Ich mache gerne Fotos – und davon gerne auch mal mehr. Mit Japan hatte ich natürlich viele und gute Motive direkt vor die Nase gesetzt bekommen. Für mich hat sich daher von Anfang an die Aufgabe gestellt, diese Bilder zu präsentieren.

Zunächst wollte ich meine Fotos nicht in fremde Hände geben – im Gegensatz zu den Videos, die ich auf Youtube hochlade und dort in meinem eigenen Kanal zur Schau stelle. Videos sind einfach komplizierter, da kommt man als Laie kaum drumherum, auf Angebote wie Youtube zurückzugreifen. Anders bei Fotos, für die man relativ schnell und leicht eine eigene Galerie installieren und dort Fotos hochladen kann. Am Anfang habe ich die Gallery-Software von Menalto benutzt, zuerst Gallery2, mit dem Update dann Gallery3. Hat bisher auch gut funktioniert.

In letzter Zeit vermehren sich aber die Probleme. Zwar wird einem oftmal geholfen, wenn man im Web nach Lösungen forscht, doch ist dies nicht immer der Fall. Bei meinem neuesten Problem war genau dies der Fall, was mich dazu bewogen hat, mich nach Alternativen umzusehen.

Es gibt diverse etablierte Bilderdienste im Web: Flickr, Panoramio, Picasa etc.

Einen Vergleich möchte ich an dieser Stelle nicht machen. Ich habe mich einfach für den Platzhirsch Flickr entschieden, vor allem wegen seiner großen Community. Genau darauf habe ich auch Wert gelegt. Um die Bilder in meiner eigenen Galerie zu bemerken, musste man erstmal Satori Nihon an sich bemerken. Mit Flickr drehe ich den Spieß um: wer dort auf meine Bilder aufmerksam wird, wird auch auf Satori Nihon aufmerksam.

Von daher gibt es Satori Nihon nun auch auf Flickr!

Allerdings werde ich keine alten Bilder auf Flickr übertragen. Aller Bilder bis 2011 von 2009 findet man daher in meiner alten Galerie, alle Bilder ab 2011 ab 2010 findet man nun auf Flickr.

Überlegungen in Stichpunkten:

  1. Flickrs große Community gleich großes Plus. Denn dazu mache ich die Bilder: damit sie gesehen werden!
  2. Bei Flickr behalte ich alle Rechte an meinen Bildern.
  3. Ich kann die Bilder ansprechender auf meiner Seite zur Schau stellen, ohne dass man zuerst in die Galerie selber gehen muss.
  4. Geotagging bei Flickr bezüglich Kyoto ist Müll, die Karte ist zu ungenau. Das war für mich aber weniger ein Problem, denn seit der Umstellung von Gallery2 auf Gallery3 verwende ich eine separate Google Maps. Das hat sich am 28. Juni 2012 endlich etwas gebessert, auch wenn es noch lange nicht so gut wie Google Maps ist.
  5. Sammlungen sind nur mit Pro-Account verwendbar, der mit 25 Dollar im Jahr aber relativ günstig ist. Ohne Pro-Account kann man nur Alben erstellen, aber keine Alben innerhalb Alben (also nichts geschachteltes). Genau diese Ebenen brauche ich aber. Mit dem Pro-Account fallen auch sämtliche Beschränkungen weg, auch Werbung etc.
  6. …allerding dürfen in Sammlungen in einer Ebene entweder nur Alben oder nur Sammlungen sein. Das ist etwas blöd und war mit der eigenen Gallery-Software kein Problem.
  7. Keine Arbeit mehr mit Design oder Problemen einer eigenen Galerie.
Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten