Nach vier Tagen Hokkaido

In Hakodate haben wir uns am selben Tag nur noch in der Nähe unseres Gasthauses angeschaut, u.a. einem Tempel und ein Monument für Krieger des Tokugawa Shogunats. Den Abend haben wir dann mit etwas Sake zu Ende gehen lassen.

Die Station am nächsten Tag (8. August), Tôya, war im Prinzip auch nur zur Erholung. Tôya liegt an einem großen See der mehrere Inseln beherbergt. Wir haben aber fast die ganze Zeit im Hotel verbracht und den künstlich angelegten Onsen inspiziert. Vor allem unseren vom Nebuta-Festival (zwei Stunden am Stück rumhüpfen) geplagten Waden tat das sehr gut.

In Sapporo (9. August) war zunächst  ein Spaziergang durch die Stadt angesagt. Trotz Hochhäuser ist Sapporo erstaunlich übersichtlich. Nachdem wir den Sapporo-Tower – der in Wirklichkeit terebi tôsan heißt – besucht haben, hat uns das Schicksal zu einem riesigen Biergarten-Festival mitten in Sapporo geführt. Man konnte sich ganze Fässer an den Tisch bringen lassen und dementsprechend gab es genügend betrunkene japanische Einheimische, die in ziemlich vielen Varianten lustig waren.
Am nächsten Morgen, bevor wir nach Otaru weiter sind, haben wir uns noch den Hokkaido Jingu, den Hauptschrein Hokkaidos, angeschaut. Sollte man sich auf jeden Fall angeschaut haben, auch wenn es meiner Meinung nach schönere Schreine gibt, aber halt woanders ;) Vor allem kann sich hier tatsächlicherweise ein Hello Kitty-Mamori (eine Art Talisman) kaufen.

Heute sind wir dann an unserer – laut meinem Reisebegleiter – besten Station in Hokkaido angekommen, Otaru. Das angebliche Venedig Japans. Pustekuchen. Einen Kanal gibts hier, mehr nicht. Als wir dann noch ein “Venetian Cafe” gesehen haben, mussten wir ziemlich stark lachen. Hässlich ist die Stadt hier bestimmt nicht, aber garantiert auch nicht das, was wir erwartet haben.

Morgen gehts dann per Schnellzug nach Aomori zurück, wovon es dann am Abend per Nachtbus nach Tokyo geht.

Danke fürs Lesen!

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