Yogen-in 養源院 und Chishaku-in 智積院 10.09.

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Yogen-in 養源院

Der Yogenin liegt direkt an der Ostseite vom Sanjusangendo und  besteht eigentlich nur aus einem Gebäude. Die Sehenswürdigkeit des Yogenin besteht aus Bildern, die an die Wände gezeichnet wurden und diese sind gar nicht mal so langweilig. Neben einem göttlichen Hund (oder wie man das nennen kann) bleiben vor allem die zwei extrem grimmig dreinschauenden Elefanten im Gedächtnis haften. Interessant sind auch noch ein paar Hintergrundinformationen – zum Beispiel bemerkt man vielleicht, dass der Boden ziemlich laute Geräusche macht, was eine Abwehr gegen Ninjas darstellt. Oder dass die benutzten Farben der Bilder teilweise in mit Blut vermischt waren, da man dies während den kriegerischen Zeiten nicht immer säuberlich trennen konnte (wobei ich mich hier nochmal erkundigen muss).

Die Führung durch das Gebäude besteht darin, dass man in den jeweiligen Raum geleitet wird und ein uraltes Abspielgerät eingeschaltet wird, aus dem dann die Informationen ratern. Da alles aber auf japanisch war, kann ich den Yogenin nur bedingt ohne gute Sprachkenntnisse empfehlen. Schön ist aber, dass man mit dem Eintritt eine Postkarte mit dem himmlischen Hund bekommen.

Fotos machen war leider nicht erlaubt und heimlich auch nicht möglich, daher nur wenige Bilder vom Außenbereich:

Chishaku-in 智積院

Wesentlich interessanter war dann der Chishakuin – es gab einfach mehr zu sehen. Zuerst ging es in ein Gebäude mit Zeichnungen an Schiebetüren, die von einem berühmten Maler und dessen Sohn gemalt worden sind. Anschließend konnte man noch in einen weiteren Tempelbereich, in dem man den Garten, einen kleinen Steingarten und im (wirklich großen) Gebäude weitere Zeichnungen an den Schiebetüren bewundern konnte.

Siehe auch Panorama-Bilder!

Der Garten an sich war wirklich schön, ich habe auch nichts gegen trübes Gewässer – aber zumindest bei mir hört es mit der Ästhetik auf, wenn sich auf dem Wasser ein schmieriger Film befindet. Trotzdem konnte man den Garten sehr gut genießen.

Ein Video ist dabei auch entstanden, auch wenn der Hauptdarsteller (mal wieder) eine Schildkröte ist. Den Garten sieht man in den letzten 30 Sekunden.

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