Matchaschale

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Ikai: Keramiken und Töpfereien in der Gojo-Straße, Kyoto

2016-11-01T17:33:33+00:00 7. Juni 2012|Thema: Handwerk|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Wer nach Keramik in Kyoto sucht, wird vor allem im östlich des Kamogawa-Flusses verlaufenen Teil der Gojo-Straße fündig. Hier findet man die große Keramikmeile von Kyoto, die für die früher (aber auch heute noch) Keramikgattung Kiyomizuyaki((Kiyomizuyaki: 清水焼)) bekannt ist – weiße Keramiken mit blauer Bemalung. Einer der älteren Läden dort ist das Atelier Ikai((Ikai: いかい壺屋工房 ikai tsuboya kōbō)), in dem meist eine ältere Frau nicht nur allgemein Keramik verkauft, sondern auch von ihrem Sohn, der, „wenn er eine gute Matcha-Schale gemacht hat, diese auch für 2000 Euro verkaufen kann.“ Nach der Aussage kann man dann doch froh sein, dass nur wenige Matcha-Schalen im Ikai über 100 Euro gehen.

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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Reise nach Nagoya, Tag 2, Teil 1: Die Töpferstadt Tokoname (20.02.2012)

2016-10-13T22:59:27+00:00 24. Februar 2012|Thema: Video, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , , |Regionen: , , |

Die Reise zur Töpferstadt Tokoname!

Am Montag, dem 20. Februar, ging es früh morgens aus dem Bett und nach einem guten Frühstück im Hotel ging es auf Richtung Tokoname im Süden von Nagoya. Von der Bahnstation Sakae (栄) ging es zunächst zur Station Kanayama (金山駅), wo wir in die Meitetsu-Bahnlinie (名鉄線) Richtung Chugokusaikûkô (部国際空港行) eingestiegen sind. Nach etwa 40 Minuten sind wir am Bahnhof Tokoname (常滑駅) angekommen und ab ins Vergnügen!

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Meine erste Raku-Schale

2016-11-01T17:33:36+00:00 14. Dezember 2011|Thema: Japanischer Tee, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , |Regionen: , , , |

Ausgezogen war ich, um mir eine neue Matcha-Schale (Chawan 茶碗) zu kaufen. Wirklich, nur eine Chawan! Was ist daraus geworden? Zwei Teetassen, ein kleiner Untersetzer für Teebeutel und was ich gar nicht vorhatte: eine Raku-Chawan (楽焼茶碗 – Was ist denn Raku?). Und das ausgerechnet mal wieder bei meinem Lieblingstöpferladen, Tôtensei Kawasaki.

Diese Schönheit ist es geworden, Kostenpunkt 5000 Yen:

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Zunächst war ich etwas stutzig, da auf Boden der Chawan eine deutliche Einwölbung vorhanden ist. Der Besitzer erklärte, dass bei Matcha immer etwas vom grünen Schaum in der Chawan zurückbleibt. Dieser soll in diese Einwölbung fließen und für danach einen weiteren schönen Anblick bieten. War ich zunächst von dieser Einwölbung eher abgeschreckt, hat mich diese Erklärung regelrecht gezwungen, die Chawan zu kaufen!

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In eigenen Versuchen funktioniert das aber leider nicht sehr gut – aber ich geb mir auch Mühe, dass so gut wie nichts in der Chawan zurückbleibt.

Überrascht hat mich auch der sehr starke Rauchgeruch, der am Anfang in der Chawan zu riechen ist. Nach einem kurzen Blick in die weiten des Internets scheint das ein Charakteristikum von Raku zu sein. Der Geruch verschwindet aber mit der Zeit – sei es bei normalen Gebrauch oder heißes Wasser reinschütten mit ein paar Teeblättern und eine Weile ziehen lassen.

Siegel auf der Unterseite

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Struktur der Oberfläche

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Mit Matcha

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Und aus Spaß noch ein wenig künstlerischer:

Raku Raku
Raku Raku
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Tempel Rurikoin in Yase: Reise in den Norden von Kyoto, Teil 2

2017-02-25T18:45:41+00:00 2. Dezember 2011|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , |Regionen: , , , , |

Wenn es um bekannte Orte geht, wo man am besten die Herbstlaubfärbung in Kyoto bewundern kann, dauert es meist nicht lange, bis der Name Rurikoin fällt. Etwas nördlich von Kyoto im Gebiet Yase findet sich am Fuße des Berges Hieizan ein Ort, der den Herbst wie ein Gemälde aussehen lässt.
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