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Nashinoki-Schrein am Kaiserpalast von Kyoto

Aktualisiert: 25. September 2017| 2017-09-25T14:57:32+00:00 Veröffentlicht: 29. April 2015|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Der Nashinoki-Schrein ist ein kleinerer Schrein an der Ostseite des Parkgeländes Gyoen, auf dem sich auch der ehemalige Kaiserpalast Gosho befindet. Nashinoki ist der Schrein, den ich in meiner bisherigen Zeit in Japan am meisten frequentiert habe, phasenweise sogar täglich. Dadurch sind mir auch die zahlreichen Veränderungen am Schrein seit 2010 aufgefallen – mal kleinere, mal größere – mal zum besseren, mal zum schlechteren. Am Nashinoki-Schrein befindet sich zudem der letzte der drei berühmten Brunnen von Kyoto, der Somei-Brunnen.

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Uchimizu – den Boden mit Wasser besprengen

Aktualisiert: 19. Juni 2017| 2017-06-19T19:00:17+00:00 Veröffentlicht: 17. Juli 2014|Thema: Traditionen|Tags: |Regionen: , , , |

Schüttet in Deutschland jemand Wasser auf die Straße, handelt es sich meist um Schmutzwasser mit Ziel Kanalisation. In Japan aber hat der dort Uchimizu (打ち水) genannte Brauch aus der Edo-Zeit eine ganz andere Bedeutung mit sowohl praktischen Nutzen als auch ästethischen Wert.

uchimizu

Sehr effektives Uchimizu
(c) Chieko Uemura, Flickr

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Nashinoki Schrein, Bilder (01.10.2011)

Aktualisiert: 30. März 2017| 2017-03-30T16:52:29+00:00 Veröffentlicht: 1. Oktober 2011|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Über den Nashinoki-Schrein habe ich schon hier und dort geschrieben. Nun ein paar aktuelle Bilder von einem meiner persönlichen Lieblingsschreinen (mjummy, Wasser), der dieses Jahr renoviert wurde:

Nashinoki Shrine in Kyoto, 2011
Nashinoki Shrine in Kyoto, 2011
Nashinoki Shrine in Kyoto, 2011

Der Wasserhahn vom berühmten Brunnen Somei

Nashinoki Shrine in Kyoto, 2011

Alle Bilder

Alle Bilder vom Schrein Nashinoki auf Flickr

Nashinoki Schrein 梨木神社 13. August 2010

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:41+00:00 Veröffentlicht: 14. August 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Im Nashinoki-Schrein auf dem Gelände des ehemaliges Kaiserpalasts (御所) wurden zwei wichtige Verfechter der Meiji-Restauration eingeschreint: Sanjo Sanetsumo (三條實萬) und sein Sohn Sanetomi (三條實美). Sanetomi war einer der Anführer der Sonnô jôi (尊王攘夷) Bewegung („Verehrt den Kaiser, vertreibt die Barbaren“).

Abgesehen von diesem geschichtlichen Aspekt ist Nashinoki noch für etwas berühmt: Der Somei-Brunnen (染井) ist einer der drei berühmten Brunnen mit exzellenten Wasser in Kyoto (京都三名水) – leider auch der letzte Verbliebene. Die anderen zwei Brunnen waren Samegai (醒ヶ井) und Agatai (県井). Daher sieht man am Somei-Brunnen regelmäßig Menschen, die sich Wasser in Flaschen abfüllen (mich eingeschlossen) und diverse Teemeister haben das Wasser von dort bevorzugt.

Webseite Nashinoki

Alle Bilder Nashinoki Schrein 2010

Alle Bilder vom Nashinoki Schrein 2010 auf Flickr

PS: Was haben Japaner nur mit der Zahl „Drei“? Was es nicht alles gibt – die drei berühmten Brunnen Kyotos; die drei berühmten Feste Kyotos; die drei berühmten Naturaussichten Japans; die drei berühmten Nachtansichten Japans; die drei perfekten Gärten Japans…
Ich habe noch nie „Die fünf …“ oder „Die zwei…“ etc. gehört.

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Reisefrühstück und Heiliges Wasser

Aktualisiert: 9. Februar 2017| 2017-02-09T18:45:38+00:00 Veröffentlicht: 10. August 2010|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , , |Regionen: , , , , , |

Ich muss das einfach noch präsentieren: mein Gewinnerfrühstück auf Reisen in Japan!

Zweifach Onigiri, eines mit Omreis (Reis überzogen mit ungerührten Rührei :P ) und eines mit Sesam, dazu Iemon-Tee. Lecker, gesund, günstig.

Letztes Jahr habe ich von meiner Teelehrerin den Tipp bekommen, dass es am Nashinoki-Schrein (梨木神社) im Gosho (御所, ehemaliger Kaiserpalast mitten in Kyoto) besonders leckeres Wasser gibt. Für guten Tee braucht man nunmal das beste Wasser, daher musste ich es jetzt einfach mal ausprobieren – und siehe da, ich war wirklich nicht der Einzigste, der an das kostbare Wasser wollte. Eingereiht, gewartet, abgezapft. Der Herr im Anzug hat sich übrigens gleich sechs Flaschen abgezapft. Ich glaube, ich werde nun öfters herkommen, Trinkwasserkosten einsparen (natürlich werde ich jedes Mal eine Kleinigkeit spenden).

Und ja, wirklich, der Tee mit diesem Wasser war wirklich atemberaubend.

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