Kendo Dojo: Kenrenkai (Doshisha Universität)

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Kendo Dojo: Kenrenkai (Doshisha Universität)

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:35+00:00 Veröffentlicht: 21. Januar 2012|Thema: Budo Kampfkunst, Kendo|Tags: , , |Regionen: , , , |2 Comments

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Kenrenkai (剣練会) ist ein Kendozirkel an der japanischen Doshisha Universität. Wie alle Zirkel ist der Kenrenkai ein privater Verein und darf daher die Doshisha auf Turnieren nicht offiziell vertreten. Im Gegensatz zum Kendobu (offizielle Vertretung) ist das Training dafür aber auch nicht täglich und nicht so intensiv.

Wer nicht jeden Tag Zeit oder Lust hat, Kendo zu machen, ist hier relativ gut aufgehoben – bedingt auch als Anfänger. Wie im Kendobu wird hier nur angesagt und kaum erklärt, aber Anfänger (auch ohne Rüstung) werden akzeptiert. Es kann aber vorkommen, dass man als Anfänger ohne Rüstungen stehen gelassen wird und oft nur wird nur nach dem späteren Ji-Geiko korrigiert wird. Es ist also definitiv von Vorteil, schon eine gewisse Trainingserfahrung zu haben, um zu wissen, was man beim Kihon machen soll.

Das Training sieht wie folgt aus:

  • Aufwärmen und Suburi
  • Laufübungen, Fußarbeit
  • Kirikaeshi
  • Kihon
  • Pause
  • Ji-Geiko
  • Ende

Trainingszeiten

Für Austauschstudenten ist es etwas ungünstig, dass das Training zweimal in Kyotanabe und nur einmal auf dem Shinmachi Campus stattfindet. Für die Fahrt nach Kyotanabe sollte man den Shuttlebus der Doshisha in Betracht ziehen, mit der Bahn kann es sehr schnell teuer werden.

Webseite

Zielgruppe

Im Kenrenkai können alle (Austausch-)Studenten der Doshisha Universität trainieren. Normalerweise wird man freundlich aufgenommen und dafür sollte man sich dann im Training anstrengen. An den zahlreichen Freizeitaktivitäten (Trainingscamp, Essen und Trinken gehen, Bowling etc.) kann man auch problemlos teilnehmen.

Andere Kendogruppe an der Doshisha: Kendobu (Club)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten
Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:35+00:00 Veröffentlicht: 21. Januar 2012|Thema: Budo Kampfkunst, Kendo|Tags: , , |Regionen: , , , |2 Comments

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2 Kommentare

  1. Joachim 23. Januar 2012 um 05:00 Uhr Uhr- Antworten

    Das hört sich ja nur halb so schlimm an wie ich es mir vorgestellt hab, danke für die Infos. Ich hoffe trotzdem mich dort nicht zu blamieren, da ich in den letzten Wochen aus verschiedensten Gründen nie zum Training gehen konnte (was mich selber total ärgert). Ist es auch möglich z.b. einmal zuzuschauen um zu gucken, was einem so im Kihon etc erwartet?

    solong

    • Satori Nihon - Chr. Kaden 29. Januar 2012 um 07:09 Uhr Uhr

      Richtig hart ist nur das Training mit den Sensei oder im Kendobu. Von der Intensität und dem Ablauf ist Kenrenkai ähnlich wie Kendo Tübingen – wenig Smalltalk, viel Übungen. Im Kenrenkai wird nur sehr viel mehr Jigeiko gemacht, was wir in Tübingen ja kaum machen.

      Das erste Mal zuschauen ist normal und würde ich auch empfehlen, da man am Anfang den Trainingsleiter nur extrem schwer versteht. Einmal zuschauen erleichtert die Sache sehr.

      Lass uns nochmal genauer darüber reden wenn du hier in Japan bist, da ich vermutlich jetzt eher in die Stadtdojos gehen werde, die vom Alter her auch eher zu dir passen würden anstelle den Kiddies vom Kenrenkai ;-)
      Warum du halt unbedingt aber auch in den Kenrenkai gehen solltest ist die Erfahrung, speziell wegen dem Freizeitleben mit den Mitgliedern.

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