Essen und Trinken

/Essen und Trinken

Cha no Mai – der Tanz des Tees

21. Juni 2016|Thema: Essen und Trinken|Tags: , |

Bevor es für mich am 31. Mai zurück nach Deutschland ging, schenkte mir eine sehr freundliche alte Dame noch einen Shincha aus ihrem Lieblingsteegbiet, Fukuoka. Dass der Tee ziemlich gut ist muss ich vielleicht nicht extra erwähnen, aber der Tee hatte noch eine weitere Besonderheit, die aber erst in der Teetasse sichtbar wird: der Tanz der kleinen Teeflocken.

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Ramen Hikosaku in Kyoto

30. April 2016|Thema: Essen und Trinken|Tags: |Regionen: , , , , |

Ramen Hikosaku befindet sich in der Imadegawa-Straße, zwischen Senbon und Horikawa. Damit liegt dieses Ramengeschäft noch in akzeptabler Laufreichweite von der Doshisha-Universität – genau wie Ramen Rengu, das sich direkt nördlich in einer Parallelstraße befindet.

Japan-Kyoto Wertung

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Ramen Tengu in Kyoto

13. November 2015|Thema: Essen und Trinken|Tags: , |Regionen: , , , , , |

Wie der Zufall es so will, erwähnte ein Freund ein bestimmtes Ramen-Restaurant (Überraschung: Ramen Tengu) und es dauerte keine zwei Tage, bis wir zufällig daran vorbei liefen. Und es war wirklich zufällig, da wir in Nebenstraßen unterwegs waren, noch gar nicht essen wollten und das eigentliche Ziel war Kitamura Tokusai. Egal, ein gutes Ramen lässt man sich einfach nicht entgehen!

ラーメンてんぐ

Japan-Kyoto Wertung

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Cha no Ka – weiße Schokolade in Matchawaffeln von Malebranche

2. November 2015|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , |

Das erste Mal eines diese Cha no Ka Süßigkeiten in der Hand zu halten ist ein besonderer Moment. Für das Cha no Ka selber aber ist es aber ein furchterregender Moment, überleben diese den ersten Kontakt meist nicht länger als fünf Sekunden! Warum das so ist und warum man in Kyoto unbedingt ein paar davon kaufen sollte, mehr dazu hier.

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Sosogi Koboshi – Sake mit Glas und Holzbecher

7. August 2015|Thema: Essen und Trinken|Tags: , , , |

Es mag vielleicht schon vorgekommen sein: man sitzt in einer japanischen Kneipe und bestellt Sake – besser noch, mit dem passenderen Begriff nihonshū, oder simpel auf deutsch, ein Glas Reiswein – und es passiert folgendes. Der Kellner kommt wieder, mit im Gepäck ein kleines Glas, einen viereckigen Holzbecher, in die er nun das Glas stellt und schenkt nun in das Glas soviel Sake ein, dass es überlauft und auch den Holzbecher füllt. Den Vorgang kann man nun aus verschiedenen Gründen toll finden, doch wenn man anschließend Nachforschungen anstellt, bemerkt man, dass dieser sosogi koboshi genannte Vorgang unter Verwendung einen quadratischen Holzbecher sehr kontrovers betrachtet wird.

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Teehaus Chakobo Nagatake in der Pontocho, Kyoto

21. April 2014|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Regionen: , , , , , |

Kyoto ist trotz seiner Größe von einem modernen Großsstadtflair weitgehend verschont geblieben. Wie überall in Japan ist Platz meist Mangelware, und daher muss man auch in Kyoto sehr gedrängt bauen. So hat sich ein Architekturmerkmal entwickelt, wofür man Kyoto sehr schätzen kann: wo noch ein wenig Platz vorhanden ist, wird noch etwas reingequetscht! Ein Beispiel ist die Straße Pontocho, eine enge Gasse, in der sich dicht an dicht Restaurants und Cafés aneinanderreihen. Ein besonderes Exemplar ist dabei das Teehaus Chakobo Nagatake.

Chakobo Nagatake

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nihonshu Bar Asakura – Japanischen Reiswein genießen und die Welt des Sake kennenlernen

3. Januar 2013|Thema: Essen und Trinken, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: |Regionen: , , , |

Wer sich etwas tiefer in die Gefilden des japanischen Reisweins begeben möchte, ist in der Nihonshu Bar Asakura (日本酒 bar asakura) sehr gut aufgehoben. Kenntnisse des japanischen sind nicht notwendig, denn der Besitzer Yoshihito Asakura spricht auch flüssig englisch. Die Nihonshu Bar Asakura ist aber keine Szenekneipe, sondern eher schlicht gehalten – man konzentriert sich als auf das Wesentliche, den Sake. Mit insgesamt 12 Sitzplätzen ist die Bar auch nicht sonderlich groß ausgefallen und die Öffnungszeiten  sind auch nicht wirklich regelmäßig – ein Blick auf die Webseite ( http://ameblo.jp/sakebar/ – japanisch) oder ein Anruf ist daher empfehlenswert.

Asakura Nihonshu Bar

In der Bar selber begegnet man dann u.a. „alten“ Sake koshū (古酒), welcher länger als ein Jahr gereift ist oder „lebendigen“ Sake namazake (生酒), der bei der Zubereitung nicht erhitzt wurde. Oder Sake mit Zitronengeschmack. Und noch viel mehr.

Man kann den Sake entweder einzelnd in größeren Tassen bestellen…

Asakura Nihonshu Bar
Asakura Nihonshu Bar

… oder wenn man sich gar nicht entscheiden kann, gleich mehrere kleinere zum probieren.

Asakura Nihonshu Bar

Auf jeden Fall gibt es sehr interessante Sake zum probieren und man kann sich einfach alles vom Besitzer empfehlen lassen, ein Blick in die Karte ist eigentlich gar nicht nötig.

Asakura Nihonshu Bar

Die Nihonshu Bar Asakura liegt etwas nördlich von der Sanjo an der Kiyamachi (Google Maps), ist also ziemlich zentral und nicht zu schwer zu finden. Einfach nach dem großen Holztropfen Ausschau halten!

Asakura Nihonshu Bar

Zusatzinfos in englischer Sprache: http://openkyoto.com/dining/sake-bar-asakura.html

Alle Bilder Asakura Nihonshu Bar

Alle Bilder von der Asakura Nihonshu Bar auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Shikoku Tag 4: Natur genießen im Tal Iya (20.08. und 21.08.)

26. August 2012|Thema: Eine Woche Shikoku 2012, Essen und Trinken, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: |Regionen: , , |

Tal Iya 祖谷渓
Alle Artikel der Kategorie
Eine Woche Shikoku

Tal Iya – Nach dem Treppenwahnsinn von Kotohira ging es am 20. August mit dem Schnellzug in nur 50 Minuten in das tiefste Hinterland von Shikoku, zur Bahnstation Oboke (大歩危). Ab hier gilt dann dasselbe wie für Shodoshima: Achtung Hinterland! Öffentliche Verkehrsmittel sind spärlich. Zum Glück mussten wir nur bis zum Hotel kommen, danach hat uns das Hotel selber mit Fahrer gut ausgeholfen. Am selben Tag ging es daher zur Brücke Kazurabashi, zum Wasserfall Biwa no Taki und zum Fluss unter der Kazurabashi Brücke. Am 21. August gab es noch einen Entspannungsaufenthalt am Iya Onsen, bevor es dann am Nachmittag Richtung Matsuyama im Westen von Shikoku weiterging.

Ankunft in Iya, Oboke, Hotel

Die Kamera konnte man schon an der Bahnstation Oboke reichlich benutzen.

At Oboke Station, Iya Valley

Folgende Bilder wurde am nächsten Tag gemacht, nachdem es geregnet hat. War einfach schöner mit den Regenwolken, die über die Hügel streifen.

At Oboke Station, Iya Valley
At Oboke Station, Iya Valley

Viel Auswahl an Hotels hat man hier nicht, daher ging es in das etwas teure, aber sehr empfehlenswerte Hotel Hikyo no Yu (秘境の湯).

Iya Valley

Aber genug vom Hotel, ab in die Natur!

Die Brücke Kazurabashi

Man kann es drehen und wenden wie man will: 500 Yen (etwa 5 Euro) für eine Brückenüberquerung erinnert an alte Wegelagererzeiten. Solange das Geld in eine gute Instandhaltung der Brücke investiert wird, ist das aber vielleicht besser so.

Kazurabashi Bridge, Iya Valley
Kazurabashi Bridge, Iya Valley
Iya Valley
Kazurabashi Bridge, Iya Valley

Schwindelfreiheit und keine Angst vor Höhen sind zu empfehlen.

Kazurabashi Bridge, Iya Valley
Iya Valley
Kazurabashi Bridge, Iya Valley
Kazurabashi Bridge, Iya Valley

Ein kleines Video kann man sich auf Youtube anschauen. Ja, ich hätte mein Handy quer halten sollen…

Der Wasserfall Biwa no Taki

Hat man die Brücke geschafft, ist der Wasserfall Biwa no Taki (琵琶の滝) nur 50 Meter weiter.

Biwa no Taki Waterfall, Iya Valley
Biwa no Taki Waterfall, Iya Valley
Biwa no Taki Waterfall, Iya Valley
Biwa no Taki Waterfall, Iya Valley
Biwa no Taki Waterfall, Iya Valley

Unten am Fluss

Am Fluss ist dann erstmal Playtime angesagt! Das Wasser ist sehr klar und wunderbar kühl. Genau richtig im Sommer, aber im Iya Tal war es generell nicht sonderlich heiß.

Iya Valley
Iya Valley
Iya Valley

Wer genau hinschaut, findet im ruhigen Wasser Kaulquappen und am Ufer Frösche.

Iya Valley
Iya Valley
Iya Valley

Und schönes Moos!

Iya Valley

Die heiße Quelle Iya Onsen

Am 21. August wurden dann die Koffer gepackt und zu einem weiteren Hotel im Tal Iya gefahren, dem Iya Onsen Hotel (ホテル祖谷温泉). Allerdings nicht für eine Übernachtung, sondern nur für die besondere heiße Quelle von Iya. Im Preis inklusive war auch ein reichhaltiger Nabe Eintopf. Das Hotelpersonal dort war aber sicherlich nicht das Beste. Für japanische Verhältnisse relativ „unfreundlich“, was uns aber noch mehr gestört hat war dieser Geiz, der hier an den Tag gelegt worden ist. Große Handtücher musste man als Onsenbesucher selber mitbringen und man bekommt nur am Anfang ein kleines Onsen Handtuch, mit dem man normal den Schambereich verdeckt. Geht man zuvor in das Bad des Hotels und wirft dort das Handtuch in die Sammelbehälter, bekommt man kein zweites. Punktabzug.

Das Hotel selber ist an einem Steilhang und die Aussicht ist fantastisch.

Iya Valley
Iya Valley

HDR Bild

Iya Valley HDR

Zur heißen Quelle selber gelangt man über eine Bahn, für die man als Onsenbesucher nur ein Ticket bekommt. Man hat zwar theoretisch ganze sechs Stunden Zeit für die heiße Quelle, aber solange will man natürlich nicht dort unten einweichen. Punktabzug.

Iya Valley
Iya Valley
Iya Valley

Die Quelle selber ist angenehm warm, aber nicht heiß und riecht etwas nach Schwefel. Gerade weil die Quelle nicht so extrem heiß ist, kann man hier sehr lange entspannen, im Gegensatz zu manch anderen heißen Quellen in Japan. Bilder von innerhalb des Badebereichs kann ich leider nicht zeigen (kann man auf der Hotelwebseite sehen), aber die Aussicht ist super und zu der Zeit flogen unglaublich viele Libellen direkt vor dem Badebereich herum.

Achtung: Will man am selben Tag von der heißen Quelle zurück zur Bahnstation Oboke, dann sollte man den letzten (!) Bus um etwa 13:30 Uhr (!!) nehmen. Eine Taxifahrt könnte teuer werden.

Fazit: Tal Iya

Wenn man kann, sollte man auf jeden Fall ins Tal Iya gehen. Hier kann man sich hervorragend entspannen, Spaß haben und trotzdem einige wunderbare Sachen sehen. Naturerlebnis eben. Den Besuch in der natürlichen heißen Quelle von Iya sollte man sich nicht entgehen lassen, trotz des weniger tollen Hotels.

Alle Bilder vom Tal Iya

Alle Bilder vom Tal Iya auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Das Restaurant Oriental Garden Kyoto, Impressionen

16. August 2012|Thema: Essen und Trinken, Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , , |

Oriental Garden Kyoto – Wer in Kyoto ein etwas feineres Restaurant zum ausgehen sucht, wird im Stadtteil Gion definitiv ein paar exquisite Adressen finden. Besonders exquisit wird es, wenn es um das Restaurant The Oriental Garden Kyoto geht.

Der Erbauer dieses Hauses hatte auf jeden Fall sehr viel Stil. Direkt neben dem Oriental Garden Kyoto liegt die Yasaka Pagode, die vom Anwesen her entsprechend in Szene gesetzt wird. Wie der Name des Restaurants vermuten lässt, ist auch der Garten etwas besonders. Und eigentlich dient dieser Artikel nur dazu, die Bilder davon zu präsentieren.

Oriental Garden
Oriental Garden
Oriental Garden
Oriental Garden
Oriental Garden

Alle Bilder

Alle Bilder des Oriental Garden Kyoto auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Der Schrein Imamiya, Kyoto – und Aburi Mochi (10.07.)

13. Juli 2012|Thema: Essen und Trinken, Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , |

Direkt neben der großen Tempelanlage Daitokuji mit seinem Subtempel Ryogenin liegt der Schrein Imamiya. Auch wenn der Schrein nach Durschreiten des großen Tores zunächst etwas karg erscheint, beeindruckt Imamiya durch seine Weitläufigkeit und der hohen Anzahl an Neben-/Zweigschreinen.

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im April findet hier auch eines der drei großen, ungewöhnlichen Feste Kyotos statt, das Yasurai Matsuri.

imamiya

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Smile Burger in Kyoto – die Imbissbude der lachenden Hamburger

18. Juni 2012|Thema: Essen und Trinken|Tags: |Regionen: , , , , |

Einige werden beim Lesen der Überschrift vielleicht die Hände über den Kopf schlagen – „Waaas? Jetzt hängt der in Kyoto rum und isst Hamburger??? Es gibt doch sooooviel tolles Essen in Kyoto, warum Hamburger?“

Ich kann das durchaus verstehen und die Frage ist überaus berechtigt, aber wenn man längere Zeit in Japan ist, hat man manchmal Lust auf einen guten Hamburger – so einfach ist das. Und damit meine ich jetzt nicht Hamburger von McDonalds und Co, sondern wirklich gute Hamburger.

Wie zum Beispiel Hamburger von Smile Burger – in direkter Nähe zum Aufstieg zum Kiyomizudera-Tempel!

Smile Burger

Ladenfront Smile Burger

Smile Burger

Im Laden: Theke

Auch wenn der Hamburger echt gut ist und auch nicht zu klein, ist der Preis ziemlich happig. Die normale Variante kostet 950 Yen, mit Käse dann 1050 Yen, die Monstervariante Quadro ganze 2650 Yen. Letzteren sollte man sich vielleicht nicht antun, schon der normale Hamburger macht ordentlich satt.

Die Inneneinrichtung ist gleichzeitig sehr locker und spartanisch ausgestattet. Es gibt ein großes Sofa und drei weitere Tische mit Stühlen.

Das Objekt der Begierde:

Burger mit Kartoffelchips

Mit eigenen Burger-Branding: Smile!

…ziemlich sicher ja!

Fazit

Austauschstudenten, Einwohner und sonstige Leute, die länger in Kyoto verweilen, dürfen sich diesen guten Hamburger durchaus mal gönnen. Alle anderen sollten lieber versuchen, soviel japanisches Essen wie möglich zwischen die Zähne zu bekommen.

Alle Bilder

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nordkyushu Tag 5: Der Vulkan Aso und Ankunft in Kumamoto (01.04.)

11. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Essen und Trinken|Regionen: , , , , |

Früh morgens noch ein letztes Bad im Onsen vom Hotel Shin Horii zum Abschied, bevor es dann ebenso früh zum Bahnhof ging in Richtung Kumamoto. Unser erstes Ziel des Tages war aber der auf halber Strecke gelegener Vulkan Aso (阿蘇山) und es fahren nur sehr wenige Züge direkt von Beppu nach Aso – genau richtig für einen verlängerten und ungestörten Schlaf.

Am Bahnhof von Aso angekommen, merkten wir sehr schnell, was das Maskottchen hier ist: Der Hund Kuro. Gleichzeitig auch propagierter Bahnhofchef.

IMG_6067

[/fusion_builder_column]

IMG_6073

Direkt wenn man aus dem Bahnhof rauskommt, gibt es in linker Richtung eine sehr große Verkaufshalle für Essen und es gibt doch wirklich tolle Sachen. Vorbeischauen lohnt sich.

Mit dem Bus gelangt man dann hoch zum Vulkan. Die Fahrt dahin dauert etwa eine halbe Stunde und steckte auch schon voller schöner Ausblicke.

IMG_6075

IMG_6076

IMG_6086

Das letzte Bild ist ein sehr typisches Bild vom Vulkan Aso, allerdings dann komplett in grün, in der sommerlichen Jahreszeit.

Das letzte Stück der Strecke musste mit der Seilbahn gemeistert werden.

IMG_6087

Wer nicht gerade im Sommer hingeht, sollte unbedingt sehr warme Kleidung mitbringen! Oben auf dem Gipfel weht ein unglaublich eisiger Wind, da vergeht einem schnell die Lust. Sonderlich viel zu sehen gibt es leider auch nicht – ein Vulkan eben!

IMG_6089

IMG_6091

IMG_6101

Es war jetzt nicht unbedingt eine Zeitverschwendung, aber ich denke, Aso muss man nicht zu seinen Highlights auf einer Reise nach Kyushu zählen. Es folgte der Abstieg und ab Richtung Kumamoto (熊本)!

Kumamoto und sein Ramen

Als wir in Kumamoto ankamen war es bereits Nachmittags und wir konnten gleich ins Hotel einchecken – Hotel Route Inn Kumamoto Ekimae (ルートイン熊本駅前). Gutes Geld sparen konnten wir, weil wir vom Hotel ein Angebot erwischten, in dem ein Tagesticket und der Eintritt zum Schloss von Kumamoto inklusive war. Die Zimmer waren zwar jetzt keine Schönheit, aber für Japan überraschend geräumig, daher sehr empfehlenswert.

IMG_6111

IMG_6121

Zeit für Sightseeing war nicht mehr (was eh für den nächsten Tag angesetzt war), daher widmeten wir uns einer Sache, die meiner japanischen Begleitung extrem wichtig ist: Essen.

Und hier kann ich gleich sagen: Ramen in Kumamoto ist spitze! Regional besonders ist vor allem das Ramen in schwarzer Suppe, das muss man gegessen haben! In der Nähe unseres Hotels haben wir zum Glück gleich ein nettes Ramenrestaurant gefunden – das Kokuryuko! Sympathischer kleiner Schuppen.

IMG_6122

IMG_6129

Dazu ein guter Sake und man war mit der Welt zufrieden.

Sake serving with two glasses

Alle Bilder

Alle Bilder von Aso auf Flickr

Alle Bilder von Kumamoto auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nordkyushu Tag 2, Teil 1: Die Hölle von Unzen (29.03.)

4. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Essen und Trinken, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Am zweiten Tag ging es raus aus Nagasaki, und zuerst rein in die Natur. Mit dem Bus (das Busterminal lag praktischerweise direkt neben dem Hotel) ging es über eine Stunde lang zur „Hölle von Unzen“, oder auch nur Berg Unzen. Das Besondere dort sind die heißen Quellen, die sich aus dem Vulkan speißen. „Praktischerweise“ konnte man damit auch Christen foltern und/oder töten, wie es während der Christenverfolgung im 16. Jahrhundert der Fall war, daher der Name „Hölle von Unzen“ und die christlichen Denkmäler dort.

Charakteristisch sind die Nebelschwaden, die aus dem Boden aufsteigen. Ab und zu riecht man auch den Gestank wie von fauligen Eiern, aber das ist zum Glück nicht so penetrant.

IMG_5632.jpg

[/fusion_builder_column]

IMG_5633.jpg

IMG_5642.jpg

Und auf die Idee muss man erstmal kommen: Mit heißen Wasser, das nach fauligen Eiern stinkt, Eier zu kochen!

IMG_5650.jpg

IMG_5647.jpg

Schmeckt aber zum Glück besser als es riecht. Eigentlich nur wie ein normales Ei.

Es gibt einen kleinen Wanderweg durch das Gebiet, aber die Landschaft wechselt sich nicht großartig ab.

IMG_5655.jpg

IMG_5670.jpg

IMG_5680.jpg

IMG_5664.jpg

IMG_5675.jpg

Video: The Hell of Unzen 雲仙の地獄

Dieses Video auf Youtube anschauen

Onsen Schrein 温泉神社

Der Ort, an dem wir waren, war im Prinzip ein Hoteldorf. Witzigerweise (aber auch nicht sonderlich überraschend) gibt es hier auch einen Onsen Schrein.

IMG_5692.jpg

IMG_5690.jpg

IMG_5687.jpg

IMG_5684.jpg

Manmyôji 満明寺

Und direkt daneben noch der Tempel Manmyôji, der auf den Mönch Gyoki-Daijyoin im 7. Jahrhundert zurückgeführt wird. Interessant sind hier die vielen Heiligenstatuen.

IMG_5707.jpg

IMG_5694.jpg

IMG_5705.jpg

IMG_5700.jpg

IMG_5698.jpg

Anschließend ging es mit dem Bus weiter Richtung Shimabara (島原).

Alle Bilder

Alle Bilder von Unzen auf Flickr

Alle Bilder vom Onsen Schrein auf Flickr

Alle Bilder vom Tempel Manmyôji auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Nordkyushu Tag 1: Nagasaki und sein Atombombenmuseum (28.03.)

4. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Essen und Trinken|Tags: , |Regionen: , , , |

Am Abend des 27. März 2012 war es endlich soweit: die Reise zu meiner dritten Hauptinsel von Japan begann, als wir Abends am Hauptbahnhof Kyoto in den Nachtbus Richtung Nagasaki auf Kyushu stiegen. Mit etwa 12 Stunden war die Fahrt auch kein Zuckerschlecken, dementsprechend haben wir uns für den ersten Tag etwas ruhiges ausgesucht: das Atombombenmuseum von Nagasaki.

IMG_5572.jpg

[/fusion_builder_column]

IMG_5569.jpg

Nachdem wir unsere Koffer im Apa Hotel Nagasaki Ekimae (長崎駅前) direkt am Bahnhof zurückgelassen haben, stiegen wir in die nahe gelegene Tram. Es ist zwar nicht unbedingt ein Faible von mir, aber seit Hakodate habe ich ein Herz für die kleinen Straßenbahnen und spätestens seit Nagasaki bekommt jede Stadt Pluspunkte, die Stadtbahnen hat.

IMG_5799.jpg

Von der Station Hamaguchimachi (浜口町駅) ging es dann schließlich über eine steile Straße zum Museum. Mit 200 Yen Eintritt ist der Zugang wirklich preisgünstig und ich kann das Museum sehr empfehlen. Es gibt sehr viele beklemmende Fotografien und interessente Hintergründe zu entdecken, allerdings wird auch viel Schutt bzw. Überbleibsel ausgestellt, mit denen wohl die wenigstens etwas anfangen können.

Man darf ohne Blitz fotografieren.

IMG_5579.jpg

IMG_5582.jpg

IMG_5586.jpg

IMG_5587.jpg

IMG_5592.jpg

IMG_5589.jpg

Während der Großteil der Ausstellung natürlich vom Atombombenabwurf über Nagasaki handelt, ist das letzte Viertel noch u. a. folgenden Themen gewidmet:

  • Entwicklung der Raketen in Nazideutschland
  • Entwicklung der Atomwaffen seit dem Zweiten Weltkrieg
  • Die heutige Situation

IMG_5594.jpg

Direkt vor dem Museum ist ein kleiner Park mit der Markierung des Epizentrums der abgeworfenen Atombombe sowie den Überresten der Murakami-Kirche (welche aber nicht ursprünglich dort stand).

IMG_5600.jpg

Ach ja, auf Kyushu fangen die Kirschblüten eine Woche früher als Kyoto an zu blühen, daher konnten wir hier die ersten Kirschblüten bewundern.

IMG_5604.jpg

Etwa 600 Meter entfernt ist dann der eigentliche „Friedenspark“ (Peace Park, 平和公園) gelegen mit der bekannten Friedensstatue.

IMG_5607.jpg

IMG_5609.jpg

IMG_5615.jpg

Nachdem wir dann gegen 15 Uhr endlich im Hotel einchecken und uns frisch machen konnten, ging es zum entspannenderen Teil des Tages über: Essen!

Dank unseres Reiseführers verschlug es uns angeblich in den besten Gyoza-Schuppen (sorry, man kann es nicht anders nennen) von Nagasaki, dem Unryotei Hamanmachi (雲竜亭浜んまち). Aus Erfahrung kann ich inzwischen sagen: Je heruntergekommener der Laden aussieht, desto besser die Gyoza! Und ja, die Gyoza hier waren verdammt gut.

IMG_5631.jpg

IMG_5629.jpg

IMG_5630.jpg

Es war nur ein etwas mulmiges Gefühl, da wir in dem kleinen Laden zu zweit die einzigen Kunden waren, während drei rustikale Herrschaften hinter dem Tresen (mehr als Barhocker gab es nicht) im Küchenbereich Baseball angeschaut und uns zwischendurch die Gyoza gebraten haben. Kurz bevor wir gingen konnten wir aber noch Zeuge werden, wie ein wahrer Meister in drei schnellen Handstrichen perfekte Gyoza kreierte. Beeindruckend.

Ersteindruck Nagasaki

Ich muss sagen, Nagasaki gefällt mir. Eine relativ angenehme Stadt, ohne dabei langweilig zu wirken. Die Stadt ist ziemlich hügelig, weswegen man in Japan wohl gerne sagt, dass nur wenige Leute in Nagasaki Fahrrad fahren können.

IMG_5575.jpg

IMG_5906.jpg

Alle Bilder

Alle Bilder von Nagasaki auf Flickr

Alle Bilder vom Atombombenmuseum auf Flickr

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Reise nach Nagoya, Tag 1: Nagoya, dessen Spezialitäten und das Apa Hotel Nagoya Sakae (19.02.2012)

22. Februar 2012|Thema: Essen und Trinken, Vier Tage Nagoya 2012: Seto und Tokoname|Tags: |Regionen: , , , |

Am Abend des 19. Februars ging es vom Kyoto Bahnhof mit dem Schnellbus Richtung Nagoya Bahnhof (2000 Yen pro Person/Fahrt, etwa drei Stunden Fahrtdauer). Am Zielort angekommen, ging es direkt zum Apa Hotel Nagoya Sakae, benannt nach dem Viertel und der Bahnstation Sakae (栄).

Nagoya 名古屋

Mit Nagoya wird einem wieder deutlich, wie sehr Kyoto als historische Stadt eine Ausnahme ist. Nagoya ist ein riesiges Ballungsgebiet, das Stadtbild entspricht daher dem einer modernen Großstadt.

IMG_4969

(mehr …)

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten