Nachdem ich im Kendo und in Sachen Tee relativ gut vorankomme, wird es wieder Zeit, meinen Horizont zu erweitern. Die spontane Entscheidung fiel auf die wehrlosen Bonsai-Bäumchen.

Als Kind hatte ich schonmal einen Bonsai, gekauft im Obi. Wie man sich jetzt schon denken hat, hat der Bonsai leider nicht lange überlebt. Nachdem er vertrocknet war, machte sich der Bonsai zwar noch unglaublich dekorativ, aber der optimale (oder gar natürliche) Zustand war das natürlich nicht. Glücklicherweise gibt es in der Nähe von Tübingen ein Bonsai-Fachgeschäft mit netter Beratung, das Bonsai-Zentrum Armbruster. Ich kam, sah viel an, und kaufte.

Meinen Fertigkeiten entsprechend habe ich mir diesmal einen „Anfänger-Bonsai“ (Ficus irgendwas, kann die Unterart nicht lesen oO ) ausgesucht. Unterstützt von einem Fachbuch wird diesmal hoffentlich alles besser werden. Soll schließlich nicht mein letzter Bonsai werden.

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten