Auch nach langer Zeit findet man in der japanischen Teewelt immer wieder neue und interessante Sachen. Im Februar 2012 ist mir in der Stadt Tokoname (bei Nagoya) eine „Duftlampe“ aufgefallen, die laut Beschreibung für (alte) Teeblätter gedacht ist. Vom Prinzip her scheint es als ganz normale Duftlampe verwendbar zu sein. Trotzdem gibt es dafür im japanischen einen Namen, der speziell auf Tee hindeutet: chakōro (茶香炉), „Räuchergefäß für Tee“. Ich würde aber eher zu der Bezeichnung Teeduftlampe oder einfach Chakoro tendieren.

Wer also zuhause eine Duftlampe und ältere Grünteeblätter hat, die in der Tasse kaum noch zu genießen sind: ab auf die Kerze damit und den Geruch genießen!

chakoro
chakoro 
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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten