嵐山
Gebiet im nord-westlichen Kyoto (Ukyo-ku), zum Großteil Touristen- und Naherholungsgebiet.

Der Affenpark Iwatayama in Arashiyama, Kyoto

13. Juni 2016|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , , |

Affenpark Iwatayama – Dem erfahrenen Japanreisenden stehen meist gleich Sorgenfalten im Gesicht, wenn man von Tieren in Kombination mit Touristenattraktionen hört. Japan macht dabei oft keine gute Figur, meist kommt man um die Verwendung des Begriffs Tierquälerei nicht herum (siehe die heißen Quellen in Beppu auf Kyushu oder das Fuchsdorf Zao in Nordjapan). Für den Affenpark Iwatayama in Arashiyama (Kyoto) kann man aber schnell Entwarnung geben – vieles wird hier richtig gemacht und es macht einfach Spaß.

Japan-Kyoto Wertung

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Otagi Nenbutsuji Tempel in Kyoto

31. Januar 2016|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , |Regionen: , , , , |

Egal, wie viel man bereits in Kyoto gesehen hat: es gibt immer noch mindestens einen Ort, der einem eine besondere Erfahrung erleben lässt. Der Otagi Nenbutsuji Tempel nördlich von Arashiyama bleibt mit seinen vielen Rakan-Skulpturen sicherlich im Gedächtnis.

Japan-Kyoto Wertung

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Onsen und Sento: Badekultur in Japan

25. Juni 2014|Thema: Sonstiges, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , |Regionen: , , , , |

Der Alltag in Japan kann hart sein, auch für Touristen. In Japan gibt es nichts entspannenderes, als sich abends in einem heißen Bad einweichen zu lassen. In Japan hat sich darum eine ganz eigene Badekultur entwickelt mit dem Begriff Onsen im Mittelpunkt. Aber was genau sind eigentlich Onsen? Und gibt es Verhaltensregeln?

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Tsukiyomi Schrein in Arashiyama, Kyoto

27. Oktober 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: |Regionen: , , , , |

Der Tsukiyomi Schrein (月読神社) ist ein sehr kleiner Schrein in Arashiyama und liegt zwischen dem Großschrein von Matsuo – dessen Nebenschrein er ist – und den zwei Tempeln Suzumushidera und Kokedera. Wegen seiner geringen Größe gibt es hier nicht viel zu sehen, dementsprechend auch wenig zu sagen. Für viele Besucher von Arashiyama wird der Tsukiyomi Schreine wohl keine Rolle spielen.

Tsukiyomi Shrine
Tsukiyomi Shrine
Tsukiyomi Shrine
Tsukiyomi Shrine
Tsukiyomi Shrine
Tsukiyomi Shrine

Alle Bilder Tsukiyomi Schrein

Alle Bilder vom Tsukiyomi Schrein auf Flickr

Weiterführende Informationen Tsukiyomi Schrein

Webseite: –

Wikipedia: http://goo.gl/X1eLi (japanisch)

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: Morgens bis Nachmittags.

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Suzumushidera – der Tempel der Glöckchenzikaden

22. Oktober 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: |Regionen: , , , , |

Suzumushidera – Wenn man einen Schrein oder einen Tempel in Japan sucht, der für etwas bestimmtes zuständig ist, dann muss man nur lange genug suchen, finden wird man auf jeden Fall. Das gilt für so gut wie alles, und für die sehr beliebten japanischen Glöckchenzikaden (jap. suzumushi 鈴虫) kann man gleich davon ausgehen, dass es dafür einen Tempel gibt. Die Rede ist vom Kegonji (華厳寺) oder, wie er im Volksmund genannt wird, Suzumushidera (鈴虫寺).

Suzumushidera (Temple of Suzumushi)
Suzumushidera (Temple of Suzumushi)

In ländlichen Stadtteil Arashiyama gelegen, bekommt man im Suzumushidera für die „Standard-500-Yen“ bei Tee und Süßigkeit eine ausführliche Erklärung zur Geschichte des Tempels und entsprechend auch Ausführungen zu den Glöckchenzikaden, die im selben Raum in Terrarien zu Tausenden gehalten werden. Der Redner sprach von über 3000 Glöckchenzikaden und genauer lässt sich das wohl auch nicht eingrenzen.

Suzumushidera (Temple of Suzumushi)
Suzumushidera (Temple of Suzumushi)
Suzumushidera (Temple of Suzumushi)

Anschließend darf man noch im Garten umherwandern, in dem man erstaunlicherweise nicht eine einzige Glöckchenzikade finden konnte. Dafür zahlreiche Tanuki- und sonstige, kleinere Figuren.

Suzumushidera (Temple of Suzumushi)
Suzumushidera (Temple of Suzumushi)
Suzumushidera (Temple of Suzumushi)

Und superflauschiges Moos!

Suzumushidera (Temple of Suzumushi)

Bemerkenswert war dann auch dieser einzelne Bambusstamm, an dem man entweder offiziell herumritzen durfte oder sämtliche Japaner ihre abgrundtief bösen Verhaltensweisen ausleben konnten.

Suzumushidera (Temple of Suzumushi)

Während der Tempel bei Touristen ausgesprochen beliebt ist, sieht das bei den Einheimischen zum Teil sehr anders aus. Bis in die 80er Jahre war der Hügel, auf dem der Tempel steht, und der Tempel selbst, frei zugänglich und  sehr beliebt bei den Einwohnern. Das hatte sich dann plötzlich geändert, als die Mönche um die Glöckchenzikaden herum ein Geschäftsmodell aufspannten und man nun bezahlen musste, um überhaupt aufs Tempelgelände zu kommen. Das war für die Einwohner natürlich keine sympathische Änderung.

Alle Bilder vom Suzumushidera

Alle Bilder vom Suzumushidera auf Flickr

Weiterführende Informationen Suzumushidera

Webseite: http://www.suzutera.or.jp/ (japanisch)

Wikipedia: http://goo.gl/I60cX (japanisch)

Eintritt: 500 Yen

Öffnungszeiten: 9 Uhr – 16:30 Uhr, aber begrenzte Anzahl pro Einlass und im Sommer lange Warteschlangen.

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Jizoin – der Bambustempel von Kyoto

25. September 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , , |

Jizoin – Nach dem Besuch des Moostempels Kokedera ging es direkt danach in den Bambustempel Jizoin, der nicht weit entfernt lag. Einer kleiner, aber sehr netter Tempel, über den man auch nicht viel schreiben muss. Am Ende eines kleinen Weges landet man im Hauptgebäude des Tempels, in dem sich verschiedene Bilder befinden und wo man sich durch einen großen, geöffneten Raum in Ruhe den Garten anschauen kann.

Eingangstor Jizoin

Alle Bilder Jizoin

Slideshow

Zum Album auf Flickr

Jizoin auf GOOGLE+

Infos und Wertung

Besucht am10. September 2012
Eintritt
Öffnungszeiten
400 Yen
9 bis 17 Uhr
Webseitehttp://www.eonet.ne.jp/~umearasi/jizouin.html (japanisch)
OrtGoogle Maps
Schreibweisenjizoin | jizōin
地蔵院
じぞういん
Weitere Namen竹の寺 | take no dera | Bambustempel

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Kokedera / Saihoji – der Moostempel in Kyoto

24. September 2012|Thema: Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , , , , |Regionen: , , , , |

Nach dem Besuch im Kokedera hatte ich endlich ein argumentativ starkes Beispiel. Es gibt da nämliche eine Wortkombination, die ich schon öfters auf Japan-Kyoto verwendet habe. War es anfänglich nicht ganz ernst gemeint, wurde mir nach und nach klar, dass doch mehr Wahrheit darin steckt als gedacht: die Rede ist von „gierige Buddhisten!“. Mit dem Kokedera – offizieller Name Saihoji – habe ich den teuersten Tempel von ganz Kyoto gefunden und leider gilt hier nicht je teurer desto besser. Aber fangen wir von vorne an.

Japan-Kyoto Wertung

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Tempel Tenryuji – mit dem Fahrrad nach Arashiyama (03.06.)

5. Juni 2012|Thema: Sehenswürdigkeiten, Vorgestellte Artikel (Featured)|Tags: , |Regionen: , , , , |

Tenryū-ji (jap. 天龍寺) ist ein buddhistischer Tempel im Nordwesten der japanischen Stadt Kyōto in deren Stadtbezirk Ukyō.

Er wurde im Jahr 1339 auf dem alten Wohnsitz des Kameyama-tennō unter Anleitung von Musō Soseki und mit der Unterstützung des ShōgunsAshikaga Takauji errichtet, um den Geist des verstorbenen Go-Daigo-tennō zu besänftigen. Der Tenryū-ji gilt als der erste der Fünf Großen Zen-Tempel der Rinzai-shū in Kyōto und war im japanischen Mittelalter einer der Gozan.

Hinter der Haupthalle (hojo) liegt der Sogenchi-Garten, den Muso Kokushi, ein Meister der Gartenkunst, im 14. Jahrhundert im Stil des chisenkaiyu-shiki (etwa: spazieren gehen) anlegte und bis heute nahezu genau wie in den ersten Tagen erhalten geblieben ist.

1994 wurde der Tenryū-ji zusammen mit anderen antiken Gebäuden in Kyōto von der UNESCO zum Weltkulturerbe Historisches Kyōto (Kyōto, Uji und Ōtsu) ernannt.

Wikipedia (03.06.2012)

Mit dem Fahrrad

Arashiyama ist ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet für die Leute aus Kyoto und vor allem bekannt für seine Bambuswälder. An warmen und sonnigen Tagen ist daher sehr viel los dort und neben diversen Bahnlinien kann man auch sehr gut mit dem Fahrrad hinfahren. Aus der Stadtmitte von Kyoto braucht man aber schon etwa eine Stunde bis Arashiyama.

Da wir in der Nähe des ehemaligen Kaiserpalastes wohnen, haben wir uns dazu entschieden, die komplette Straße Marutamachi (丸太町) durchzufahren. Das hatte mehrere Vorteile:

  1. Navigation denkbar einfach, da Marutamachi bis nach Arashiyama führt.
  2. Wir kommen an mehreren sehenswürdigen Orten vorbei, sollte man sich spontan umentscheiden.
  3. Wir kommen in Arashiyama direkt oberhalb des Bambuswalds mit dem Nonomiya-Schrein heraus.

Hier der Link zur Route, die wir gefahren sind: http://goo.gl/maps/CgHN

Dauer: ziemlich exakt eine Stunde.

Tempel Tenryuji

Angekommen am Tenryuji waren wir natürlich nicht die ersten Besucher – es war schließlich warm und sonnig und Sonntag. Aber es waren bei weitem nicht soviele Touristen anwesend wie befürchtet.

An der Buddha-Halle und dem ersten Karesansui (Steingarten) vorbei…

Tenryuji Temple

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Tenryuji Temple

Der Garten

…entschieden wir uns, zuerst den Garten zu besichtigen. Ach ja, hier wird wieder zweimal abkassiert. Einmal für den Garten, einmal für die Innenräume. Geht man aber zuerst in den Garten für 500 Yen, kann man anschließend für 100 Yen auch in den Innenbereich, wenn man die Eintrittskarte vom Garten vorlegt.

Zum Garten: definitiv das Geld wert, einer der schöneren japanischen Tempelgärten und ziemlich groß.

Tenryuji Temple

Tenryuji Temple

Tenryuji Temple

Kleiner verwunschener Ort mit Fröschen und Buddha, um Geld loszuwerden.

Tenryuji Temple

Tenryuji Temple

Tenryuji Temple

Tenryuji Temple

Der Innenbereich

Ok, vom Innenbereich aus konnte man erstmal wieder schöne Fotos vom Garten machen.

Tenryuji Temple

Aber es gab auch in den Räumen interessante Sachen.

Tenryuji Temple

Auch wenn der Blick zwischendurch oft nach Außen geht…

Tenryuji Temple

…und danach wieder ins Innere…

Tenryuji Temple

Tenryuji Temple

Tenryuji Temple

…um letztendlich doch wieder in die Ferne zu schweifen.

At Tenryuji Temple

Tenryuji Temple
At Tenryuji Temple

Im Innenbereich gibt es außerdem sehr große Tatamibereiche, die zum hinsetzen und ausruhen einladen, wärend man den Garten bewundern kann. Sehr gut, um in Ruhe Fotos zu machen. Allgemein eignet sich der Tenryuji sehr gut für Fotos, da man auch ohne Stativ fast überall eine Ablage findet, um etwas längere Belichtungszeiten zu verwenden oder Gruppenfotos mit Selbstauslöser.

Tenryuji Temple

Prädikat: besonders sehenswert. Aber man sollte eher unter der Woche hingehen, um Touristentsunamis zu entgehen.

Alle Bilder

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Das Mifune Matsuri in Arashiyama, Kyoto

25. Mai 2012|Thema: Japanische Feste, Vorgestellte Artikel (Featured)|Regionen: , , , , |

Das Mifune Matsuri (三舟祭, „Fest der drei Boote“) hat seinen Ursprung in der Heian-Zeit (794-1192), als der Kaiserhof Ausflüge nach Arashiyama machte und dort am See verweilte. Heute wird das Fest vom Kurumazaki-Schrein (車折神社) ausgerichtet, weshalb das Fest heutzutage dort mit Gebeten anfängt. Der Kurumazaki-Schrein ist vor allem für Künste wie Tanz und Musik zuständig.

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Arashiyama Teil 3: Der Großschrein von Matsuo, Matsuo Taisha (09.10.2011)

13. Oktober 2011|Thema: Fotografie, Japanischer Tee, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , , |


Ausflug nach Arashiyama, 09. Oktober 2011 auf einer größeren Karte anzeigen

Matsuo Taisha 松尾大社

Die letzte Station des Tages war der Großschrein von Matsuo, Matsuo Taisha. Von Arashiyama sind wir mit der Arashiyama-Bahnlinie der Hankyu eine Station zurück nach Matsuo gefahren, von wo aus man den Schrein in fünf Minuten erreichen kann. Narrensicher!

Matsuo Taisha bzw. die Gegend drumherum beherbergt eine sehr gute Wasserquelle, daher haben sich in der Gegend viele Sakebrauer und Hersteller von Miso-Paste angesiedelt, die am Matsuo Taisha für Glück und Erfolg beten. Matsuo Taisha hat drei Gärten, wovon einer kostenlos zugänglich ist. Die Gärten sind relativ ungewöhnlich, bestechen sie durch ihre hohe Anzahl an großen Steinen.

Matsuo Taisha ist ein Schrein, den man sich bedenkenlos anschauen kann – zu sehen gibt es definitiv genug und ich würde den Schrein in meine Top 10 nehmen. Ach ja, Matcha kann man auch zu sich nehmen.

Eingang

Arashiyama, Matsuo Taisha-5

Bühne mit Gebetsort im Hintergrund

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Arashiyama, Matsuo Taisha-14

Sakefässer

Arashiyama, Matsuo Taisha-16

Ungewöhnliche Wege durch den Schrein

Arashiyama, Matsuo Taisha-41

Erster Garten

Arashiyama, Matsuo Taisha-47

Zweiter Garten

Arashiyama, Matsuo Taisha-59

Dritter Garten – vor dem Eingang, kostenlos (HDR-Bild)

HDR-6

Brunnen der berühmten Wasserquelle

Arashiyama, Matsuo Taisha-66

Matcha mit Süßigkeit

Arashiyama, Matsuo Taisha-55

Viel zu sehen, viele Bilder!

Alle Bilder

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Arashiyama Teil 2: Nonomiya Schrein und Bambuswälder (09.10.2011)

12. Oktober 2011|Thema: Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Sonstiges|Tags: , |Regionen: , , , , |


Ausflug nach Arashiyama, 09. Oktober 2011 auf einer größeren Karte anzeigen

Nonomiya Schrein 野宮神社

Nachdem wir den Kogenji-Tempel hinter uns gelassen haben, ging der Weg auch schon Richtung Bambuswälder. Davor sind wir aber noch an folgenden Reisefiguren vorbei gekommen, die wohl relativ berühmt sind – so gut wie jeder andere Tourist lies sich mit den Figuren im Hintergrund ablichten:

Arashiyama, Bambuswälder-18

Schon in den Bambuswäldern drin lag der Schrein Nonomiya. Ein sehr winziger Schrein, bekannt für seinen Moosgarten und für sein Spezialgebiet Liebe und Geburt.

Eingangstor (Torii), HDR

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HDR-4

Schreingebäude

Arashiyama, Nonomiya-3

Reinigungsbecken

Arashiyama, Nonomiya-6

Moosgarten (HDR)

HDR-3

Bambuswälder

Nach dem Nonomiya-Schrein ging es schließlich ganz in die berühmten Bambuswälder von Arashiyama rein. Wenn man nicht gerade im Winter in die Bambuswälder geht, sollte man sich vor den riesigen Spinnen in Acht nehmen, wenn man einen Bambusstamm anfassen möchte… (keine Sorge, es folgt kein Bild von denen, auch wenn ich welche habe).

Arashiyama, Bambuswälder-27

Arashiyama, Bambuswälder-30

Stamm mit Ritzerei (nicht gerade selten)

Arashiyama, Bambuswälder-29

Bambuswald (HDR)

HDR-5

Ach ja, kurz nach dem Nonomiya-Schrein gibt es noch einen netten kleinen Bambusladen, der verschiedene Bambus-Utensilien zu günstigen Preisen verkauft – darunter auch für die Teezubereitung. Ich habe dann bei einem Chashaku (Teemaß) mit interessanter Maserung und einem Hishaku (Schöpflöffel) zugeschlagen.

Alle Bilder

Alle Bilder von Arashiyama auf Flickr

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Arashiyama Teil 1: Einleitung und Kôgenji (09.10.2011)

10. Oktober 2011|Thema: Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , , |

Die heutigen Erlebnisse teile ich in drei Artikel, zuviel Bilder gemacht ;-)


Ausflug nach Arashiyama, 09. Oktober 2011 auf einer größeren Karte anzeigen

Einleitung

Mit der Hankyu-Bahn sind wir morgens von Kawaramachi über Katsura (umsteigen) nach Arashiyama. Man kann Hankyu wirklich lieben, nur 280 Yen für diese doch relativ weite Strecke. Arashiyama ist eine Art Naherholungsgebiet für Kyoto – dementsprechend war es am heutigen Sonntag mit schönen Wetter auch ziemlich voll.

Arashiyama, Bambuswälder

Eigentlich war unser erstes Ziel (bzw. das meiner Freundin, von dem ich noch nichts wusste), der Tenryûji Tempel. Da dieser aber regelrecht vollgestopft mit Touristen war und keinen sonderlich spannenden Eindruck auf mich machte, sind wir auf einen kleinen Nebentempel direkt daneben ausgewichen, den Kôgenji. Keine schlechte Entscheidung.

Bevor wir aber dort ankamen, machten wir noch Bekanntschaft mit einer etwas skurrilen Figurenversammlung.

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Arashiyama, Bambuswälder-9

Arashiyama, Bambuswälder-15

Arashiyama, Bambuswälder-13

Kogenji 弘源寺

Der Kogenji begrüßt den Besucher mit einem kleinen Garten, bevor man in das Tempelgebäude geht, wo man mehrere Malereien besichtigen und sich den Steingarten (枯山水 karesansui) ansehen kann. Außerdem kann man sich eine Tasse Matcha genehmigen.

Eine Besonderheit des Tempels sind die Katana-Schnittests in den Holzsäulen aus dem Jahre 1864, als sich eine Gruppe von Samurai vorbereitete, den Kaiser im Zuge der Meiji-Restauration in die heutige Präfektur Yamaguchi zu bringen, um den Kaiser vom Shogunat zu trennen.

Kogenji Temple, Arashiyama, Kyoto

Kogenji Temple, Arashiyama, Kyoto

Kogenji Temple, Arashiyama, Kyoto

Kogenji Temple, Arashiyama, Kyoto


Für 500 Yen (+500 Yen für Matcha) bekommt man damit einen kleinen, aber feinen Tempel zu sehen, sollte man spontan keine Lust auf einen überfüllten Tenryûji haben.

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Video

http://youtu.be/zOjeeQ-LMrE

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Chrysanthemen-Fest am Hôrinji in Arashiyama, mit Nô-Aufführung (09. September)

10. September 2011|Thema: Japanische Feste, Sehenswürdigkeiten|Tags: , |Regionen: , , , , |

Dank der Einladung eines deutschen Freundes, der Sänger in einer Nô-Schule ist, konnte ich heute das Chrysanthemen-Fest (chôyô 重陽) des Hôrinji-Tempels (法輪寺) in Arashiyama (嵐山) miterleben. Das Chrysanthemen-Fest wird passend zur Blütezeit der Chrysantheme am 09. September an sehr vielen Orten in Japan gefeiert. Da ich mich leider mit den Hintergründen nicht weiter auskenne, werde ich hauptsächlich den Ablauf des Rituals im Hôrinji beschreiben. Besonders am Chrysanthemen-Fest im Hôrinji ist, dass ein Teil davon eine Nô-Aufführung ist.

Um 13 Uhr wurden die Schiebewände des Hauptgebäudes geöffnet und das wartende Publikum durfte eintreten und Platz nehmen. Es fing mit buddhistischen Gesang von vier Priestern vor dem Altar statt. Nach kurzer Zeit wurden dann Chrysanthemen an die Teilnehmer verteilt. Als die Priester fertig waren, wurden zwei kleine Tische vor dem Altar aufgebaut, wo man nun seine Chrysantheme ablegen und ein Gebet sprechen konnte.

Bis zu diesen Zeitpunkt konnte ich leider keine Fotos vom Ritual machen, da der japanische Herr neben mir meinte, das Foto-Verbot durchsetzen zu müssen. Laut Schild hatte er auch recht, aber als ich dann einen vorbeilaufenden Priester fragte, ob ich Fotos machen dürfte, meinte dieser: „Klar, kein Problem!“ …. …. (!!!)

Nachdem die Fotofrage nun geklärt war, holte ich meine Kamera wieder aus der Tasche. Gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn die Nô-Aufführung fand nun statt.

(Erstes Video mit meiner neuen Canon 60D. Die Originaldatei ist stolze 3,98 GB groß!) 

Die Aufführung war das Ende des ganzen Rituals, aber es wurde noch Sake ausgeschenkt. Die älteren Herrschaften (99% der Anwesenden) waren anscheinend so gierig, dass der ausschenkende Priester zur „ein Schälchen pro Person“-Politik ermahnen musste.

Netterweise wurden die zuvor eingesammelten Chrysanthemen wieder ausgeteilt und durften mitgenommen werden. Da hatte ich doch gleich ein nettes Mitbringsel für meine Freundin.

Alle Bilder

Alle Bilder vom Hôrinji auf Flickr

An den Bildern kann man teilweise auch sehen, was derzeit ein Riesenproblem für Fotografie tagsüber ist: die extrem grelle Sonneneinstrahlung… :/

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Kyoto Süßigkeit Kuromaru

13. August 2010|Thema: Essen und Trinken, Japanischer Tee|Tags: , , |Regionen: , , , , |

Die Kuchenrolle Kuromaru („Schwarzrund“, くろまる / 京黒ロール) ist eine Süßigkeit aus Kyoto. Irgendwann kamen dort Süßigkeitenhersteller und Köhler auf die Idee, ihre Professionen zu verbinden und heraus kam Kuromaru. Der schwarze Außenring besteht u.a. aus Bambus-Asche, die Füllung ist entweder weiße Frischcreme oder Matcha-Creme.

Der Geschmack ist mal wieder relativ schwer zu beschreiben. Es hat keinen extremen oder sehr speziellen Geschmack, sondern schmeckt leicht und weich. Wenn man es nicht wüsste, würde man vermutlich nicht denken, dass da Asche drin ist. Der Matcha sticht auch nicht sonderlich heraus. Insgesamt aber sehr lecker und empfehlenswert

Kuromaru gibt es in drei Varianten:

  • Standard: weiße Frischcreme-Füllung, 1260 Yen
  • Mit Matcha-Creme-Füllung für 1575 Yen (natürlich habe ich diese Variante gekauft)
  • Die gehobenere Variante mit Matcha-Creme-Füllung aus dem Garten Hatama für 1890 Yen

Kaufen kann man Kuromaru nur an zwei Orten in Kyoto: in Arashiyama (嵐山) – wo die meisten Touristen niemals hingehen werden – und am Kyoto Hauptbahnhof. Der Shop am Kyoto Hauptbahnhof ist aber nicht leicht zu finden, wenn man die große Treppe nicht kennt. Wem die Angabe 10. Stock weiterhilft, nur zu. Ansonsten: vom Nord-Haupteingang rechts die Rolltreppe hoch, die nächste auch, die nächsten fünf dann auch, oder anders gesagt: die letzte Rolltreppe nicht hoch, sondern direkt nach links, dort ist der Laden direkt links vom Eingang.

Update Mai 2014: Die Niederlassung im Kyoto Hauptbahnhof hat zwischenzeitlich leider geschlossen. Es gibt die Kuromaru nur noch in Arashiyama zu kaufen.

Webseite Kuromaru

kuromaru
kuromaru
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