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Fotografie: im Tempel Tojiin und was dieses Bild alles aussagt

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:26+00:00 Veröffentlicht: 10. Februar 2015|Thema: Fotografie|Tags: , , |Regionen: , , , |

tojiin

Selten hat ein Bild soviel Hintergrundinformationen oder eine Geschichte, dass man diese unmöglich in den Bildtitel oder -beschreibung einbauen kann. Dieses Bild hier – im Tempel Tojiin in Kyoto aufgenommen – ist so ein Bild.

Also, was steckt alles in diesen Bild?

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Moments in Kyoto #1 Video – und Hashtag

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:27+00:00 Veröffentlicht: 11. August 2014|Thema: Video, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Was lange währt wird endlich gut. Im Apri 2014 habe ich mehrere Videoclips aufgenommen, die dann in einen Video mit dem Titel „Moments in Kyoto“ vereint werden sollten. Aufgrund mangelnder Kauffreude für eine Videobearbeitungssoftware ((Es ist Cyberlink Powerdirector 12 Ultra geworden)) hat es dann letztendlich länger gedauert, aber nun ist es fertig.

Natürlich gab es für dieses Video auch Vorbilder, wie dieses Video oder jenes.

Ebenso im April 2014 habe ich auf Google+ auch ein Hashtag mit denselben Titel angefangen mit Schnappschüssen aus dem Alltag von Kyoto:

Moments in Kyoto auf Google+

Sowohl von den Videos als auch dem Hashtag auf Google+ wird es Fortsetzungen geben.

Shorenin Tempel in Kyoto

Aktualisiert: 1. November 2017| 2017-11-01T15:25:31+00:00 Veröffentlicht: 8. August 2014|Thema: 5 Sterne Kyoto und Umgebung, Die Großen in Kyoto, Für Regentage in Kyoto, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , |Regionen: , , , , |

Wer einmal im Tempel Shorenin war, wird ihn so schnell nicht wieder vergessen. Sicherlich hat seine Geschichte als Monzeki-Tempel dazu beigetragen, dass sich hier ein Höhepunkt nach dem anderen finden lässt: die beeindruckenden Schiebetüren (Fusuma), die mit Lotoslandschaften bemalt worden sind, seine zwei Gärten, die herrliche Aussicht und mehr. Jede Jahreszeit bietet etwas Neues, wie Teezeremonien im Teehaus Kobuntei oder Light Ups, wenn der Tempel in der Nacht bunt beleuchtet wird. Ein Tempel, der auf jeder Sightseeingliste ganz oben stehen sollte.

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Korinin, Subtempel des Daitokuji, Kyoto

Aktualisiert: 15. Mai 2017| 2017-05-15T15:41:45+00:00 Veröffentlicht: 28. Juli 2014|Thema: Für Regentage in Kyoto, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten|Tags: , , , , , , |Regionen: , , , , , |

In der großen Tempelanlage Daitokuji bietet der Zen-Tempel Korinin für fast jeden etwas. Für Gartenliebhaber seine Gärten, für Architekturliebhaber zwei Tore, die als wichtige Kulturgüter gelten und für Teeliebhaber das interessante Teehaus Kankyotei – all das sogar dann auch, wenn es regnet, da man sich immer unter einem großen Dach befindet. Nur hat Korinin leider nicht das ganze Jahr über offen, wie es auch bei Obaiin der Fall ist.

Subtempel des Daitokuji

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Obaiin, Subtempel des Daitokuji, Kyoto

Aktualisiert: 15. Mai 2017| 2017-05-15T15:41:45+00:00 Veröffentlicht: 21. Juli 2014|Thema: Für Regentage in Kyoto, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , , |Regionen: , , , , , |

Obaiin ist ein kleiner Subtempel in der großen Tempelanlage Daitokuji im Nordwesten von Kyoto. Schlendert man gemütlich durch den Daitokuji, dann fällt einem auf, dass man bei vielen Subtempel vor verschlossenen Toren steht. Absolut unverständlich, verbergen sich hier doch wunderschöne Ansichten. Einer davon ist Obaiin, der leider nur etwa zwei Mal für wenige Wochen im Jahr öffentlich zugänglich ist, normalerweise im April und im November.

Subtempel des Daitokuji

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Tempel Bishamondo in Kyoto

Aktualisiert: 10. August 2017| 2017-08-10T16:59:43+00:00 Veröffentlicht: 14. Juli 2014|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Für Tempel, die sich in Kyoto befinden, muss man normalerweise nicht viel wandern. Eine Ausnahme ist aber der Tempel Bishamondo im Stadtteil Yamashina, einer etwas abgeschiedenen urbanen Insel im Osten von Kyoto. Dafür belohnt der Weg mit Einsichten in urbane und naturelle Eigenarten japanischer Prägung. Aber mit Bishamondo hat es noch mehr auf sich.

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Konchiin, Subtempel des Nanzenji, Kyoto

Aktualisiert: 11. August 2017| 2017-08-11T16:57:29+00:00 Veröffentlicht: 9. Juli 2014|Thema: Fotografie, Kyoto: Philosophenweg - Tetsugaku no Michi, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , , |Regionen: , , , , |

Der Konchiin ist zusammen mit Tenjuan und Nanzenin der dritte Subtempel des Nanzenji. Zwei Überraschungen bietet er dem Besucher an, eine davon ist seine unerwartete Weitläufigkeit.

Reihe: Philosophenweg Kyoto

konchiin

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Tenjuan, Subtempel des Nanzenji, Kyoto

Aktualisiert: 28. Juli 2017| 2017-07-28T17:35:11+00:00 Veröffentlicht: 5. Juli 2014|Thema: Fotografie, Kyoto: Philosophenweg - Tetsugaku no Michi, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Tenjuan ist ein weiterer Subtempel des Nanzenji und wurde im Jahre 1336 errichtet in Gedenken an die Gründung des Nanzenji 45 Jahre zuvor. Tenjuan besteht hauptsächlich aus zwei Gärten zur Besichtigung. Einer davon bietet aber so eine beeindruckende Atmosphäre, dass die 400 Yen Eintritt regelrecht wie ein Schnäppchen wirken!

Reihe: Philosophenweg Kyoto

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Nanzenin – Subtempel des Nanzenji, Kyoto

Aktualisiert: 29. Juli 2017| 2017-07-29T15:36:21+00:00 Veröffentlicht: 30. Juni 2014|Thema: Kyoto: Philosophenweg - Tetsugaku no Michi, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , , |

Nanzenin ist ein kleiner Subtempel des Nanzenji und liegt direkt hinter dem Aquädukt, wenn man die Treppen hinaufgeht. Mit einem Eintrittspreis von nur 300 Yen kann man schon vermuten, dass es hier nicht soviel zu sehen gibt. Im Prinzip drei Dinge: zum Großteil den Garten, das Hojo und das Mausoleum des Kameyama-Tenno. Je nach Jahreszeit lohnt sich der Besuch mal sehr, mal etwas weniger als sehr.

Der Garten war etwas schwierig zu fotografieren und sieht daher in Echt wesentlich besser aus als auf den Bildern hier. Warum ich nicht auf die Idee kam, eine 360°-Rundumbild zu machen, ist mir schleierhaft.

Reihe: Philosophenweg Kyoto

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Nanzenji Tempel in Kyoto

Aktualisiert: 12. August 2017| 2017-08-12T15:53:19+00:00 Veröffentlicht: 17. Juni 2014|Thema: Die Großen in Kyoto, Für Regentage in Kyoto, Kyoto: Philosophenweg - Tetsugaku no Michi, Sehenswürdigkeiten|Tags: , , , , |Regionen: , , , , |

Der Nanzenji Tempel ist einer der größten Touristenmagnete in Kyoto überhaupt. Neben seiner beachtlichen Größe ist der Nanzenji auch für das Aquädukt berühmt, welches durch das Tempelgelände verläuft. Historisch gesehen war Nanzenji der Obertempel des Kyoto-Gozan-Systems (Artikel folgt).

Reihe: Philosophenweg Kyoto

nanzenji

Das berühmte Aqudäkt aus der Meiji-Zeit (1868-1912)

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Eikando Tempel in Kyoto

Aktualisiert: 28. Juli 2017| 2017-07-28T01:52:10+00:00 Veröffentlicht: 27. April 2014|Thema: 5 Sterne Kyoto und Umgebung, Die Großen in Kyoto, Für Regentage in Kyoto, Kyoto: Philosophenweg - Tetsugaku no Michi, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , , |

Der Eikando Tempel im Osten von Kyoto ist vor allem im Herbst für sein rotes Blättermeer momiji bekannt. Aber auch schon zuvor beweist sich Eikando mit seinen zahlreichen Gartenanlagen als überaus fotogen. Ein Besuch lohnt sich also nicht nur im Herbst – vor allem wenn man bedenkt, dass man im Herbst die momiji vor lauter Touristen kaum noch sehen kann.

Reihe: Philosophenweg Kyoto

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Ginkakuji Tempel in Kyoto

Aktualisiert: 28. Juli 2017| 2017-07-28T01:48:00+00:00 Veröffentlicht: 22. April 2014|Thema: Die Großen in Kyoto, Kyoto: Philosophenweg - Tetsugaku no Michi, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Der berühmte Ginkakuji Tempel im Osten von Kyoto bildet die nördlichste Station des Philosophenwegs. Als Ruhesitz vom Shogun Ashikaga Yoshimasa geplant, aber nie vollständig gebaut worden, wurde der Ginkakuji nach Yoshimasas Tod in einen Zentempel umgewandelt und offiziell in Jishoji (慈照寺) umbenannt. Heute ist der Ginkakuji zusammen mit Kinkakuji ein Subtempel des Shokokuji.

Reihe: Philosophenweg Kyoto

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Anrakuji Tempel in Kyoto

Aktualisiert: 28. Juli 2017| 2017-07-28T01:48:20+00:00 Veröffentlicht: 6. April 2014|Thema: Fotografie, Kyoto: Philosophenweg - Tetsugaku no Michi, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , , |Regionen: , , , , |

Über den Anrakuji Tempel gibt es nicht viel sagen, daher wird der Artikel auch ziemlich kurz. Anrakuji liegt nicht direkt am Philosophenweg, aber trotzdem noch so nahe, dass man ihn als Teil des Weges bezeichnen kann. Bis auf bestimmte Zeiten, meist nur im Herbst, ist der Anrakuji frei und kostenlos begehbar. Nach dem Eingangstor findet man sich in einen kleinen Garten wieder, weiter hinten gibt es noch ein kleines Café und einen Friedhof. Alternativ wird Anrakuji auch als matsumushi suzumushi dera (松虫鈴虫寺) bezeichnet. Das wars dann auch schon wieder.

Reihe: Philosophenweg Kyoto

anrakuji

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Tempel Shinnyodo in Kyoto

Aktualisiert: 8. August 2017| 2017-08-08T15:33:25+00:00 Veröffentlicht: 26. Mai 2013|Thema: 5 Sterne Kyoto und Umgebung, Besonderheiten Kyoto und Umgebung, Für Regentage in Kyoto, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , , |Regionen: , , , , |

Besuch im Tempel Shinnyodo – Man hört es immer wieder mal wieder von Japanreisenden: Nachdem man bereits viele Tempel (und auch Schreine) besucht hat, rutscht einem manchmal die Aussage „Sehen doch alle gleich aus!“ heraus. In groben Zügen kann man dem auch zustimmen, auch wenn das die Faszination für die Ästhetik nicht brechen muss und man weiterhin Tempel „sammelt“. Hat man sich aber an die Ästhetik von Tempeln gewöhnt, stechen besonders diejenigen heraus, die sich durch eine Sache besonders von allen anderen Tempeln unterscheiden. Shinnyodo – oder auch Shinshogokurakuji – hat so ein Alleinstellungsmerkmal: einen ungewöhnlichen Steingarten.

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Tempel Kosanji – in den Wäldern um Kyoto

Aktualisiert: 7. November 2017| 2017-11-07T17:04:38+00:00 Veröffentlicht: 11. Mai 2013|Thema: Fotografie, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , , , |Regionen: , , , , |

Wer Satori Nihon schon länger verfolgt bzw. besonders die Fotografien betrachtet, dem dürften vielleicht bereits die zahlreichen Motive mit Hasen und Fröschen aufgefallen sein. Diese Motive finden sich in ganz Kyoto und in allerlei Formen wie auf Töpfereien oder auf Tüchern. Die Beliebtheit dieses Motivs kommt nicht von ungefähr, denn viele gehen davon aus, dass dieses sogenannte chōjū jinbutsu giga (kurz: chōjū giga, Wikipedia) den ersten Manga Japans aus dem 12. Jahrhundert darstellt. Der Tempel Kosanji hat aber nicht nur eine Rolle mit Tier-Mensch-Karikaturen zu bieten, sondern auch Glücksgefühle für Naturliebhaber.

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Kenninji Tempel in Kyoto

Aktualisiert: 15. Juli 2017| 2017-07-15T17:09:14+00:00 Veröffentlicht: 19. April 2013|Thema: 5 Sterne Kyoto und Umgebung, Die Großen in Kyoto, Für Regentage in Kyoto, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , |Regionen: , , , , , |

Der Tempel Kenninji befindet sich mitten im Herzen von Gion. Gegründet wurde der Tempel im 12. Jahrhundert vom Mönch Myōan Eisai, der in Japan auch als Vater des Tees bezeichnet wird und in der Stadtkultur von Kyoto daher tief verankert ist. Der Tempel, den ich im September 2010 das erste Mal besucht habe und der es auf Anhieb in die Top 5 Tempel und Schreine geschafft hat.

Nun stand ein neuer Besuch mit besserer Technik an.

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Der kaiserliche Palast in Kyoto – Gosho

Aktualisiert: 30. Juli 2017| 2017-07-30T15:52:20+00:00 Veröffentlicht: 16. April 2013|Thema: Die Großen in Kyoto, Fotografie, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , , , |

Innerhalb des Parks oder Gartens Gyoen (御苑) befindet sich der alte kaiserliche Palast von Kyoto, der Gosho (御所). Ab dem 16. Jahrhundert war der Gyoen der Bereich, in dem die Aristokraten ihre Häuser stehen hatten. Mit dem Umzug des Kaisers nach Tokyo im Jahr 1869 wurden diese aber abgerissen, was den heutigen Gyoen zu einer riesigen Parkfläche inmitten von Kyoto ermöglichte und mit dem Gosho eine sehr wichtige Sehenswürdigkeit beherbergt.

Kyoto Gosho

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Die kaiserliche Villa Katsura Rikyu bei Kyoto

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:31+00:00 Veröffentlicht: 9. Oktober 2012|Thema: Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: |Regionen: , , , , |

Katsura Rikyu – Die kaiserliche Villa in Katsura (桂離宮) gilt als Meisterwerk sowohl von der japanischen Gartenkunst als auch der Architektur. Vollendet im 17. Jahrhundert, hat die Villa Katsura Rikyu bis in die Gegenwart namhafte Architekten inspiriert.  Um der Schönheit gerecht zu werden, wird nun auf viele Worte verzichtet, außer: der Eintritt ist frei, es muss allerdings reserviert werden – siehe Link weiter unten. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Die Führung ist zwar auf japanisch, aber es wird ein elektronischer Guide mit englischer Ansage bereit gestellt.

Imperial Villa Katsura Rikyu
Imperial Villa Katsura Rikyu
Imperial Villa Katsura Rikyu
Imperial Villa Katsura Rikyu
Imperial Villa Katsura Rikyu
Imperial Villa Katsura Rikyu
Imperial Villa Katsura Rikyu
Imperial Villa Katsura Rikyu
Imperial Villa Katsura Rikyu

Alle Bilder Katsura Rikyu

Alle Bilder der Villa Katsura Rikyu auf Flickr

Weiterführende Informationen Katsura Rikyu

Webseite: http://sankan.kunaicho.go.jp/english/guide/katsura.html (englisch)

Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Katsura_Imperial_Villa (englisch)

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: Reservierung nötig

Jizoin – der Bambustempel von Kyoto

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:31+00:00 Veröffentlicht: 25. September 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , , |

Jizoin – Nach dem Besuch des Moostempels Kokedera ging es direkt danach in den Bambustempel Jizoin, der nicht weit entfernt lag. Einer kleiner, aber sehr netter Tempel, über den man auch nicht viel schreiben muss. Am Ende eines kleinen Weges landet man im Hauptgebäude des Tempels, in dem sich verschiedene Bilder befinden und wo man sich durch einen großen, geöffneten Raum in Ruhe den Garten anschauen kann.

Eingangstor Jizoin

Alle Bilder Jizoin

Slideshow

Zum Album auf Flickr

Jizoin auf GOOGLE+

Infos und Wertung

Besucht am
10. September 2012
Eintritt
Öffnungszeiten
400 Yen
9 bis 17 Uhr
Schreibweisen
jizoin | jizōin
地蔵院
じぞういん
Weitere Namen
竹の寺 | take no dera | Bambustempel

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Kokedera / Saihoji – der Moostempel in Kyoto

Aktualisiert: 9. November 2017| 2017-11-09T17:29:27+00:00 Veröffentlicht: 24. September 2012|Thema: Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , |Regionen: , , , , |

Nach dem Besuch im Kokedera hatte ich endlich ein argumentativ starkes Beispiel. Es gibt da nämliche eine Wortkombination, die ich schon öfters auf Japan-Kyoto verwendet habe. War es anfänglich nicht ganz ernst gemeint, wurde mir nach und nach klar, dass doch mehr Wahrheit darin steckt als gedacht: die Rede ist von „gierige Buddhisten!“. Mit dem Kokedera – offizieller Name Saihoji – habe ich den teuersten Tempel von ganz Kyoto gefunden und leider gilt hier nicht je teurer desto besser. Aber fangen wir von vorne an.

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Shikoku Tag 1, Stadt Takamatsu: Ankunft und die Gärten Ritsurin und Tamamo

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:15+00:00 Veröffentlicht: 19. August 2012|Thema: Eine Woche Shikoku 2012, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , |Regionen: , , , , , |

Takamatsu 高松
Alle Artikel der Kategorie
Eine Woche Shikoku

Takamatsu – Die erste Station auf der Reise nach Shikoku war Takamatsu, wo sich u.a. die Parkanlagen Tamamo (玉藻公園) und Ritsurin (栗林公園) befinden. Während Tamamo eher eine nette Dreingabe war, kann der Garten Ritsurin locker mit den drei berühmten Gärten Japans mithalten. Von Takamatsu kommt man auch schnell mit der Fähre zur Insel Shodoshima, die am nächsten Tag auf dem Programm stand.

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Reise nach Takamatsu

Eine Nachtbusverbindung direkt von Kyoto nach Takamatsu gibt es leider nicht, was vermutlich auch besser ist (Nachtbusse sind immer brrrr). Daher mussten wir einen Bus von Osaka Umeda um 7:40 Uhr nehmen, was vermutlich auch nicht besser ist. Dafür durften wir in der tollen Reiselounge der Busfirma Willer herum lümmeln, die wirklich einen ordentlichen Eindruck macht mit kostenlosen Internetzugang, Steckdosen, Getränkeverkauf und ausreichend Platz zum Ausruhen.

Willer Busterminal

Ankunft in Takamatsu

Um etwa halb 12 Uhr kamen wir dann in Takamatsu an. Ruhige Stadt, alles sehr gemütlich.

Bahnhof Takamatsu

Die örtlichen Gullydeckel werden von einer bekannten historischen Begebenheit verziert, welche auch im Heike Monogatari vorkommt: dem Bogenschuss des Nasu no Yoichi während der Schlacht von Yashima.

Und das Shikoku Maskottchen bzw. das der regionalen Bahnkarte (IruCa) ist allgegenwärtig.

Park Tamamo

Nach dem Check In im Hotel ging es dann direkt zum Park Tamamo (玉藻公園), der quasi um die Ecke lag. 200 Yen Eintritt, viel erwarten sollte man also nicht.

Park Tamamo, Eingang

Am schönsten war wohl das große Haus in der Mitte, umringt von Palmen, die man so eher auf Südseeinseln erwarten würde. Wenn man aber die Temperatur bedenkt, waren die Palmen sicherlich nicht falsch hier.

Innen war die Atmosphäre deutlich kühler und somit angenehmer!

Eine ziemlich gelassene Libelle gab sich auch die Ehre (in bewegten Bildern auch auf Youtube).

Das Schloss von Takamatsu bzw. das, was heute noch davon übrig oder wieder errichtet worden ist

Die folgende Brücke war wohl auch ziemlich bekannt, allerdings habe ich das Bild nicht im Tamomo Park gemacht, sondern am übernächsten Tag von den Bahngleisen der Station Takamatsu Chikko (高松築港). Von dort war die Brücke wesentlich besser zu sehen.

Garten Ritsurin

Danach ging es dann zum eigentlichen Ziel des Tages, den Garten Ritsurin (栗林公園). Nach dem Besuch hätte ich darauf getippt, dass der Garten zu den drei berühmten Gärten Japans (sanmeien 三名園) zählt, aber dem ist nicht so. Qualifizieren könnte er sich aber ohne weiteres. Ein wunderschöner Garten mit großen Teehaus am See und der Hügel im Hintergrund (shakkei), der als grüner Wall posiert, rundet das Gesamtbild sehr gut ab.

Im Hochsommer, wenn die Sonne brennt, sollte man allerdings nur mit Schutzmaßnahmen hingegen, sonst wird es zum Spießrutenlauf. Sonnencreme, Hut, Sonnebrille – wenn es sein muss, sogar mit Schirm, egal! Leider gibt es viele Bereiche, die kaum beschattet sind.

Deutlich zu sehen: der Hügel als geliehene Landschaft im Hintergrund

Erreicht man dann endlich das Teehaus Kikugetsutei (菊月亭), kann und sollte man sich eine sehr ausführliche Pause gönnen. Im Schatten. Der ist hier auch reichlich gegeben.

Hier kamen wir auch zum ersten Mal mit der Süßigkeit Kyuman (灸まん) in Kontakt, die in der Präfektur Kagawa ziemlich verbreitet sind.

Diese großen Räume, die man auf drei Seiten komplett aufmachen kann, haben es mir spätestens im Ritsurin Garten angetan. Schon davor im Park Tamamo gab es mit dem „Palmenhaus“ eine sehr ähnliche Konstruktion.

Auf dem See um das Teehaus kann man übrigens Boot fahren – lustige Hüte werden gestellt und ohne sollte man wirklich nicht zur See fahren.

Die wohl berühmteste Ansicht des Ritsurin

Zum Schluss konnte man noch den Weg über einen kleinen Bach nehmen, perfekt um sich zumindest die Füße etwas abzukühlen. Ästhetisch war es auch eine interessante Sache.

Interessant waren auch die Seitenhiebe gegen die oben genannten drei berühmten Gärten Japans (sanmeien), die man immer wieder auf den Hinweisschildern finden konnte. Zum Beispiel sind die Steine, die hier so rumliegen, ja soviel besser als die der sanmeien. Da ich im Kenrokuen (einer der sanmeien) keinen einzigen großen Stein gesehen habe, kann ich dem nur zustimmen.

Karte Takamatsu

Infos und Wertung

Schöne Küstenstadt, die vor allem für Gartenliebhaber interessant sein dürfte.

Alle Bilder
Takamatsu: FlickrGoogle Photos
Park Tamamo: FlickrGoogle Photos
Garten Ritsurin: FlickrGoogle Photos
Besucht am
17. August 2012

Alle Bewertungen von Japan-Kyoto

Stadt Takamatsu (Shikoku)
4 / 5 von 5
Wertung

Reise nach Shikoku – Ankündigung und Zusammenfassung

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:15+00:00 Veröffentlicht: 16. August 2012|Thema: Eine Woche Shikoku 2012, Sehenswürdigkeiten, Zusammenfassungen|Tags: , |Regionen: , , , |

Vom 17. bis zum 22. August 2012 ging es auf die Insel der vier Länder: Shikoku (四国). Wagt man sich ins Innere der Insel, darf man herrliche Naturlandschaften erleben, durch deren Schluchten und Täler sich sogar schon im 12. Jahrhundert die Minamoto und Taira im Genpei-Krieg bekämpft haben. Besuche im Hauptheiligtum und diversen Onsen durften natürlich auch nicht fehlen.

Reise in Shikoku allgemein

Präfektur Kagawa 香川県

Für drei Tage werden wir uns in der Präfektur Kagawa zuerst in Takamatsu (高松) u.a. den Garten Ritsurinkoen (栗林公園) und die Insel Shodoshima (小豆島) anschauen.

Anschließend geht es in die nahe gelegene Stadt Kotohira oder Konpira (琴平), wo u.a. der Schrein Kotohiragu (金刀比羅宮) und das prächtige No-Theater Kanamaruza (金丸座) auf uns warten.

Präfektur Tokushima 徳島県

In der Präfektur Tokushima geht es dann für zwei Tage nur um Natur und Onsen, genauer gesagt geht es dann in das Tal Iya (祖谷渓). Am ersten Tag werden wir uns das Tal allgemein und die Brücken im speziellen anschauen, während der zweite Tag ein reiner Onsentag wird.

Präfektur Ehime 愛媛県

Und als hätten wir uns im Tal Iya dann nicht schon genug entspannt, geht es am letzten Tag noch nach Matsuyama (松山), um dort im berühmten Onsen Dogo (道後温泉) die Seele baumeln zu lassen. So eine Reise ist schließlich anstrengend.

Dogo Onsen – Größere Kartenansicht

Ziele auf Shikoku, die Artikel

Alle Artikel können im Thema „Eine Woche Shikoku“ zusammengefasst betrachtet werden.

Rozanji Tempel in Kyoto – Heimat des Genji-Monogatari

Aktualisiert: 15. Mai 2017| 2017-05-15T15:53:39+00:00 Veröffentlicht: 17. September 2011|Thema: Fotografie, Für Regentage in Kyoto, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , , |Regionen: , , , , |

Der Rozanji Tempel ist eng mit der Entstehungsgeschichte der berühmten Erzählung Genji-Monogatari verbunden. Heute werden hier keine Bücher mehr geschrieben, sondern es darf ein schöner Garten bewundert werden. Schriftlich wird es nur noch, wenn man Sutren kopieren möchte. Und auch bei Regen lässt sich der Rozanji gut besuchen.

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Ryoanji und Tojiin, 09. August

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:41+00:00 Veröffentlicht: 9. August 2010|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Ryôanji 竜安寺

Nachdem es letztes Jahr nicht geklappt (ich bin an der Bushaltestelle Ritsumeikanmae ausgestiegen und habe ihn nicht gefunden…), habe ich es nun endlich geschafft, mit den Tempel Ryôanji anzuschauen, der berühmt für seinen Steingarten ist. Mit dem 59er Bus ging es von Shijô-Keihanmae (四条京阪前) aus zur Bushaltestelle Ryôanjimae (leichter als gedacht). Mit 500 Yen hat man sich auch flugs den Zugang zu heiligen Boden erkauft.

Den Ryôanji kann man sich locker innerhalb einer Stunde anschauen, da er recht überschaubar ist. Ein Außenareal mit großen Teich und die Gebäudeanlage mit dem Steingarten. Dieser hat 15 Steine, von denen man aber nicht alle gleichzeitig sehen kann – außer man schaut aus der Vogelperspektive. Der Steingarten ist wirklich schön und hat eine angenehme Wirkung – wenn der Tempel an sich nicht so überlaufen mit Touristen wäre. Aber kann man eben nichts machen, den Ryôanji sollte man auf jeden Fall gesehen haben.

Tôjiin 等持院

Der Tôjiin liegt zu Fuß nur fünf Minuten vom Ryôanji entfernt. Er ist etwas kleiner, aber da er unbekannter ist, wird er kaum besucht – eine wahre Wohltat nach Ryôanji. Der Tôjiin hat einen sehr schönen Garten inklusive Teehaus, aufgrund der Ruhe kann man den Garten auch wirklich genießen. Kulturell bedeutender ist wohl das Gebäude namens Reikôden, in dem Tokugawa Ieyasu und alle 15 Ashikaga Shogune eingeschreint sind (Statuen). Diese durfte man zwar theoretisch nicht fotografieren, aber was solls…

Siehe auch Panoramabilder!

Und noch etwas zur Entspannung:

Tokyo, Nikko und Yokohama, Sankeien und Chinatown, 05. und 06. August

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:52+00:00 Veröffentlicht: 8. August 2010|Thema: Eine Woche Nordjapan 2010, Essen und Trinken, Sehenswürdigkeiten|Tags: , , , , |Regionen: , , , , , |

Gegen 16 Uhr kamen wir am 04. August mit dem Shinkansen am Bahnhof Ueno in Tokyo an. Nachdem wir ins Hotel eingecheckt haben und uns kurz ausgeruht haben, sind wir los, um noch den Tsukudo-Schrein (築土神社) zu besuchen. Dieser Schrein ist speziell für Samurai und Kampfsport, als Kendo-Betreibender musste ich natürlich dort hin, um mir ein Sieges-Talisman (勝守) zu kaufen. Interessant ist aber auch, dass dieser Schrein ziemlich zwischen zwei Hochhäusern förmlich eingequetscht ist.

Nikko

Am 05. August sind wir um 11 Uhr mit der Tobu-Bahnlinie (東武線) von Asakusa (浅草) Richtung Nikko (日光) los. 1320 Yen weniger und zwei Stunden später kamen wir dann im verschlafenen Örtchen Nikko an, um von dort mit dem Bus weiter Richtung Tempelanlagen, Rinno-ji (輪王寺), dem Schrein Futarasan (二荒山神社) und schließlich dem Mauseoleum von Tokugawa Ieyasu (日光東照宮) mit den drei Affen, die nichts böses sagen, sehen oder hören. Nikko war wirklich schön und dank des abgelegenen Ortes auch sehr idyllisch (abgesehen von den ganzen Touristen). Was mir aber gar nicht gefallen hat waren die Mönche, die bei bestimmten wichtigen Hallen die Talismane wie auf einem Marktplatz unters Volk bringen wollten. Das Ganze sah dann in etwa so aus: einer hat etwas erklärt und am Ende wurde dann der passende Talisman angepriesen, frisch verschweißt in Alufolie. Danach wurde man am Verkaufsstand vorbeigeführt, wo weitere Mönche dahinter nochmal lautstark zum kaufen anregten.

Ach ja, wir hatten auch ziemliches Glück. Dank eines Jubiläums wurde eine Statue von Tokugawa Ieyasu ausgestellt, die man normal nicht zu Gesicht bekommt. Diese Anlage war die letzte Station für uns und fast hätten wir uns dagegen entschieden, dort reinzugehen (das war, bevor ich wusste, dass es diese Statue gibt). Da es auch schon ziemlich spät war, waren wir die letzten zwei Personen, die reingelassen wurden. Dreifaches Glück? Hinter der Kasse saß überraschenderweise eine schwarzhäutige westliche Frau in Nikko-Arbeitskleidung – in Japan scheint immer mehr möglich zu werden.

Die Statue von Tokugawa Ieyasu hätte man eigentlich nicht fotografieren dürfen, aber was tut man als Japanologe nicht alles für die Wissenschaft (yeah, Wissenschaft!!).

Für Nikko muss man auf jeden Fall den ganzen Tag einplanen. Wir haben zwar nicht unbedingt getrödelt, aber wegen den vielen Sehenswürdigkeiten und den langen Fahrzeiten mit dem Zug kamen wir erst wieder um 21 Uhr in Tokyo an.

Yokohama

Am 06. August sind wir dann mit dem Zug nach Yokohama (横浜) gefahren. Mit dem Bus ging es dann weiter Richtung Garten Sankeien (三系園). Dieser Garten war das Highlight der Reise: schöne Gebäude (natürlich aus Kyoto geklaut), leckerer Matcha und leckeres Eis, dazu Schildkröten ärgern. Was will man mehr? Absolut zu empfehlen. Der Garten war so schön, dass wir bis zum Ende um 17 Uhr blieben.

 

Um 17 Uhr ging es dann weiter Richtung Chinatown (中華街). Bunt, schillernd, leckeres Essen. Die Bilder werden dazu mehr sagen ;)

Zurück am Yokohama-Bahnhof war dann noch shoppen angesagt, gegen 21 Uhr sind wir dann ins Bad SkySpa gegangen und haben es uns eine Stunde lang gut gehen lassen. Um 23:30 Uhr ab in den Nachtbus Richtung Kyoto, Ankunft dort um 8 Uhr morgens. Anstrengend, aber schön wars. Insgesamt hat der ganze Spaß etwa 90 000 Yen gekostet. In Zukunft werde ich aber definitiv länger an einen Ort bleiben, statt viele Orte mit jeweils ein bis zwei Tagen Aufenthalt.