Bilder von Hirosaki

Morgens um 9 Uhr los mit dem Bus, sind wir um 14 Uhr in Hirosaki (弘前) angekommen. Wegen dem Nebuta-Fest (ねぶた祭) waren kaum Hotelzimmer frei, da wir spät gebucht haben. Eins haben wir aber noch gefunden, zwar für 8500 Yen pro Nacht, dafür mit Hoteleigenen Onsen (温泉), genialen Ausblick und leckeren Frühstück (Hotel Dormi-In). Abends ging es dann für 650 Yen Richtung Aomori (青森), um das Nebuta-Fest anzuschauen. Die Festwägen waren wegen dem Regen leider mit einer Plane überspannt.
In Hirosaki gibt es übrigens auch ein Nebuta-Fest, nur heißt es hier Neputa-Fest und leider habe ich es verpasst, weil meine Freundin mich bei meinem Mittagsschlaf am nächsten Tag nicht wecken wollte. Ich sah so friedlich aus…. (/&%/&&(=( !!!!)

Bilder vom Nebuta-Fest 2010

Am 03. August sind wir dann vom Hirosaki-Bahnhof per Bus zur Station Anmon (暗問) aufgebrochen, um das berühmte Naturschutzgebiet Shirakami-Sanchi (白神山地) anzuschauen. Dies war aber auch leider relativ enttäuschend. Weil es die Tage zuvor stark geregnet hat, sind alle drei Brücken am Ende eines Wanderweges zerstört worden, wodurch wir nicht zum berühmten Wasserfall gehen konnten. Der Busfahrplan war auch etwas sparsam ausgelegt, sodass wir den weit entfernten berühmten, 400 Jahre alten Baum ebenso nicht anschauen konnten, außer wir wären extrem früh aufgestanden. So konnten wir nur durch ein relativ kleines Waldstück voller Japaner wandern – es hätte genauso gut der Schwarzwald sein können. Allerdings gab es eine kleine Wasserquelle mit sehr leckeren Wasser. Dieses Wasser haben wir dann später noch für eine Tasse Sencha verwendet, sehr sehr lecker. In Hirosaki habe ich mich dann hingelegt und wurde, wie erwähnt, nicht wieder geweckt….

Bilder von Shirakami-Sanchi

Diesen Artikel und die zwei vorherigen habe ich übrigens am 04. August im Shinkansen von Hachinohe (八戸) nach Tokyo (東京) geschrieben. Von Hirosaki ging es zuerst mit dem Schnellzug über Aomori nach Hachinohe, dort sind wir in den besagten Shinkansen umgestiegen.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten