Am zweiten Tag ging es raus aus Nagasaki, und zuerst rein in die Natur. Mit dem Bus (das Busterminal lag praktischerweise direkt neben dem Hotel) ging es über eine Stunde lang zur „Hölle von Unzen“, oder auch nur Berg Unzen. Das Besondere dort sind die heißen Quellen, die sich aus dem Vulkan speißen. „Praktischerweise“ konnte man damit auch Christen foltern und/oder töten, wie es während der Christenverfolgung im 16. Jahrhundert der Fall war, daher der Name „Hölle von Unzen“ und die christlichen Denkmäler dort.

Charakteristisch sind die Nebelschwaden, die aus dem Boden aufsteigen. Ab und zu riecht man auch den Gestank wie von fauligen Eiern, aber das ist zum Glück nicht so penetrant.

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Und auf die Idee muss man erstmal kommen: Mit heißen Wasser, das nach fauligen Eiern stinkt, Eier zu kochen!

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Schmeckt aber zum Glück besser als es riecht. Eigentlich nur wie ein normales Ei.

Es gibt einen kleinen Wanderweg durch das Gebiet, aber die Landschaft wechselt sich nicht großartig ab.

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Video: The Hell of Unzen 雲仙の地獄

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Onsen Schrein 温泉神社

Der Ort, an dem wir waren, war im Prinzip ein Hoteldorf. Witzigerweise (aber auch nicht sonderlich überraschend) gibt es hier auch einen Onsen Schrein.

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Manmyôji 満明寺

Und direkt daneben noch der Tempel Manmyôji, der auf den Mönch Gyoki-Daijyoin im 7. Jahrhundert zurückgeführt wird. Interessant sind hier die vielen Heiligenstatuen.

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Anschließend ging es mit dem Bus weiter Richtung Shimabara (島原).

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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten