Essen und Trinken

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Japanische Esskultur: Oyakodon und Ichigo Ichie

Aktualisiert: 19. April 2017| 2017-04-19T13:02:26+00:00 Veröffentlicht: 19. April 2017|Thema: Essen und Trinken, Traditionen|Tags: |Regionen: , , |

Fragt man einen deutschen Touristen, was er in der japanischen Stadt XY gemacht hat, wird man wohl zuerst von Sehenswürdigkeiten hören. Fragt man allerdings einen japanischen Touristen, was er in derselben Stadt gemacht hat, so wird sich der Großteil der Antworten nur um eine Sache drehen: welche lokalen Spezialitäten gegessen wurde.

Es gibt kaum eine weitere Sache, die bei nahezu allen Japanern so stark verankert ist wie die Esskultur. Essen in Japan ist unglaublich wichtig – was bei dem Angebot auch nicht verwunderlich ist, denn Japan ist eine Oase guten Essens. Und natürlich hat sich um den ganzen Essenswahn auch so bestimmte Eigenheiten (Merkwürdigkeiten?) entwickelt, die hier anhand des Beispiels Oyakodon mit dem berühmten Oyakodon-Restaurant Tamahide in Tokyo vorgestellt werden sollen. Eine Great Big Story, in Kooperation mit ANA.

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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Matchautensilien reinigen – Chawan, Chasen, Chashaku etc.

Aktualisiert: 11. April 2017| 2017-04-11T13:50:26+00:00 Veröffentlicht: 2. April 2017|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , |

Bei einem meiner anderen Videos über Matcha kam die Frage auf, wie man diese ganzen Matchautensilien reinigt. Eine interessante Frage, denn auch hier gibt es einige Kniffe, auf die man so vielleicht nicht so schnell selber kommt.

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Ramen in Kyoto

Aktualisiert: 30. März 2017| 2017-03-30T15:19:42+00:00 Veröffentlicht: 14. März 2017|Thema: Essen und Trinken, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: |Regionen: , , , |

Geht es um japanisches Essen, ist ein Gericht meist ganz vorne mit dabei: Ramen, die japanische Nudelsuppe. Ramen-Restaurants oder -Imbisse gibt es beinahe wie Sand am Meer, überall findet man sie. In Japan genießt Ramen den Ruf einer kräftigen Mahlzeit und ist sehr beliebt, denn Ramen hat verschiedene Vorteile: im Winter eine große Portion warme Suppe, im Sommer leider zwar auch, aber man bekommt viel Flüßigkeit zurück, die man durch die Hitze verloren hat. Da fragt man sich, warum Ramen noch kein Exportschlager geworden ist wie Sushi.

Auch in Kyoto ist es kein Problem, ein Ramen-Restaurant zu finden. Dieser Artikel stellt eine kleine Auswahl vor. Es geht hier allerdings nicht um detaillierte Beschreibungen der Geschmacksnoten oder um die Dehn-Eigenschaften der Stühle, sondern eher darum, einen Eindruck zu vermitteln.

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Cha no Mai – der Tanz des Tees

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:58:37+00:00 Veröffentlicht: 21. Juni 2016|Thema: Essen und Trinken|Tags: , |

Bevor es für mich am 31. Mai zurück nach Deutschland ging, schenkte mir eine sehr freundliche alte Dame noch einen Shincha aus ihrem Lieblingsteegbiet, Fukuoka. Dass der Tee ziemlich gut ist muss ich vielleicht nicht extra erwähnen, aber der Tee hatte noch eine weitere Besonderheit, die aber erst in der Teetasse sichtbar wird: der Tanz der kleinen Teeflocken.

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Ramen Hikosaku in Kyoto

Aktualisiert: 13. März 2017| 2017-03-13T20:51:36+00:00 Veröffentlicht: 30. April 2016|Thema: Essen und Trinken|Tags: |Regionen: , , , , |

Ramen Hikosaku befindet sich in der Imadegawa-Straße, zwischen Senbon und Horikawa. Damit liegt dieses Ramengeschäft noch in akzeptabler Laufreichweite von der Doshisha-Universität – genau wie Ramen Rengu, das sich direkt nördlich in einer Parallelstraße befindet.

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Ramen Tengu in Kyoto

Aktualisiert: 13. März 2017| 2017-03-13T19:11:15+00:00 Veröffentlicht: 13. November 2015|Thema: Essen und Trinken|Tags: , |Regionen: , , , , , |

Wie der Zufall es so will, erwähnte ein Freund ein bestimmtes Ramen-Restaurant (Überraschung: Ramen Tengu) und es dauerte keine zwei Tage, bis wir zufällig daran vorbei liefen. Und es war wirklich zufällig, da wir in Nebenstraßen unterwegs waren, noch gar nicht essen wollten und das eigentliche Ziel war Kitamura Tokusai. Egal, ein gutes Ramen lässt man sich einfach nicht entgehen!

ラーメンてんぐ

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Cha no Ka – weiße Schokolade in Matchawaffeln von Malebranche

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:25+00:00 Veröffentlicht: 2. November 2015|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , |

Das erste Mal eines diese Cha no Ka Süßigkeiten in der Hand zu halten ist ein besonderer Moment. Für das Cha no Ka selber aber ist es aber ein furchterregender Moment, überleben diese den ersten Kontakt meist nicht länger als fünf Sekunden! Warum das so ist und warum man in Kyoto unbedingt ein paar davon kaufen sollte, mehr dazu hier.

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Sosogi Koboshi – Sake mit Glas und Holzbecher

Aktualisiert: 24. März 2017| 2017-03-24T16:26:22+00:00 Veröffentlicht: 7. August 2015|Thema: Essen und Trinken, Wissenswertes|Tags: , , , |

Es mag vielleicht schon vorgekommen sein: man sitzt in einer japanischen Kneipe und bestellt Sake – besser noch, mit dem passenderen Begriff nihonshū, oder simpel auf deutsch, ein Glas Reiswein – und es passiert folgendes. Der Kellner kommt wieder, mit im Gepäck ein kleines Glas, einen viereckigen Holzbecher, in die er nun das Glas stellt und schenkt nun in das Glas soviel Sake ein, dass es überlauft und auch den Holzbecher füllt. Den Vorgang kann man nun aus verschiedenen Gründen toll finden, doch wenn man anschließend Nachforschungen anstellt, bemerkt man, dass dieser sosogi koboshi genannte Vorgang unter Verwendung einen quadratischen Holzbecher sehr kontrovers betrachtet wird.

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Teehaus Chakobo Nagatake in der Pontocho, Kyoto

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:28+00:00 Veröffentlicht: 21. April 2014|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Regionen: , , , , , |

Kyoto ist trotz seiner Größe von einem modernen Großsstadtflair weitgehend verschont geblieben. Wie überall in Japan ist Platz meist Mangelware, und daher muss man auch in Kyoto sehr gedrängt bauen. So hat sich ein Architekturmerkmal entwickelt, wofür man Kyoto sehr schätzen kann: wo noch ein wenig Platz vorhanden ist, wird noch etwas reingequetscht! Ein Beispiel ist die Straße Pontocho, eine enge Gasse, in der sich dicht an dicht Restaurants und Cafés aneinanderreihen. Ein besonderes Exemplar ist dabei das Teehaus Chakobo Nagatake.

Chakobo Nagatake

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Nihonshu Bar Asakura – Japanischen Reiswein genießen und die Welt des Sake kennenlernen

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:31+00:00 Veröffentlicht: 3. Januar 2013|Thema: Essen und Trinken, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: |Regionen: , , , |

Wer sich etwas tiefer in die Gefilden des japanischen Reisweins begeben möchte, ist in der Nihonshu Bar Asakura (日本酒 bar asakura) sehr gut aufgehoben. Kenntnisse des japanischen sind nicht notwendig, denn der Besitzer Yoshihito Asakura spricht auch flüssig englisch. Die Nihonshu Bar Asakura ist aber keine Szenekneipe, sondern eher schlicht gehalten – man konzentriert sich als auf das Wesentliche, den Sake. Mit insgesamt 12 Sitzplätzen ist die Bar auch nicht sonderlich groß ausgefallen und die Öffnungszeiten  sind auch nicht wirklich regelmäßig – ein Blick auf die Webseite ( http://ameblo.jp/sakebar/ – japanisch) oder ein Anruf ist daher empfehlenswert.

Asakura Nihonshu Bar

In der Bar selber begegnet man dann u.a. „alten“ Sake koshū (古酒), welcher länger als ein Jahr gereift ist oder „lebendigen“ Sake namazake (生酒), der bei der Zubereitung nicht erhitzt wurde. Oder Sake mit Zitronengeschmack. Und noch viel mehr.

Man kann den Sake entweder einzelnd in größeren Tassen bestellen…

Asakura Nihonshu Bar
Asakura Nihonshu Bar

… oder wenn man sich gar nicht entscheiden kann, gleich mehrere kleinere zum probieren.

Asakura Nihonshu Bar

Auf jeden Fall gibt es sehr interessante Sake zum probieren und man kann sich einfach alles vom Besitzer empfehlen lassen, ein Blick in die Karte ist eigentlich gar nicht nötig.

Asakura Nihonshu Bar

Die Nihonshu Bar Asakura liegt etwas nördlich von der Sanjo an der Kiyamachi (Google Maps), ist also ziemlich zentral und nicht zu schwer zu finden. Einfach nach dem großen Holztropfen Ausschau halten!

Asakura Nihonshu Bar

Zusatzinfos in englischer Sprache: http://openkyoto.com/dining/sake-bar-asakura.html

Alle Bilder Asakura Nihonshu Bar

Alle Bilder von der Asakura Nihonshu Bar auf Flickr

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Shikoku Tag 4: Natur genießen im Tal Iya (20.08. und 21.08.)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:13+00:00 Veröffentlicht: 26. August 2012|Thema: Eine Woche Shikoku 2012, Essen und Trinken, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: |Regionen: , , |

Tal Iya 祖谷渓
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Eine Woche Shikoku

Tal Iya – Nach dem Treppenwahnsinn von Kotohira ging es am 20. August mit dem Schnellzug in nur 50 Minuten in das tiefste Hinterland von Shikoku, zur Bahnstation Oboke (大歩危). Ab hier gilt dann dasselbe wie für Shodoshima: Achtung Hinterland! Öffentliche Verkehrsmittel sind spärlich. Zum Glück mussten wir nur bis zum Hotel kommen, danach hat uns das Hotel selber mit Fahrer gut ausgeholfen. Am selben Tag ging es daher zur Brücke Kazurabashi, zum Wasserfall Biwa no Taki und zum Fluss unter der Kazurabashi Brücke. Am 21. August gab es noch einen Entspannungsaufenthalt am Iya Onsen, bevor es dann am Nachmittag Richtung Matsuyama im Westen von Shikoku weiterging.

Ankunft in Iya, Oboke, Hotel

Die Kamera konnte man schon an der Bahnstation Oboke reichlich benutzen.

At Oboke Station, Iya Valley

Folgende Bilder wurde am nächsten Tag gemacht, nachdem es geregnet hat. War einfach schöner mit den Regenwolken, die über die Hügel streifen.

At Oboke Station, Iya Valley
At Oboke Station, Iya Valley

Viel Auswahl an Hotels hat man hier nicht, daher ging es in das etwas teure, aber sehr empfehlenswerte Hotel Hikyo no Yu (秘境の湯).

Iya Valley

Aber genug vom Hotel, ab in die Natur!

Die Brücke Kazurabashi

Man kann es drehen und wenden wie man will: 500 Yen (etwa 5 Euro) für eine Brückenüberquerung erinnert an alte Wegelagererzeiten. Solange das Geld in eine gute Instandhaltung der Brücke investiert wird, ist das aber vielleicht besser so.

Kazurabashi Bridge, Iya Valley
Kazurabashi Bridge, Iya Valley
Iya Valley
Kazurabashi Bridge, Iya Valley

Schwindelfreiheit und keine Angst vor Höhen sind zu empfehlen.

Kazurabashi Bridge, Iya Valley
Iya Valley
Kazurabashi Bridge, Iya Valley
Kazurabashi Bridge, Iya Valley

Ein kleines Video kann man sich auf Youtube anschauen. Ja, ich hätte mein Handy quer halten sollen…

Der Wasserfall Biwa no Taki

Hat man die Brücke geschafft, ist der Wasserfall Biwa no Taki (琵琶の滝) nur 50 Meter weiter.

Biwa no Taki Waterfall, Iya Valley
Biwa no Taki Waterfall, Iya Valley
Biwa no Taki Waterfall, Iya Valley
Biwa no Taki Waterfall, Iya Valley
Biwa no Taki Waterfall, Iya Valley

Unten am Fluss

Am Fluss ist dann erstmal Playtime angesagt! Das Wasser ist sehr klar und wunderbar kühl. Genau richtig im Sommer, aber im Iya Tal war es generell nicht sonderlich heiß.

Iya Valley
Iya Valley
Iya Valley

Wer genau hinschaut, findet im ruhigen Wasser Kaulquappen und am Ufer Frösche.

Iya Valley
Iya Valley
Iya Valley

Und schönes Moos!

Iya Valley

Die heiße Quelle Iya Onsen

Am 21. August wurden dann die Koffer gepackt und zu einem weiteren Hotel im Tal Iya gefahren, dem Iya Onsen Hotel (ホテル祖谷温泉). Allerdings nicht für eine Übernachtung, sondern nur für die besondere heiße Quelle von Iya. Im Preis inklusive war auch ein reichhaltiger Nabe Eintopf. Das Hotelpersonal dort war aber sicherlich nicht das Beste. Für japanische Verhältnisse relativ „unfreundlich“, was uns aber noch mehr gestört hat war dieser Geiz, der hier an den Tag gelegt worden ist. Große Handtücher musste man als Onsenbesucher selber mitbringen und man bekommt nur am Anfang ein kleines Onsen Handtuch, mit dem man normal den Schambereich verdeckt. Geht man zuvor in das Bad des Hotels und wirft dort das Handtuch in die Sammelbehälter, bekommt man kein zweites. Punktabzug.

Das Hotel selber ist an einem Steilhang und die Aussicht ist fantastisch.

Iya Valley
Iya Valley

HDR Bild

Iya Valley HDR

Zur heißen Quelle selber gelangt man über eine Bahn, für die man als Onsenbesucher nur ein Ticket bekommt. Man hat zwar theoretisch ganze sechs Stunden Zeit für die heiße Quelle, aber solange will man natürlich nicht dort unten einweichen. Punktabzug.

Iya Valley
Iya Valley
Iya Valley

Die Quelle selber ist angenehm warm, aber nicht heiß und riecht etwas nach Schwefel. Gerade weil die Quelle nicht so extrem heiß ist, kann man hier sehr lange entspannen, im Gegensatz zu manch anderen heißen Quellen in Japan. Bilder von innerhalb des Badebereichs kann ich leider nicht zeigen (kann man auf der Hotelwebseite sehen), aber die Aussicht ist super und zu der Zeit flogen unglaublich viele Libellen direkt vor dem Badebereich herum.

Achtung: Will man am selben Tag von der heißen Quelle zurück zur Bahnstation Oboke, dann sollte man den letzten (!) Bus um etwa 13:30 Uhr (!!) nehmen. Eine Taxifahrt könnte teuer werden.

Fazit: Tal Iya

Wenn man kann, sollte man auf jeden Fall ins Tal Iya gehen. Hier kann man sich hervorragend entspannen, Spaß haben und trotzdem einige wunderbare Sachen sehen. Naturerlebnis eben. Den Besuch in der natürlichen heißen Quelle von Iya sollte man sich nicht entgehen lassen, trotz des weniger tollen Hotels.

Alle Bilder vom Tal Iya

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Das Restaurant Oriental Garden Kyoto, Impressionen

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:32+00:00 Veröffentlicht: 16. August 2012|Thema: Essen und Trinken, Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , , |

Oriental Garden Kyoto – Wer in Kyoto ein etwas feineres Restaurant zum ausgehen sucht, wird im Stadtteil Gion definitiv ein paar exquisite Adressen finden. Besonders exquisit wird es, wenn es um das Restaurant The Oriental Garden Kyoto geht.

Der Erbauer dieses Hauses hatte auf jeden Fall sehr viel Stil. Direkt neben dem Oriental Garden Kyoto liegt die Yasaka Pagode, die vom Anwesen her entsprechend in Szene gesetzt wird. Wie der Name des Restaurants vermuten lässt, ist auch der Garten etwas besonders. Und eigentlich dient dieser Artikel nur dazu, die Bilder davon zu präsentieren.

Oriental Garden
Oriental Garden
Oriental Garden
Oriental Garden
Oriental Garden

Alle Bilder

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Der Schrein Imamiya, Kyoto – und Aburi Mochi (10.07.)

Aktualisiert: 9. Februar 2017| 2017-02-09T18:25:55+00:00 Veröffentlicht: 13. Juli 2012|Thema: Essen und Trinken, Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , |

Direkt neben der großen Tempelanlage Daitokuji mit seinem Subtempel Ryogenin liegt der Schrein Imamiya. Auch wenn der Schrein nach Durschreiten des großen Tores zunächst etwas karg erscheint, beeindruckt Imamiya durch seine Weitläufigkeit und der hohen Anzahl an Neben-/Zweigschreinen.

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im April findet hier auch eines der drei großen, ungewöhnlichen Feste Kyotos statt, das Yasurai Matsuri.

imamiya

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Smile Burger in Kyoto – die Imbissbude der lachenden Hamburger

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T18:41:50+00:00 Veröffentlicht: 18. Juni 2012|Thema: Essen und Trinken|Tags: |Regionen: , , , , |

Einige werden beim Lesen der Überschrift vielleicht die Hände über den Kopf schlagen – „Waaas? Jetzt hängt der in Kyoto rum und isst Hamburger??? Es gibt doch sooooviel tolles Essen in Kyoto, warum Hamburger?“

Ich kann das durchaus verstehen und die Frage ist überaus berechtigt, aber wenn man längere Zeit in Japan ist, hat man manchmal Lust auf einen guten Hamburger – so einfach ist das. Und damit meine ich jetzt nicht Hamburger von McDonalds und Co, sondern wirklich gute Hamburger.

Wie zum Beispiel Hamburger von Smile Burger – in direkter Nähe zum Aufstieg zum Kiyomizudera-Tempel!

Smile Burger

Ladenfront Smile Burger

Smile Burger

Im Laden: Theke

Auch wenn der Hamburger echt gut ist und auch nicht zu klein, ist der Preis ziemlich happig. Die normale Variante kostet 950 Yen, mit Käse dann 1050 Yen, die Monstervariante Quadro ganze 2650 Yen. Letzteren sollte man sich vielleicht nicht antun, schon der normale Hamburger macht ordentlich satt.

Die Inneneinrichtung ist gleichzeitig sehr locker und spartanisch ausgestattet. Es gibt ein großes Sofa und drei weitere Tische mit Stühlen.

Das Objekt der Begierde:

Burger mit Kartoffelchips

Mit eigenen Burger-Branding: Smile!

…ziemlich sicher ja!

Fazit

Austauschstudenten, Einwohner und sonstige Leute, die länger in Kyoto verweilen, dürfen sich diesen guten Hamburger durchaus mal gönnen. Alle anderen sollten lieber versuchen, soviel japanisches Essen wie möglich zwischen die Zähne zu bekommen.

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Nordkyushu Tag 5: Der Vulkan Aso und Ankunft in Kumamoto (01.04.)

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:02+00:00 Veröffentlicht: 11. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Essen und Trinken|Regionen: , , , , |

Früh morgens noch ein letztes Bad im Onsen vom Hotel Shin Horii zum Abschied, bevor es dann ebenso früh zum Bahnhof ging in Richtung Kumamoto. Unser erstes Ziel des Tages war aber der auf halber Strecke gelegener Vulkan Aso (阿蘇山) und es fahren nur sehr wenige Züge direkt von Beppu nach Aso – genau richtig für einen verlängerten und ungestörten Schlaf.

Am Bahnhof von Aso angekommen, merkten wir sehr schnell, was das Maskottchen hier ist: Der Hund Kuro. Gleichzeitig auch propagierter Bahnhofchef.
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Direkt wenn man aus dem Bahnhof rauskommt, gibt es in linker Richtung eine sehr große Verkaufshalle für Essen und es gibt doch wirklich tolle Sachen. Vorbeischauen lohnt sich.

Mit dem Bus gelangt man dann hoch zum Vulkan. Die Fahrt dahin dauert etwa eine halbe Stunde und steckte auch schon voller schöner Ausblicke.
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Das letzte Bild ist ein sehr typisches Bild vom Vulkan Aso, allerdings dann komplett in grün, in der sommerlichen Jahreszeit.

Das letzte Stück der Strecke musste mit der Seilbahn gemeistert werden.
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Wer nicht gerade im Sommer hingeht, sollte unbedingt sehr warme Kleidung mitbringen! Oben auf dem Gipfel weht ein unglaublich eisiger Wind, da vergeht einem schnell die Lust. Sonderlich viel zu sehen gibt es leider auch nicht – ein Vulkan eben!
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Es war jetzt nicht unbedingt eine Zeitverschwendung, aber ich denke, Aso muss man nicht zu seinen Highlights auf einer Reise nach Kyushu zählen. Es folgte der Abstieg und ab Richtung Kumamoto (熊本)!

Kumamoto und sein Ramen

Als wir in Kumamoto ankamen war es bereits Nachmittags und wir konnten gleich ins Hotel einchecken – Hotel Route Inn Kumamoto Ekimae (ルートイン熊本駅前). Gutes Geld sparen konnten wir, weil wir vom Hotel ein Angebot erwischten, in dem ein Tagesticket und der Eintritt zum Schloss von Kumamoto inklusive war. Die Zimmer waren zwar jetzt keine Schönheit, aber für Japan überraschend geräumig, daher sehr empfehlenswert.
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Zeit für Sightseeing war nicht mehr (was eh für den nächsten Tag angesetzt war), daher widmeten wir uns einer Sache, die meiner japanischen Begleitung extrem wichtig ist: Essen.

Und hier kann ich gleich sagen: Ramen in Kumamoto ist spitze! Regional besonders ist vor allem das Ramen in schwarzer Suppe, das muss man gegessen haben! In der Nähe unseres Hotels haben wir zum Glück gleich ein nettes Ramenrestaurant gefunden – das Kokuryuko! Sympathischer kleiner Schuppen.
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Dazu ein guter Sake und man war mit der Welt zufrieden.
Sake serving with two glasses

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Nordkyushu Tag 2, Teil 1: Die Hölle von Unzen (29.03.)

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:03+00:00 Veröffentlicht: 4. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Essen und Trinken, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Am zweiten Tag ging es raus aus Nagasaki, und zuerst rein in die Natur. Mit dem Bus (das Busterminal lag praktischerweise direkt neben dem Hotel) ging es über eine Stunde lang zur „Hölle von Unzen“, oder auch nur Berg Unzen. Das Besondere dort sind die heißen Quellen, die sich aus dem Vulkan speißen. „Praktischerweise“ konnte man damit auch Christen foltern und/oder töten, wie es während der Christenverfolgung im 16. Jahrhundert der Fall war, daher der Name „Hölle von Unzen“ und die christlichen Denkmäler dort.

Charakteristisch sind die Nebelschwaden, die aus dem Boden aufsteigen. Ab und zu riecht man auch den Gestank wie von fauligen Eiern, aber das ist zum Glück nicht so penetrant.
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Und auf die Idee muss man erstmal kommen: Mit heißen Wasser, das nach fauligen Eiern stinkt, Eier zu kochen!
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Schmeckt aber zum Glück besser als es riecht. Eigentlich nur wie ein normales Ei.

Es gibt einen kleinen Wanderweg durch das Gebiet, aber die Landschaft wechselt sich nicht großartig ab.
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Video: The Hell of Unzen 雲仙の地獄

Dieses Video auf Youtube anschauen

Onsen Schrein 温泉神社

Der Ort, an dem wir waren, war im Prinzip ein Hoteldorf. Witzigerweise (aber auch nicht sonderlich überraschend) gibt es hier auch einen Onsen Schrein.
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Manmyôji 満明寺

Und direkt daneben noch der Tempel Manmyôji, der auf den Mönch Gyoki-Daijyoin im 7. Jahrhundert zurückgeführt wird. Interessant sind hier die vielen Heiligenstatuen.
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Anschließend ging es mit dem Bus weiter Richtung Shimabara (島原).

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Nordkyushu Tag 1: Nagasaki und sein Atombombenmuseum (28.03.)

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:03+00:00 Veröffentlicht: 4. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Essen und Trinken|Tags: , |Regionen: , , , |

Am Abend des 27. März 2012 war es endlich soweit: die Reise zu meiner dritten Hauptinsel von Japan begann, als wir Abends am Hauptbahnhof Kyoto in den Nachtbus Richtung Nagasaki auf Kyushu stiegen. Mit etwa 12 Stunden war die Fahrt auch kein Zuckerschlecken, dementsprechend haben wir uns für den ersten Tag etwas ruhiges ausgesucht: das Atombombenmuseum von Nagasaki.

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Nachdem wir unsere Koffer im Apa Hotel Nagasaki Ekimae (長崎駅前) direkt am Bahnhof zurückgelassen haben, stiegen wir in die nahe gelegene Tram. Es ist zwar nicht unbedingt ein Faible von mir, aber seit Hakodate habe ich ein Herz für die kleinen Straßenbahnen und spätestens seit Nagasaki bekommt jede Stadt Pluspunkte, die Stadtbahnen hat.

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Von der Station Hamaguchimachi (浜口町駅) ging es dann schließlich über eine steile Straße zum Museum. Mit 200 Yen Eintritt ist der Zugang wirklich preisgünstig und ich kann das Museum sehr empfehlen. Es gibt sehr viele beklemmende Fotografien und interessente Hintergründe zu entdecken, allerdings wird auch viel Schutt bzw. Überbleibsel ausgestellt, mit denen wohl die wenigstens etwas anfangen können.

Man darf ohne Blitz fotografieren.

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https://www.flickr.com/photos/satorinihon/6884796372/

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Während der Großteil der Ausstellung natürlich vom Atombombenabwurf über Nagasaki handelt, ist das letzte Viertel noch u. a. folgenden Themen gewidmet:

  • Entwicklung der Raketen in Nazideutschland
  • Entwicklung der Atomwaffen seit dem Zweiten Weltkrieg
  • Die heutige Situation

https://www.flickr.com/photos/satorinihon/6885471462/

Direkt vor dem Museum ist ein kleiner Park mit der Markierung des Epizentrums der abgeworfenen Atombombe sowie den Überresten der Murakami-Kirche (welche aber nicht ursprünglich dort stand).

https://www.flickr.com/photos/satorinihon/7031579601/

Ach ja, auf Kyushu fangen die Kirschblüten eine Woche früher als Kyoto an zu blühen, daher konnten wir hier die ersten Kirschblüten bewundern.

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Etwa 600 Meter entfernt ist dann der eigentliche „Friedenspark“ (Peace Park, 平和公園) gelegen mit der bekannten Friedensstatue.

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Nachdem wir dann gegen 15 Uhr endlich im Hotel einchecken und uns frisch machen konnten, ging es zum entspannenderen Teil des Tages über: Essen!

Dank unseres Reiseführers verschlug es uns angeblich in den besten Gyoza-Schuppen (sorry, man kann es nicht anders nennen) von Nagasaki, dem Unryotei Hamanmachi (雲竜亭浜んまち). Aus Erfahrung kann ich inzwischen sagen: Je heruntergekommener der Laden aussieht, desto besser die Gyoza! Und ja, die Gyoza hier waren verdammt gut.

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Es war nur ein etwas mulmiges Gefühl, da wir in dem kleinen Laden zu zweit die einzigen Kunden waren, während drei rustikale Herrschaften hinter dem Tresen (mehr als Barhocker gab es nicht) im Küchenbereich Baseball angeschaut und uns zwischendurch die Gyoza gebraten haben. Kurz bevor wir gingen konnten wir aber noch Zeuge werden, wie ein wahrer Meister in drei schnellen Handstrichen perfekte Gyoza kreierte. Beeindruckend.

Ersteindruck Nagasaki

Ich muss sagen, Nagasaki gefällt mir. Eine relativ angenehme Stadt, ohne dabei langweilig zu wirken. Die Stadt ist ziemlich hügelig, weswegen man in Japan wohl gerne sagt, dass nur wenige Leute in Nagasaki Fahrrad fahren können.

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Reise nach Nagoya, Tag 1: Nagoya, dessen Spezialitäten und das Apa Hotel Nagoya Sakae (19.02.2012)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:27+00:00 Veröffentlicht: 22. Februar 2012|Thema: Essen und Trinken, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname|Tags: |Regionen: , , , |

Am Abend des 19. Februars ging es vom Kyoto Bahnhof mit dem Schnellbus Richtung Nagoya Bahnhof (2000 Yen pro Person/Fahrt, etwa drei Stunden Fahrtdauer). Am Zielort angekommen, ging es direkt zum Apa Hotel Nagoya Sakae, benannt nach dem Viertel und der Bahnstation Sakae (栄).

Nagoya 名古屋

Mit Nagoya wird einem wieder deutlich, wie sehr Kyoto als historische Stadt eine Ausnahme ist. Nagoya ist ein riesiges Ballungsgebiet, das Stadtbild entspricht daher dem einer modernen Großstadt.

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Alles Gute fürs neue Jahr 2012!

Aktualisiert: 9. Juli 2012| 2012-07-09T00:24:56+00:00 Veröffentlicht: 31. Dezember 2011|Thema: Essen und Trinken|

Satori Nihon wünscht allen Lesern (und allen Anderen auch, aber die werden es nicht lesen) einen guten Rutsch ins neue Jahr und gutes Gelingen!

Bonusessen: Nabe (鍋)!

https://www.flickr.com/photos/satorinihon/6605805613/

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Shabugen in Kyoto: Shabu Shabu – dünne Scheiben zum Liebhaben

Aktualisiert: 21. Februar 2017| 2017-02-21T17:17:13+00:00 Veröffentlicht: 7. November 2011|Thema: Essen und Trinken|Regionen: , , , , , , |

Update April 2014: Das großartige Fufutei hat sich gewandelt. Noch immer gibt es am selben Ort leckes Shabu Shabu, aber der Name des Restaurant hat sich geändert. Inzwischen hört das Fufutei auf den Namen Shabugen (しゃぶ玄). Eine offizielle Webseite scheint es leider nicht mehr zu geben.

Die Historie hinter Shabugen und dem Autor:
Nachdem ich schon 2009 dort gewesen war, geisterte es mir immer wieder im Kopf herum: das Shabu Shabu Restaurant Fuufuutei (風風亭) Shabugen (しゃぶ玄) im beliebten Ausgehviertel Kiyamachi (Google Maps), Kyoto. 2009 war ich mit meinem Kendozirkel Kenrenkai dort essen und 2010 konnte ich mit Freunden leider nicht rein, weil es hoffnungslos überfüllt war. Dann velor ich es etwas aus den Augen, aber dank dem Kenrenkai ist es mir wieder aufgefallen und allein die letzten zwei Wochen war ich bereits zwei Mal dort essen!

Eingang, noch unter dem alten Namen Fufutei:

Shabugen, formerly Fufutei

Shabu Shabu ist eine Art Nabe (鍋 Eintopf), man bekommt auf den Tisch mit Herdplatte einen Topf, der wahlweise in zwei Saußen aufgeteilt ist. Shabu Shabu heißt hauptsächlich, dass man dünne Fleischscheiben bekommt, die man nun im Nabe kocht.

Shabugen, formerly Fufutei
Shabugen, formerly Fufutei

Geschmacklich ist das angebotene Essen sehr gut. Die Inneneinrichtung ist aber eher spartanisch und modern gehalten, da gibt es Restaurants mit deutlich stilvollerer Inneneinrichtung.

Das Ganze ist zwar leider relativ teuer, aber es lohnt sich definitiv! Die billigste Variante kostet 2200 Yen, aber hier bekommt man schon die wichtigsten Sachen. Der Unterschied zum teureren Kurs ist, dass bei der billigsten Variante Fleisch von außerhalb Japans serviert wird – was in Japan meist den Beigeschmack von Minderwertigkeit vermittelt. Bei den teureren Varianten (2700 Yen und mehr) nur Fleisch aus japanischer Produktion. Ob das nun gut oder schlecht oder gar rassistisch oder nationalistisch ist, sei man dahingestellt – man kann aber definitiv schon mit der 2200 Yen Variante glücklich werden.

Shabugen, formerly Fufutei

Das Ganze ist mal wieder All You Can Eat für zwei Stunden. All You Can Drink ist auch möglich. Wenn man nach 19 Uhr dort essen will, sollte man aber unbedingt reservieren – der Laden ist sehr beliebt!

Shabugen, formerly Fufutei

Shabugen-Restaurant (ShabuShabu, Kyoto)
4 von 5
Wertung

Beiträge aus der Umgebung

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Sake: Koto 古都

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:37+00:00 Veröffentlicht: 23. Oktober 2011|Thema: Essen und Trinken|Tags: , , |Regionen: , , , |

Ein Sake, der seinen Namen von einen berühmten Schriftsteller erhalten hat: „Koto“ – die alte Hauptstadt. In einer schönen, dunkelblauen Flasche sorgt er auch für ein schönes Flair (natürlich nur, wenn auch die Umgebung stimmt).

「この酒の風味こそ京都の味」

„Gerade der Geschmack von diesem Sake entspricht dem Gefühl von Kyoto“

Kawabata Yasunari 川端康成

Wenn dieser Sake nicht ganz kalt ist, hat er im Abgang einen deutlich bitteren Nachgeschmack. Ansonsten ist er relativ leicht zu trinken.

Qualitätslevel (Shudo): +3 bis +4

Kosten: etw. 1300  Yen

Fazit: Wer in Kyoto verweilt, sollte diesen Sake zumindest einmal trinken!

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Kleine Sake-Kunde: „Deutscher“ Choya vs. japanischen Tsuki no Katsura, Shurakudai etc.

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:37+00:00 Veröffentlicht: 14. Oktober 2011|Thema: Essen und Trinken|Tags: |Regionen: , , , |

Manche kennen das ja vielleicht. Man hört vom guten Sake aus Japan, rennt in den nächsten Supermarkt, findet nur eine Sorte davon – nämlich Choya – und geht damit nach Hause. Was nun folgt, darüber möchte ich eigentlich gar nicht schreiben. Sagen wir, genüsslich finden es nur wenige, was da im Glas und danach im Mund landet. Manche würden aus genüsslich gar ungenießbar machen wollen. So erging es auch mir und als ich das erste Mal nach Japan kam, war mir Sake bereits so zuwider, dass ich hier keinen Sake trinken wollte.

….aber verdammt, ist der Sake hier in Japan gut!

Temperatur

Zunächst einmal aber eine grundlegende Weisheit über Sake: Guten Sake trinkt man kalt (冷酒) und je schlechter der Sake, desto wärmer, gar heiß sollte er sein (熱燗).

Bei einem Sake in Tetrapack habe ich diese Unterteilung entdeckt:

  • Kalt「令や」
  • „Auf diese Weise“, Zimmertemperatur「そのまま」
  • Erwärmt「ぬる燗」
  • Heiß「熱燗」

Nihonshudo

Auf der Verpackung steht zudem noch oft eine Einteilung namens nihonshudo 日本酒度 oder einfach nur shudo 酒度. Diese geben den Grad der Süße amakuchi 甘口 oder Herbe karakuchi 辛口 an und wird deswegen auch amakarakuchi 甘辛口 genannt.

+6.0

oder mehr

+3.5 bis +5.9+1.5 bis +3.4+1.4 bis -1.4-1.5 bis -3.4-3.5 bis -5.9-6.0

oder weniger

大辛口
sehr herb
辛口
herb
やや辛口
etwas herb
普通
normal
やや甘口
süßlich
甘口
süß
大甘口
sehr süß

Beispiele:

 
Links: Tsuki no Katsura „Kohaku-Ko“ (月の桂, 1410 Yen, Shudo 5) – Rechts: Shurakudai (聚楽第, 1417 Yen, Shudo 5)

Beides Sake, die mir sehr gut geschmeckt haben und Welten besser als der Choya-Sake sind. Noch dazu in ansehnlicheren Flaschen!

Sucht man Sake, den man im kalten Winter heiß trinken möchte, kann man auch ruhig zu den 2L-Tetrapacks für etwa 1000 Yen greifen. Den sollte man aber nicht unbedingt kühl trinken, um seine Geschmacksnerven zu schonen. Und allgemein ist Vorsicht geboten: Auch wenn Sake nicht so stark nach Alkohol schmeckt, hat er doch ca. 16% Alkohol. Nicht gerade wenig und man sollte Sake definitiv nicht unterschätzen.

So, die Forschung muss weitergehen!

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Shimogamo-Schrein mit HDR-Bilder (18. September 2011)

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:38+00:00 Veröffentlicht: 18. September 2011|Thema: Essen und Trinken, Fotografie, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Es war nicht mein erster Besuch im Shimogamo-Schrein (下鴨神社), aber bisher hat er keinen eigenen Artikel bekommen.

Hintergrundinformationen kann man auf Wikipedia ausführlicher nachlesen, ich belasse es diesmal bei Bildern. Nur ist mir diesmal aufgefallen, wie es dort von Stechmücken wimmelt…

Zunächst das Standardbild, das jeder kennen dürfte, dem Shimogamo ein Begriff ist:

Shimogamo(31)

Interessanter sind aber sicherlich andere Bilder, die ich heute gemacht habe. Seit kurzem beschäftige ich mich mit HDR-Bildern (High Dynamic Range), die eine Ausdrucksstärke sondersgleichen haben können. Mit der Canon 60D habe ich auch eine Kamera, mit der man sowas machen kann. Alle Bilder sind mit -2, 0 und +2 Bildern erstellt worden. Programm: Photomatix Pro 4.1.

Shimogamo HDR
Shimogamo reflection
Shimogamo HDR(2)

Alle Bilder

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Bäckerei Frian Dise: Baguette ab 240 Yen

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:39+00:00 Veröffentlicht: 25. August 2011|Thema: Essen und Trinken|Tags: |Regionen: , , , |

Ein zufälliger Fund, den ich zunächst nicht wahrnehmen wollte, der sich dann aber doch gelohnt hat: eine kleine Bäckerei namens Frian Diese (フリアンディーズ). Das Highlight waren die Baguettes, die es schon ab 240 Yen gibt – ordentliche Größe, nicht „typisch japanisch“. Das findet man nicht oft in Kyoto. Abgesehen von belegten Brötchen entspricht das restliche Sortiment aber japanischen Standard. Aber die Baguettes sind einen Blog-Artikel wert. Und unser gekauftes Baguette war zu lecker, um lange genug zu überleben, um ein Bild davon zu machen.

Filiale im Sakyô-ku
(c) Google Maps Street View


Größere Kartenansicht

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Torikizoku, Überzeugungsbilder

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:39+00:00 Veröffentlicht: 23. August 2011|Thema: Essen und Trinken|Tags: |Regionen: , , , |

Bei meinem letzten Eintrag über Torikizoku konnte ich leider nicht mit Bildern glänzen. Das hole ich nun hiermit nach. Davor aber erstmal die Information, dass es im Torikizoku auch ein englisches Menü gibt.

Jetzt aber die interessanten Bilder (Achtung: Nichts für Vegetarier oder Hühnchen-Allergiker ):

 
 
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Uji, 17. August 2011: Antrittsbesuch, Teeladen Kanbayashi und Nakamura Tokichi

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:39+00:00 Veröffentlicht: 20. August 2011|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , |

Jedes Mal, wenn ich nach Japan fahre, steht ein Ort sehr weit oben auf meiner To-Do-Liste für den Anfang: Uji.
Sogar bei meinem ersten Mal in Japan, 2009, war ich innerhalb der ersten Woche in Uji. Weniger, weil ich unbedingt nach Uji wollte, sondern eher, weil Freunde von mir dort Sightseeing machen wollten. Heutzutage gehe ich am Anfang vor allem deswegen nach Uji, weil es dort meinen Lieblingsteeladen gibt – Kanbayashi (ひらがなのかんばやし; siehe Uji 2010). So auch diesmal.

Die Brücke über den Fluss Uji, von der Bahnstation Keihan-Uji aus.

Nach der Überquerung erstmal runter zum Fluss und Pause machen. Füße reinhängen. Hach.

Eigentlich sollte jetzt ein Bild vom Teeladen Kanbayashi kommen, aber mein Handy hat in dem Moment gestreikt. Grrr. Nächstes Mal dann.

Dafür kann ich wenigstens meine Beute stolz präsentieren:

Tsurezure-Sencha 200g (rote Dose) und geballte 400g  Karigane-Hôjicha (schwarze Dose) – und das Ganze für nicht mal viel Geld.

Dann die nächste Station: der Teeladen Tokichi Nakamura.

Innengarten von Nakamura Tokichi.

Vom selben Platz aus in Richtung Verkaufsecke und Eingang/Ausgang mit dem typischen Kreuz.

Und hier noch das Schlemmermenü im Café von Nakamura Tokichi. Die Warteliste für einen Platz war auch ziemlich lang, aber es lohnt sich immer wieder aufs Neue.

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Zubereitung von Grüntee

Aktualisiert: 14. Oktober 2016| 2016-10-14T17:33:06+00:00 Veröffentlicht: 18. Juni 2011|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , , , , , |

In Japan eröffnet sich dem Entdecker eine riesige Welt an vielfältigen Grüntees, die sich allesamt in Form, Farbe, Eigenschaften und in der Zubereitung unterscheiden. Wie man trotz dieser Vielfalt nun durch richtige Menge, Temperatur und Ziehzeit einen wohlschmeckenden Grüntee in die Tasse bekommt, mehr über diese kleine Kunst auf Japan-Kyoto.

Erfahrene Teezubereiter können sich gleich in die Parameter stürzen, während Anfänger eher bei den Zubereitungshinweisen am Ende der Seite anfangen sollten.

An Matcha interessiert? Zubereitung von Matcha auf Japan-Kyoto

Übersicht: Parameter zur Zubereitung von Grüntees

Viele Teehersteller schreiben direkt auf die Teeverpackung die von ihnen empfohlenen Zubereitungsparameter, die man immer zuerst probieren sollte. Ist dies nicht der Fall oder möchte man alternative Parameter ausprobieren, dann kann man sich hier an diesen generellen Parametern orientieren. Die Angaben basieren auf Empfehlungen von Teeherstellern und auch persönliche Erfahrungen.

Zubereitung Gyokuro

玉露の入れ方

Gyokuro ist der empfindlichste Tee, den Japan zu bieten hat und wird in kleiner Menge bei niedriger Temperatur, aber langer Ziehzeit zubereitet.

Blattmenge (g)Wassermenge (ml)Temperatur (°C)Ziehzeit
Gyokuro (hochwertig)1060502m30s
(150s)
Gyokuro (normal)1060602m00s
(120s)
Gyokuro (Kaltaufguß)1080kaltüber 30 Minuten
Weitere Aufgüße direkt ohne Ziehzeit ausschenken

Auf die Spitze treiben kann man die Gyokuro-Zubereitung auch dadurch, statt Wasser Eiswürfel zu nehmen. Das Schmelzen der Eiswürfel dauert zwar ziemlich lange, dafür hat man aber eine sehr starke Umami-Konzentration im Aufguß.

Zubereitung Kabusecha

かぶせ茶の入れ方

Kabusecha kann man zwischen Sencha und Gyokuro ansiedeln, daher kann man bei der Zubereitung den Geschmack eher in Richtung süßlich lenken, aber auch ein eher bitterer Aufguß ist möglich.

Blattmenge (g)Wassermenge (ml)Temperatur (°C)Ziehzeit
Süßlich8-10200601m30s-2m00s
(90-120 Sekunden)
Bitterer8-102008040-60 Sekunden
Alternativ: 2. Aufguß und weitere direkt ohne Ziehzeit ausschenken

Zubereitung Sencha

煎茶の入れ方

Sencha, der Allrounder unter den Japantees. Innerhalb dieser Teegattung gibt es sehr große Qualitätsunterschiede, daher gibt es zwei Empfehlungen, wie man Sencha zubereiten kann.

Sencha (Hochwertig)Blattmenge (g)Wassermenge (ml)Temperatur (°C)Ziehzeit
1. Aufguß8-102007040-60 Sekunden
2. Auguß8010 Sekunden
3. Aufguß8020 Sekunden
Alternativ: 2. Aufguß und weitere direkt ohne Ziehzeit ausschenken
Sencha (normal)Blattmenge (g)Wassermenge (ml)Temperatur (°C)Ziehzeit
82009020-30 Sekunden
Weitere Aufgüße direkt ohne Ziehzeit ausschenken

Zubereitung Bancha, Hojicha und Genmaicha

番茶・焙じ茶・玄米茶の入れ方

Bancha (auch Yanagi genannt), Hojicha und Genmaicha sind die rustikaleren Japantees, bei denen man nur wenig falsch machen kann. Gerade Hojicha ist wegen seines geringen Koffeeingehalts ein beliebter Tee bei Jung und Alt, aber auch in den Abendstunden. Hojicha kann man auch in größeren Mengen zubereiten. Faustregel: ein gehäufter Teelöffel pro Tasse. Man kann aber auch weniger nehmen, dann wird er langsamer bitter.

Blattmenge (g)Wassermenge (ml)Temperatur (°C)Ziehzeit
Bancha / Yanagi82009020-30 Sekunden
Genmaicha1025010030 Sekunden
*Hojicha (hochwertig)10-1230010030-40 Sekunden
Hojicha (normal)1030010015-30 Sekunden
Weitere Aufgüße direkt ohne Ziehzeit ausschenken

*Beispiel: handverlesener Hojicha von Ryuoen

Zubereitung Demono: Kukicha, Konacha und Mecha

出物。茎茶・粉茶・芽茶の入れ方

Blattmenge (g)Wassermenge (ml)Temperatur (°C)Ziehzeit
Kuki’cha
(Stängel)
82009020-30 Sekunden
Kona’cha
(Flocken)
6300>90keine
Me’cha
(Knospen)
Weitere Aufgüße direkt ohne Ziehzeit ausschenken

Über die Zubereitung von Grüntee

Zubereitung von Grüntee in einer Kyusu (Video)

Über die Zubereitung mit einer Kyusu

Zubereitung von Grüntee

Kyusu sind kleine Teekännchen und bestehen meist aus Ton. Die Zubereitung mit einer Kyusu gehört zu den besten Methoden, um Blättertee zuzubereiten. Da die Blätter nicht durch ein Sieb oder Teebeutel eingeschränkt werden, können sie sich frei entfalten und so sehr gut ihre Inhaltsstoffe abgeben.

Ein unscheinbarer Vorteil einer Kyusu (und allgemein Teekannen) ist, dass die Kyusu indirekt als zusätzliches Abkühlgefäß (yuzamashi 湯冷まし) den Aufguß weiter herabkühlt, sodass man seinen Tee schneller genießen kann.

Um den besten Geschmack zu erzielen, werden im Senchado (Teezeremonie mit Blättertee 煎茶道) sehr kleine Kyusu verwendet mit etwa 150ml bis 300ml. Die meisten Kyusu entsprechen dieser Größe. Da die zubereitete Menge Tee dann sehr klein ausfällt, ist der Tee ziemlich schnell ausgetrunken. Für den Alltag empfehle ich daher eine Kyusu ab 350ml – was etwa einer normalen Tasse entspricht.

Die Kyusu aus dem Bild kann man sich auf www.japan-shop-morita.de bestellen und fasst 400ml (perfekt für die Tasse daneben!) – eine gute ein günstige Kyusu für den Einstieg.

PS: Kyusu ohne Griff nennt man Hohin (宝瓶).

Zubereitung mit Sieb

Teesieb

Bei der Zubereitung mit einem Sieb sollte man darauf achten, dass das Sieb soweit wie möglich dem Volumen und Form der Tasse entspricht, damit sich die Teeblätter frei entfalten können. Von kleinen Sieben bzw. Tee-Eiern (die generell zu klein sind) rate ich daher ab, besonders bei sehr hochwertigen Tees.

Zubereitung mit Teebeutel

Teebeutel

Für die Zubereitung mit einem Teebeutel ist es empfehlenswert, etwas mehr Teeblätter zu verwenden und den Tee etwas länger ziehen zu lassen. Was soll man sonst noch dazu sagen? Bitte nicht direkt mit den Fingern den Teebeutel aus dem heißen Tee fischen! Ich empfehle Stäbchen – praktisch und ästhetisch.

Zubereitung von kalten Grüntee

Traditionell wird Tee heiß zubereitet. Was macht man nun aber im heißen Sommer? Es ist absolut verständlich wenn man seinen Tee bei heißen Temperaturen nicht heiß trinken möchte. Zum Glück gibt es vielfältige Abhilfe. Kalter Grüntee ist das ideale Sommergetränk, da er sehr günstig im Preis ist und trotz süßlichen Geschmack keinen Zucker enthält.

Spezieller Tee: Mizudashi

Oft trifft man im Sortiment von Teehändlern auf Tees, die mit dem Zusatz Mizudashi 「水出し」 versehen sind. Das sind spezielle, oft sehr günstige Teevarianten, deren Geschmack sich auch gut im kalten Wasser entfaltet und auch schneller als bei normalen Teevarianten. Da es sich dabei um keinen hochpreisigen Tee handelt, werden Mizudashi oft als Teebeutel angeboten. Bei der Zubereitung kann man auch nicht viel falsch machen: den Teebeutel mit Mizudashi einfach in kaltes oder zimmertemperiertes Wasser legen und auf die gewünschte grüne Farbe warten. Bei der Ziehzeit sollte man nur nicht zu ungeduldig sein, da der Geschmack etwas länger braucht, um sich zu entfalten. Die Länge der Ziehzeit dagegen ist ziemlich egal, solange der Tee nicht tagelang herumsteht.

Häufig sieht man noch die Auszeichnung matcha iri 「抹茶入」 bei Mizudashi. Das bedeutet, dass eine kleine Menge Matcha beigefügt wurde, oft für ein intensiveres Grün oder zur Abrundung des Geschmacks.

Teebeutelpackungen für die kalte Zubereitung – mizudashi

Spezieller Tee: „Green Tea“

Wenn es sehr schnell gehen soll, gibt es auch Varianten, die nur aus gemahlenen Grüntee bestehen, wobei es sich hier nicht automatisch um Matcha handeln muss. Einfach ins Wasser mischen und fertig ist der Tee. Warum nun in der Überschrift der englische Begriff in Anführungszeichen steht hat zu Grunde, dass dieser in der japanischen Sprache einen Eigenbegriff darstellt, der mit Katakana geschrieben wird: 「グリーンティー」 (gurīn tī). Bei „Green Tea“ handelt es sich oft um zu Pulver gemahlenen Bancha oder Sencha.

Zubereitung: im Kühlschrank

Eine praktische Zubereitungsmethode von Mizudashi oder „Green Tea“ ist die Zubereitung im Kühlschrank. Dazu einfach den fertig gemischten Tee für mindestens zwei oder drei Stunden in den Kühlschrank stellen und fertig ist das perfekte Sommergetränk. Wer es richtig kalt mag, kann den Tee auch über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Ebenso kann man immer wieder Wasser nachfüllen, dafür sollte aber noch Resttee vorhanden sein.

Wer keinen speziellen Mizudashi oder „Green Tea“ hat, kann auch billigeren Sencha nehmen, was auch meist besser für den Geschmack ist. Hochpreisige Sencha oder gar Gyokuro sind hierfür aber zu schade, hier wird man kaum noch einen besseren Geschmack erzielen können, da die Wassermenge zu groß ist. Wer teuren Sencha oder Gyokuro kalt zubereiten möchte, sollte weiterlesen!

Zubereitung: mit Eiswürfeln in Kyusu

Wer den puren Umamigeschmack erleben möchte – und noch dazu kalt, wenn das Thermometer mal wieder über 30° Celsius anzeigt – kann teuren Sencha oder Gyokuro mit Eiswürfeln aufgießen. Dazu einfach die gewohnte Menge Teeblätter in eine Kyusu füllen und anschließend mit Eiswürfeln füllen. Sobald die Eiswürfel geschmolzen sind, kann man ein völlig neues Geschmackserlebnis erkunden. Durch den kalten Aufguss lösen sich nämlich hauptsächlich die Stoffe für den Umamigeschmack. Die herberen Stoffe und das Teein lösen sich nur bei wärmeren Wassertemperaturen.

eiswürfel aufguss

Aufguss mit Eiswürfeln

Hinweise zur Zubereitung von Grüntee

Spezielles zur Zubereitung von Grüntee bzw. Blättertees

Die hier vorgestellen Methoden folgen dem Grundsatz, dass man kleine Aufgüße macht bzw. nur soviel, wie man relativ schnell trinken kann – also nicht mehr als eine Tasse. Mehr sollte man bei höherwertigen Tees nicht zubereiten, dafür kann man aber eigentlich immer zwei oder mehr Aufgüße mit denselben Blättern zubereiten. Bei Grüntees geringerer Qualität (Bancha) kann man gerne mal eine Kanne voll machen, bei Hojicha (siehe Bancha) empfehle ich das sogar.

Da höherwertige Tees meist eine Temperatur zwischen 60°C und 80°C benötigen (je höher die Qualität, desto eher Richtung 60°C) und das Wasser direkt auf die Teeblätter trifft (Ausnahme Teebeutel), sollte man das kochende Wasser entweder kurz stehen lassen oder ein Zwischengefäß benutzen. Ein Zwischengefäß kühlt das heiße Wasser schon auf etwa 80° ab.

Teelöffel aus Rinde

Von der Menge her sollte man etwa einen gehäuften Teelöffel nehmen, es kann aber auch gerne mehr sein. In Japan kann man häufiger Teelöffel sehen, die nur aus einem polierten Stück Rinde bestehen und so die Teezubereitung etwas natureller macht. Und wir wissen ja, Japaner achten sehr auf Ästhetik, wenn es um ihre traditionellen Künste geht.

Blättertee sollte man beim Aufgießen nicht schütteln. Das sorgt nur dafür, dass vermehrt die Stoffe in den Tee gelangen, die den Tee bitterer machen.

Allgemeines zur Teezubereitung

Je hochwertiger der Tee, desto kniffliger ist die Zubereitung. Es entscheidet aber nicht allein die Qualität des Tees, ob am Ende ein wohlschmeckender Tee in der Tasse landet oder nur ein leidlich genießbarer Tee, sondern auch viele kleine Details in der Vorbereitung. In den Weiten des Internets stolpert man über viele Hinweise zur Teezubereitung, oft voneinander abgeschrieben, ohne sich Gedanken darüber gemacht zu haben.

Hartes und weiches Wasser – Grundlegend: Hartes Wasser ist Gift für den Teegeschmack. In Deutschland ist hartes Wasser sehr verbreitet und oft merkt man es an einer Mineralschicht auf dem Tee. Abhilfe kann ein Wasserfilter schaffen oder wenn man jemanden kennt, aus dessen Wasserhahn weiches Wasser kommt (welches dann dem Wasserfilter vorzuziehen ist). Kommt aus dem Leitungshahn hartes Wasser, sollte man auf jeden Fall einen Wasserfilter verwenden – allein schon, um Kalkablagerungen zu mindern.

Bisher sind mir zwei Wasserfilter bekannt: Wasserfilter von Brita und Wasserfächer von Bellima. Eine Empfehlung für eines der Systeme kann ich leider noch nicht aussprechen.

Zu Brita:

  • Man bekommt schnell auch kaltes, gefiltertes Wasser
  • Es wird Silber verwendet, was u. U. ins Wasser kommen kann.

Zu Bellima:

  • Bei Nutzung im kalten Wasser etwas aufwendiger.
  • Auch unterwegs leicht nutzbar.
  • Jeder Fächer wird nur einmal verwendet pro Vorgang verwendet, d.h. keine Keimbildung und somit auch kein Silber notwendig.

Wassertemperatur – Die Wassertemperatur ist enorm wichtig für die Zubereitung. Es wird oft unterschätzt, wie sehr sich das Wasser abkühlt, wenn man das abgekochte Wasser in ein anderes Gefäß umgießt. Gerade im Winter, wenn das Geschirr nicht vorgewärmt wurde, kann es dabei zu Abkühlungen von bis zu 20°C kommen. Daher sollte man im Winter das Geschirr kurz mit heißen Wasser vorwärmen.

Luft im Wasser – Ein Aspekt, der fragwürdig ist. Konsens ist meist, dass Teewasser Luft braucht. Luft entweicht vor allem dann, wenn es zu lange kocht. Man sollte daher den Wasserkocher abschalten, wenn das Wasser anfängt zu kochen.

Chlor im Wasser – Ein Problem, dass in Deutschland zum Glück ein kaum vorhandenes Problem ist. Chlor im Wasser vermiest den Teegeschmack. Gerade in Japan ist Chlor im Leitungswasser ein Problem. Ist das eigene Leitungswasser chlorhaltig, sollte man das kochende Wasser etwa zwei bis fünf Minuten offen stehen lassen, damit sich der Chlorgeruch vollständig verabschieden kann.

Abtropfen lassen – Bei Mehrfachaufgüßen sollte man darauf achten, den Tee so gut wie möglich abtropfen zu lassen, damit die Teeblätter nicht weiter ihre Inhaltsstoffe in die Restmenge Wasser abgeben. Oft eine Geduldsprobe, aber es lohnt sich, denn man sagt, die Essenz steckt vor allem in den letzten Tropfen.

Teebeutel – Ewiger Zankapfel Teebeutel: Viele sagen, Teebeutel zu benutzen wäre kein wahrer Teegenuß oder gar eine Verspottung dessen. Das Image des Teebeutels ist schlecht. Oftmals liegt das aber am Inhalt, denn in Supermärkten kann man bei 50g Tee für zwei Euro einfach keine gute Qualität erwarten. Wer selber Teebeutel befüllen möchte, der hat bei Japantees eine große Auswahl an passenden Teesorten. Lediglich bei Matcha, Gyokuro und hochwertiger Sencha und Kabusecha sollte man keine Teebeutel verwenden. Bei Hojicha zum Beispiel ist das quasi schon die Norm. Man kann dann direkt in der Tasse aufbrühen und es muss weniger geputzt werden. Man muss nur wissen, was zueinander passt, dann muss man auch Teebeutel nicht mehr verteufeln.

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Kneipe Torikizoku – Spieße, denen man nachtrauert

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:39+00:00 Veröffentlicht: 22. Dezember 2010|Thema: Essen und Trinken|Tags: |Regionen: , , , |

Vorneweg: Torikizoku (鳥貴族) richtet sich eher an Studenten und noch etwas aufwärts. Freunde von gepflegteren Etablissements werden hier wahrscheinlich keine Freude habe. Der Rest dafür umso mehr, Kanpai!

Die Kneipe Torikizoku („Hühnchenadel“) ist wohl die Kneipe, die man besonders vermissen wird, wenn man wieder deutsche Gefilde erreicht hat. Die Zielgruppe dürfte ziemlich genau junge Leute und Studenten sein und wenn man das Torikizoku bei der Shijo-Brücke betreten hat, kommt man sich erstmal vor wie in Schweden – der Großteil der Innenausstattung besteht aus hellen Naturholz und könnte glatt von Ikea sein.

Zwei Dinge sind besonders bei Torikizoku. Wie der Name schon andeutet, sind die Hühnchenspieße fantastisch. Zweitens kostet alles nur 280 Yen (+ Steuer, also eher 300 Yen), was es für Japan relativ billig macht. Diese zwei Punkte gepaart mit einer tollen Atmosphäre und langen Öffnungszeiten lassen jeden Gang ins Torikizoku zum Vergnügen werden.

Filialen gibt es in Kyoto und Umgebung sowie in Tokyo und Umgebung. Für genauere Informationen muss man sich auf der japanischen Webseite http://www.torikizoku.co.jp/ umschauen. Standorte Torikizoku in Kyoto auf Google Maps.

Bilder Torikizoku

Also, auf ins Torikizoku!

Satori Nihon approved!

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Für Magen und Kehle: Warai, Yayoiken, Torihime, Charan, Pizzeria

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:41+00:00 Veröffentlicht: 20. August 2010|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , |

Verdächtig viele Artikel bisher über Essen…

Alle Restaurants sind in meiner Google Map verlinkt.

Warai わらい

Das Restaurant Warai ist ein Restaurant hauptsächlich für Okonomiyaki (お好み焼き) und Yakisoba (焼きそば). Daneben gibt es noch zahlreiche andere leckere Gerichte, wie zum Beispiel die „Deutschen Kartoffeln“ (シャーマンポテト). Insgesamt ist alles sehr günstig, das Restaurant ist schön und angenehm, die Preise sind wirklich in Ordnung und mein Käse-Okonomiyaki gibts auch.

Was will ich mehr?

Es gibt mehrere Warai in Kyoto (und auch in anderen Städten Japans), aber auf meiner Google Map Karte habe ich nur den Ableger in der Nishikikoji-Straße (nördlicher Ausgang vom Daimaru-Einkaufszentrum) markiert.

Das Menü gibt es auch in englischer Sprache.

Webseite Warai

Yayoiken やよい軒

Yayoiken ist eine Restaurantkette, die man theoretisch in den Fast-Food-Bereich zählen kann. Anders als in Amerika ist das typische japanische Fast-Food aber nicht wirklich ungesund, ganz im Gegenteil, besteht es eigentlich meist aus Hühnchen, Miso-Suppe, Salat, Reis etc.

Bei Yayoiken bestellt man nicht direkt bei den Kellnern, sondern direkt am Eingang findet man einen Automaten, der gegen Geld Tickets ausspuckt, die man dann bei den Kellnern abgibt. Für relativ wenig Geld (500 Yen bis 900 Yen) bekommt man durchaus üppige Menüs (定食), die einen wirklich satt man und oft aus den oben genannten Sachen bestehen. Die Yayoiken-Restaurant sind insgesamt sehr schön und daher meiner Empfehlung gewiss.

Wie auch bei Warai gibt es mehrere Yayoikens in Kyoto, markiert habe ich zwei Ableger (Nijo-Bahnhof und Shijo-Karasuma) auf meiner Google Maps Karte.

Englisches Menü? Unbekannt.

Webseite Yayoiken

Torihime とりひめ

Das Restaurant Torihime („Hühnchenprinzessin“) ist, wie der Name schon andeutet, ein Restaurant für Yakitori (焼き鳥), sprich gebratene Geflügelspieße. Der Eingang ist relativ unscheinbar, leider habe ich kein Bild davon gemacht. Der Eingang von Torihime grenzt sich aber von den anderen dadurch ab, dass er in schwarz gehalten ist.

Das einzige mir bekannte Torihime befindet sich in der Kawaramachi-Straße, nördlich von der Kreuzung mit Shijo.

Englisches Menü? Unbekannt.

Mehr Infos über Torihime

Das Gebäude ist mehrstöckig, und warum es ziemlich stylish ist, dort reinzugehen, sieht man hier:

Charan ちゃらん

Charan ist eines der unzähligen Tee-„Cafés“ in Kyoto (und Japan) und befindet sich in der Takoyakushi-Straße, Kreuzung Karasuma (蛸薬師烏丸). Bestellt man sich Tee, bekommt man wie im Iemon-Salon ein Geschirrset mit Wasser – mit dem Unterschied, dass im Charan der erste Aufguß von der Teemeisterin selbst zubereitet wird, was ich persönlich besser finde. Die Süßigkeiten zu den Tee-Menüs werden täglich neu zusammengestellt; ich hatte Vanille-Pudding mit den süßen Rotbohnen oben drauf, dazu zwei süßliche Kekse. Es gibt noch andere Süßigkeiten zu bestellen, wie den Matcha-Käsekuchen, den man unten sehen kann.

Nicht besonders groß und relativ modern eingerichtet.

Englisches Menü? Vermutlich nicht.

Webseite Charan

Eingang Charan

Charan Tee zum selbstständigen Aufgießen

Charan Matcha-Käsekuchen

…und die Pizzeria…

…deren Namen ich nirgends gesehen habe. Diese befindet sich nur etwa 100m westlich vom oben genannten Warai-Restaurant. Es gibt nicht viele gute Pizzerien in Japan, daher erwähne ich die guten. Über eine andere in Tokyo werde ich auch noch schreiben. Das Problem in Japan ist meist die Größe (teheeehehehehe) und der Preis.

Die Pizzen hier sind wirklich groß (30cm Durchmesser) und der Preis hält sich in Grenzen. Eine Margherita bekommt man für 1100 Yen, eine Salamipizza für 1300 Yen. Für Japan und bei der Größe durchaus akzeptable Preise. Der Boden ist ziemlich dünn und knusprig. Die Pasta ist laut Freundin auch gut gewesen, insgesamt kann man also unbesorgt in dieses Restaurant gehen – auf den Wein kann man allerdings verzichten.

Englisches Menü? Unbekannt, vermutlich schon.

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Teehaus Komori in Gion

Aktualisiert: 20. April 2017| 2017-04-20T18:06:12+00:00 Veröffentlicht: 13. August 2010|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , , |Regionen: , , , , , |

Wer ein wenig Zeit hat, sollte das schöne Teehaus Komori (小森) im schönen Gion (祇園) in der schönen Straße Shinbashi (新橋通) besuchen. Neben klassischen Tee (vor allem Matcha) und Süßigkeiten gibt es auch das im Sommer überlebensnotwendige Kakigori (カキ氷) und sonstige Kaltgetränke auf Matcha-Basis.

Das Komori besteht aus mehreren größeren Zimmern, die jeweils ein paar Tische für jeweils vier Personen haben und immer mit Ausblick auf einen japanischen Garten. Auf klassische japanische Art sehr ästhetisch gehalten.

Achtung, wenn man im Sommer hingeht: bevor man in den kleinen Raum geht, wo man seine Schuhe für die Dauer des Besuchs abstellen muss, unbedingt tief Luft holen und erst nach verlassen wieder atmen. Ernsthaft.

Japanischkenntnisse sind zu empfehlen.

Webseite Komori – Google Maps

Eingang

Zimmer mit Ausblick auf einen der Gärten

Ich muss zugegeben, kaltes Kakigori und heißer Matcha-Tee sind nicht die beste Mischung – aber der Drang war einfach zu stark.

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