Iwami Ginzan 石見銀山
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– Zwei Tage Izumo –

Nachdem die Koffer sicher in einem Schließfach verstaut waren, ging es direkt am Morgen der Ankunft (01. April) in das Gebiet von Iwami Ginzan (石見銀山), welches gleichzeitig ein Komplex aus verschiedenen Weltkulturerben wie den Silberminen und den Gräbern vom Gohyaku Rakanji Tempel ist.

Und als Ausländer kann man ganz besonders seine japanischen Mitreisenden ärgern, denn in der Präfektur Shimane scheint es gang und gebe zu sein, Ausländern bei öffentlichen Einrichtungen 50% Rabatt auf Eintrittspreise zu geben. Teilweise gibt es dann noch Studentenrabatt, und schon sind wir bei 200 Yen statt 600 Yen und jeder Menge böser und neidischer Blicke.

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Fahrt nach Iwami Ginzan

Die Fahrt von Izumo nach Iwami Ginzan ist schon eine kleine Reise für sich (etwa 1 1/2 Stunden).

Korrektur! Man fährt schon vom Hauptbahnhof aus, nicht von der Nebenstation Dentetsu Izumoshi! Mit dieser kommt man zum Großschrein von Izumo, aber nicht nach Iwami Ginzan!

Die Reise fängt zwar am Hauptbahnhof von Izumo an, aber man muss zu einer kleinen Nebenstation gehen, der Dentetsu Izumoshi (電鉄出雲市駅, Google Maps).

Zunächst geht es dann bis zur Bahnstation Odashi (大田市駅, Google Maps), von wo es dann mit dem Bus in das Gebiet der Silberminen weitergeht. Hier wird es etwas kompliziert, da die Sehenswürdigkeiten etwas verstreut liegen. Nicht ohne Grund ist daher der Fahrradverleih besonders beliebt, den man sofort vom Bus aus sehen sollte. Tipp: die Elektrofahrräder sind hier Gold wert.

Photosphere: Iwami Ginzan #1

Photosphere: Iwami Ginzan #2

Photosphere: Iwami Ginzan #3

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Silbermine Ryugenji

Die erste Station erreichten wir nach einer ordentlichen Radstrecke, die Silbermine Ryugenji (龍源寺). Davor gab es aber schon schöne Landschaften und andere Dinge zu bewundern.

Iwami Ginzan
Graveyard near the Iwami Ginzan silver mines

Auch die ersten Minenschächte waren zu entdecken.

Ryugenji, the silver mines of Iwami Ginzan
Ryugenji, the silver mines of Iwami Ginzan

Danach ging es ab in die Tiefen von Ryugenji.

Ryugenji, the silver mines of Iwami Ginzan
Ryugenji, the silver mines of Iwami Ginzan
Ryugenji, the silver mines of Iwami Ginzan

Photosphere: Innenleben Ryugenji

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Schrein Sahimeyama

Nach dem Ausgang kamen wir an einem heruntergekommenen, aber dennoch schönen Schrein vorbei, dem Sahimeyama Schrein (佐毘売山神社). Auffällig waren die geweihten Strohseile (shimenawa 注連縄), die verdächtig denen vom Großschrein von Izumo ähnlich sahen.

Sahimeyama Shrine, Iwami Ginzan
Sahimeyama Shrine, Iwami Ginzan
Sahimeyama Shrine, Iwami Ginzan
Sahimeyama Shrine, Iwami Ginzan

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Google Street View Sahimeyama


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Die Gräber vom Gohyaku Rakanji Tempel

Am Ende ging es noch zu den Gräbern des Tempels Gohyaku Rakanji (五百羅漢寺), die bis zurück ins 18. Jahrhundert reichen und auch die verstorbenen Bergleute beherbergen.

Gohyaku Rakanji, Iwami Ginzan
Gohyaku Rakanji, Iwami Ginzan
Gohyaku Rakanji, Iwami Ginzan

Photosphere: Gohyaku Rakanji Tempel

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Anschließend ging es zurück nach Izumo und dort direkt in den Onsen Ranpu.

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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten