Ryôanji 竜安寺

Nachdem es letztes Jahr nicht geklappt (ich bin an der Bushaltestelle Ritsumeikanmae ausgestiegen und habe ihn nicht gefunden…), habe ich es nun endlich geschafft, mit den Tempel Ryôanji anzuschauen, der berühmt für seinen Steingarten ist. Mit dem 59er Bus ging es von Shijô-Keihanmae (四条京阪前) aus zur Bushaltestelle Ryôanjimae (leichter als gedacht). Mit 500 Yen hat man sich auch flugs den Zugang zu heiligen Boden erkauft.

Den Ryôanji kann man sich locker innerhalb einer Stunde anschauen, da er recht überschaubar ist. Ein Außenareal mit großen Teich und die Gebäudeanlage mit dem Steingarten. Dieser hat 15 Steine, von denen man aber nicht alle gleichzeitig sehen kann – außer man schaut aus der Vogelperspektive. Der Steingarten ist wirklich schön und hat eine angenehme Wirkung – wenn der Tempel an sich nicht so überlaufen mit Touristen wäre. Aber kann man eben nichts machen, den Ryôanji sollte man auf jeden Fall gesehen haben.

Tôjiin 等持院

Der Tôjiin liegt zu Fuß nur fünf Minuten vom Ryôanji entfernt. Er ist etwas kleiner, aber da er unbekannter ist, wird er kaum besucht – eine wahre Wohltat nach Ryôanji. Der Tôjiin hat einen sehr schönen Garten inklusive Teehaus, aufgrund der Ruhe kann man den Garten auch wirklich genießen. Kulturell bedeutender ist wohl das Gebäude namens Reikôden, in dem Tokugawa Ieyasu und alle 15 Ashikaga Shogune eingeschreint sind (Statuen). Diese durfte man zwar theoretisch nicht fotografieren, aber was solls…

Siehe auch Panoramabilder!

Und noch etwas zur Entspannung:

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten