Shikoku Tag 2: Die Insel Shodoshima (18.08.)

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Shikoku Tag 2: Die Insel Shodoshima (18.08.)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:15+00:00 Veröffentlicht: 23. August 2012|Thema: Eine Woche Shikoku 2012, Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , |4 Comments

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Shodoshima 小豆島
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Eine Woche Shikoku

Shodoshima – Die kleine Insel Shodoshima nordöstlich von Shikoku ist vor allem bekannt für ihr Olivenöl, hat aber noch zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Besucht haben wir den Hoshoin Tempel (宝生院) mit einem 1500 Jahre alten Baum und eine kleine vorgelagerte Insel namens Angel Road (エンジェルロード), dazu noch die Aussicht in die Schlucht von Kankakei (寒霞渓) genossen.

Eine Warnung muss man allerdings aussprechen. Shodoshima ist verkehrstechnisch das reinste Hinterland. Die Busse fahren hier im besten Fall im Halbstundentakt. Wer die Insel wirklich voll genießen möchte, dem sei ein Mietauto wärmstens ans Herz gelegt. Das macht die Besichtigung der Insel wesentlich einfacher und angenehmer. Ohne Mietauto sollte man sich daher gut vorbereiten und vorausplanen.

Fahrt nach Shodoshima

Die Fahrt beginnt in der Nähe des Bahnhofs von Takamatsu, logischerweise am Hafen von Takamatsu. Man hat die Wahl zwischen einem teureren Schnellboot (~30 Minuten) und einer normalen Fähre (~1 Stunde). Ziel ist der Hafen der kleinen Stadt Tonosho (土庄) auf Shodoshima.

Speed Ferry to Shodoshima

Tempel Hoshoin und der 1500 Jahre alte Baum

Auf Shodoshima angekommen, machten wir uns auf den Weg, einen 1500 Jahre alten Baum anzuschauen. Dass ein Tempel dabei war, war zwar nicht überraschend, aber eine nette Dreingabe.

Hoshoin Temple at Shodoshima
Hoshoin Temple at Shodoshima
Chinese Jupiner at Shodoshima
Chinese Jupiner at Shodoshima
Chinese Jupiner at Shodoshima

Auf dem Rückweg merkten wir dann langsam, um wieviel besser ein Mietauto gewesen wäre…

Die Schlucht Kankakei

Bei der Fahrt zur Schlucht Kankakei wird es kniffliger, da man einmal umsteigen muss, was dazu führt, dass man ganze 30 Minuten in der Mittagshitze warten muss. Mietauto? Kommt man dann endlich an der Seilbahn an und ist oben an der Spitze angelangt, freut man sich umso mehr über die kühle Brise dort oben. Und über die Aussicht. Mehr gibt es dort oben allerdings auch nicht, außer man hat vor zu wandern. Besonders empfehlenswert ist Kankakei im Herbst, dann soll der Anblick überragend sein.

Auf der Fahrt nach oben

Kankakei Hill at Shodoshima

Seit langen mal wieder ein HDR Bild

Kankakei Hill at Shodoshima

Die Aussicht

Kankakei Hill at Shodoshima
Kankakei Hill at Shodoshima
Kankakei Hill at Shodoshima

Auf dem Weg nach unten

Kankakei Hill at Shodoshima
Kankakei Hill at Shodoshima

Angel Road

Shodoshima
Shodoshima
Shodoshima

Krabben!

Mister Crabs at Shodoshima

Blubbernde Krabben!

Mister Crabs at Shodoshima

Es wird langsam Abend, Zeit für die Rückkehr

Shodoshima

Oliven

Olivenbäume, die hier überall auf Shodoshima wachsen. Als Mitbringel ist natürlich Olivenöl das Nonplusultra. Daneben gibt es Olivenseife, Olivenschokolade (schmeckt wie Kaugummi), Olivendas, Olivendies, etc.

Shodoshima

Fazit

Spaßlevel ohne Mietauto: 75%

Spaßlevel mit Mietauto: bestimmt 130% oder höher

Im Herbst vermutlich sehenswerter, speziell Kankakei, allerdings dann auch mit mehr Touristen.

Alle Bilder von Shodoshima

Alle Bilder von Shodoshima auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten
Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:15+00:00 Veröffentlicht: 23. August 2012|Thema: Eine Woche Shikoku 2012, Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , |4 Comments

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4 Kommentare

  1. zoomingjapan 24. August 2012 um 10:26 Uhr Uhr- Antworten

    Wunderschöne Fotos!
    Ich war noch nie auf Shodoshima, wollte aber immer schon mal hin!
    Deine Fotos motivieren mich nur noch mehr! :)

    • Christian Kaden 26. August 2012 um 00:14 Uhr Uhr

      Danke Zoomi, wie immer ;-)Shodoshima war jetzt sicherlich nicht schlecht, aber man sollte dort wirklich mit Mietauto rumdüsen, da es laut Flyer sehr viel dort zu sehen gibt. Mit Bus schafft man an einem Tag nicht mal 1/3, das ist etwas schade. Oder dort übernachten.

    • zoomingjapan 26. August 2012 um 00:30 Uhr Uhr

      Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man auf fast allen kleinen Inseln mit Mietauto besser dran ist. Selbst auf Awajishima hätte ich mir eines gewünscht. Naja, das nächste Mal weiß ich es besser! *g*
      Danke für den Tipp! ^-^

      Nach Naoshima muss ich auch unbedingt noch!

    • Christian Kaden 26. August 2012 um 00:33 Uhr Uhr

      Mietauto schadet auf jeden Fall nicht. Wenn man nicht alleine unterwegs ist, ist das sogar gar nicht so teuer. Das Tagesticket von Shodoshima hat 2000 Yen gekostet, ein Mietauto insgesamt etwa 5000 Yen. Also nicht so der Unterschied.

      Awajima sind wir mit dem Highway Bus durchgefahren, von Osaka nach Takamatsu. Scheint für Zwiebeln berühmt zu sein. Shodoshima für Oliven. Immer diese künstlichen Spezialisierungen von den Japanern ;-)

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