Hokkaido (Region, Präfektur)

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Hokkaido ist der nördlichste Teil Japans und gleichzeitig Region, Insel und Präfektur. Hier befinden sich u.a. Sapporo und Hakodate.

Restliche Bilder/Videos

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T23:00:03+00:00 Veröffentlicht: 26. August 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , , , |

So, damit dürften sämtliche Bild- und Videomaterialien der Reise online sein…

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Zugfahrt Hokkaido – Zwischen Hakodate und Mori

Nagamachi in Kanazawa

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Sonstiges:

Bilder von der Düne in der Präfektur Tottori lade ich demnächst hoch. Auch werde ich bald einen ausführlicheren Bericht auf dem Kendo-Blog schreiben, speziell bezüglich des Kendo-Trainingslagers vom 17. bis zum 20. August.

Reisen in Hokkaido

Aktualisiert: 24. Februar 2015| 2015-02-24T16:47:20+00:00 Veröffentlicht: 10. August 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: |

Wer in Hokkaido herumreisen will, kommt um den Zug vermutlich nicht herum. Dabei gibt es vor allem zwei Arten von Zügen: die Schnellzüge und die Bummelzüge.

Schnellzüge:
Teuer, aber wer in Hokkaido hauptsächlich 1-Tages-Stationen macht, sollte sich vielleicht überlegen dafür doch das Geld aufzubringen oder lieber doch länger an einem Ort zu verweilen. Mit dem Schnellzug kommt man zwischen Hakodate und Sapporo schnell überall hin. Für längere Strecken wäre auch noch ein reservierter Sitz zu empfehlen, der meist nur etwa 1000 Yen Aufpreis macht.
Von Sapporo nach Aomori kostet der Schnellzug entweder etwa 13000 Yen (unreservierter Sitz) oder etwa 14000 Yen (reservierter Sitz).

Bummelzüge:
Wer länger an seinen jeweiligen Stationen bleibt, sollte wohl die Bummelzüge nehmen, die bedeutend billiger sind als die Schnellzüge. Zu bestimmten Zeiten kann man sich auch ein sogenanntes 18 Seisshun Kippu kaufen für insgesamt 11500 Yen. Mit diesem Ticket kann man fünf separate Tage (die man frei wählen kann) pro Tag solange mit den Bummelzügen fahren wir man will (die Schnellzüge aber nicht!).
Allerdings ist man mit diesen Zügen auch bedeutend länger unterwegs. Zum Beispiel von Hakodate nach Toya und von Toya nach Sapporo ist man jeweils etwa vier bis fünf Stunden unterwegs. Der Tag ist danach also ziemlich im Eimer, wenn man noch was von der Stadt sehen will und am nächsten Tag weiterreisen will.

Nach vier Tagen Hokkaido

Aktualisiert: 24. Februar 2015| 2015-02-24T16:48:19+00:00 Veröffentlicht: 10. August 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , |

In Hakodate haben wir uns am selben Tag nur noch in der Nähe unseres Gasthauses angeschaut, u.a. einem Tempel und ein Monument für Krieger des Tokugawa Shogunats. Den Abend haben wir dann mit etwas Sake zu Ende gehen lassen.

Die Station am nächsten Tag (8. August), Tôya, war im Prinzip auch nur zur Erholung. Tôya liegt an einem großen See der mehrere Inseln beherbergt. Wir haben aber fast die ganze Zeit im Hotel verbracht und den künstlich angelegten Onsen inspiziert. Vor allem unseren vom Nebuta-Festival (zwei Stunden am Stück rumhüpfen) geplagten Waden tat das sehr gut.

In Sapporo (9. August) war zunächst  ein Spaziergang durch die Stadt angesagt. Trotz Hochhäuser ist Sapporo erstaunlich übersichtlich. Nachdem wir den Sapporo-Tower – der in Wirklichkeit terebi tôsan heißt – besucht haben, hat uns das Schicksal zu einem riesigen Biergarten-Festival mitten in Sapporo geführt. Man konnte sich ganze Fässer an den Tisch bringen lassen und dementsprechend gab es genügend betrunkene japanische Einheimische, die in ziemlich vielen Varianten lustig waren.
Am nächsten Morgen, bevor wir nach Otaru weiter sind, haben wir uns noch den Hokkaido Jingu, den Hauptschrein Hokkaidos, angeschaut. Sollte man sich auf jeden Fall angeschaut haben, auch wenn es meiner Meinung nach schönere Schreine gibt, aber halt woanders ;) Vor allem kann sich hier tatsächlicherweise ein Hello Kitty-Mamori (eine Art Talisman) kaufen.

Heute sind wir dann an unserer – laut meinem Reisebegleiter – besten Station in Hokkaido angekommen, Otaru. Das angebliche Venedig Japans. Pustekuchen. Einen Kanal gibts hier, mehr nicht. Als wir dann noch ein „Venetian Cafe“ gesehen haben, mussten wir ziemlich stark lachen. Hässlich ist die Stadt hier bestimmt nicht, aber garantiert auch nicht das, was wir erwartet haben.

Morgen gehts dann per Schnellzug nach Aomori zurück, wovon es dann am Abend per Nachtbus nach Tokyo geht.

Ende Tokyo, Aomori und Nebuta Festival sowie Ankunft in Hokkaido

Aktualisiert: 24. Februar 2015| 2015-02-24T18:41:37+00:00 Veröffentlicht: 7. August 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , , , , |

Die letzten Tage in Tokyo waren relativ langweilig. Irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen bzw. die Stadt an sich hat uns nicht gefallen, daher war die Entdeckungslust vor allem gegen Ende nicht sonderlich groß. Nach vier Monaten Kyoto ist man wohl an den traditionelleren Stadttyp gewöhnt, oder man kann sagen, Tokyo hatte nicht die „Seele“ wie es sie in Kyoto gab. Schwer zu erklären. Irgendwie war Tokyo nur eine weitere Metropole, wenn auch eine riesige.
Am Ende haben noch den Gokoku-Tempel und Shinjuku nochmal genauer inspiziert. Jedoch waren wir dann beide froh am 4. August endlich in den Nachtbus Richtung Aomori einsteigen zu können.

Und die zwei Tage Aomori haben sich richtig gelohnt. Zwar ist die Stadt auch nicht unbedingt sehenswert, aber am 5. und 6. August fanden die beiden Nachtumzüge des Nebuta-Festivals statt, was ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Am ersten Tag haben wir nur zugeschaut, am zweiten Tag dann mit eigenem (gekauften) Kostüm mitgetanzt. Ein sehr intensives Festival, vor allem da man – wenn man richtig mitmacht – zwei Stunden am Stück durch die Gegend hüpft, zwischen lauter Trommelmusik und leuchtenden Umzugswägen.
Entgegen der Info auf der off. Homepage des Festivals kostet ein selbstgekauftes Kostüm nicht 10 000 Yen, sondern um die 4000 Yen – ein deutlicher Preisunterschied. Da mieten schon 2900 Yen kostet, lohnt sich der Kauf meiner Meinung nach auf jeden Fall, dann hat man auch gleich ein nettes Souvenir. Man sollte sich vielleicht nur ein andersfarbiges Okoshi (Unterrock für den Yukata) kaufen, da der Okoshi im gekauften Set pink war ;-)

An dieser Stelle eine Warnung an alle Touristen, die nach Aomori wollen:
Nur Unterkünfte innerhalb der Stadt Aomori buchen! Die Präfektur  von Aomori ist verkehrstechnisch Brachland. Laut Touristencenter kommen sehr viele Touristen nach Aomori, wollen dann in ihr Hotel außerhalb, was aber nicht klappt weil sie praktisch nicht hinkommen und schon gar nicht wieder am selben Tag zurück. D.h. canceln und neue Unterkunft suchen.
…genau das ist meinem Mitreisenden passiert, welcher das Hotel ausgesucht hat, aber wir hatten Glück und haben schnell eine vernünftige Unterkunft innerhalb Aomoris gefunden, an dieser Stelle einen Dank an die netten Leute aus dem Touristencenter ;-)

Heute ist nun der 7. August und wir sind in Hokkaido, genauer gesagt in Hakodate angekommen. Das Gasthaus war ein Glückstreffer, wir wohnen tatsächlich in einem alten, traditionellen Teezimmer und der Besitzer ist sehr locker und nett. Wir gehen jetzt erstmal raus und schauen uns die Umgebung an.

Bilder und Videos, vor allem vom Nebutafestival, gibt es dann vermutlich erst wenn ich wieder in Kyoto bin.

Konkrete Zukunftsplanung

Aktualisiert: 24. Februar 2015| 2015-02-24T16:47:21+00:00 Veröffentlicht: 22. Juli 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Regionen: , , |

Hier endlich unsere konkretere Planung :D Alles bis auf die mit *-markierten Sachen sind fest mit Hotels etc ;)

22.07. Start Nachtbus nach Tokyo
23.07. – 04.08. Tokyo, anschließend Nachtbus nach Aomori
05.08. – 06.08. Aomori

// Hokkaido

07.08. Hakodate
08.08. Tôya
09.08. Sapporo
10.08. Otaru

// Japan zwischen Tokyo und Kyoto

11.08. Tagsüber noch einmal Aomori, Abends dann mit dem Nachtbus nach Tokyo
12.08. Tagsüber Tokyo, Abends dann mit dem Nachtbus nach Kanazawa
13.08. Kanazawa
14.08. Kanazawa
15.08. Kyoto

Gegen Ende des Uniprogramms – Zukunftspläne

Aktualisiert: 13. Oktober 2016| 2016-10-13T23:00:06+00:00 Veröffentlicht: 20. Juli 2009|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , |

Wie sieht es nach Kyoto aus? Es geht auf Reisen, mit einem Freund.

Zunächst mal wieder ein Hinweis auf meine eigene Google Karte, auf der man unsere Reiseplanung sehen kann:
Klick

Wie man sehen kann, geht es zunächst für zwei Wochen mit dem Nachtbus ab nach Tokyo. Zuerst in ein Kapselhotel  (wird interessant…) und danach in ein Hostel in der Nähe. Leider haben wir Tokyo etwas spät gebucht, daher der Mischmasch und nicht ganz das Optimale, aber wird schon klappen. Zumindest sind wir sehr zentral in Tokyo.

Am 5. und 6. August gehts dann ab nach Norden, und zwar fast zum nördlichsten Punkt, den man auf Honshu (die große (eine von vier) Hauptinsel Japans, auf der wir uns befinden) erreicht kann – nach Aomori. Dort wollen wir uns das Neputa-Festival anschauen. Hier noch ein Video, damit man sich vom Festival ein besseres Bild machen kann: https://www.youtube.com/watch?v=pHtSgYPoVO4
Bald kommt dann auch ein Video von mir ;-)

Nach dem Neputa-Festival geht es vier Tage lang nach Hokkaido, wo wir ziemlich sicher Hakkodate, Touya, Otaru und Sapporo anschauen werden. Ab dem 11. August gehts wieder Richtung Kyoto, wobei wir mehrere Zwischenstationen einlegen werden, um noch diverse Sachen zwischen Hokkaido und Kyoto anschauen, wie zum Beispiel den Chuson-ji (Haupttempel der Tendai-Sekte, Buddhismus), Nikkô (u.a. das Mausoleum des Tokugawa Ieyasu) und Kanazawa mit einem der drei als perfekt geltenden Garten in Japan und seinem alten Samuraiviertel.
Alles ab Hokkaido ist in diesem Moment aber noch nicht fest gebucht, das passiert aber noch bevor wir nach Tokyo fahren.

Am 15. August werden wir dann wieder in Kyoto sein und zumindest ich werde dann auch bis zum Ende in Kyoto bleiben. Vom 17. August bis zum 20. August fahre ich dann noch mit meinem Kendozirkel der Doshisha-Universität in ein Trainingslager (genannt Gashuku 合宿), was aber bekanntermaßen eher eine große Party wird anstatt ernsthaftes Training – wobei es Training natürlich auch geben soll, aber nur 少し練習だけ („nur ein wenig Training“).
Das Gashuku wird an einem Ort irgendwo südlich von Kyoto sein, bei einer bekannten Düne – mehr weiß ich leider auch noch nicht.

Nach dem Kendo-Gashuku habe ich noch keine weiteren Pläne.

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Nachtrag zum Gion-Matsuri:
Ein weiteres Video und mehr Bilder.