Kleine Kunde über Japan-Kyoto und den Autor. Die Idee hinter der Seite, wie alles began und wie es sich entwickelte.

Die Seite Japan-Kyoto

logo_2015

Kreislogo ab 2015

…ehemals Satori-Nihon

Überall strebt der Mensch nach Erkenntnis und Erleuchtung. Im japanischen Zen-Buddhismus steht dafür der Begriff Satori (悟), den man auch als plötzliche Erleuchtung verstehen kann oder als ersten Schritt ins Nirwana. Eine Erleuchtung im großen Sinne nur aufgrund der Lektüre dieser Seite wäre aber etwas zu hoch gegriffen, und ins Jenseits wollen wir auch niemanden befördern.

Aus dem Namen dieser Webseite lassen sich schon Fragen ableiten, die kaum zu beantworten sind: Wie kann man Japan verstehen? Wie kann man denn ein Land, oder vielmehr seine Bevölkerung, verstehen? Und kann man mögliche Antworten auf diese Fragen in Worte fassen?

Diese Fragen kann und möchte ich nicht direkt beantworten, wohl aber den Weg zu einer Annäherung an eine persönliche Antwort. Daher teile ich in vielen Artikeln Bilder, Videos und natürlich auch Gedanken und Erfahrungen in Form von Texten auf Japan-Kyoto mit, damit sich jeder an Japan annähern kann.

satori – Erleuchtung
日本 nihon – Japan
京都 kyōto – …Kyoto!

Komplettes Logo ab 2016

Komplettes Logo ab 2016

Entwicklung von Japan-Kyoto

Der Grundstein von Japan-Kyoto wurde Ende des Jahres 2007 gelegt, noch unter der Domain Satori-Nihon.de. Als junger, internetbegeisterter Student wollte ich passend zu meinem Studium eine Webseite betreiben. Dass ein simples „Ich schreibe über alles!“-Blog für mich nicht machbar war, habe ich schon davor leidvoll zur Kenntnis genommen. Mit meinem neuen Studium bekam ich also endlich eine feste Vorgabe, die mir trotzdem genügend Freiraum bot: Japan, und zwar alles davon.

Mein erster Plan für diese Webseite bestand darin, schriftliche Leistungen vom Studium als Inhalt zur Verfügung zu stellen, sowohl eigene als auch die meiner Mitstudenten. Ich merkte aber recht schnell, dass dies auf Dauer nicht funktionieren wird. War die Bereitschaft, Satori Nihon Inhalte zu überlassen, am Anfang noch hoch, sank diese mit der Zeit, bis eine Fortführung dieses Projekts auf diese Art nicht mehr möglich war. Während eines Studiums werden viele Texte geschrieben, die es wert sind, gelesen zu werden, aber es meistens nur als Präsentation in den Hörsaal finden und als Hausarbeit auf den Schreibtisch des Dozenten landen – und danach leider klanglos verschwinden. Aus dem „Jahrgangs-Projekt“ wurde eine „Ich-AG“. Es war an der Zeit, sich eine neue Methode zu überlegen, Satori Nihon mit Inhalten zu füllen. Das war aber gar nicht so leicht – nahm das Studium doch sehr viel Zeit in Anspruch. Doch die Rettung nahte: Japan selbst.

Während meines ersten Studienaufenthalts in Kyoto von März bis Oktober 2009 konnte ich diese Seite dann mit typischen Blog-Inhalten füllen. Zum einen hatte ich mehr Zeit, zum anderen drängten sich mir die Themen auch förmlich auf. Vergleicht man Artikel von heute mit älteren Artikeln, kann man meine persönliche Entwicklung in Sachen Artikel schreiben und darstellen gut betrachten. Von Anfang an waren Bilder ein wichtiger Bestandteil der Artikel, zuerst in einer eigenen Galerie (nicht mehr vorhanden), dann auf Flickr und inzwischen parallel auch auf Google+. Videos im eigenen Youtube-Channel rundeten die ganze Sache dann ab. Natürlich wurden auch meine Fähigkeiten in Sachen HTML und CSS besser und machten Satori Nihon zu dem, was es heute ist und heute aussieht.

Themenbereiche kristallisierten sich auch heraus: Schwerpunkt auf Kyoto und Region; Tempel und Schreine; Kendo, das japanische Fechten; Japanischer Tee im Allgemeinen und Teezeremonie; Fotografien.