Izumo 出雲
Ankunft, Super Hotel, Onsen Ranpu
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– Zwei Tage Izumo –

Nach drei Jahren der Verzögerungen oder „Verdammt, in zwei Wochen fliege ich ja schon wieder zurück!“ wurde nun endlich ein weiterer Meilenstein meiner Japanerfahrungen erreicht: Izumo!

Dort genossen wir das Hotel „Super Hotel“, aber vielmehr den direkt neben dem Hotel liegenden Onsen Ranpu.

Izumo Bahnhof

Ankunft

Von Kyoto aus ging es mit dem Nachtbus für etwa 5000 Yen Richtung Izumo. Wie immer, wenn man mit dem Nachtbus fährt, kamen wir relativ früh an, etwa um 6:30 Uhr. Da um diese Zeit man weder ins Hotel einchecken kann und alles bis auf Konbinis noch zu hat, sollte man sich jedes Mal wirklich überlegen, ob man mit dem Nachtbus fahren möchte. Wirklich empfehlenswert ist die Fahrt mit dem Nachtbus trotz diverser Bequemlichkeiten gegenüber der Bahn nur für Leute, die im Bus auch 100%ig schlafen können.

Ins Auge stach auch gleich der Bahnhof von Izumo, dessen Eingangsbereich sich die Form des Großschreins von Izumo abgeschaut hat.

Izumo Station

Super Hotel

Das Super Hotel Izumoeki Mae (スーパーホテル出雲駅前) liegt direkt am Bahnhof und die günstigsten Zimmer fangen ab 2500 Yen pro Person/Nacht inkl. Frühstück an. Unser Zimmer war wirklich sehr klein, aber bei einer Nacht machte das nicht viel aus. Die Dusche war angenehm groß, der Rest vom Badezimmer leider nicht. Pluspunkte konnte das Hotel aber noch mit seinem Frühstück sammeln: ein Buffet mit Karaage (frittiertes Hühnchen), Yakisoba, Reis, Brötchen, Omelette (das einzig schlechte am Frühstück) und eine Vielzahl an freien Getränken.

Und man bekam als Hotelgast 100 Yen Rabatt für den Onsen Ranpu.

Onsen Ranpu

Im Onsen Ranpu no Yu (温泉らんぷの湯) kann man für 600 Yen seine Seele baumeln lassen – für 500 Yen, wenn man Hotelgast im Super Hotel ist (diesen Hotelnamen kann man gar nicht oft genug schreiben).

Innenbereich Onsen Ranpu

Innenbereich Onsen Ranpu

Der Onsen hat eine sehr angenehme Atmosphäre und besteht aus einem großzügigen Innen- und Außenbereich.

Im Innenbereich finden sich die Duschen und ein großes Becken. Das Wasser des Onsen ist bräunlich, stinkt aber wenigstens nicht wie das hellblaue Wasser vom Iyakei Onsen.

Im Außenbereich findet sich ein großer Bambusgarten und vier weitere Badewannen, von denen drei mit dem bäunlichen Wasser gefüllt sind und eines mit puren, aber sehr mineralhaltigen Wasser aus einer sehr tiefen Quelle. Allerdings eiskalt. Deswegen zuerst die Hand zum testen reinhalten und dann erst sich mit dem Eimer mit demselben Wasser abspülen und nicht umgekehrt. Ist man dann allerdings erstmal im Wasser, fühlt es sich überraschend interessant und befreiend an.

Außenbereich Onsen Ranpu

Außenbereich Onsen Ranpu

Kaltwasserquelle

Kaltwasserquelle

Für jeweils 150 Yen kann man sich ein kleines Badehandtuch kaufen und ein Leihhandtuch zum abtrocknen. Ist man ordentlich durchgebrüht, kann man anschließend auf einer großen Sitzfläche noch kostenlos Tee genießen.

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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten