Früh morgens noch ein letztes Bad im Onsen vom Hotel Shin Horii zum Abschied, bevor es dann ebenso früh zum Bahnhof ging in Richtung Kumamoto. Unser erstes Ziel des Tages war aber der auf halber Strecke gelegener Vulkan Aso (阿蘇山) und es fahren nur sehr wenige Züge direkt von Beppu nach Aso – genau richtig für einen verlängerten und ungestörten Schlaf.

Am Bahnhof von Aso angekommen, merkten wir sehr schnell, was das Maskottchen hier ist: Der Hund Kuro. Gleichzeitig auch propagierter Bahnhofchef.

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Direkt wenn man aus dem Bahnhof rauskommt, gibt es in linker Richtung eine sehr große Verkaufshalle für Essen und es gibt doch wirklich tolle Sachen. Vorbeischauen lohnt sich.

Mit dem Bus gelangt man dann hoch zum Vulkan. Die Fahrt dahin dauert etwa eine halbe Stunde und steckte auch schon voller schöner Ausblicke.

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Das letzte Bild ist ein sehr typisches Bild vom Vulkan Aso, allerdings dann komplett in grün, in der sommerlichen Jahreszeit.

Das letzte Stück der Strecke musste mit der Seilbahn gemeistert werden.

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Wer nicht gerade im Sommer hingeht, sollte unbedingt sehr warme Kleidung mitbringen! Oben auf dem Gipfel weht ein unglaublich eisiger Wind, da vergeht einem schnell die Lust. Sonderlich viel zu sehen gibt es leider auch nicht – ein Vulkan eben!

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Es war jetzt nicht unbedingt eine Zeitverschwendung, aber ich denke, Aso muss man nicht zu seinen Highlights auf einer Reise nach Kyushu zählen. Es folgte der Abstieg und ab Richtung Kumamoto (熊本)!

Kumamoto und sein Ramen

Als wir in Kumamoto ankamen war es bereits Nachmittags und wir konnten gleich ins Hotel einchecken – Hotel Route Inn Kumamoto Ekimae (ルートイン熊本駅前). Gutes Geld sparen konnten wir, weil wir vom Hotel ein Angebot erwischten, in dem ein Tagesticket und der Eintritt zum Schloss von Kumamoto inklusive war. Die Zimmer waren zwar jetzt keine Schönheit, aber für Japan überraschend geräumig, daher sehr empfehlenswert.

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Zeit für Sightseeing war nicht mehr (was eh für den nächsten Tag angesetzt war), daher widmeten wir uns einer Sache, die meiner japanischen Begleitung extrem wichtig ist: Essen.

Und hier kann ich gleich sagen: Ramen in Kumamoto ist spitze! Regional besonders ist vor allem das Ramen in schwarzer Suppe, das muss man gegessen haben! In der Nähe unseres Hotels haben wir zum Glück gleich ein nettes Ramenrestaurant gefunden – das Kokuryuko! Sympathischer kleiner Schuppen.

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Dazu ein guter Sake und man war mit der Welt zufrieden.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten