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Was ist der Unterschied zwischen Sencha und Kabusecha?

Gyokuro ist zusammen mit Matcha der hochwertigste Tee in Japan. Die Felder, auf denen die Teepflanzen wachsen, die später mal Gyokuro werden sollen, werden ab einer gewissen Zeit abgedeckt, wodurch die Teepflanze ihre Aromen besser speichern können.

Charakteristiken

  • Sunkle, smaragdgrüne Blätter, gerollt.
  • Aufguß leichtes bis intensives grün, je nach Wasserqualität kann es auch leicht gelblich werden.
  • Geschmack je nach Qualität leicht süßlich, jedoch meist angenehm  und oft auch intensiver, grassiger Geschmack.

Zubereitung

  • Wasserqualität sehr, sehr wichtig für einen guten Geschmack.
  • Zwischen 55° und 65° Grad heißes Wasser beim ersten Aufguss.
  • Allein schon des Anstands wegen sollte man nicht daran denken, diesen Tee in eine Thermoskanne zu füllen.

出物、Überbleibsel

  • 粉茶「konacha」、Flocken
  • 茎茶「kukicha」、Stängel
  • 芽茶「mecha」、 Knospen

Gyokuro Herstellungsprozess

Die Teeplantage überdecken

oishita-en Garten

ôishita-en Garten

Wenn die neuen Knospen aufgehen, wird das ganze Feld sofort für etwa 20 Tage mit grobgewebten Strohmatten oder Schilfjalousien abgedeckt und zusätzlich mit Stroh überstreut. Das verhindert direkte Sonneneinstrahlung, wodurch die Photosynthese der Teepflanzen unterdrückt wird. Dadurch speichern die Teeblätter besser die Bestandteile, die später den Geschmack bzw. die Süße des Tees beeinflußen.

Diese abgedeckten Gärten werden ôishita-en  (覆下園) genannt, „Garten unter einer Abdeckung“.

Tee-Ernte

Die erste Pflückung des Jahres beginnt traditionell 88 Tage nach Frühlingsanfang (um den 02. Mai herum), was aber je nach Wetterlage variieren kann. Nach den ersten Knospen Anfang April wartet man noch etwa 30 Tage. Es wird nach eigenem Ermessen in der Zeit geerntet, in der die Teeblätter ihre Aromabestandteile und Geschmack in den Teeblättern am besten speichern konnten.

teeernte

Dämpfen

Bevor der Frischegrad der jungen Blätter fällt, werden sie gedämpft (innerhalb 12 bis 20 Stunden nach der Ernte). Um die frische Farbe und Aroma der jungen Blätter nicht zu schädigen, werden sie etwa 15 bis 20 Minuten lang gedämpft, dadurch werden die Oxidationsenzyme gestoppt. Diese Dämpfung wird nur bei Grünen Tee gemacht, im Gegensatz zu Schwarz- und Oolong-Tee.

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Reiben und trocknen lassen

Die gedämpften Blätter werden gerieben,  dadurch entwirren sich die Fäden und die Geschmackskomponenten verbreiten sich überall im Blatt.
Das Ergebnis dieses Reibungsprozesses sind gerollte Teeblätter. Zuerst sind sie grob, doch durch gründliches Reiben werden sie nach und nach einheitlich. Indem der Wassergehalt der Blätter ausreichend verdampft wird, schützt man sie vor Verschlechterung ihrer Qualität.

Ordnen

Wenn die von Stängeln und Pulver befreiten Blätter nach Form und Größe geordnet sind, ist der Herstellungsprozess für Gyokuro beendet.

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