erreichen. Oben angekommen haben wir festgestellt, dass das Tempelgelände ein ziemlich großes Areal umfasst mit mehreren Tempelanlagen. Im Haupttempel des Engyoji wurden auch Teile des Films „Der letzte Samurai“ mit Tom Cruise gedreht – den Ort haben wir natürlich auch besucht. Insgesamt Prädikat besonders besuchenswert, auch wenn es etwas abseits liegt.

Anschließend haben die Nachzüglerin vom Bahnhof abgeholt und sind zum Haupttagespunkt gefahren, dem Schloss von Himeji (Weltkulturerbe). Das Schlossgebäude, bzw. das Hauptgebäude ist nicht sonderlich platzeinnehmend, aber dafür umso höher. Prädikat noch besuchenswerter.

Zum Abschluss des Tages hat uns die Familie unserer jap. Freundin noch zu sich nach Hause eingeladen, wo wir ein köstliches Okonomyaki und Teriyaki bekommen haben. Und natürlich Bier. Viel Bier. Da wir zudem auch noch zu sämtlichen Ausflügen eingeladen wurden, muss ein Gegengeschenk her: Deutsche Schokolade und ein Dresdner Stollen.

Und nun die Bilder:

Zu den Himeji-Bildern

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten