Heute geht der dritte Tag in Tokyo zu Ende. Was kann ich bisher sagen? Kyoto gefällt mir definitiv besser.

Angekommen sind wir nach sieben Stunden Fahrt im Nachtbus, eine Stunde weniger als erwartet. Das Stadtbild unterscheidet sich natürlich extrem von Kyoto – die Hochhäuser dominieren klar und Tokyo ist doch so wie man sich eine riesige Großstadt nunmal vorstellt. Leider waren haben wir den ersten Tag fast durchgehend im neuen „Hotel“ (pseudo-Kapselhotel bei Asukusa, Nähe Akihabara) durchgeschlafen, weil wir im Nachtbus nicht schlafen konnten. Davor haben wir es aber noch geschafft, das Heizomon-Tor anzuschauen. Der dazugehörige Tempel ist leider wegen Renovierungsarbeiten abgedeckt.

Am zweiten Tag Tokyo haben wir uns dann die Akihabara angeschaut, die Electro City. Hier kriegt man vermutlich wirklich alles, was auf Elektrizität beruht. Und es ist bunt. Und leuchtend. Alles. Hilfe….

Der heutige Tag, der dritte, war bisher am besten. Es fand ein riesiges Feuerwerk statt, eigentlich sogar zwei, und unser Hotel lag genau zwischen beiden. Sprich wir mussten uns nicht mit einer Ubahn irgendwohin quälen, sondern sind einfach aus dem Hotel gegangen und waren schon da. Sehr bequem. Das Feuerwerk an sich war der Wahnsinn, davon haben Japaner wirklich Ahnung. Leider war das Handynetz total überlastet…

Genügend Bild- und Videomaterial habe ich zwar schon zusammen, aber das werde ich vermutlich erst hochladen, wenn wenn wir wieder in Kyoto sind. Unter anderem habe ich meinen Laptop nicht dabei, mit dem ich alles bequem erledigen könnte.

Morgen wollen wir uns den Kaiserpalast und den Yasukunischrein anschauen.

Gute Nacht *gähn*

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten