Wie sieht es nach Kyoto aus? Es geht auf Reisen, mit einem Freund.

Zunächst mal wieder ein Hinweis auf meine eigene Google Karte, auf der man unsere Reiseplanung sehen kann:
Klick

Wie man sehen kann, geht es zunächst für zwei Wochen mit dem Nachtbus ab nach Tokyo. Zuerst in ein Kapselhotel  (wird interessant…) und danach in ein Hostel in der Nähe. Leider haben wir Tokyo etwas spät gebucht, daher der Mischmasch und nicht ganz das Optimale, aber wird schon klappen. Zumindest sind wir sehr zentral in Tokyo.

Am 5. und 6. August gehts dann ab nach Norden, und zwar fast zum nördlichsten Punkt, den man auf Honshu (die große (eine von vier) Hauptinsel Japans, auf der wir uns befinden) erreicht kann – nach Aomori. Dort wollen wir uns das Neputa-Festival anschauen. Hier noch ein Video, damit man sich vom Festival ein besseres Bild machen kann: http://www.youtube.com/watch?v=pHtSgYPoVO4
Bald kommt dann auch ein Video von mir ;-)

Nach dem Neputa-Festival geht es vier Tage lang nach Hokkaido, wo wir ziemlich sicher Hakkodate, Touya, Otaru und Sapporo anschauen werden. Ab dem 11. August gehts wieder Richtung Kyoto, wobei wir mehrere Zwischenstationen einlegen werden, um noch diverse Sachen zwischen Hokkaido und Kyoto anschauen, wie zum Beispiel den Chuson-ji (Haupttempel der Tendai-Sekte, Buddhismus), Nikkô (u.a. das Mausoleum des Tokugawa Ieyasu) und Kanazawa mit einem der drei als perfekt geltenden Garten in Japan und seinem alten Samuraiviertel.
Alles ab Hokkaido ist in diesem Moment aber noch nicht fest gebucht, das passiert aber noch bevor wir nach Tokyo fahren.

Am 15. August werden wir dann wieder in Kyoto sein und zumindest ich werde dann auch bis zum Ende in Kyoto bleiben. Vom 17. August bis zum 20. August fahre ich dann noch mit meinem Kendozirkel der Doshisha-Universität in ein Trainingslager (genannt Gashuku 合宿), was aber bekanntermaßen eher eine große Party wird anstatt ernsthaftes Training – wobei es Training natürlich auch geben soll, aber nur 少し練習だけ („nur ein wenig Training“).
Das Gashuku wird an einem Ort irgendwo südlich von Kyoto sein, bei einer bekannten Düne – mehr weiß ich leider auch noch nicht.

Nach dem Kendo-Gashuku habe ich noch keine weiteren Pläne.

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Nachtrag zum Gion-Matsuri:
Ein weiteres Video und mehr Bilder.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten