Kumamoto (Präfektur)

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Nordkyushu Tag 6, Teil 2: Der Park Suizenji in Kumamoto und die Rückkehr nach Kyoto (02.04.)

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:02+00:00 Veröffentlicht: 21. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , |

Nachdem wir uns im Schloss von Kumamoto ausreichend umgeschaut haben, ging es zurück zur Straßenbahn und mit dieser bis zur Station Suizenji Kôen (水前寺公園). Von dort waren es dann nur fünf Minuten zu Fuß, bevor wir dann durch den Eingang des Suizenji-Parks schritten.

Vor dem Durchschreiten wurde es aber noch einmal gefährlich. Kumamon lauerte mitten auf der Straße vor dem Eingang. Was hatte er vor?
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Ah, Glück gehabt, er begrüßt nur die zahlungswilligen Touristen.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Suizenji ist wirklich ein schön anzusehender Garten, mit den typischen geformten Hügeln, die man oft in größeren japanischen Parks sehen kann.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Man kann auch wieder Futter kaufen, um der schwimmenden Tierwelt im Teich eine Freude zu bereiten.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Schön war aber auch vor allem der Schrein Izumi (出水神社), der auf dem Parkgelände angesiedelt ist.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Es gab auch gleich zwei schön anzusehende Temizuya (Wasserbecken für die rituelle Selbstreinigung).
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Weiter hinten im Park fand man noch einen weiteren kleinen Schrein, mit einem extrem ungünstig platzierten Toilettenschild.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
https://www.flickr.com/photos/satorinihon/7041490637/
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Noch weiter hinten konnte man Bronzestatuen von zwei wichtigen Feudalherren (Daimyo) finden.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Sicht auf die Hügel, von der hinteren Seite aus.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Japanische Romantik: allgegenwärtige Getränkeautomaten, umrankt von Kirschblüten. Hach…
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Und wieder der Eingangsbereich, von der hinteren Seite aus gesehen.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Eine Bühne für Nô-Theater gab es auch…
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
…genauso wie ein Teehaus, fast obligatorisch für einen japanischen Park.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Japanische Geldmacherei: für wenig Geld darf man nur auf Sitzgelegenheiten außerhalb des Hauses Matcha trinken. Für mehr Geld dann im Teehaus.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Wobei man sich im Teehaus dann fast schon selber als Austellungstück hätte fühlen können, denn davor sind immer Leute herumgelaufen.

Der Matcha war aber auch ganz gut im Freien genießbar.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan
Beim Verlassen des Parks verabschiedete sich Kumamon dann auch artig von uns.
At Suizenji Park, Kumamoto, Kyushu, Japan

Souveniere: alles voller Bären

Für Japaner selbstverständlich: Souveniere mit nach Hause bringen, damit auch die Daheimgebliebenen sich an der Reise erfreuen können! (Und um eine ganze Souvenierindustrie drumherum aufbauen zu können!). Man kann sich kaum vorstellen, wieviel Souveniere sich Japaner auf einer Reise kaufen (müssen)! Losgezogen mit zwei Koffern, kamen wir mit zwei Koffern und drei vollen Tüten zurück.

Und damit auch alles etwas Besonderes ist, werden die Souveniere von Kumamoto mit dem eigenen Maskottchen vollgeklebt, dem Bären Kumamon. Sogar eine Art eigenen Flagship Store hat der Kerl!
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Und auch überall sonst, wo es nur möglich ist, findet man die Spuren von Kumamon.
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Rückkehr nach Kyoto

Auch diese Reise steuerte unweigerlich ihrem Ende entgegen. Von Kumamoto hatte ich am wenigstens erwartet, aber ist dann fast zum Favoriten geworden! Nach einem letzten guten und schwarzen Ramen in der Stadt…
Kumamoto Kuromayu Ramen
…ging es noch etwas auf Abenteuerfahrt. Aus irgendeinem Grund fuhr unser Nachtbus nicht von Hauptbahnhof ab, sondern etwas außerhalb, zwischen Stadt und Flughafen, neben einem 7-Eleven Konbini mitten in der Pampa. Weder Bus noch Bahn in der Nähe! Mit der Straßenbahn dann bis zur letzten Station Kengunmachi (健軍町駅), von dort aus dann schon im Dunkeln 30 Minuten durch ein Wohngebiet. Etwas im McDonald abgehangen, um dann schließlich in den Bus Richtung Kyoto einzusteigen.

Danke Kyushu, wir kommen wieder!

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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
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Nordkyushu Tag 6, Teil 1: Das Schloss von Kumamoto (02.04.)

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:02+00:00 Veröffentlicht: 19. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , |

Nachdem wir am Morgen aus dem Hotel ausgecheckt und unsere Koffer am Bahnhof verstaut haben, ging es mit der Straßenbahn (Straßenbahn! Pluspunkt!) zum Schloss von Kumamoto (熊本城).
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Hier war die Blütenschau (Hanami 花見) schon in vollen Gange und gerade entlang an Flussufern kann man die Schönheit von Kirschblüten hervorragend bewundern.
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Die Uferpromenade war entsprechend gut gefüllt und es gab auch kleinere Imbissstände. (Chicken!)
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Das nicht gerade kleine Schloss konnte man dann auch ab und zu durch die Bäume erspähen.
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Pflichtbesuch bei Kato Kiyomasa, dem bekanntesten Schlossherren, der das Schloss erheblich erweiterte…
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Im Schloss selber stand man dann auch relativ schnell vor dem vermutlich bekanntesten Fotomotiv.
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Das Schloss macht aber auch sonst ordentlich was her und man sollte es auf jeden Fall als Pflichtpunkt auf einer Reise nach Kumamoto betrachten.
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Im Inneren durfte man leider keine Fotos machen. Dafür war ein frisches Brautpaar mit Fotograf unterwegs. Die Chance lässt man sich natürlich nicht entgehen!
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Im linken Schlossturm ganz oben durfte man dann endlich wieder die Kamera aktiv werden lassen und der Ausblick war auch wirklich super.
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Die folgenden zwei Bilder kann man als relativ einzigartig bezeichnen, da man dafür eine gewisse Größe und entsprechende Armlänge benötigte. Und Selbstbewußtsein, die Kamera nicht fallen zu lassen! Das Umhängeband hat diese Sorge aber einigermaßen wegfallen lassen. Das Motiv liegt hinter einer der Ecken, die jeweils durch einen dicken Balken gestützt werden und an jeder Seite noch durch etwas dünnere Balken – und genau an diesen dünneren Balken war es schwer, vorbeizukommen.
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Im zweiten, rechten Schlossturm, der etwas tiefer lag, war die Aussicht weniger hervorragend. Dieser Turm war auch eine relativ neue Rekonstruktion und daher nicht sonderlich spektakulär – wurde aber trotzdem von einer netten, jungen Damen bewacht. Dank dieser wurden wir auch das plötzlich auftretende Chaos im Schlosshof aufmerksam.

Verdammt! Kumamon höchstpersönlich, das Maskottchen von Kumamoto, hat sich unter die unwürdigen Besucher gemischt! Noch dazu mit dem Maskottchen des Schlosses selber, Higomaru! „Ein Charakter, der nur sehr selten auftritt!“, so die junge Wachdame.

Und was für ein Spektakel das war! Tumultartige Szenen unter den sonst so zurückhaltenden Japanern! Kinder außer Rand und Band!
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Kumamon hat sich so viele kleine Kinder abgegriffen, da wäre sogar Pedobär grün vor Neid geworden!
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Aber aber, was erzähle und zeige ich hier schon? Ein Video sagt viel mehr aus!

Video: Auftritt von Kumamon im Schloss von Kumamoto

Dieses Video auf Youtube anschauen

Weiter im Schloss: der Honmaru Goten Palast

Im Jahre 1877 zerstört, wurde der Honmaru Goten (本丸御殿) Palast bzw. die Ohiroma (お広間) Haupthalle über mehrere Jahre hinweg neu konstruiert und 2008 fertig gestellt. Zum Glück war das Fotografieren wieder erlaubt, denn so eine große Halle kann ordentlich Eindruck machen – auf seinem Höhepunkt hatte der Komplex ganze 1570 Tatamimatten ausgelegt!
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Danach ging es zum nahe gelegenen Suigenji-Park, aber mehr dazu im nächsten und letzten Artikel der Reise nach Kyushu.

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Nordkyushu Tag 5: Der Vulkan Aso und Ankunft in Kumamoto (01.04.)

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:02+00:00 Veröffentlicht: 11. April 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Essen und Trinken|Regionen: , , , , |

Früh morgens noch ein letztes Bad im Onsen vom Hotel Shin Horii zum Abschied, bevor es dann ebenso früh zum Bahnhof ging in Richtung Kumamoto. Unser erstes Ziel des Tages war aber der auf halber Strecke gelegener Vulkan Aso (阿蘇山) und es fahren nur sehr wenige Züge direkt von Beppu nach Aso – genau richtig für einen verlängerten und ungestörten Schlaf.

Am Bahnhof von Aso angekommen, merkten wir sehr schnell, was das Maskottchen hier ist: Der Hund Kuro. Gleichzeitig auch propagierter Bahnhofchef.
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Direkt wenn man aus dem Bahnhof rauskommt, gibt es in linker Richtung eine sehr große Verkaufshalle für Essen und es gibt doch wirklich tolle Sachen. Vorbeischauen lohnt sich.

Mit dem Bus gelangt man dann hoch zum Vulkan. Die Fahrt dahin dauert etwa eine halbe Stunde und steckte auch schon voller schöner Ausblicke.
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Das letzte Bild ist ein sehr typisches Bild vom Vulkan Aso, allerdings dann komplett in grün, in der sommerlichen Jahreszeit.

Das letzte Stück der Strecke musste mit der Seilbahn gemeistert werden.
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Wer nicht gerade im Sommer hingeht, sollte unbedingt sehr warme Kleidung mitbringen! Oben auf dem Gipfel weht ein unglaublich eisiger Wind, da vergeht einem schnell die Lust. Sonderlich viel zu sehen gibt es leider auch nicht – ein Vulkan eben!
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Es war jetzt nicht unbedingt eine Zeitverschwendung, aber ich denke, Aso muss man nicht zu seinen Highlights auf einer Reise nach Kyushu zählen. Es folgte der Abstieg und ab Richtung Kumamoto (熊本)!

Kumamoto und sein Ramen

Als wir in Kumamoto ankamen war es bereits Nachmittags und wir konnten gleich ins Hotel einchecken – Hotel Route Inn Kumamoto Ekimae (ルートイン熊本駅前). Gutes Geld sparen konnten wir, weil wir vom Hotel ein Angebot erwischten, in dem ein Tagesticket und der Eintritt zum Schloss von Kumamoto inklusive war. Die Zimmer waren zwar jetzt keine Schönheit, aber für Japan überraschend geräumig, daher sehr empfehlenswert.
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Zeit für Sightseeing war nicht mehr (was eh für den nächsten Tag angesetzt war), daher widmeten wir uns einer Sache, die meiner japanischen Begleitung extrem wichtig ist: Essen.

Und hier kann ich gleich sagen: Ramen in Kumamoto ist spitze! Regional besonders ist vor allem das Ramen in schwarzer Suppe, das muss man gegessen haben! In der Nähe unseres Hotels haben wir zum Glück gleich ein nettes Ramenrestaurant gefunden – das Kokuryuko! Sympathischer kleiner Schuppen.
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Dazu ein guter Sake und man war mit der Welt zufrieden.
Sake serving with two glasses

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Reise in den Norden von Kyushu: Einleitung

Aktualisiert: 12. Februar 2017| 2017-02-12T16:35:03+00:00 Veröffentlicht: 26. März 2012|Thema: Eine Woche Nordkyushu 2012, Vorgestellte Artikel (Featured), Zusammenfassungen|Tags: |Regionen: , , , , , |

Vom Abend des 27. März bis zum 03. April geht es für mich zum ersten Mal nach Kyushu (九州), eine der vier Hauptinseln Japans. Während die Reise am Anfang bis in den Süden von Kyushu geplant war, wurden die Reiseziele nach einiger Überlegung auf Nordkyushu eingegrenzt mit den drei großen Stationen Nagasaki (長崎), Beppu (別府) und Kumamoto (熊本). Der Süden folgt dann später.

Reiseplanung

  1. Nagasaki, 28. März bis 30. März
  • Beppu, 31. März
    • Onsen
    • Die Höllen von Beppu
  • Kumamoto, 01. April und 02. April
    • Berg Aso (阿蘇)
    • Park Suizenji (水前寺)

    Am Abend des 27. März geht es mit dem Nachtbus vom Kyoto Hauptbahnhof Richtung Nagasaki. Nach Beppu kommen wir, indem wir am Abend des 30. März einen Highway-Bus von Nagasaki nehmen. Von Beppu aus geht es dann am 01. April mit dem Zug nach Kumamoto, auf halber Strecke nehmen wir dabei den Berg Aso mit, bevor wir dann Nachmittags in Kumamoto ankommen. Am Abend des 02. Aprils geht es dann mit dem Nachtbus zurück nach Kyoto.

    https://www.flickr.com/photos/mshades/238316969/

    Die Hölle von Unzen - © MShades, Flickr

    https://www.flickr.com/photos/ham_egg/3709779804/

    Der Berg Aso - © tkehr, Flickr

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