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BanchaSenchaGyokuroMatcha
Was ist der Unterschied zwischen Sencha und Kabusecha?

Bancha ist der Alltagstee in Japan und man findet ihn daher überall, sei es in Restaurants oder wenn man zu jemanden eingeladen wird. Die einfache Zubereitung macht Bancha sehr beliebt: kochendes Wasser bei kurzer Ziehzeit. Innerhalb der Banchas findet man auch eine Variante, der man den Ursprung im Grüntee gar nicht ansieht: Hojicha.

Charakteristiken

  • Es gibt eine Vielzahl an Bancha. Der normale Bancha ist ein grüner Aufguß mit herben Geschmack, während Hojicha einen braunen Aufguß ergibt mit einem eher dem Schwarztee ähnlichen, aber milderen Geschmack.
  • Speziell Hojicha enthält weniger Koffein und kann daher auch Abends oder von Kindern getrunken werden.
  • Hojicha ist der ideale Tee für die Thermoskanne.

Zubereitung

  • Wasserqualität weniger wichtig als bei z.B. Sencha. Bancha ist relativ „robust“ gegenüber Wasser.
  • Aufguß mit 100°C heißem Wasser.

Banchasorten

  • Hojicha 「焙じ茶」 Gerösteter Grüntee.
  • Yanagi 「柳」 Yanagi ist eine Sencha-Art mit groben Blättern und es werden größere, gereiftere Blätter als beim Sencha verwendet.
  • Genmaicha 「玄米茶」 Yanagi gemischt mit Genmai-Reis (brauner Reis).

Bancha Herstellungsprozess

Die Teeplantage

Sonnenüberflutet sind die Teeblätter, die zu Bancha werden sollen, am wachsen. Bancha wird auf anderen Feldern angepflanzt als Gyokuro oder Matcha, deren Felder ab einer gewissen Zeit vor Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Tee-Ernte

88 Tage nach Frühlingsanfang (um den 02. Mai herum) wird es wegen der ersten Ernte im Jahr und der Teeherstellung sehr geschäftig. Nach den ersten Knospen Anfang April für etwa 30 Tage. Es wird nach eigenem Ermessen in die Zeit geerntet, in der die Teeblätter ihre Aromabestandteile und Geschmack in den Teeblättern speichern konnten.

Dämpfen

Bevor der Frischegrad der jungen Blätter fällt, werden sie gedämpft (innerhalb 12 bis 20 Stunden nach der Ernte). Um die frische Farbe und Aroma der jungen Blätter nicht zu schädigen, werden sie etwa 15 bis 20 Minuten lang gedämpft, dadurch werden die Oxidationsenzyme gestoppt. Diese Dämpfung wird nur bei Grünen Tee gemacht, im Gegensatz zu Schwarz- und Oolong-Tee.

Reiben und trocknen lassen

Die gedämpften Blätter werden gerieben,  dadurch entwirren sich die Fäden und die Geschmackskomponenten verbreiten sich überall im Blatt.

Das Ergebnis dieses Reibungsprozesses sind gerollte Teeblätter. Zuerst sind sie grob, doch durch gründliches Reiben werden sie nach und nach einheitlich. Indem der Wassergehalt der Blätter ausreichend verdampft wird, schützt man sie vor Verschlechterung ihrer Qualität.

Sortierung und Röstung

Nachdem die Teeblätter gedämpft, gerollt und getrocknet worden sind, durchgehen sie einer weiteren Sortierung. Die Knspoen, Flocken, feine Stängel und eng zusammengerollte Blätter werden für Sencha verwendet, während größere Stängel und grobe Blätter für Bancha benutzt werden. Die Banchablätter, die für die Herstellung von Hojicha bestimmt sind, werden geröstet  und bekommen dadurch ihre bräunliche Färbung und verlieren viel Koffeein.

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