Hyogo (Präfektur)

Ausflug nach Kobe: Pizzeria, Hafen, das chinesische Viertel und das deutsche Haus Kazamidori

17. September 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , |

Kobe – Unweit von Kyoto und Osaka entfernt findet man die Stadt Kobe (神戸), die durch das große Erdbeben von 1995 und den daraus resultierenden Schäden heute in vielen Vierteln einen sehr modernen Anblick bietet. Kobe ist heute vor allem für seine Dating Hotspots und ausländischen Restaurants bekannt. Bei uns auf dem Programm stand dann auch entsprechend Essen, der Hafen, das chinesische Viertel und das deutsche Haus Kazamidori.

Wer schon bei der Hinfahrt Geld sparen möchte, dem sei die Bahnlinie Hankyu (阪急) mit der Route Kawaramachi (Kyoto) – Juso (Osaka) – San no Miya (Kobe) zu empfehlen – Route auf Google Maps.

Essen – Pizza House Pinocchio

Nach einem nur kleinen Frühstück musste nach der Ankunft erstmal richtig gegessen werden. Das eher zufällige Ziel war dann das Pizza House Pinocchio. Sehr lecker und etwas eigenwillig, aber die Pizza war leider kleiner als erwartet.

Kobe
Kobe
Kobe

Interessant, dass sehr genau Buch darüber geführt wird, die wievielte Pizza man soeben gegessen hat.

Der Hafen von Kobe

Mit Piratenschiff!

Kobe
Kobe
Kobe

Das chinesische Viertel von Kobe

Danach ging es in das nicht weit entfernte chinesische Viertel von Kobe. Hat man schon andere chinesische Viertel in Japan gesehen, findet man hier nichts neues zum entdecken.

Kobe
Kobe
Kobe

Das deutsche Haus Kazamidori

Am Fuss des Berges im Norden von Kobe findet man ein Viertel, welches einen sehr leicht an das südliche Frankreich erinnern kann. Neben den vielen ausländischen Häusern findet man auch das deutsche Haus Kazamidori (風見鶏, „Wetterhahnhaus“) vom deutschen Händler Gottfried Thomas, welches 1908 gebaut wurde. Trotz eigener Einflüsse ist der deutsche Stil deutlich erkennbar und hebt sich von den anderen ausländischen Häusern im Viertel mit seinen roten Backsteinen deutlich ab.

Kobe
Kobe
Kobe
Kobe
Kobe

Vor dem Gebäude auf dem Platz finden sich allerhand skurriler Figuren, darunter auch eine Like a Boss Katze.

Kobe
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Stadtbilder Kobe

Kobe
Kobe
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Begeisterter Kyoto-Insider und ambitionierter Amateurfotograf mit Vorliebe für Tempel und Schreine.
Interessen: Kyoto als Erkundungsgebiet, Tee- und traditionelle Kultur in Japan, Erfahrungen in Schriftform pressen
Sportlich: Kendo – das japanische Fechten

Tagesausflug nach Himeji

14. September 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , |

Auf Einladung einer japanischen Freundin haben wir (insgesamt fünf deutsche Kartoffeln – wovon eine nach dem Besuch des Engyoji nachgekommen ist –  und ich) uns am 04. September aufgemacht, mit dem JR Special Rapid Service von Kyoto nach Himeji zu fahren. Die erste Überraschung hat uns schon am Himeji Bahnhof erwartet: Unsere jap. Freundin hat ihren Vater mitgebracht und dieser sein großes Auto, womit er uns  zunächst zum Engyoji (Tempel) gefahren hat.

Der Engyoji liegt auf einem Berg und ist nur per Seilbahn zu erreichen. Oben angekommen haben wir festgestellt, dass das Tempelgelände ein ziemlich großes Areal umfasst mit mehreren Tempelanlagen. Im Haupttempel des Engyoji wurden auch Teile des Films „Der letzte Samurai“ mit Tom Cruise gedreht – den Ort haben wir natürlich auch besucht. Insgesamt Prädikat besonders besuchenswert, auch wenn es etwas abseits liegt.

Anschließend haben die Nachzüglerin vom Bahnhof abgeholt und sind zum Haupttagespunkt gefahren, dem Schloss von Himeji (Weltkulturerbe). Das Schlossgebäude, bzw. das Hauptgebäude ist nicht sonderlich platzeinnehmend, aber dafür umso höher. Prädikat noch besuchenswerter.

Zum Abschluss des Tages hat uns die Familie unserer jap. Freundin noch zu sich nach Hause eingeladen, wo wir ein köstliches Okonomyaki und Teriyaki bekommen haben. Und natürlich Bier. Viel Bier. Da wir zudem auch noch zu sämtlichen Ausflügen eingeladen wurden, muss ein Gegengeschenk her: Deutsche Schokolade und ein Dresdner Stollen.

Und nun die Bilder:

Zu den Himeji-Bildern

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