Ishikawa (Präfektur)

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Winter in Kyoto – die Sache mit dem Schnee

Aktualisiert: 1. November 2016| 2016-11-01T17:33:29+00:00 Veröffentlicht: 24. Dezember 2013|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , , |

Winter in Kyoto ist so eine Sache für sich. Es steht außer Frage, dass Kyoto zu den schönsten Städten der Welt gehört, wenn nicht gar die schönste Stadt ist. Allerdings muss ich sagen: im Winter fällt Kyoto in der Schönheitsskala ordentlich nach unten – wenn kein Schnee fällt! Und genau das ist das Problem: es fällt nur selten Schnee in Kyoto.

Winter in Kyoto

Winter in Kyoto – ohne Schnee nix los

Sicherlich bleiben die Gebäude dieselben, aber es fehlt vieles, was den Reiz der anderen Jahreszeiten ausmacht: die Pflanzen, Bäume und das Moos, meistens kunstvoll hergerichtet; die zahlreichen Farben und Eindrücke; die geräuschvolle Hintergrundkulisse der Zikaden im Sommer; und im Winter wird es trist und leise.

Wenn aber Schnee fällt, ist Kyoto auch im Winter wunderschön. Leider hat es im Winter 2011/12 nur einmal kurz geschneit und der Schnee war schnell wieder weg, daher habe ich davon leider keine Bilder zu präsentieren. Glücklicherweise war ich über Weihnachten in der Präfektur Ishikawa, nördlich von Kyoto, wo man sich vor Schnee kaum retten konnte! Daher ersatzweise Bilder aus dieser Region, genauer gesagt vom Tempel Natadera.

Hauptgebäude Tempel Natadera

Den Schneemassen entfliehen

Pagode Natadera

Die Pagode präsentiert sich in weiß

Und hier noch ein Link zu einem Album, welches während der Fahrt zur Ishikawa Präfektur entstanden ist: Reise zum Kaga Onsen

Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Natadera – vom Schnee begraben (25.12.)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:31+00:00 Veröffentlicht: 27. Dezember 2011|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured), Winterurlaub in der Präfektur Ishikawa 2011|Regionen: , |

Nachdem wir uns am Vortag im Hotel Yuzankaku im Onsen gewärmt haben (und nach dem Frühstück ebenso), ging es zu einem Tempel, den ich eigentlich schon zur Momiji-Zeit sehen wollte, es aber leider nicht geklappt hat. Dafür wird Natadera (那谷寺) (Ort auf Google Maps) nun zum ersten Tempel, den ich mit Schnee bewundern darf!

Nachdem uns der Shuttlebus zurück zur Bahnstation Kaga-Onsen gebracht hatte, kauften wir uns ein Tagesticket für 1000 Yen für die grüne Buslinie (Startpunkt auf Google Maps), mit der es dann zum Natadera ging.

Natadera

Eingangstor

Jede Menge Schnee, aber kaum Besucher

Die wohl bekannteste Perspektive des Tempels dürfte diese hier sein:

Natadera

Aufgrund des vielen Schnees durften viele Pfade leider nicht betreten werden.

Die Statuen halten wacker stand

Ja, es gab viele würdige Motive

Damit die Bäume unter der Schneelast nicht zusammenbrechen, werden diese mit speziellen Konstrukten gestützt.

Fazit: Wer in Kanazawa (金沢) und Umgebung oder gar direkt in Kaga (加賀) verweilt, sollte sich Natadera auf jeden Fall anschauen. Es lohnt sich!

Alle Bilder

FLICKRGOOGLE+

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Heiligabend in Japan: Freiluft-Onsen! (24.12.)

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T22:59:31+00:00 Veröffentlicht: 27. Dezember 2011|Thema: Winterurlaub in der Präfektur Ishikawa 2011|Tags: , , |Regionen: , , |

Was macht man in Japan an Heiligabend, wenn man zufällig ein Hotelzimmer für normal 150 Euro findet, über Weihnachten aber nur 75 Euro kostet? Noch dazu mit angeschlossenen Privat-Onsen? Genau, buchen!

Die Wahl fiel dann mehr oder weniger freiwillig auf das Hotel Yuzankaku (雄山閣) in Yamashiro-Onsen (山代温泉). Mit der Bahn mussten wir also irgendwie bis nach Kaga-Onsen (加賀温泉) kommen, wo wir dann vom Shuttle-Bus des Hotels abgeholt wurden. Die Reise nach Kaga-Onsen kann man mit dem Seishun 18 Ticket (青春18切符) relativ günstig gestalten, mit nur drei Stunden Fahrt mit den normalen Zügen (普通) – über Tsuruga (敦賀) und Fukui (福井).

Dass es dort ziemlich sein kalt würde, wurde uns aber schon schnell auf der Hinfahrt bewusst:

An der Station Kaga-Onsen angekommen…

…wurden wir netterweise von einem goldenen Buddha begrüßt, etwa lässige fünf Stockwerke hoch.

Nun, zum Hotel kann und brauche ich auch nicht viel schreiben. Wir haben es einfach genossen – nach dem Begrüßungstee…

…auch das großzügige Zimmer…

…und sogar den Freiluft-Onsen (露天風呂), auch wenn es währenddessen geschneit hat…

…sogar mitten in der Nacht mit Dosenbier, wie passend zu Heiligabend!

Am nächsten Tag hieß es dann: auf zum Natadera (那谷寺)!

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Restliche Bilder/Videos

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T23:00:03+00:00 Veröffentlicht: 26. August 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , , , |

So, damit dürften sämtliche Bild- und Videomaterialien der Reise online sein…

Zur Galerie

Zugfahrt Hokkaido – Zwischen Hakodate und Mori

Nagamachi in Kanazawa

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Sonstiges:

Bilder von der Düne in der Präfektur Tottori lade ich demnächst hoch. Auch werde ich bald einen ausführlicheren Bericht auf dem Kendo-Blog schreiben, speziell bezüglich des Kendo-Trainingslagers vom 17. bis zum 20. August.

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Der Reise letztes Update – Kanazawa

Aktualisiert: 20. März 2015| 2015-03-20T14:50:47+00:00 Veröffentlicht: 14. August 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , |

Gestern sind wir um halb 8 morgens in Kanazawa angekommen und die Check In Zeit unseres Gasthauses Pongyi war – wie in Japan ueblich – etwa um 15 Uhr. Als erfahrende Nachtbusbenutzer haben wir dann einfach schnell das Gepaeck im Gasthaus abgelegt, den naechsten oeffentlichen Park gesucht und bis 15 gepennt, danach eingecheckt und essen gegangen. Leider war das Wetter gestern recht regnerisch, daher haben wir den Abend im Gasthaus verbracht.

Das Gasthaus Pongyi sieht von aussen sehr ulkig aus, vor allem sehr klein. Wenn man aber das japanische Zimmer gemietet hat, was fuer zwei Personen insgesamt 6000 Yen kostet, ist das kein Problem. Das japanische Zimmer ist relativ gross und dafuer ziemlich guenstig.

Heute hat dann endlich durchgehend die Sonne geschienen, daher konnten wir alles anschauen was wir wollten. Unter anderem das Kanazawa-Schloss, den Enrokukouen – welcher zu den drei perfekten Gaerten zaehlt, aber deutlich kleiner als gedacht ist-, das alte Samuraiviertel Nagamachi und den Oyama-Schrein. Alles war insgesamt recht schoen, Bilder folgen.

Kanazawa an sich ist ziemlich ruhig, aber dennoch eine Grossstadt, wenn auch natuerlich nicht mit Kyoto oder gar Tokyo zu vergleichen. Durch die engen Gassen zu gehen ist sehr angenehm hier und man findet sich leicht zurecht. Auf jeden Fall ist Kanazawa eine Stadt die man empfehlen kann.

Morgen bummeln wir mit dem Zug dann wieder nach Kyoto zurueck (Reisezeit etwa fuenf Stunden), am 16. findet dann das Daimonji-Fest in Kyoto statt (an dem die grossen Zeichen auf den Bergen um Kyoto herum entzuendet werden) und vom 17. bis zum 20. August findet dann das fuer mich heissersehnte Kendo-Trainingslager mit dem Kendozirkel der Doshisha-Universitaet statt. Danach sollte ich dann wieder oefters erreichbar sein ;)

Artikel am 24.06.2011 aktualisiert.

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